Teilzeitbeschäftigung während Elterngeldbezug...

Archiv des urbia-Forums Finanzen & Beruf.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Finanzen & Beruf

Dieses Forum bietet Platz für alle Fragen und Antworten rund ums liebe Geld und die Absicherung der Familie - egal ob ALGII, Haushaltsgeld, Baufinanzierung oder Altersvorsorge. Auch Themen wie ElterngeldKindergeld sowie der Wiedereinstieg in den Beruf sind hier richtig.

Beitrag von minisun 18.02.11 - 12:59 Uhr

Hallo!

Ich hoffe hier jemanden zu finden der mir bei meinem Problem behilflich sein kann.

Mein Sohn ist am 02.10.10 geboren und ich beziehe seitdem auch Elterngeld.
Ich habe seit 01.01.11 die Möglichkeit in Teilzeit wieder beschäftigt zu sein. Das klappt auch sehr gut und ich habe mich darüber gefreut wieder etwas zu tun. Ich bin nicht der Typ der den ganzen Tag zu Hause sitzen kann, ich brauche immer mal was um die Ohren. Egal, soll nicht Thema meiner Frage sein.

Nun habe ich meine Teilzeitbeschäftigung bei der Elterngeldstelle angezeigt, ne Gehaltsbescheinigung vorgelegt und alles war gut. Heute bekomme ich Post, in der man mir mitteilt das mein Elterngeld gekürzt wird.
Kann ich durch die Teilzeitbeschäftigung natürlich verstehen. Kein Problem.
Allerdings kürzen die mir für Dezember bereits in vollem Maße mein Elterngeld. Daraufhin habe ich dort angerufen und erklärt das ich ja erst seit Januar arbeiten gehe. Meine Bearbeiterin meinte zu mir, das das Elterngeld bereits dann gekürzt werden kann, wenn auch nur ein Beschäftigungstag im Berechtigungszeitraum liegt.
Aber das kann doch nicht richtig sein, oder?
Die haben mir jetzt im Klartext 600 Euro gestrichen, weil ich seit 01.01.11 beschäftigt bin. Und zwar nur für den 01.01.11. An dem ja wohl niemand arbeiten war. Und ja natürlich ist die Monatsbesoldung für den ganzen Monat zu sehen. Aber ich verdiene nicht jeden TAG 600 Euro.. das geht doch so nicht, oder?
Ich habe das Gesetz jetzt schon gelesen, da steht nichts von diesem einen Beschäftigungstag drin. Kennt jemand eventuell passende Verwaltungsvorschriften oder Erlasse??

Ich wäre euch wirklich dankbar, wenn ihr mir helfen könntet.

Vielen Dank
Liebe Grüße
Minisun

Beitrag von susannea 18.02.11 - 13:11 Uhr

DAs ist vollkommen korrekt und ehrlich gesagt dumm gelaufen, dass du dich nicht vorher schlau gemacht hast, denn dein AG hätte dich sicherlich auch ab 2.1. eingestellt.

Allerdings, kürzen sie ja damit in den anderne Moanten auch weniger als es sonst sein würde!


Es werden alle Lebensmoante, wo auch nur eine Tag mit Einkommen war, mit dem jetzigen Einkommen addiert, dann durch die Anzahl der Monate mit EInkommen geteilt und dann 76,67 Euro abgezogen.

DAnn wird das Einkommen, was als Berechnugnsgrundlage fürs Elterngeld genommen wird, genommen, das jetzoge (gerade berechnete EInkommen) abgezogen und davon gibts dann 65% Elterngeld bzw. für die ersten Monate noch 67% Elterngeld, je nachdem, wann du den Änderungsbescheid erhalten hast (auf 65% darf nciht nachträglich gekürzt werden, nur für die Zukunft und auch dann nur auf ganz wackligen Beinen!).

Beitrag von minisun 18.02.11 - 13:19 Uhr

Wie meinst du das sie dann die anderen Monate weniger kürzen als sie eigentlich sollten... das versteh ich gerade nicht..

Beitrag von susannea 18.02.11 - 13:48 Uhr

Wenn sie den Lebensmaont nicht berücksichtigen würden, würden sie anteilig in aleln anderne mehr kürzen, weil ja das durchschnittliche Einkomemn höher wäre.

Probiere es mit der Rechung aus, dann sollte das klar sein!
Du musst ja nur einen Monat mehr und einen weniger nehmen!