Rechtschreibung 3. Klasse

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Beitrag von coliene 18.02.11 - 13:16 Uhr

Hallo allerseits,

ich habe gehofft, hier vielleicht Leidensgenossen zu finden.

Meine Tochter (8 Jahre, 3. Klasse) hat eine grottenschlechte Rechtschreibung.

Die Grammatik versteht sie wunderbar - kein Problem. Aber das Schreiben... #schock

Heute hat sie z. B. "schpannend" (spannend) geschrieben. Ich habe keine Idee, wie ich ansetzen und ihr helfen kann. Erschwerend kommt hinzu, dass sie jedesmal am Boden zerstört ist und weint, wenn ich ihr sage, wo sie Fehler gemacht hat und mit ihr üben möchte.

Sie hat im übrigen keinerlei sonstigen Probleme in der Schule; in Mathe ist sie ein Ass und im Durchschnitt hat sie Einsen und Zweien.

Ich bin jedoch der Meinung, dass ich in Deutsch/Rechtschreibung etwas unternehmen muss.

Kennt Ihr das? Kann mir jemand adäquate Hilfestellungen empfehlen?

Vielen Dank, Caro

Beitrag von vivi0305 18.02.11 - 13:31 Uhr

Hallo Caro...

ich kenne das auch.. Vivi hatte nur 4er und 5er in Deutsch#schwitz

ABer bei ihr machte es erst dieses Jahr klick nachdem ich sie die 3. Klasse wiederholen lassen habe (es gab noch mehr Gründe) und mit einem Mal macht sie kaum bis garkeine Fehler mehr!

Gut, Vivienne liest jetzt viel ihre Zeitschriften die alle 2 Wochen rauskommen und da lernen sie die Rechtschreibung durchs lesen so ist es zumindest bei uns...

Ansonsten frag sie bei jedem falschen Wort ob sie meint ob es richtig ist oder ob es verbesserungswürdig ist, so handhaben wir das.

Wünsch euch alles Gute #klee

Beitrag von marathoni 18.02.11 - 13:33 Uhr

Hat sie lesen und schreiben nach Gehör gelernt ? Also mit dieser Anlauttabelle? Falls ja, dann ist die Rechtschreibproblematik daruch ja allgemein bekannt.
Gib ihr viel Lesefutter, falls sie das möchte. Das ist der einzige Weg ihr zu helfen. Bücher geben, die sie interessieren.

Beitrag von coliene 18.02.11 - 13:41 Uhr

Vielen Dank für Eure Antworten.

@marathoni: Ja, diese Tabelle gab es. Ich wusste aber nicht, dass sie scheinbar umstritten ist!?

Gut zu wissen...

:-)

Beitrag von lena10 19.02.11 - 14:31 Uhr

Nein, das ist ein Vorurteil, das bei vielen Eltern kursiert (und auch oft eine schöne Ausrede darstellt....).

Wenn diese Methode richtig (!) und vernünftig (!) unterrichtet wird, haben die Kinder definitiv nicht mehr Schwierigkeiten mit der Rechtschreibung!

Gruß, Lena

Beitrag von manavgat 18.02.11 - 14:10 Uhr

leider hast Du keine PLZ in Deiner VK. Gib mir doch mal bitte die ersten 3 Zahlen.

Gruß

Manavgat

Beitrag von coliene 18.02.11 - 14:35 Uhr

Hallo!

Gerne: 356..

Beitrag von luka22 18.02.11 - 15:56 Uhr

Wurde sie denn schon mal auf eine Legasthenie/ Lese-Rechtschreibschwäche hin getestet? An mangelndem Intellekt kann es nicht liegen.

Grüße
Luka

Beitrag von lalelu74 19.02.11 - 02:27 Uhr

Hallo,
das gleiche Problem habe ich mit meinem Sohn, der jetzt in der 4. ist. Er hat in allen anderen sprachlichen Bereichen (Gramatik, Aufsatz und Lesen) keine Probleme nur die Rechtschreibung ist grauselig. Bei einem
Diktat kommt jedesmal ein 4er raus, obwohl ich mit ihm übe usw.
Er kann diese aber Gott sei Dank mit den anderen Teilbereichen ausgleichen, so dass er in Deutsch auf einer 3 im Zeugnis landetet.

Auch alle anderen Fächer stellen keinerlei Probleme da.

Wir haben uns jetzt auch gegen das Gymnasium und für die Realschule entschieden, da ich befürchte, dass er mit Englisch genug zu tun hat und nicht noch eine 2. Fremdsprache braucht.

Wirklich helfen konnte ich dir mit meinem Beitrag leider auch nicht, aber ich hoffe mal, dass noch einige Tipps kommen, die man mal ausprobieren kann.
Gruß
lalelu74