Nach Ma: Wann setzt Blutung ein?

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Forum: Frühes Ende

Manche Schwangerschaft geht leider vorzeitig zu Ende. Es kann helfen, sich hier mit anderen über das Erlebte auszutauschen; aber auch Fragen zu medizinischen Themen sind willkommen. Hilfreich können auch diese urbia-Artikel sein: Fehlgeburt und Sternenkinder.

Beitrag von marlene75 18.02.11 - 11:05 Uhr

Hi!
Habe gestern von meiner 4. Fg erfahren. Wie beim letzten Mal, möchte ich keine AS meine zwei Erfahrungen damit sind ausreichend.
Die letzte FG fing allerdings mit Blutungen an. Jetzt habe ich keinerlei Symptome.
Wie lange hat es denn bei Euch gedauert bis Blutungen einsetzten?
Danke für Eure Antworten
Alles Gute
Marlene

Beitrag von nadineka79 18.02.11 - 11:14 Uhr

Hallo,

bei mir wurde Montags die MA festgestellt. Mittwochs nochmal im KH bestätigt und Mittwoch Abend fingen auch schon die Blutungen ein. Donnerstag hab ich dann nach vielen lesen im Internet mir ein homöopatisches Mittel besorgt und damit Donnerstag Abend begonnen. 5 Studen später, also auch Donnerstag Abend hatte ich die natürliche Fehlgeburt. Jetzt hoffe ich, das mein HCG ordentlich sinkt, dann wäre das Thema AS auch erledigt.

LG Nadine

Beitrag von marlene75 18.02.11 - 11:17 Uhr

Das ging bei Dir also quasi in einer Blutung ab?
Was hast DU denn genommen?

Beitrag von _sunny29_ 18.02.11 - 11:49 Uhr

ich habe cimicifuga genommen.
D2

lies mal hier:
http://www.frauenworte.de/vbforum/showthread.php?t=11040

Beitrag von andrea-812 18.02.11 - 11:33 Uhr

Hallo Marlene!! Erst mal tut es mir leid das du baby verloren hast. Zweites ich kann es einfach nich verstehen wie man keine AS machen kann weil eine normal FG kann bis zu einen monat dauern, - und es doch alles viel schneller finde ich halt ich habe slebst habe 2 As hinter mir und ich war immer schneller am rückbilden und mit der heilung ging es auch schneller und ich hättes nicht verkraftet wochen lang mir einen toten kinde herum zu laufen. sorry ist meine meinung dazu und fühl dich nicht angriefen den ich möchte es nur verstehen können. LG Andrea

Beitrag von _sunny29_ 18.02.11 - 11:48 Uhr

aus meiner sicht es es mehr als ein natürlicher vorgang.
narkose ist auch nicht jedermanns sache
und die op kann auch schiefgehen.

aber in erster linie hat mich punkt 1 überzeugt.
und der körper nimmt sich die zeit die er braucht.

Beitrag von marlene75 18.02.11 - 11:52 Uhr

Hi Andrea!
Für mich gehört das zum Trauerprozess, zum Abschiednehmen dazu. Für mich ist es kein Weg, mir das Baby aus dem Bauch in Fetzen rausreissen zu lassen, nur um schnell wieder fit zu sein und weiter machen zu können. (Sorryy für die drastische Beschreibung, aber nichts anderes ist es ja).
Eine klinische Atmossphäre, Ärzte die keinen Bezug zu Dir haben und Deine Situation nicht verstehen gehören für mich da nicht dazu.
Abgesehen davon, dass eine Op immer ein Risiko ist, zumal unter Vollnarkose.Es hat für mich as tröstliches, dass ich auf es gewartet habe, bis es bei mir war und so warte ich nun auch, bis es mich wieder verlässt.
Alles Gute
Marlene

Beitrag von andrea-812 18.02.11 - 20:57 Uhr

Hallo Marlene!! ja ich verstehe schon deinen standpunkt auch ich habe mein totes baby 4 tage lange in mir getragen ich habe mir auch zeit gelassen wieder ss zu werden bin es noch immer nicht weil ich noch immer daran denken muß und das nun am 21.1.11 ein jahr gewessen und ich habe lange getrauert und ich gehör nicht zu denken die schnell wieder ss werden möchten-und unter allen umständten ein baby wollen. ich schaue auch zuerst auf meine gesundheit und auf meine lebenlange. ich hoffe du kannst mich auch etwas verstehen. Lg Andrea

Beitrag von marlene75 19.02.11 - 11:13 Uhr

Hi Andrea, ich verurteile Dich in keinster Weise. Jeder muss doch da auf seine eigenen Bedürfnisse hören. Mein Weg ist eben ein anderer als Deiner und ich verstehe die Motive durchaus, sie passen eben nur nicht zu meiner Lebenshaltung.
Alles Gute für Dich.
Marlene

Beitrag von _sunny29_ 18.02.11 - 11:46 Uhr

nach 1.5 wochen. nach tees und globuli.
ob die was bewirkt haben weiß ich nicht.

#liebdrueck

Beitrag von kebl 18.02.11 - 11:56 Uhr

Hallo Marlene,
bei meiner Ersten MA hat es lange gedauert...so ca.3 Wochen von dem Tag an dem wir es erfahren haben bis zum Tag der Blutung.Vor 2 Wochen hatte ich jetzt meine 3.FG,habe es Donnerstags erfahren und Freitag morgen haben die Blutungen angefangen. Ich denke es ist immer etwas anders.
Alles Gute

Kerstin

Beitrag von claudia-claudia 18.02.11 - 12:04 Uhr

Hallo Marlene,

wow, du hast ja schon ganz schön was mitgemacht mit deinen 35 Jahren! Aber hab in deiner Visitenkarte gelesen, dass du ja auch schon einmal mama geworden bist, das ist doch schon mal toll und du weißt, dass es klappen kann! Hat denn dein FA eine Erklärung für die FG?

Ich kann dir wahrscheinlich nicht so hilfreiche Tipps geben, ich hatte morgens leichte Schmierblutungen, war gleich beim Arzt, da hat Herzchen noch geschlagen, anscheinend alles i.O. Keine halbe Stunde später hatte ich dann Sturzblutungen und bins in KH. Hatte den Fötus dann aber schon vor der OP in der Toilette (sorry), sodass nur noch eine Nachcurettage gemacht werden musste. Fande die Schmerzen aber so grausam, dass ich echt Respekt habe, dass du es zu Hause machen willst. Welche SSW bist du denn? Ich habe vor Schmerzen die ganze Notaufnahme zusammengeschrieben, der Arzt sagte mir später es wären Wehen gewesen, im Abstand von 5 Sekunden.

Fühl dich gedrückt und hab Vertrauen in dich selbst, wenn du dir das so vorgenommen hast, dann wird es das richtige sein.

Beitrag von sephi 18.02.11 - 12:25 Uhr

Hallo!
Bei mir hat es jeweils maximal eine Woche gedauert bis ich nach der fg-Diagnose dann Blutungen bekommen habe. War bei mir aber auch immer ziemlich früh (zw 6. U 9. Ssw).
bin froh ohne As davongekommen zu sein. Hatte zwar Schmerzen, war aber erträglich.
Lg,
Sephi

Beitrag von nadineka79 18.02.11 - 12:41 Uhr

Hallo Marlene,

ich hatte ja schon 14 Tage lang SB und irgendwann ganz leichte "normale" Blutungen. Samstag hatte ich ein ganz komisches Gefühl, war ständig fast am Heulen (hab mich zusammen gerissen, weil ich auf meinen Geburtstag war und wegen meinen 3 Kids) Montag ging es mir gar nicht gut, so das mich meine Freundin zur FÄ geschleppt hat, keine Herztöne (die Woche davor waren sie schon nicht so toll), Mittwochs ging es mir dann noch schlechter, bin dann ins KH. Durch die Untersuchung nehme ich an (es wurden auch wieder keine Herztöne festgestellt) wurden die Blutungen dann etwas stärker. Mir ging es dann wieder besser, war alles seelisch bedingt, weil ich ungeplant schwanger wurde, meine Ehe grad wieder am Aufbau ist, ich an Hüftdysplasie beidseitig leide und die Probleme damit von SS zu SS schlimmer wurden. Ich sollte Freitag zur AS. Wie gesagt, hab mich dann Mittwoch Abend und Donnerstag den ganzen Tag im Internet gesucht und gelesen. Bin dann auf Pulsatilla C30 gestoßen. Da ich meinem Körper vertraue und ich nach dem vielen Lesen überzeugt war, ich versuche es erstmal natürlich, habe ich mir dann Donnerstag Abend Pulsatilla C30 in der Apotheke geholt und Abends halb sechs damit angefangen, alle 15 Minuten wie bei Akutbehandlung. Um 22.30 Uhr hatte ich dann die FG. Bin Freitags ins KH, Embryo war nicht mehr zu sehen. Sollte trotzde zur AS. Hab erstmal abgelehnt und bin wieder heim, da ja nur noch meine Schleimhaut dick aufgebaut war. Es kam aber Samstag noch mal was von der Schwangerschaft. meine Blutungen waren von Donnerstag Abend bis Samstag relativ stark, aber nicht so schlimm, das ich hätte verbluten können. Hatte auch überhaupt keine Kreislaufprobleme. Montags bin ich dann wieder zur Fä und die meinte, die Schleimhaut wäre nur noch ca. 1cm dick, aber es waren darin noch 2 "Blasen" zu sehen, wo sie nicht sagen konnte, woher sie kommen. Ich sollte abwarten und der HCG wurde kontrolliert. Als ich Abends in der Praxis anrief, war er dann bei 370. Keine Ahnung ob und um wieviel er gesunken ist, es wurde gleich nach der FG nicht kontrolliert. Jetzt soll ich montag wieder hin und dann wird nochmal Blut abgenommen. Hoffe er ist gesunken. Wenn nicht, heißt es doch noch AS. Für ich war es die richtige Entscheidung, auch wenn ich doch noch zur AS muß. Aber da ich mich jetzt entschlossen habe, das ich mich sterilisieren lasse (KK übernimmt die Kosten aufgrund meiner Hüften, das wußte ich aber am Termin für die AS noch nicht), erstpare ich mir so wenigstens eine zweite OP und Narkose und lasse alles auf einmal machen. Von daher hat es sich gelohnt zu warten.

So, ist etwas mehr geworden, sorry. Aber jeder muß für sich entscheiden. Ist keine leichte Entscheidung. Ich hatte Glück, das alles nicht so schlimm war (Blutungen, Schmerzen) und ich würde es jederzeit wieder so machen, aber dazu wird es nicht mehr kommen, ich will nie wieder vor einer Entscheidung stehen, ein Kind zu bekommen, wobei ich heute sagen kann, ich hätte es bekommen, egal was mein Mann wollte, noch will ich jemals wieder eine FG haben, egal ob mit oder ohne AS. Aber ich hab gut Reden, ich weiß, ich hab ja schon 3 Kids.

LG Nadine

Beitrag von anja570 18.02.11 - 12:51 Uhr

Hallo Marlene,

ich kann Deine Entscheidung gegen die AS sehr gut verstehen und wünsche Dir sehr, dass sie Dir erspart bleibt.

Ich hatte nur 1 FG ohne AS, es ging mir damit besser, als bei den anderen mit AS.
Die letzten 2 FG waren eine MA, beide mit AS in der 11. und 8.SSW.
Ich hätte mir gewünscht, es wäre immer ohne AS möglich gewesen, aber mir wurde mehrmals abgeraten.
Ob es die richtige Entscheidung war? Ich habe lange überlegt, der AS zuzustimmen. Ich habe Zweifel und denke noch immer, 1-2 AS wären in den letzten Jahren nicht unbedingt nötig gewesen.
Ich sehe dabei wie Du die Risiken der OP, egal ob es die Narkose ist, oder auch mögliche Verletzungen an der GM-Schleimhaut, die eine neue Einnistung erschweren können. Man kann sich nicht darauf einstellen und allmählich Abstand nehmen, sondern innerhalb kurzer Zeit ist alles vorbei und man fühlt sich leer.

Manche FÄ verschreiben etwas um das Ganze zu beschleunigen, ich bekam nichts bei der natürlichen FG. Es war ein Windei, nach 3 Wochen setzten die Blutungen ein.

Ich wünsche Dir jetzt ganz viel Kraft und alles Gute.

LG
Anja

Beitrag von anja570 18.02.11 - 13:43 Uhr

Sorry, ich meinte natürlich nicht allmählich Abstand, sondern allmählich ABSCHIED nehmen.

Vielleicht kann die Homöopathie Dir jetzt helfen, es kamen hier ja schon Tipps.