Wie plane ich das jetzt alles?? oh je oh je...

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von maschm2579 18.02.11 - 13:56 Uhr

Huhu,

eigentlich ein Silopo aber ich muss einfach mal meinem Kopf Luft machen und versuche das Durcheinander zu sortieren.

Meine Tochter wird am 12.3 schon 3 Jahre, der GEb steht zur Zeit als Thema logischerweise ganz hoch im Kurs. Wir gehen morgens Frühstücken und Nachmittags mit Ihren Freundinnen ins Schwimmbad welches ich gemietet habe.

Dann ziehen wir ab dem 1.3 in eine neue viel viel größere Wohnung.

Ich mache zu meinem Job noch die Quali zur Tagesmutter und bekomme bald ein Kind alle zwei Wochen Sa+So von 8-16 Uhr.

Dazu habe ich einen Mini Job welchen ich aber Abends daheim mache und die Maus kriegt ihn nicht mit.

Meine Tochter geht in die Krippe seit 2,5 Jahre. Demnächste steht der Wechsel in den Kindergarten an, sie muss leider die EInrichtung verlassen und in einem neuen Kindergarten...

So wie mache ich das alles für mein Kind erträglich? Wie kriegen wir die nächsten 4 Wochen so rum das sie nicht total verstört, verängstigt oder überfordert ist?

Mache ich mir zuviele Gedanken? Einfach weil ich auch die Finanzen im Kopf habe und es für sie nicht so schlimm wird? Wir haben beide Wohnungen die erste März Hälfte gleichzeitig und somit habe ich auch doppelte Mieten.

Habt Ihr nen Tipp? Einfach umziehen oder erst die Wohnung zeigen? Voll mit einbeziehen oder einfach Samstag umziehen und wenn ich sie abhole ist sie im neuen Heim?

Freu mich über antworten auch wenn es ein Silopo ist...

lg Maren und Hannah fast 3

Beitrag von marjatta 18.02.11 - 14:29 Uhr

Das hängt von Deiner Tochter ab.

Bei uns in der Sippe sind schon viele in unterschiedlichem Alter umgezogen. Das kann sehr einschneidende Folgen haben.

Achte einfach darauf, wie es Deiner Tochter dabei geht. Du wirst dann auch sicherlich weniger Zeit am Tage für sie haben. Wenn sie also abends anhänglicher wird, würde ich sie zu mir ins Bett holen, damit sie sich die Sicherheit wiederholen kann, die ihr durch die Veränderungen u.U. abhanden kommen.

Ansonsten einfach nur auf die Signale achten, die sie dir gibt. Durch den Einrichtungswechsel wird es sicherlich nicht einfacher, ein zeitlicher Versatz wäre da wohl besser gewesen (z.B. erst zum Sommer oder bereits vor dem Umzug zu wechseln). Aber das ist ja nun sicherlich nicht mehr möglich.

Ich habe wo gelesen, dass die Umzugsprofis (gerade bei Firmenumzüge), speziell die Kinder mit einbeziehen. Eine Einzugsparty in der neuen Wohnung nur für die Familie z.B. sowie am Tag des Auszugs ein Abschied von der alten gemeinsamen Wohnung ("Auf Wiedersehen Wohnzimmer" usw.) Das soll helfen, die Trennung zu verarbeiten.

Dann würde ich sie so gut es geht in die ganzen Aktivitäten mit einbinden (Kisten packen und auspacken etc.). Das integriert und sie ist aktiv am Veränderungsprozess beteiligt.

Gruß
marjatta

Beitrag von mukmukk 18.02.11 - 14:34 Uhr

Hallo Maren!

Bei Euch kommt ja gerade ganz schön viel auf einmal. Meiner Meinung nach zu viel... aber wenn es planungstechnisch nicht anders geht/ging: Augen zu und durch! ;-)

Unsere Maus ist erst 1 3/4 und wir sind "nur" umgezogen und zwar haben wir das kürzlich so gemacht:

Finja abends vor dem Umzug zum Schlafen zu Oma, letzte Kisten gepackt, Umzug am nächsten Tag. Als erstes haben wir das Kinderzimmer aufgebaut, alle Kisten ausgepackt und das Zimmer komplett fertig gemacht (bis auf Gardinen). Finja musste noch eine zweite Nacht bei Oma bleiben weil es nicht so schnell ging wie wir dachten. Dann habe ich die Maus abgeholt und sie in unser neues Haus gebracht und gleich in ihr neues Zimmer (alte Möbel, neue Tapetenfarbe und Teppich). Sie fand alles super interessant, hat gleich gespielt und sich alles angeschaut. Unser "Chaos" im restlichen Haus schien sie nicht zu interesseieren. Wir haben versucht, ihr so viel Normalität (Tagesablauf) wie möglich zu geben und offenbar hat es gut geklappt. Sie hat von Anfang an gut geschlafen und sich gut eingelebt.

Toitoitoi!

LG,
Steffi

Beitrag von maschm2579 19.02.11 - 08:26 Uhr

Hallo Steffi,

das war leider nicht anders planbar da hier die Wohnungen so rar sind das man zuschlagen muss. In der Hinsicht war es für uns blöd das es einen Leerwohnung war und wir sofort reinkönnen. Da ich jetzt aber auch zwei Jahre suche würde ich am liebsten heute umziehen ;-)

Ich werde genauso viel Zeit für meine Tochter haben da sie bis 16.30 Uhr in der Kita ist und wir immer nur die Abende haben. D.h. ich nehme mir Urlaub und sie hat Ihr gewohntes Leben. Nur am Umzugstag wird sie bei Ihrere besten Freundin bleiben, da ist sie gerne. Zum Schlafen ausquartieren geht leider nicht, wir haben hier keine Verwandtschaft bzw sie kennt die kaum.

Na ich werde mal abwarten. Blöd nur das ich an den Umzugstagen auch noch morgens Schule habe und mir immer 3-4 Std fehlen.

Augen zu und durch ;-)

lg Maren

Beitrag von nana141080 18.02.11 - 17:05 Uhr

Hallo!

Ich sehe kein Problem in deinen Jobs#kratz

Die neue Wohnung muß sie natürlich immer wieder mitbekommen. Laß sie eini wenig beim gestalten ihres Zimmers helfen, was schickes aussuchen. Farbe oder Wandtattoos.

Also, man verstört doch ein Kind total wenn es denkt es kommt nach Hause in ihr Zimmer und plötzlich ist alles woanders.
Wie kommst du denn darauf das es so besser sei?

Warum sollte der geburtstag sie verstören? Ne, seh ich nicht so. Aber mutig das du mit einigen 3 Jährigen schwimmen gehst. Das mache ich nicht mal am 6. meines Großen weil nicht alle super schwimmen können.

Geh mit allem locker um, rede mit ihr und bezieh sie kindgerecht mit ein.

VG nana

Beitrag von maschm2579 19.02.11 - 08:29 Uhr

Hallo,

naja die Jobs sind für mich ja auch anstrengend. Ich habe meine Bürojob, einen Minijob, mache eine Umschulung und habe dann noch ein Tageskind. Da ich alleinerziehnd bin ist es schon eine herrausforderung, mag sein das Du das locker schaffen würdest - ich bin etwas ausgelaugt.

Beim schwimmgen gehen doch die muttis mit, da ist es doch vollkommen egal wie alt die Mäuse sind #kratz
Mit Kindern würde ich grundsätzlich nicht ohne Eltern schwimmen gehen, egal wie alt.

Die Wohnungen hat sie bis jetzt mit besichtigt und nur nach ca Nr 35 hat sie gestreikt. D.h. die Wohnung kennt sie nicht aber ich habe Fotos gemacht. Ich werde sie Ihr natürlich noch leer zeigen wenn ich die Schlüssel habe und die Farbe hat sie selber ausgesucht. Ihr neues Bett auch!

So dann mal ins WE starten... dir auch ein schönes WE

lg maren

Beitrag von nana141080 19.02.11 - 11:27 Uhr

Hi,

stimmt, das du AE bist hatte ich vergessen. Sorry. ne, alleine ist es natürlich anstrengend. Für dich.
Ich glaube nicht, wobei ich dein Kind und ihren Charakter nicht kenne, das es ein Problem gibt solange du für sie da bist!

Na das ihr MIT den Eltern schwimmen geht hast du nicht dazu geschrieben.
Oder?#kratz#gruebel
Es gibt bei Urbia nix was es nicht gibt ;-)

Das schaffst du schon. Und im April erfreut ihr euch an eurem fertigen Reich und spielt am We. alle zusammen mit anderen Kindern :-) Das macht ihr sicherlich Spaß!

VG und ein ruhiges We. ;-)

Beitrag von rowan855 18.02.11 - 22:18 Uhr


Hi Du :-)

Wir haben sie ganz bewusst mitgenommen, schon bei den Wohnungsbesichtigungen.

So konnte sie sich von Anfang an mit der Gegend und der Wohnung vertraut machen. Die ersten Kisten und Möbel transportierten wir in ihrem Beisein.

Beim Umzug selbst, hatten wir sie bis abends bei ihrer Oma gelassen, gleich nach dem Frühstück. Sie merkte zwar, das irgendwas anstand, aber das ganze Gewusel bekam sie nicht mit. Als erstes bauten wir ihre Möbel auf und unsere Schlafzimmerteile. Die ersten Kisten mit ihrem Spielzeug hatten wir schon vorher da gelassen. Sie schlief von Anfang an super und fand ihr großes neues Zimmer klasse :-p

Wir würden es immer wieder so machen. Das einzige, was hinterher doof war, war, das mein Mann das Mittagessen bei der Oma abholten (sie aber dableiben musste) und beim nachmittagsessen lief das gleiche bei mir. Wir brauchten erstmal 1-2 Monate, bis sie ohne leichte Verlustängste bei der Oma blieb :-( Sie liebt ihre Oma, freut sich aber immer, wenn wir sie wieder mitnehmen ;-)

bye Rowan

Ps:Mausi war ca. 1,8 Jahre