Blutverlust erste Geburt 2. genauso? sorry lang

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von 13.10.2009 18.02.11 - 11:49 Uhr

hi ihr lieben,

Ich hatte bei meiner Tochter echt ne horror geburt, erst 22 std. wehen und danach ab in op Kaiserschnitt wegen geburtsstillstand.

Also ich hätte auch nochmal 22 std. wehen mit gemacht aber naja es brachte ja eh nix...

So nun habe ich bei dem besagt Kaiserschnitt sehr viel/ zuviel Blut verloren, sodas ich Bluttransfusionen bekommen musste. Habe auch gut ein halbes-dreiviertel Jahr gebraucht mich davon wieder zu erholen.

Jetzt bin ich wieder schwanger. Sehe dem ganzen positiv entgegen möchte auch sehr gerne spontan entbinden und habe mir nun wieder meine hebamme von damals ausgesucht.

Als sie mich sah und ich ihr sagte das ich sie gerne wieder als hebamme haben möchte, waren ihr ersten worte: um gotteswillen, bei deinem hohen blut verlust damals, du bist echt dem tod#schock von der schippe gesprungen, also ja wir machen kaiserschnitt.
Ich erklärte ihr dann das ich aber sponan versuchen möchte...winkte sie gleich ab und sagte sie holt sich meine alte akte, bespricht das mit den ärzten und wenn wir termin haben berichtet sie mir was dabei raus gekommen ist.

So soviel zu meiner Geschichte.
Hat jemand bei der ersten geburts ähnliches erlebt und die zweit verlief normal oder muss ich jetzt immer angst haben zu verbluten?
merkt man es den schneller bei kaiserschnitt oder genauso schnell bei einer spontan geburt?

lg melli prinzessin 16 monate + #ei 17ssw

Beitrag von zaubermaus666 18.02.11 - 12:01 Uhr

Hallo!

Deine Story ähnelt meiner in einigen Punkten!

Mein SOhn wird nun auch 16 Monate, hatte auch nen KS nach 18 Std Wehen und dann Geburtstillstand, nun wieder SS in der 12. SSW :-)

Habe damals beim KS wohl 1 1/2 Liter BLut verloren.
Aber war wohl nicht so schlimm wie bei dir.
Im Nachhinein meinten aber diverse Ärzte, ich hätte auch BLuttransfusionen bekommen sollen, hab ich aber nicht...

Es hat auch laaaange gedauert, bis ich mich erholt hab.

Wie war denn dein HB Wert?
Weiss man, WARUM du so arg geblutet hast?

Liebe Grüße #winke

Beitrag von 13.10.2009 18.02.11 - 12:10 Uhr

huhu...

ist ja lustig ich dachte schon ich bin alleine so verrückt und hab dann 2 so kleine kinder:-D

also mein hb lag bei der Abschluss-Untersuchung bei 5,2 und habe gerade gelesen das ich ca. 2500ml blut verloren habe.

Warum konnte mir keiner sagen, habe hier schonmal etwas recherchiert und habe gelesen das wenn man mit einem wehentropf eingeleitet wird das wie blut verdünnende mittel sind. Was für mich ja einen sinn ergibt warum ich so doll blut wenn die mich aufschnippel.

Hab die hebamme darauf angesprochen, ie meinte es wäre nicht so, die dürften das dann garnicht geben.

Bin also quasi noch so blöd wie am anfang.

Beitrag von zaubermaus666 18.02.11 - 12:18 Uhr

Noch ne Gemeinsamkeit.... :-p

Ich hing auch über 12 Stunden am Wehentropf.... #schwitz

Mein niedrigster HB lag bei 6,9 als bei dir wirklich noch ne ganze Ecke krasser #schock

Aber ich blicke der nächsten ENtbindung auch etwas ängstlich entgegen... #hicks

Beitrag von 13.10.2009 18.02.11 - 12:23 Uhr

:-D sind wir zwillinge?;-)

das war mein hb wert die gesamt schwangerschaft über so bei 6,9 lag der wert immer.

naja wir machen das schon, jede schwangerschaft ist anders und jede geburt verläuft anders... los wir denken jetzt positiv:-D

Beitrag von pinklady666 18.02.11 - 12:11 Uhr

Hallo

Ich hatte bei meiner ersten Geburt auch einen sehr hohen Blutverlusst und wir (meine Tochter und ich) sind nur knapp mit den Leben davon gekommen. Allerdings beim Versuch spontan zu gebähren, nach dem KS blutete ich dann nochmal nach, was aber auf die Umstände zurückzuführen ist.
Nun bin ich in der 23 Woche und hatte ettliche Gespräche mit Ärzten (meine Frauenärztin, dem Chefarzt im KKH wo ich nun entbinden möchte - das wo meine Große zur Welt kam kommt nicht mehr in Frage), meiner jetzigen Hebamme, ihrer Kollegin und der Hebamme die ich bei Marie hatte.
Bei mir wirds auf jeden Fall ein geplanter KS.
Allerdings spielen da auch die Umstände eine große Rolle.
Meine Große war zu groß und hat nicht durchgepasst (habe wohl ein enges Becken), die damalige Hebamme (nicht meine, die war leider für die Geburt nicht erreichbar, erst als alles zu spät war) hat die Situation falsch eingeschätzt, auch die Blutungen als Bagatelle abgetan und ist auch nicht auf mich eingegangen (war der Meinung ich stelle mich an und die Schmerzen wären noch im Normalbereich). Die diensthabende Ärztin ebenfalls. Man überredete mich zu allen möglichen Positionen und versuchte sogar den Saum des Muttermundes über Maries Köpfchen zu ziehen (sehr schmerzhaft).
Nach dem KS zog sich die Gebährmutter nicht richtig zusammen, lief voll Blut so dass sie mir regelmäßig die komplette Nach über im halbe Stunden Takt ausgedrückt werden musste (mit beiden Händen am Nabel in den Bauch gedrückt und nach unten geschoben, über die frisch operierte Narbe - das waren Schmerzen, ich dachte ich muss sterben).
Meine Gebährmutter wurde davon stark geschädigt, lange war nicht klar ob eine weitere Schwangerschaft überhaupt noch halten würde. Sie hat sich aber in den 4 Jahren sehr gut erholt, allerdings besteht immer noch eine erhöhte Gefahr der Ruptur.

Besprich doch selber alles erstmal mit deiner Frauenärztin und gegebenenfalls mit dem Arzt des KKH. Die können das besser einschätzen.

Liebe Grüße

Bianca mit Marie Danielle (*21.06.2007) und Sophie Marielle (ET 22.06.2011)

Beitrag von 13.10.2009 18.02.11 - 12:21 Uhr

ohha#schock

dagegen hört sich meine geschichte ja an wie ein spaziergang... hatte richtig gänsehaut beim lesen.

Werde aufjedenfall noch sämtlich Ärzte und möglichkeiten abklappern um dieses in jedemfall zu vermeiden und wenn es wieder ein KS wird dann ist es halt einfach so.

Danke für deine antwort und alles gute für die schwangerschaft noch und die geburt.