trennung von einer freundin...frage dazu bitte helft ihr...

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Forum: Trennung

Sorgerecht, Umgangsrecht, Unterhaltszahlung ... ? Wenn sich ein Paar zu einer Trennung entschließt, ergeben sich für jedes Elternteil ganz neue Fragen an die eigene Lebensplanung.

Beitrag von sandra_86 17.02.11 - 22:20 Uhr

hallöchen...also es geht um eine sehr gute freundin von mir.
sie hat sich vor ca. 1monat von ihrem freund getrennt zusammen haben sie zwei kleine kinder von 2jahren und der kleine ist 4 monate...
jetzt geht es darum das er sich nicht um die kinder kümmern will hat aber jetzt vor das sorgerecht einzuklagen, geht das so einfach???wenn er sich ja garnicht um die zwei kümmert!!!wie lange würde sowas dauern bis das durch ist und was wird da gemacht hat da jemand ahnung von???
muss dazu sagen das er arbeitet und das von früh um fünf bis nachmittags um fünf manchmal sogar länger und auch gar kein platz in seiner neuen wohnung hätte für die zwei...haben ziemliche angst das er ihr einfach so die kinder wegnehmen kann...

danke im vorauss für antworten lg sandra

Beitrag von bine1310080405 17.02.11 - 22:50 Uhr

sie muss sich keine sorgen machen die kinder bleiben bei ihr !!!;-)

es ist nicht leicht um genauer zu sein so gut wie unmöglich das dem vater das sorgerecht zugesprochen bekommt ...es sei denn sie würde die kinder sich selber überlassen und sie total verwahrlosen oder sie handelt grob fahrlässig und sie würde ihre aufsichtspflicht verletzen...

gehe da jetzt mal nicht von aus :-)

wenn sie sich nichts hat zu schulden kommen lassen kann ihr keiner was !!!

er will sich doch eh nicht drum kümmern ausserdem hat er ja keine zeit weil er den ganzen tag arbeitet ...also wer soll sich denn in der zeit um die kleinen kümmern????

er will bestimmt nur kohle zocken !!!

wie es von statten geht ??

nunja erstmal werden beide parteien angehört und das jugendamt schaut bei jedem einzelnen vorbei und schaut sich die wohnverhältnisse an ...als nächstes werden sie die nachbarn befragen wie sie mit den kindern umgeht und die verwanten werden auch angehört ...

genauso umgekehrt ...er muss schon einen trifftigen grund benennen und beweisen warum die kinder bei ihm wohnen sollen ...


lange rede kurzer sinn : sag ihr sie kann beruhigt sein unser land ist immer auf der seite der frau die männer haben es nicht leicht ...ich spreche aus erfahrung im bekanntenkreis war auch jetzt schon 2 fälle und in jedem hat der mann dass nachsehen gehabt !!!!:-p

Beitrag von bine1310080405 17.02.11 - 22:53 Uhr

sollten noch fragen sein dann könnt ihr mir ja per pn ne nachricht schicken ...


kopf hoch das wird wieder #winke

Beitrag von ppg 18.02.11 - 11:04 Uhr

Leider hat meine Vorschreiberin nicht Recht:

Es gibt ein neues Urteil, wonach Väter durchaus das hälftige Sorgerecht bekommen sofern sie dem Kindeswohl nicht schaden.

Das der Vater arbeitet spricht im Falle einer Sorgerechtsklage nur für ihn. Und das Kinder dieses Alters vorwiegend von den Müttern betreut werden ist auch in intakten Beziehungen die Regel. daraus läßt sich dem Vater kein Strick drehen.

Die Kinder werden dennoch bei der Mutter bleiben, aber der Vater hat ohnhin ( unabhänig vom Sorgerecht ) ein Umgangsrecht. Um das auszuüben muß er keine gesonderten Kinderzimmer vorweisen.

Ute

Beitrag von nadineriemer 18.02.11 - 17:50 Uhr

Hallo,
auch wenn die Rechte für die Väter besser werden sollen ist es trotzdem nicht so einfach das er das Sorgerecht bekommt.Habe gerade selber so einen Termin bei Gericht hinter mir.Der Richter sagte ganz klar,es muß dem Kindeswohl dienen und wenn er die Befürchtung hat,das er uns ständig bei Gericht wieder sieht,weil wir uns nicht einig werden können wenn es um Entscheidung für das Kind geht,lässt er das Sorgerecht bei der Mutter.Was mit dem Umgangsrecht überhaupt nichts zu tuen hat.Mein Ex hat kein Sorgerecht bekommen,weil wir uns überhaupt nicht einig sind,da er immer genau das 'Gegenteil macht von dem was ich für wichtig halte.Ich muß dazu sagen das die kleine Herzkrank ist und er Medikamente nicht geben möchte und auch so alles überflüssig findet was die kleine betrifft.Frühförderung und vieles andere findet er nicht nötig und ich müsste dann jedes mal zum Gericht mir von da aus das ok geben lassen und von daher hat er kein Sorgerecht bekommen.Jetzt fährt er die Schiene das es auf einmal nicht mehr sein Kind ist,mir ständig mit einer Vaterschafftsklage droht,die er bis heute noch nicht eingereicht hat und seit dem 20.12.2010 hat er die kleine gar nicht mehr gesehen.Sie ist jetzt 4 Monate alt und es wird für ihn immer schwieriger die kleine zu sehen,da sie überhaupt keinen Bezug mehr zu ihm hat.Bevohr hier Steine fliegen,er hat den Kontackt abgebrochen,hat mir abends die Fotos von ihr vor die Türe geschmissen und droht nur noch rum.Sollte er die kleine mal wieder sehen wollen,dann nur noch über einen Betreuten Umgang.

Nadine

Beitrag von ppg 18.02.11 - 18:31 Uhr

Du sagst es: Die gemeinsamme Sorge muß dem Kindeswohl dienen und dem ist so in den allermeisten Fällen.

Dein Einzelschicksal ist Traurig, aber nicht das Maß aller Dinge!

Pauschal kann man sagen, das der Vater mittlerweile gute Chancen auf die gemeinsamme Sorge hat, wenn er nicht dem Kindeswohl schadet.

Ute

Beitrag von hedda.gabler 18.02.11 - 19:04 Uhr

Hallo.

Frage.

Die neue Sorgerechtsregelung ist ja noch gar nicht durch, sprich es wurde noch keine gesetzliche Grundlage geschaffen.

Mir ist zwar bekannt, dass nicht-eheliche Väter jetzt schon den Antrag auf die gemeinsame Sorge stellen können (auch in "Altfällen"), aber auf welcher gesetzlichen Grundlage soll ihnen denn derzeit die gemeinsame Sorge zugesprochen werden? Oder beinhaltet diese Übergangsregelung schon die Möglichkeit, die gemeinsame Sorge auf Antrag zuzusprechen, was mich ohne neues Gesetz doch sehr wundern würde.

Gruß von der Hedda.

Beitrag von ppg 18.02.11 - 19:43 Uhr

Nein, die nichtehelichen Väter haben den Klageweg.

Und den will ja offensichtlich der Ex bestreiten. Und da sind seine Aussichten auf Erfolg gar nicht so schlecht, sofern er nicht dem Kindeswohl schadet.

Ute

Beitrag von hedda.gabler 18.02.11 - 20:11 Uhr

Hallo.

Alles klar ... ich habe es soeben nochmals nachgelesen. Die Übergangsregelung beinhaltet schon die Möglichkeit des Klageweges.

Ist meines Erachtens zwar ein Unding, bevor ein Gesetz durch ist, zumal die Ausgestaltung noch gar nicht klar ist, aber nun gut ...

Gruß von der Hedda.