Alleinerziehende Väter (mit/ohne neuem Partner)

Archiv des urbia-Forums Allein erziehend.

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von bubbles84 18.02.11 - 09:56 Uhr

Hallo!

Ich wollte euch Männer mal fragen ob es hier Väter gibt die ihre Kinder nach der Trennung mitgenommen/mitbekommen haben oder die darum gekämpft und gewonnen haben das ihre Kinder bei ihnen leben dürfen.

Hier liest man ja ständig das die Mütter die Kids haben und Väter sich um den Umgang und/oder Unterhalt drücken.
Gibt es denn auch das Gegenstück dazu? Ich würde sehr gerne eure Erfahrungen dazu lesen.

Denn ich habe irgendwie das Gefühl das mein Mann ein Aussenseiter ist.
Wir haben 3 Jahre dafür gekämpft das sein Sohn bei uns leben kann. Mittlerweile kam raus das wir mit allem Recht hatten denn die KM ist psychisch Krank, leider wollte das JA meinem Mann lange nicht glauben weil es ja ein Racheakt des EX sein könnte. So musste der Kleine länger als nötig unter seiner Mutter leiden.
Mein Mann hat mittlerweile das Sorgerecht und die Besuche wurden gestoppt nachdem der Kleine bei einem Besuch von ihr geschlagen wurde. Auf Begleiteten Umgang legte sie keinen Wert und so ruhen die Besuche solange bis der Kleine sagt das er sie sehen will.

Unterhalt zahlt sie nicht. Wir haben im November eine Gehaltspfändung veranlasst und seitdem ist sie arbeitslos. Durch eine gemeinsame Bekannte erfahren wir immer alles wichtige, Arbeit etc.
Wir haben sie jetzt bei der Staatanwaltschaft angezeigt. Mal sehen was dabei rum kommt.


Ich würde mich freuen wenn es hier noch andere Väter gibt die ähnliches mitgemacht haben/mitmachen.


Liebe Grüße

Beitrag von parzifal 18.02.11 - 17:11 Uhr

Bezüglich des Unterhalts behaupte ich mal ins Blaue hinein, dass sich Mütter häufiger vor dem Unterhalt drücken (prozentual) als Väter.

Mich würden mal die Zahlen interessieren wie häufig Mütter den Unterhalt verweigern (prozentual).

Das schlechte Image der Väter beruht doch nur darauf, dass zu 95 % die Kinder bei der Mutter sind.

Beitrag von a11ure 20.02.11 - 15:45 Uhr

was heißt denn hier "nur darauf"? Damit sind es doch auch 95% der Mütter, die den Großteil der tagtäglichen Versorgungsleistung für die Kinder erbringen? Und warum?

Beitrag von krypa 20.02.11 - 16:19 Uhr

Hallo a11ure,

nun ja, 95% der strittigen Aufenthaltsbestimmungsrecht-Fälle gehen 'zugunsten' der Mütter aus.

Weitere Fragen?

MfG krypa

Beitrag von nestragon 22.02.11 - 13:29 Uhr

oh, der Mutter einfach das Kind weg nehmen ist in diesem Forum aber ganz Böse! Denn Mütter sind nämlich die Mütter und per Definition schon besonders toll...
Die Gründe warum hier ein Kind besser beim Vater auf gehoben sind interessiert hier wenige... also mach dich auf Kontra gefasst...

Wir sind grade an dem Punkt wo mein Mann versucht das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht zu bekommen weil seine große zunehmend äußert bei uns leben zu wollen, weil sie mit Mama einfach nicht mehr klar kommt, die KM fast täglich mit Schlägen droht und das Kind in der Öffentlichkeit blamiert... Ein Gespräch mit dem JA ist mittlerweile geplant und wenn die KM nicht ein lenkt wird das ganze LEIDER vor Gericht gehen müssen...
Aber als tolle Mutter ist man ja nur um das Wohl des Kindes besorgt und macht immer das richtige... mal sehen ob der kleinen Maus (11J) ersparrt wird vor Gericht gehen zu müssen...

Ich glaube oft ist das Problem, dass Mann es in Deutschland nicht leicht hat weil die Kinder meistens bei der Mutter bleiben und bis Mann dann erklärt und durchgesetzt hat das das Kind es bei einem selbst besser hat... langer schwerer weg, glaube davor haben viele Angst...
Unterhalt werden wir auch nicht bekommen...