Kaufen für die Müllhalde - geplante oboleszenz

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Beitrag von kishali 18.02.11 - 14:22 Uhr

Hallo liebe Urbia-Gemeinde.
Heute habe ich auf ARTE einen Bericht gesehen der mich ziemlich geschockt hat.
Etwas was ich schon Jahre lang annahm hat sich bestätigt.
Die Wirtschaft stellt Dinge so her, dass sie nach einer VORBESTIMMTEN Zeit kaputt gehen.

In der Doku wir zum Beispiel gezeigt, dass in Druckern ein chip eingebaut ist, der zählt wieviel gedruckt wurde, um nach einer bestimmten anzahl fehlermeldungen zu senden, sodass man sich einen neuen drucker kaufen muss, da der alte *anscheinend*irrreparabel ist.

Ich persönlich halte diese geplante oboleszenz für absolut unverantwortlich!!
mag sein dass sie im moment der wirtschaft helfen mag, aber was ist in 10 jahren?
die rohstoffe werden aufgebraucht sein, die müllhalden werden überhand nehmen,..

und nun der link: (quellenangaben sind ja wichtig :-p )

http://www.arte.tv/de/Die-Wegwerfer/3714422.html

was sagt ihr dazu?

liebe grüße

Beitrag von daisy80 18.02.11 - 14:43 Uhr

Ich hab leider nur Arte France, sonst hätte ich das auch gern geschaut.

Obsoleszenz heißt das? Danke für den Fachbegriff, danach suchte ich neulich schon *abspeicher* ;-)

Ich versuche auch immer, Dinge erstmal zu reparieren oder reparieren zu lassen und finde diese Politik schon ganz schön krass, wobei es mir alles andere als neu ist.

Beitrag von .roter.kussmund 18.02.11 - 14:45 Uhr

obsoleszenz

näää... ich bin sprachlos. #schock

aus spaß habe ich bereits schon mal gesagt, daß man meinen könnte, in den geräten wäre ein chip eingepflanzt, der nach einer bestimmten zeit sagt, daß es nun an der zeit ist..

Beitrag von helikopta 18.02.11 - 14:58 Uhr

Hallo,

das ist doch nicht neu. Das ist schon lange bekannt und naja aus wirtschaftlichen gründen mag es durchaus auch "notwendig" erscheinen.
Wobei man es z.B. im Fall der drucker mit einem einfachen Reset wieder hinbekommen kann. Außerdem können sie in fachfirmen wieder überholt werden und würden dann auch wieder funktionieren. Leider ist das dann meist so teuer wie ein neuer.
Wenn jeder alles billig billig will, dann bleibt den Firmen doch nur so ein weg Umsatz zu machen. Billig und langlebig wiedersprechen sich nunmal.
Wir leben in einer Gesellschaft die alles immer billig und neu will.
Dazu kommt das die Technik sich so schnell weiterentwickelt, das vieles schon "alt" ist, wenn man es kauft.
Gut heißen kann ich das nich, aber ich finde es nun auch nicht so erstaunlich.

helikopta

Beitrag von kishali 18.02.11 - 14:59 Uhr

OBSOLESZENZ (mit S :-p )

http://de.wikipedia.org/wiki/Obsoleszenz

Beitrag von nudelkatze 18.02.11 - 17:00 Uhr

Hallo,

Ich habe die Sendung auch gesehen - leider kein neues Thema für mich.

Schlimm ist es dann, wenn es so endet:

http://www.youtube.com/watch?v=un6fKekTkxs

Aber das ist auch schon lange bekannt.

Da kann man sich für seine "Wohlstandsprobleme" nur noch schämen :-(

LG, die Nudelkatze

Beitrag von imzadi 18.02.11 - 17:42 Uhr

Leider nicht bei allen Geräten so, ich warte seit Jahren das einer unserer Fernseher und Computermonitore kaputt geht. Dann hätte ich endlich einen Grund so schöne Flachbildschirme zu kaufen aber nix, das Zeug hält ewig und braucht noch nicht mal eine Reperatur. #aerger

Beitrag von manavgat 21.02.11 - 13:05 Uhr

Man könnte das Problem lösen, indem man die Hersteller zwingt, den Schrott - egal welcher Artikel - zurückzunehmen.

Vielleicht wäre es eine gute Idee, wenn die Verbraucher alles, was kaputt ist, dem Hersteller schicken....

Gruß

Manavgat