Erstes Kind - und von Tuten und Blasen keine Ahnung...

Archiv des urbia-Forums Baby-Vorbereitung.

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Forum: Baby-Vorbereitung

Die Zeit vor der Geburt ist die Zeit des Nestbauens. Hier könnt ihr gemeinsam überlegen, wie ihr das Kinderzimmer einrichten möchtet, wo das Baby schlafen soll, welche Kleidungsstücke in die Erstausstattung gehören und vieles mehr... 

Beitrag von pingumom 18.02.11 - 11:39 Uhr

Hallo zusammen,

ich weiß nicht, wie es euch Erstgebärenden so ergeht, aber ich habe manchmal Angst vor meiner eigenen Courage:
Ich bin 36 und erwarte nächsten Monat mein erstes Kind. Einen Kinderwunsch gab es immer, aber ergeben hat es sich halt erst jetzt.

Gerade weil ich nicht mehr die Jüngste bin, dachte ich immer, ich weiß, wie das Leben läuft: Man hat studiert, sich im Job etabliert, seine Erfahrungen gesammelt, ist gereist, etc.pp. Aber jetzt, wo ich schwanger bin, habe ich immer öfter das Gefühl, ich weiß eigentlich GAR nichts.
Klar hat man sich ins Thema eingelesen, die Erstausstattung liegt bereit, man hat jede Menge Freundinnen und bekommt mit, wie deren Alltag mit Baby läuft, aber wenn es einen dann selbst betrifft, ist es doch irgendwie anders. Ich freue mich wie Bolle auf ein Leben mit Kind, aber manchmal komme ich mir vor wie der letzte Vollidiot, weil ich selbst für die simpelsten Sachen jemanden fragen muss - z.B. hier... ;-)

Dann denke ich immer: Gut, dass das Kind sich später an sein erstes Lebensjahr nicht mehr erinnern wird...#schwitz

Kennt jemand diese Gefühle?

LG Pingumom

Beitrag von sunnyside-up 18.02.11 - 11:46 Uhr

Du brauchst einfach nur Nerven, Geduld, Nerven, Geduld, Nerven :-p

In den anderen Dingen wächst man hinein.

Grüßle

Beitrag von erstes-huhn 18.02.11 - 11:56 Uhr

Es ging mir ganz ähnlich wie dir, beim ersten Kind, in dem Alter.

Ich habe mir ein Buch gekauft von der Stiftung Warentest: Kinder 0-6 Jahre

Das kann ich nur empfehlen. Damit fühlte ich mir viel besser, ich konnte mich gut vorbereiten, unser zu Hause, und auch als das Baby da war, die erste Nacht, was wie machen, im Buch habe ich viel Tipps gefunden.

Bei Nr. 2 habe ich kaum reingeschaut....

Alles Gute.

Beitrag von binipuh 18.02.11 - 11:58 Uhr

Hallo Pingumom!

Wichtig neben Geduld und Nerven sind auch noch Ruhe, Pragmatismus und ein wenig gesunder Menschenverstand.

Die ersten Tage hab ich mich gefragt, wie ich das überleben soll.
Mit Kind rausgehen, egal, ob spazieren gehen oder einkaufen.
Das Kind waschen und anziehen #schwitz
Unser Kleiner kam 3,5 Wochen zu früh und war entsprechend klein und zierlich.
Hab dann aber ziemlich schnell festgestellt, das er
1. nicht sofort verhungert, wenn es mit der Flasche mal 2 Minuten länger dauert und
2. er gar nicht so zerbrechlich ist.

Aber ich kann Dir sagen:
Es wird besser und ist alles halb so schlimm!

Liebe Grüße

Bini

Beitrag von jadzia82 18.02.11 - 12:06 Uhr

Huhu!

Ja, kenn ich, und ich würde mal dreist behaupten, das hat weniger mit dem Alter zu tun als damit, welchen Charakter man generell hat.
Ich war/ bin eher der Typ "Kann ich alleine" und "Ich weiß selber, was gut ist", sprich, hab mir nur ungerne reinreden lassen und konnte schlecht Hilfe annehmen oder habe sie einfach freundlich abgelehnt.

Und dann steht man mit dem Baby auf dem Arm in der verdreckten Küche und kommt einfach gar nicht mehr klar, das kleine weint, du ebenso, hast noch deine Schlafklamotten an und weißt gar nicht so genau, wann du eigentlich das letzte Mal geduscht hast... und dann weißt du, dass Kinder dich und dein Leben verändern :-p Man erkennt sich einfach nicht wieder!

Nee, im Ernst, grade wenn man von sich sehr überzeugt ist (was nicht negativ gemeint ist), muss man teils harte Lektionen lernen um nicht unterzugehen. Das ist bei jedem was anderes, ich musste vor allem lernen, Schwäche zu zeigen und mich NICHT dafür zu schämen und natürlich um Hilfe zu bitten.

Jetzt beim 2. Kind merke ich schon deutliche Unterschiede, ich bin viel viel gelassener und mache mir weniger Gedanken, sondern lasse den Dingen ihren Lauf und warte einfach ab, wie es kommt. Frei nach dem Motto "Mut zur Lücke"!

Das wichtigste ist, sein Bauchgefühl nicht zu überhören, alles andere ergibt sich dann von selber.

Und zur Liste, was man braucht, füge ich noch hinzu: Durchhaltevermögen, Taschentücher, Durchhaltevermögen!

Beitrag von 020408 18.02.11 - 12:11 Uhr

das haste echt passend geschrieben!!!!!seh ich genauso!
und was man noch braucht:nen ordentlichen fotoapparat um all die schönen momente mit dem zwerg festzuhalten;-)

Beitrag von mukmukk 18.02.11 - 13:33 Uhr

Hallo!

Als Finja zur Welt kam war ich 35, also auch relativ "alt" aber auch bei uns hat es sich halt nicht früher ergeben :-)

Ich kenne diese Gefühle im Vorfeld zwar nicht aber Unsicherheiten gab und gibt es natürlich immer mal wieder seitdem Finja auf der Welt ist. Ich habe glücklicherweise eine Mutter, die ich gern um Rat frage und einige meiner Freundinnen haben bereits größere Kinder, auch dort kann ich immer fragen. Außerdem bin ich ein sehr praktisch veranlagter Mensch. Was ich jedoch lernen musste war, auf mein Bauchgefühl bzw. meinen Mutterinstinkt zu hören. I.d.R. "ahne" ich inzwischen meist richtig, was Finja braucht/möchte.

Das ist das, was ich Dir gern als Tipp geben möchte: Achte auf Dein Bauchgefühl und lass Dir nicht zuviel reinreden. Höre Dir Ratschläge an und ziehe Dir nur das raus, was Du für Dich/Euch für praktikabel hältst! Lies nicht zu viele Ratgeber, das macht teilweise unsicher!

Wird schon klappen, andere schaffen das auch - tschakka! :-p

LG,
Steffi mit Finja (schon knapp 21 Monate inzwischen)

Beitrag von derhimmelmusswarten 18.02.11 - 13:43 Uhr

Das geht jeder Mutter so. Ob alt, ob jung. Ob studiert oder nicht. Zum Glück gibt es den Mutterinstinkt und du wirst ganz bestimmt genau das Richtige machen. Als meine Tochter die erste Nacht zu Hause war, habe ich nur zu ihrem Bett geguckt und gedacht: Fang bloß nicht an zu schreien :-p

Beitrag von jadzia82 18.02.11 - 14:22 Uhr

*grins* stimmt, oh wie schrecklich, wenn sie weinen! Auf den Stress, den das auslöst, hat mich keiner vorbereitet, wie gemein ich das fand...

Da hat mir eine liebe Freundin super geholfen, die 5 Monate zuvor einen Sohn bekommen hatte. Gebetsmühlenartig hat sie mir immer wieder versichert, dass es besser werden wird!
Ich konnte mir nicht vorstellen, dass sie recht hat, bzw. war mir schleierhaft, WIE zur Hölle das besser werden sollte... aber ich habe ihr vertraut und mir selber gesagt "Inga sagt, dass es besser werden wird" ;-)

Tja, sie hatte recht, auch wenn es Monate gedauert hat, aber es wurde Minischritt für Minischritt tatsächlich besser.

Ich empfand die ersten Wochen wirklich als ganz schlimm, ich war kein Mensch mehr, so glücklich ich dann auf der anderen Seite wiederum war. Aber dieses Gefühls auf und ab kann man sich kaum vorstellen, es ist schlicht überwältigend.

Ich hoffe zwar, jetzt beim 2. bin ich besser darauf vorbereitet, aber mir schwant schon, dass ich vieles auch bereits verdrängt habe und dass ein paar sehr harte Zeiten bevorstehen #zitter

Beitrag von elninscha 18.02.11 - 18:59 Uhr

Bin 28, auch zum ersten mal Mama und mir geht es ganz genauso...

Also - du bist nicht allein!

Wir werden das Kind schon schaukeln, das haben schon andere geschafft #schrei

Beitrag von kra-li 18.02.11 - 20:04 Uhr

Das ergibt sich alles wenn es soweit ist...

und wenn das Baby da ist höre auf deinen Bauch und lass dich nicht verrückt machen...

Beitrag von hael 18.02.11 - 20:18 Uhr

ich hätte genau dasselbe posten können ;-) ich kann dich 100% verstehen!

Beitrag von manimaxi 18.02.11 - 20:38 Uhr

Ich erzähle dir jetzt mal nen Schwank aus meiner Jugend:

Als ich meine erste Tochter zur Welt brachte, lag ich nach der Geburt au der Station in meinem Bett und sie in einem dieser kleinen betten und ich habe mich nicht getraut sie rauszunehmen!!!!!!!!!!!!!!!!! Als sie anfing zu weinen, hab ich nach der Schwester geklingelt, weil ich dachte, ich würde sowieso irgendwas falsch machen und dann tut sie sich was......

Meine Meinung: Es ist völlig normal und zeugt von gesundem Menschenverstand, wenn man vor einer neuen unbekannten Aufgabe etwas Angst und die nötige Menge Respekt hat. Vorallem wenn es sich dabei um eine so unkalkulierbare und immens wichtige Aufgabe handelt, wie die Erziehung eines Kindes (oder zu Anfang auch nur die Erhaltung der Vitalfunktionen ;-)).

Du wirst, wie tausende Mütter vor dir, mit und an dieser Aufgabe wachsen und eh du dich versiehst, bist du, so wie ich, ein alter Hase im Mama-Geschäft.
Meine zweite Tochter konnte ich im Laufen stillen und dabei noch mit der Hand des anderen Arms das Telefon halten um für die Große den Tanzunterricht abzusagen;-)

Und wie du ja selbst schon erkannt hast, stehen dir hier unglaublich viele Frauen zur Seite , die du Fragen kannst, was du nicht weißt und denen du sagen kannst, was sie nicht wissen.


Ich bin mir sicher du wirst das ganz hervorragend meistern!!!


Lieben Gruß,

mani

Beitrag von emeliza 18.02.11 - 20:38 Uhr

Hallo Du,

mach dich nur nicht verrückt, Du wirst in alles ganz schnell reinwachsen. Ich kann allen nur den Tipp geben, dass man auf sein Bauchgefühl und den eigenen Verstand hört. Laß dich bloß nicht von anderen verrückt machen. Andere Mütter können mit unter ziemlich anstrengend sein, was gute Ratschläge angeht.

Überleg dir einfach mal, was Dir selber wichtig ist und handle danach. Ich mache in unserer Stadt Willkommensbesuche bei Familien, die gerade Nachwuchs bekommen haben und bringe Informationen und Geschenke vorbei. Ganz viele Mütter entschuldigen sich erst mal für den Zustand ihrer Wohnung. Ich sage dann immer, mich würde eine perfekt saubere Wohnung ehrlich gesagt stutzig machen.

Man darf den Haushalt mal schleifen lassen, das Baby darf mal weinen, es ist O.K. wenn man mittags noch im Schlafanzug rumläuft und vor allem ist es auch normal, dass man manchmal etwas überfordert ist. Besonders beim 1. Kind ist das einfach so. Es ist schön, wenn man dann jemanden hat, der einem hilft und wenn es nur mal zuhören ist.

Man muß sich diese Schwächen einfach zugestehen und sie akzeptieren. Um so lockerer man an die Sache rangeht, um so leichter und schöner wird es. Babys sind robuster, als man meint und sie verzeihen sehr viel. Man muß sich nur klar machen, dass Babys auch mal ein paar Minuten weinen dürfen, wenn man nicht sofort mit der Milch am Start ist oder dass sie halt auch mal Bauchschmerzen haben, die man nicht sofort weg bekommt. Man bekommt so schnell Routine in den Alltag, das wirst Du feststellen, Nach ein paar Wochen weißt Du gar nicht mehr, wie es ohne KInd war.

Ich bin mit dem 3. Kind (ungeplant) schwanger und seh das ganze völlig entspannt. Ich mache mir alles so einfach wie möglich. Z.B. gibt es bei uns wenn Besuch kommt nur noch gekauften Kuchen, den Streß mit backen tu ich mir nicht mehr an. Wenn Spielzeug im Wohnzimmer rumfliegt, dann ist das halt so, etc. Wem das nicht paßt, der soll hat nicht kommen.

LG Sandra

Beitrag von morla29 18.02.11 - 20:47 Uhr

Hallo,

erstmal ganz ruhig bleiben ist am Wichtigsten und mein Lieblingssatz: Man wächst mit seinen Aufgaben.

Ich hab mich die ersten sechs Wochen sehr schwer getan mit der Fremdbestimmung. So ein kleiner Mensch hat bestimmt, wann ich schlafe, esse, dusche oder aufs Klo gehe.

Aber man arrangiert sich damit und gewöhnt sich dran und dann ist es nur noch schön Mama zu sein - bis das Kind das erste mal krank ist. Da würde man am liebsten nur noch heulen.

Seit ich Kinder habe ist mein Leben wieder lebenswerter geworden. Weihnachten ist wieder schöner. Kinder überraschen einen jeden Tag aufs Neue.

Wünsch dir alles Gute und mach dir nicht zu viele Gedanken. Du wirst bestimmt eine ganz tolle Mama.

Viele Grüße
morla
mit zwei Mädels an der Hand (3 und 5)
und einem Mädel tief im Herzen (still geb. 29.1.10 - 31. ssw)

Beitrag von serafina.nr.1 18.02.11 - 23:06 Uhr

und hatte dieselben ängste wie du- ich denke die sind ganz normal.

und hatte nur ein buch über so trage-philosphie von einem naturvolk gelesen... und darin stand eben z.b. dass die babys ruhiger sind wenn sie viel kuscheln, hautkontakt haben und auch beim schlafen gern kuscheln so wie wir grossen eben auch:-)das half mir indem ich die einstellung hatte, wenn das baby unruhig ist- checken ob die windel voll ist,( geruchstest, feuchtigkeitstest;-)
und sonst stillen d.h. an die brust anlegen und sehen ob das hilft,

- half immer supergut bei hunger oder müdigkeit- er nuckelte dann ein wenig bis er schlief, ich liess ihn noch etwas länger dran bis er fest schlief und legte ihn mir dann auf den bauch und schnell wieder eingeschlafen...( nachts)...

-wenn´s nicht half, hochheben und herumgehen mit dem baby im arm oder auf der schulter und wiegen. es ist einfach, fand ich.
ausserdem half mir damals dass ich eine junge mutter an der uni angesprochen hatte, baby ca. 5 monate alt, die zeigte mir alle tricks wie z.b. wickeln, anziehen, ausziehen, windeln zusammenlegen wenn sie voll sind, erlaubte mir zu üben wie man ein baby hält und hochhebt etc.- das waren die besten lehrstunden. ich hatte nie einen kurs besucht -war aber auf das baby supertoll vorbereitet...!!!

ich bekomme im sommer voraussichtlich mein achtes kind und muss sagen, die grösste umstellung besteht zwischen 0 und 1- also keinem kind und dem ersten kind. damals war ich nach dem ersten wegen schlafmangel, stillen, ( das ja auch zehrt) und weit weg von meiner familie und freunden nach zwei monaten ziemlich k.o.-
das gab so einen punkt da sagte ich mir, schlimmer kann es nicht werden....bin todmüde und kann nie bestimmen wann ich schlafe, wann ich geweckt werde, was ich tagsüber mache etc.- damals dachte ich mir, mach es dir nicht schlimmer als es ist, geh es lockerer an...versuch nicht immer alles perfekt zu machen- entspann dich- geh es langsam an....es ist eigentlich ein bisschen wie eine geburt- je mehr man etwas perfekt und aktiv leisten will desto mehr powert man sich dabei selbst aus....man muss lernen passiv zu sein und locker zu werden...aufs baby hören udn auf sich selbst...auch mal besuch absagen oder besuch ausmachen je nachdem wonach einem eben ist...;-)
ich dachte mir wenn du mal alt bist wirst du an diese zeit zurückdenken und es ist klüger etwas sinnvolles und entspanntes draus zu machen als es durchzukämpfen sozusagen :-)
von diesem moment an ging es steil bergauf und ich begann diese erste zeit mit dem baby richtig zu geniessen.

beim zweiten kind - neun jahre später- wusste ich nur mehr, die erste zeit war anstrengend gewesen...aber wieso genau wusste ich nicht mehr wirklich...kling t seltsam, die geburten waren mir ins gedächtsnis eingebrannt aber all diese nächte wo man alle zwei stunden geweckt wird wenn man stillt etc.- hatte ich wohl vergessen ;-)
kaum war das zweite auf der welt erinnerte ich mich wieder an alles;-) aber es war einfacher als beim ersten...man hat eben schon routine.
mit jedem kind wird es einfacher. ab dem vierten merkte ich dass ivh eil ruhiger und entspannter bin und die kinder auch dadurch wohl viel pflegeleichter und zufriedener.
man muss eben prioritäten setzen.
und vorallem in der ersten zeit ist das wohlbefinden von mutter und kind einfach die oberste priorität:-)

also such dir eine junge mutter bei deren kind du "üben" darfst-
und denk daran- es wird mit jedem tag einfacher- dein kind grösser und pflegeleichter und diese erste zeit vergeht viel schneller als man denkt ....

also geniesse sie!!!;-)

...und kaum sind ein paar gefühlte wochen und monate um - ist das kind 18!!!;-) so wie bei mir:-)mein grosser :-)

liebe grüsse!!!
serafina.

Beitrag von gingerbun 19.02.11 - 15:40 Uhr

Hallo,
ich weiss nicht ob Dir meine Sichtweise hilft aber Du bist die Mutter und Du weisst es am Besten. Du solltest aufhören Ratgeber zu lesen. Da stehen meiner Meinung nach Ansichten drin, die nicht auf jede Situation zutreffend sind. Am besten noch so Sätze wie, dass Kinder ab einem halben Jahr durchzuschlafen haben oder so 'n Mist.
Ich bin mit meinem Bauchgefühl immer am besten gefahren und das auch jetzt noch nach 3 Jahren. Ich hab nie ein Buch angerührt. Ich war gottseidank auch immer sehr selbstbewusst in meinen Ansichten und Meinungen und hab mich von den nettgemeinten Hinweisen meiner Umwelt nie irritieren lassen. Meinem Mann gehts genauso und wir fahren damit wirklich super.
Viele Probleme von denen man hier liest sind meiner Meinung nach "hausgemacht" da sich eben viele leider verunsichern lassen.
An das erste Jahr wird sich Dein Kind sicher nicht direkt erinnern aber es ist mit das prägendste Jahr für einen Menschen, gerade die ersten Monate in denen es das nötige Urvertrauen für ein schönes Leben mitbekommt von Dir und Deinem Mann. Sprich - ganz viel Nähe und die Befriedigung seiner Bedürfnisse. Mehr brauchts am Anfang nicht.
Alles Gute!
Britta

Beitrag von gingerbun 19.02.11 - 15:45 Uhr

.. vielleicht noch etwas was Dir Mut machen könnte: Ich kenne vielleicht im ersten Lebensjahr meiner Tochter 3 schlaflose besser schlafarme Nächte. Und das war als sie Zähnchen bekam bzw. verschnupft war. Sie lag bei uns im Bett da ich sie mir dann zum Stillen nur ranholen brauchte und dann haben wir weitergeschlafen. Einfacher hätte es nicht gehen können. Mein Mann hat von alldem gar nichts mitbekommen. Also meiner Meinung nach gehören wache Nächte nicht zwangsläufig dazu.
Britta