könnt Ihr Euch von Euren Kindern trennen? Ich genieße so sehr!

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Beitrag von superstar01 18.02.11 - 07:28 Uhr

Ich habe da mal wieder eine Frage.
Ich bin so glücklich, Mama unserer wunderbaren Tochter zu sein, liebe sie über alles und habe Probleme, sie mal abzugeben.
Wir haben die ersten sechs Monate in einer Stadt gewohnt, wo wir niemanden hatten, der uns helfen konnte und dadurch habe ich eine ganz besonders enge Bindung an sie.
Ich genieße jeden Tag mit ihr.
Meine Freundin genießt es total, wenn sie mal alleine in die Stadt oder zum Einkaufen gehen kann, mir fehlt sie immer, wenn sie nicht bei mir ist.
Wie sieht das bei Euch aus?

Außenstehende sagen, du musst üben, dich zu trennen, das nervt mich!

Sie macht einfach gerade so viele Entwicklungsschritte und freut sich so sehr, wenn wir gemeinsam auf dem Spielplatz sind, das genieße ich und ich denke, dafür gibt es doch auch das Elterngeld, oder nicht?
Gibt es andere, die auch so denken, wie ich oder findet Ihr das übertrieben?

Beitrag von lumidi 18.02.11 - 07:33 Uhr

Hallo,

also ich kann mich auch immer sehr schwer trennen. Aber für paar Stunden sollte es schon möglich sein.

Ich gehe z. B. seit dem 01.02.11 wieder Vollzeit arbeiten und mein Mann ist mit dem Kleinen zu Hause. Wenn ich mich überhaupt nicht trennen könnte, dann hätten wir ein Problem.

Wenn wir einkaufen gehen, dann denke ich natürlich auch an meinen Schatz. Auf der anderen Seite finde ich es auch wichtig, dass unser Kleiner eine Bindung zu seinen Großeltern hat. Meine Schwiegermutter wird nämlich ab Oktober auf ihn aufpassen, bis ich ihn nach der Arbeit abholen kann. Werde dann aber auch meine Stunden reduzieren, damit ich ihn nicht so lange bei der Oma lassen muss.

LG

Lumidi
Lumidi

Beitrag von tragemama 18.02.11 - 07:35 Uhr

Nö, ich war da genauso. Ich hab hier Oma nebenan und in der Nähe, meine Kinder hab ich trotzdem erst mit ca. 9 Monaten mal dagelassen, um zur Kosmetik zu gehen oder sowas - als ich dazu bereit war.

Andrea

Beitrag von sineba 18.02.11 - 07:37 Uhr

Guten Morgen.

Ich übe ;).
Ich habe leider den Fall in der Familie, dass mein kleiner Neffe sich nur ganz schwer ohne Mama zurechtfindet und der Kindergarten für ihn der Horror ist. Natürlich hat meine Schwester nun auch ein schlechtes Gewissen und spielt mit dem Gedanken, wieder aufzuhören zu arbeiten, was weder ihr noch ihrer Beziehung gut tun würde, weil sie einfach raus muss. Sie hatte ihren kleinen auch die ganze Zeit bei sich und nun ist der Trennungsschmerz natürlich für den Kleinen heftig.

Ich geb meine kleine Maus jetzt in der Kinderbetreuung im Fitness-Studio. So ist sie in meiner Nähe und ich werde gerufen wenn was ist, und wir beide gewöhnen uns an eine "Trennung auf Zeit". Außerdem tut auch mir die Zeit gut, wo ich nur ich und nicht Mama bin.

Im Endeffekt musst du deinen Weg finden, wie du dich am Wohlsten fühlst. Jeder ist anders.

Liebe Grüße
Biene

Beitrag von lilly7686 18.02.11 - 07:37 Uhr

Guten Morgen!

Meine Kleine hab ich vorige Woche das erste Mal für zwei Stunden beim Papa gelassen :-( Ich hatte von ihm eine Hot-Chocolate-Massage zu Weihnachten bekommen und die hab ich mir dann vorige Woche gegönnt. Madame ist jetzt 8 Monate alt.
Diese zwei Stunden waren ziemlich schlimm für mich :-(
Allein mit der U-Bahn fahren, ohne Tragetuch oder Manduca mit Baby drin... Ich hab mich irgendwie leer gefühlt...

Ich kann dich also verstehen. So schnell lass ich mein Baby auch nicht wieder alleine. Und wenns nur zwei Stunden sind.

Nennt mich Glucke, aber ich bin nun mal so ;-)

Beitrag von line81 18.02.11 - 08:24 Uhr

Guten Morgen,

also ich formuliere das mal soooo: JEDEM DAS SEINE!

Ich persönlich konnte mich immer gut trenne und hat weder als Säugling noch als die Kta mit 14 Monaten begann noch jetzt Probleme mit dem los lassen.

Ich liebe meine Kinder auch über alles, aber trotzdem bin ich mal froh über nen paar Stunden Zeit für mich.
Ich weiß, dass das viele ganz anders sehen. Meine Kinder haben sowohl zu mir als auch zum Papa und der Oma eine sehr sehr enge Bindung. MEin Mann ist auch mit den Jungs als Neugeborene mal zur Uroma allein gefahren (ca. 4 Std.) und ich konnte die Zeit genießen. Mich ausruhen oder einfach in Ruhe den Haushalt machen oder Papierkram erledigen. Oder mal zum Frisör #schein

Auch haben die Lütten mit 6 Monaten oder so das 1. Mal bei der Oma geschlafen und heute (sind 2,7 und 4,7) darf jeder 1 x im Monat bei Oms schlafen. Für mich sind das erholsame Nächte, ie ich absolut genieße und auch brauche!

Ich genieße meine Kinder auch so sehr - aber ich genieße auch Zeit für mich!

LG Line

Beitrag von katrinchen-p 18.02.11 - 08:35 Uhr

Einmal in der Woche ist Jasper bei meinen Eltern. In der Zeit gehe ich dann einkaufen.

"Mir Zeit gönnen" würde ich das allerdings nicht nennen. Ich bin eben auch gerne mit Jasper zusammen, er ist halt mein Sohn. Ich bin aber allein erziehend und da ist kein Papi der den Kleinen zwischenzeitlich mal bespaßt, also bleibt eben alles auf der Strecke.
Da sind 2 Stunden in der Woche ohne Baby mal ganz sinnvoll. Trotzdem bin ich überglücklich, wenn ich ihn zurück habe.

Beitrag von snoopy86 18.02.11 - 08:48 Uhr

Hallo!

Üben musst du gar nichts. Alles kommt zur rechten Zeit.

Ich kann und will mich von meiner auch nicht trennen. Außer ich muss aufs Klo oder duschen :-)
Hannah stillt noch sehr häufig und genieße das sehr.
Ohne meinen Kids geh ich nirgendwo ALLEINE hin.

Beitrag von littlequeen 18.02.11 - 08:52 Uhr

In deinem Post hört es sich so an, als würden Mütter die sich trennen können ihre Kinder nicht so lieben wie du - bzw eine Mutter die sich nicht trennen kann..... finde das so nicht richtig. Es heißt ja nicht das ich, nur weil ich auch mal alleine zum Friseur gehe oder auch mal mit meinem Mann ins Kino meine Tochter weniger lieben würde.

Und mir kann auch niemand erzählen das er 24 stunden am Tag 7 Tage die Woche nur genießt, das gefühl ist doch mal mehr mal weniger präsent - weil es einfach auch Alltag wird mit einem kleinen Kind.Was aber nicht heißt das man sein Kind weniger liebt, das ist meiner Meinung nach einfach normal. Natürlich schäumt mein Herz über wenn sie mich anstrahlt und Mama ruft, und es gibt immer wieder Momente die man total genießt, aber doch nicht permanent.

Von daher genieße ich es auch mal ein bisschen alleine oder mit meinem Mann etwas ohne Kind zu machen, freue mich dann aber auch wieder total wenn ich bei meiner Tochter bin und sie umarmen kann, und zwischendruch rufe ich auch ab und an beim babysitter an, oder schick ne sms ob alles ok ist (selbst wenn ich nur ne stunde weg bin) aber a) gebe ich meine kleine nur in hände denen ich zu 100% vertrauen kann und b) ja nicht ständig, sondern es sind Außnahmen und die darf Mama/Papa durchaus auch mal genießen.

Gruß littlequeen

die ihre Tochter über alles liebt und sowas von glücklich ist da es sie gibt, das es gar nicht in Worte zu fassen ist, und sich trotzdem total auf den Kinoabend mit ihrem Mann freut :))) - Vorstellung nach dem ins-bett-bringen der kleinen;)

Beitrag von mausi2311 18.02.11 - 09:43 Uhr

Muss ich dir recht geben. ich kann mich trennenvon meinem Sohn, zwar vermisse ich ihn dann acuh aber da meiner etwas anstrengender ist bin ich echt froh wenn ich auhc mal Zeit fürmich habe um Energie zu Tanken.
Deshalb liebe ich meinen Sohn nicht weniger und ich habe danach wieder Energie für ihn.

lg jeanette

Beitrag von incredible-baby1979 18.02.11 - 09:00 Uhr

Hallo,

na, dann oute ich mich als Mama, die sich freut, wenn sie mal ein paar Stunden "babyfrei" hat :-).

Ich bin mit einem Workaholic (bin quasi die meiste Zeit "allein erziehend")zusammen #verliebt und habe keine Familie in greifbarer Nähe (wohnen 200 bzw. 550km entfernt), so dass ich die seltenen Momente genieße, wo mir der Kleine abgenommen wird (sei es, dass mein Liebster samstags ein paar Stunden mit unserem Junior außer Haus ist oder wir ohne Baby in Urlaub fahren können oder ich abends mal einen "Weiberabend" machen kann). Des Weiteren sehne ich den Tag herbei, an dem die Elternzeit vorbei ist (31. August 2011 #huepf) und ich wieder studieren kann.
ABER ich muss dazu sagen, dass Julian bereits 22 (fast 23) Monate alt ist, da denke ich, dass solche Gedanken "normal" sind ;-).

LG,
incredible mit Julian (22 Monate)

Beitrag von emeri 18.02.11 - 09:01 Uhr

hey,

ich denke, jeder soll das so handhaben wie er/sie das für richtig hält. ich hatte zum beispiel von anfang an keine großen probleme mich mal stundenweise von meinem zwerg zu trennen - wenn oma mal mit ihm spazieren gegangen ist oder ich ohne ihn einkaufen gefahren bin. unsere familie hält sehr eng zusammen. mein zwerg hat zu allen eine super beziehung und vor allem auch bindung: zu seinem papa, zu seinen omas und zum opa. aber auch zu seiner tante. wir wohnen alle im umkreis von 5-10min und sehen uns fast täglich.

ich liebe meinen zwerg über alles, ich könnte mir mein leben ohne ihn auch nicht mehr vorstellen. dennoch kann ich ihn (er ist jetzt 22 monate) auch einmal die woche vormittags zur tagesmutter bringen und die paar stunden zeit die ich nur für mich habe voll und ganz genießen. ich weiß, er mag es dort, er hat dort spaß und ich kann die zeit danach, wenn er wieder bei mir ist viel entspannter genießen.

wie gesagt. es muss jeder selbst wissen. ich halte nichts davon wertungen abzugeben, ob man jetzt eine bessere oder schlechtere mutter ist, weil eben der trennungschmerz größer oder kleiner ist.

lg

Beitrag von nisivogel2604 18.02.11 - 09:27 Uhr

Ich wüsste nicht warum man so früh übern muss sich von seinem Kind zu trennen.

Ich finde es ist völlig in Ordnung wie du das machst. Hauptsache ist doch, das es euch dabei gut geht.

lg

Beitrag von sandra7.12.75 18.02.11 - 09:30 Uhr

Hallo

Ich kann mich ohne Probleme trennen.

War vor 2 Jahren sogar 5 Wochen alleine in Reha ohne Kinder.

Jetzt habe ich ein Baby von 11 Tagen und mein Mann darf es auch wickeln und durch die Gegend schieben oder tragen.Es ist ja unser Kind.

Es kann jeder machen wie er möchte,aber ich finde es erschreckend das es so viele Mütter gibt die sogar es extra betonen das sie ihr Kind am Abend beim Vater gelassen haben #schock.

Ist es jetzt der Papa oder nur der Erzeuger,den Eindruck bekommt man nämlich??

So ich gehe jetzt schon mal in Deckung#cool

lg

Beitrag von lumidi 18.02.11 - 11:03 Uhr

Das finde ich auch manchmal erschreckend. #zitter

Beitrag von hoffnung2011 18.02.11 - 10:02 Uhr

Übertrieben...falscher ausdruck..

Ich genieße die Zeit mit ihnen aber genauso die Zeit alleine..nur weil ich ein Kind bekommen habe, höre ich nicht auf ein Mensch zu sein, der genauso andere Interesse hat und insbesondere (und dies ist die Vorraussetzung) freuen sich auch bestimmte Omas und Opas mit ihren Enkel auch alleine zu sein und brauchen keinen Wächter, der im Hintergrund steht..

Und so geht es morgen das erste Mal zu meinen Eltern und da lasse ich sehr glücklich die beiden alleine und genieße die Welt auch ohne sie...

wenn du es aber nicht brauchst, ist auch o.k... Jedem das seine..

Beitrag von thalia72 18.02.11 - 10:06 Uhr

Hi,
es kommt darauf an, alles was den Großen betrifft (Elternabend, Stammtisch,Kinderarzt,... ), wenn mein Mann nicht kann, da ist es in Ordnung, weil ich ihm gegenüber "Verpflichtungen" habe.
Nö, wenn ich das jetzt so schreibe und dadurch darüber nachdenke, muss ich sagen, mir fällt es nicht sehr schwer, ihn für ein paar wenige Stunden abzugeben. Beim Großen war`s nicht so leicht, aber der war auch schwieriger.
Was ich aber nicht verstehen kann, das man sein Kind so schwer alleine beim Papa lassen kann. Man muss den Vätern die Chance lassen einen eigenen Weg mit den Kleinen zu finden und das geht am besten, wenn sie alleine mit den Kindern sind.

vlg tina + justus 17.06.07 + joris 27.10.10

Beitrag von deenchen 18.02.11 - 12:24 Uhr

Bei meiner 1. Tochter hab ich es auch so empfunden, wollte nie ohne sie weg und wenn ich mal alleine weg war liefen sogar fast die Tränen nachdem ich das Haus verlassen habe. Die erste richtige Trennung war 6 Wochen nach Geburt wegen einen Arzttermin, danach erst wieder Wochen später.

Jetzt bei meiner 2. Tochter war ich gleich wenige Tage nachdem wir aus dem Krankenhaus waren für wenige Stunden alleine weg und hab es gleich genossen! Gehe öfter mal alleine shoppen sobald der Papa zu Hause ist und geniesse die kinderfreie Zeit. Allerdings freue ich mich auch immer halb dämlich sobald ich wieder zu Hause bin und meine 2 Süßen wieder bei mir habe.

Zu dir: mache es so wie du es für richtig hältst. Allerdings halte ich es für wichtig wenn man mal als Paar das Haus verlässt oder sich mal ohne Kind mit einer Freundin trifft. Muss ja nicht lang sein, aber dir wird es gut tun, so sehr du dein Baby auch vermisst.

Beitrag von jurbs 18.02.11 - 12:32 Uhr

Du verpasst doch keinen Entwicklungsschub, nur weil Du mal 3h allein in die Stadt gehst #kratz