Arabische Mamis hier? Namensfrage

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Die Zeit vor der Geburt ist die Zeit des Nestbauens. Hier könnt ihr gemeinsam überlegen, wie ihr das Kinderzimmer einrichten möchtet, wo das Baby schlafen soll, welche Kleidungsstücke in die Erstausstattung gehören und vieles mehr... 

Beitrag von bambi85 18.02.11 - 16:02 Uhr

huhu, wir suchen einen arabischen Namen für unseren zweiten Jungen. Mein Mann hat den Vorschlag Malik gemacht. Find ich ja echt nett und süß den Namen. Hab aber keine Ahnung wegen der Häufigkeit. Möchte nämlich keinen Namen den jeder arabische Junge hat. Also ist der Name sehr beliebt, oder hört man den nicht allzu oft im arabischen Umkreis?

Beitrag von kleinemiggi 18.02.11 - 16:14 Uhr

Bin keine arabische Mami, antworte aber trotzdem.

Uns hat der Name auch immer sehr gefallen, denn gibt es in Bosnien auch. Haben uns aber dann Gedanken um die Abkürzung gemacht. Mali bedeutet "Kleiner" ... ;-)

Aus dem arabischen kenne ich ihn aber noch nicht. Wir haben uns jetzt überlegt, wenn wie mal einen Sohn bekommen, soll er Enes heißen. Unsere Tochter heißt Anesa. Und das passt schön zusammen...

Beitrag von bambi85 18.02.11 - 16:23 Uhr

Enes passt wirklich super zu Anesa!
Hab grad nochmal im internet geguckt was Malik genau auf arabisch bedeutet. ich kopiers mal hier rein

Malik ist arabisch und bedeutet der barmherzige Herrscher und Richter. Direkt ins türkische übersetzt heißt er Wächter der sieben Tore. Allah hat 99 Namen und einer davon ist Malik
Malik ==> arabische Herkunft
Malik bedeutet ==> Herrscher, König bzw. Meereswoge

Beitrag von kleinemiggi 18.02.11 - 16:27 Uhr

Ich finde die Kombi auch ganz toll. Sollten wir eine Tochter bekommen, finde ich Enisa sehr schön.

Anesa bedeuter die Allerliebste, die Allerschönste.

Beitrag von regi83 18.02.11 - 16:17 Uhr

hallo,
also ich finde Malik schön und so häufig ist der Name auch nicht. Wir haben in unserem arabischen Bekanntenkreis viele Karim´s , Tarek´s , oder Mohamed´s.
Das find ich viel schlimmer #augen ;-)
liebe grüsse

regi +#ei35+5

Beitrag von kleinemiggi 18.02.11 - 16:22 Uhr

Ja, das sind typische, alte muslimische Namen...
Ich denke, es sollte ein Name sein, der sowohl im jungen als auch im späten Alter passt und der nicht zu Schwierigkeiten führt. In der Schule oder im Berufsleben.

Beitrag von bambi85 18.02.11 - 16:27 Uhr

Ja das stimmt. Denke mal bei Malik dürfte es kein Problem geben ist ja leich zu schreiben und auszusprechen.

Beitrag von kleinemiggi 18.02.11 - 16:29 Uhr

Nein, er klingt auch nicht zu muslimisch. Ist in unsere heutigen Gesellschaft ja nicht so einfach... Wenn ich nur kurz daran denke, wie manche Menschen reagieren, wenn ich sage, dass unsere Tochter Muslima ist (Ich bin deutsche und getaufte christin) ..

Ich muss aber auch oft bei Anesa korrigieren. Die meisten verstehen Vanessa oder sprechen den Namen Aneesaa aus. Weil es im bonischen ja kein ss gibt.

Beitrag von zaubertroll1972 18.02.11 - 22:01 Uhr

Hallo,

ich würde Dich gerne fragen ob Dir das absolut recht ist daß Deine Tochter Muslima ist.
Mein Vater kommt selber aus der Türkei, meine Mutter ist kath.

LG Z.

Beitrag von kleinemiggi 19.02.11 - 10:18 Uhr

Hallo,

JA! Da muss ich nicht lange überlegen. Mein Mann ist Bosnier. Und da ich mich mit meiner Religion nie so identifizieren konnte und mich ja schon selbst wie ein Moslem lebe, war und ist das für mich kein Problem.
Mein Mann ist kein strenger Moslem. Er geht nicht regelmäßig in die Moschee und auch aus beruflichen Gründen fastet er auch nicht. Er betet vor dem Essen, isst kein Schweinefleisch. Und er sagt, man muss anderen nicht zeigen wie gläubig man ist, sondern man ist es im Herzen. Bei uns gibt es sowas wie nackig durch die Wohnung laufen oder gemeinsames Baden (Vater und Tochter) nicht, nur mit BAdehose (der Papa). Kann nicht jeder nachvollziehen.

Wir bzw. ich versuch meine Tochter so zu erziehen. Klar, wir haben Weihnachten auch nen Baum und sie bekommt auch ein Geschenk, dennoch soll sie lernen, was ihre Religion ist. Sie wird nicht in den Gottesdienst gehen und auch nicht am Religionsunterricht teilnehmen. Wenn es nötig ist, wird sie auch in die Koranschule gehen, weil ich gerne möchte, dass sie IHRE Religion kennenlernt. Und weder ich, nch mein Mann oder seine Familie diese ihr lehren kann.

Ich bin innerhalb meiner Familie schon auf Gegenweind gestoßen und auch die Gesellschaft hat wohl ein Problem damit. Aber das sind die Vorurteile. Moslem sein bedeutet nicht Kopftuch tragen und Zwangsehe. Meine Tochter soll lernen, dass sie sich ihrer Religion wegen nie schämen muss und selbstbewusst damit umgeht. Und wenn sie irgendwann so sehr überzeugt ist, dass auch sie vielleicht ein Kopftuch trägt (was ja passieren kann) akzeptiere ich das.

Meine Maus feiert nächsten Monat ihren 1. Geburtstag und ich habe vorgeschlagen einen Hoca kommen zu lassen. Damit auch der Rest der Familie endlich sieht und respektiert und akzeptiert, dass sie dieser Religion angehört. Und dass der religiöse Teil nicht vergessen wird...

Beitrag von zaubertroll1972 19.02.11 - 10:37 Uhr

Hallo,

danke für die Antwort!
Ich kann das alles zwar nicht nachvollziehen ( zumal mir die Religion auch nicht völlig unbekannt ist durch meinen Vater ) aber ich verurteile es auch nicht.
Was ich nur nicht verstehe ist, daß Du selber nicht konvertierst, denn Du sagst ja, daß Du selber schon wie ein Moslem lebst.

LG Z.

Beitrag von kleinemiggi 19.02.11 - 10:46 Uhr

Was genau kannst du nicht nachvollziehen?

Ich finde, man sollte zu einer Religion konvertieren, wenn man von ihr überzeugt ist und wenn man sich auch genügend damit auseinandergesetzt hat. Und nicht dem Mann zuliebe. Ich lebe wie ein Moslem, weil ich kein Schweinefleisch esse, weil ich faste. Aber es gehört glaube ich ein bisschen mehr dazu. Ich stehe hinter meinem Mann und dieser Religion. Aber ich kenne mich nicht genügend aus...

Ich weiß, dass meinem Mann die Religion sehr wichtig ist und daher werden und sind auch unsere Kind danach erzogen.

Beitrag von zaubertroll1972 19.02.11 - 11:15 Uhr

Ja, Du hast sicher Recht. Man sollte konvertieren wenn man überzeugt ist. Nicht dem Mann zuliebe.
Aber warum fastest Du denn und ißt kein Schweinefleisch?
Machst Du das nicht Deinem Mann zuliebe? Welche Überzeugung steckt dahinter?

Ich will Dich hier nicht angreifen, versuche nur zu verstehen. Es interessiert mich einfach.
Ich kenne viele Moslems, mein Vater ist Türke, viele Freunde und Kollegen von mir kommen aus Marokko und Tunesien. Meine Nachbarn sind aus Bosnien.
Ich finde einfach es klingt bei Dir sehr stark danach daß Ihr Eure Kinder muslimisch erzieht weil Dein Mann es so möchte und Du denkst wenn Du kein Schweinefleisch ißt und fastest würdest Du Dich ihm anpassen und würdest wie ein Moslem leben.
Mir scheint, Du bist nicht vom Glauben überzeugt und machst das was Du selber machen kannst, Deinem Mann zuliebe um Dich ihm zugehörig zu fühlen.

LG Z.

Beitrag von kleinemiggi 19.02.11 - 11:24 Uhr

Nein, ich habe gefastet um einfach mal zu wissen, wie es ist, wenn man nicht an den kühlschrank kann, wenn man möchte. Es war und ist eine Selbsterfahrung. Mein Mann hat mich nie dazu gedrängt und meinte ich muss es selbst wissen. Er fastet ja selber nicht. Und würde er auch nicht tun. Schweinefleisch deshlab nicht, weil es das hier bei uns zu Hause nicht gibt, weil es nicht eingekauft wird. Und ja, das mache ich aus Respekt. Finde ich nicht schlimm, komme seit 4 Jahren ohne aus, Ist ja eh ungesund :-)

Unsere Kinder sind Moslems, weil mein Mann Moslem ist und ihm seine Religion wichtig ist. Genau we getaufte Kinder, deren Eltern ihre Religion wichtig ist. Ich sehe da keinen Unterschied. Man lässt sein Kind ja auch eigentlich aus Überzeugung taufen, oder nicht?

In einer Beziehung passt man sich immer irgendwie aneinander an. Das fasten hat aber nichts mit meinem Mann zutun. Ich selbst, würde mich auch nie als Moslem bezeichnen. Ich kenne mich zuwenig mit dem Glauben aus, um zu sagen, dass er mich überzeugt, Ist aber nicht nur dem Islam so, sondern auch mit dem Christentum. Weil ich mich nie dafür interessiert habe. Ich habe aber kein Problem damit, dass meine Kinder Moslems sind. Meinem Mann ist diese Religion wichtig und warum soll ich mich dagegen stellen? Dazu sehe ich keine Grund.

Ich sehe mich meinem Mann auch so zugehörig. Abe ich interessiere mich natürlich für seinen Glauben und lasse mir auch viel erklären. Für sein Land, was alles damals dort passiert, während des Bürgerkrieges, für die Sprache, die ich ganz gut verstehe.


Beitrag von zaubertroll1972 19.02.11 - 11:45 Uhr

Ich bin ja selber als Mädchen mit einem muslimischen Vater aufgewachsen und kenne daher die Probleme die oft auftreten.
Ich habe das als schlimm empfunden, nicht frei zu sein, seine Wünsche zu unterdrücken, einfach weil es mit den Vorstellungen der Moslems nicht zusammenpaßt.
Moslems leben ja häufig unter dem Zwang und Druck der Familie und Gemeinschaft. Häufig geht es dabei ja nicht mehr um den Glauben an sich sondern einfach nur noch darum was die anderen wohl sagen.
Auch die Konflikte die dann zwischen meinen Eltern auftraten weil meine Mutter mich unterstützt hat.
Ich selber würde mir das nie für meine Tochter wünschen. Ich würde immer wollen daß mein Kind frei aufwächst.

Euch alles Gute..................LG Z.

Beitrag von zwei-erdmaennchen 18.02.11 - 16:22 Uhr

Hi,

Malik scheint es schon öfters mal zu geben, aber bei Weitem nicht so häufig wie Modenamen "Leon" & Co. Von daher hätte ich keine Bedenken.

Ist auch ein schöner Name wie ich finde.

Lies mal hier:
http://www.baby-vornamen.de/Jungen/M/Ma/Malik/

Liebe Grüße
Ina #winke

Beitrag von derhimmelmusswarten 18.02.11 - 19:30 Uhr

Ich finde den Namen schön. Zumindest in Deutschland ist er nicht so häufig glaube ich. Wird aber bestimmt gern von binationalen Familien gewählt, da er eben nicht so typisch ausländisch/muslimisch ist.

Beitrag von meli1987 18.02.11 - 20:50 Uhr

Halli hallo #winke


was ein Zufall mein Sohn 2,5 heißt Malik #rofl
sehr schöner Name und sehr selten bei uns in Offenbach zumindest
hab den Namen auch ehrlich gesagt damals als mein Mann ihn zu mir sagte zu ersten mal gehört.......

Jetzt bekommen wir ein Mädchen und werden sie je nachdem wie sie aussieht #gruebel Anisah ( Anesa ) oder Safiya nennen.....


Ganz liebe Grüße Meli mit Malik 2,5 und #baby girl 33ssw

Beitrag von nycy27 18.02.11 - 21:48 Uhr

Hallo :-)

Also mein Mann ist Araber und der Name Malik bedeutet : König und ist sehr schön aber nicht sooo beliebt bei den Arabern sie nehmen Amir *Prinz* , Mohammed oder Tarek in seiner Familie heißt keiner Malik die deutschen benutzen ihn aber die Araber kaum lach

Wir haben uns aber auch schon überlegt bei unseren nächsten Kind *falls es wieder ein Junge wird * diesen Namen zu nehmen :-)

Lg Nicci

Beitrag von mystique1211 18.02.11 - 22:05 Uhr

huhu... das selbe habe ich hier auch...


Waren letztendlich auch bei Malik angekommen...


Wir haben noch alternativ:
- Bilal
- Yasin
- Samed

noch haben wir uns nicht entschieden aber Malik ist in der näheren Auswahl :) hab langsam nur auch angst das es wirklich zu einem Modenamen wird...

Beitrag von haseundmaus 18.02.11 - 23:21 Uhr

Hallo!

Bin auch keine arabische Mama, aber möchte dir sagen, dass ich Malik sehr schön finde.

Ansonsten gefällt mir Yassin total gut.

Manja mit Lisa Marie *18.09.2009 #sonne

Beitrag von rose1980 19.02.11 - 07:46 Uhr

Hallo oder Salam :-)

Mein Mann ist auch araber (Jordanien) und mit der Jungennamen suche haben wir ein echtes Problem.
Er kommt immer mit Namen an, die sich so furchtbar in meinen Ohren anhören.... Neder, Samer, Amin, Yusuf #zitter

das ist manchmal echt ein Streitthema bei uns :-[
Aber den Namen "Malik" finde ich echt super schön #verliebt
der wird gleich mal vorgeschlagen, und wenns ihm auch nicht passt, hat er halt pech gehabt :-p

LG Tanja mit #ei 11+3

Beitrag von bambi85 19.02.11 - 08:27 Uhr

Danke für eure Antworten!!!! Unser Sohn wird Malik heißen! Da bin ich mir ganz sicher.
#verliebt