Rechnung von Beleghebamme

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Forum: Geburt & Wochenbett

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Beitrag von schnabel190180 18.02.11 - 19:36 Uhr

Hallo zusammen,
unsere kleine Maus ist am 03.02.2011 im Turbolauf auf die Welt gekommen #verliebt. War eine super schöne Geburt.

Nun aber zu meinem "Problem":

Ich hatte eine Beleghebamme, bei der ich auch vorher schon den GVK und geburtsvorbereitende Akupunktur gemacht habe. Ich habe auch einen Betreuungsvertrag unterschrieben. Bei Rufbereitschaft hat sie keine Kosten eingetragen. Sie hat lediglich ein Häckchen gesetzt, dass wenn der Höchstsatz überschritten wird, muss man die Differenz privat zahlen. Darüber würde die Hebamme jedoch informieren. Meine Hebamme hat nie über etwaige entstehende Kosten mit mir gesprochen und deshalb bin ich davon ausgegangen, dass die Kosten direkt mit der GKV abgerechnet wird. Nun hatte ich eine Rechnung über 285,- € im Briefkasten. Ich muss nun anteilige Kosten für Geburt, Wochenbettbetreuung (Besuche im Krankenhaus), Wegegeld bezahlen. Ich war/bin super zufrieden mit meiner Hebamme und habe mich auch schon zum Rückbildungskurs bei ihr angemeldet. Aber irgendwie finde ich es unverschämt eine Rechnung zu schicken ohne jemals vorher über Kosten gesprochen zu haben. Was würdet ihr machen? Einfach bezahlen oder sie drauf ansprechen?

Habt Ihr auch für Eure Beleghebammen zahlen müssen? Meine GKV meinte, dass die Hebamme die vertraglich vereinbarten Sätze abgerechnet hätte und der Rest eben privat gezahlt werden müsste...

Lieben Dank für Eure Meinungen

Beitrag von sandra103 18.02.11 - 20:03 Uhr

Bist du da nicht ein bisschen naiv an die Sache ran gegangen? Außerdem steht doch im Vertrag, dass du bestimmte Kosten übernehmen müsstest, wenn es den Höchstbeitrag übersteigt . Außerdem informiert man sich doch selbst vorher, gerade bei einer Beleghebamme oder so... #kratz

Hast du auch eine Aufstellung dabei, für was du da bezahlst? Wenn nicht, kannst du sie ja mal ansprechen, dass sie dir noch eine Aufstellung zukommen lässt.

Beitrag von minnie85 18.02.11 - 21:23 Uhr

Hi!
Wenn vertraglich nicht festgelegt wurde, dass du zusätzlich was zahlen musst, ist dies ungültig und ich würde das entweder an die Hebamme zurückschicken (bzw mal nachfragen, was es damit genau auf sich hat) und ansonsten an die KK weiter reichen, da Hebammenleistungen gesetzlich festgelegt sind und übernommen werden müssen (siehe MSchG). Leidglich Zusatzkosten wie Rufbereitschaft müssen evtl selbst getragen werden.

Beitrag von shorty1284 18.02.11 - 22:01 Uhr

Huhu

Ich hab seit der 20 SSW auch eine Beleghebamme, weil ich schon von Anfang an, meiner Schwangerschaft wusste, dass ich in dem bestimmten Krankenhaus entbinden möchte und auch eine Hebamme haben möchte, die vor-während-und danach einfach für mich da ist und nicht nach 8 Stunden, den Kreissaal verlässt um ihre Schicht zu beenden ... Meine Hebamme, hat beim ersten Gespräch gleich gefragt, ob ich selber ins Krankenhaus kommen und sie benachrichtigen möchte, oder ob ich, ab der 34 SSW eine Rufbereitschaft möchte um sie Tag und Nacht errichen zu können. Ich hab mich für die Rufbereitschaft entschieden und sie hatte mir dann gleich gesagt, dass ich diese selber zahlen müsste. ca 250 ,- ... Sie sagte auch, dass es ein-oder zwei Kassen gibt, die diese bezahlen, aber eben nicht alle. Alle anderen Kosten, wie GvK, Akkupunktur, Geburt, Krankenhaus, Wochenbettbetreuung, Haushaltshilfe zahlt meine Kasse ... Ich würde, sie nochmal fragen, oder vielleicht nochmal mit deiner Kasse telefonieren, da du eigentlich nichts selber zahlen musst, außer wenn du privat bist .... oder eben, diese "Sonderleistung, der Rufbereitschaft" in anspruch nimmst ...


Viel Glück, schönes Wochenende und ärger dich nicht ... :-)

Beitrag von schnabel190180 19.02.11 - 11:55 Uhr

Hallo,
lieben Dank für die Antworten.
Ich glaube nicht, dass ich da naiv dran gegangen bin. Ich habe schon bei der KK nachgefragt und die zahlen ja auch die Beleghebamme, aber eben nur bis zu einem bestimmten Satz. In meinem Betreuungsvertrag ist die Rufbereitschaftspauschale durchgestrichen. Ich bin der Meinung sie hätte mir sagen müssen, wenn sie höhere Sätze abrechnen wird. Akupunktur habe ich selber zahlen müssen. Das war mir auch bewusst. Eine Rufbereitschaftspauschale würde ich sogar noch verstehen, aber das ich anteilige Kosten für die Geburt, Wegegeld und Besuche im KH bezahlen muss, hätte ich nicht gedacht. Bin auch der Meinung sie hätte mich darüber informieren müssen.

Ich werde mal bei ihr nachfragen.

Viele Grüße & Danke

Beitrag von hebigabi 19.02.11 - 18:12 Uhr

Ruf sie an und sag ihr, dass in deinem Vertrag die Rufbereitschaft durchgestrichen ist und sie nie die Pauschale erwähnt hat und du somit keine Möglichkeit gehabt hast es dir zu überlegen.

Wieviele km ist sie denn zu dir gefahren - einfache Strecke - wegen des anteiligen km Geldes?

LG

Gabi

Beitrag von schnabel190180 20.02.11 - 16:34 Uhr

Hi Gabi,
also es wurden 10km in Rechnung gestellt, aber das ist nicht die Fahrtstrecke zu mir, sondern ins KH. Fahrt ins KH zur Geburt und dann 2 Besuche an den Tagen, wo ich noch im KH war.

Ich werde mich morgen mal mit der Hebamme in Verbindung setzen. Finde es einfach nur komisch, dass man darüber nie ein Wort im Vorfeld verloren hat. Was ja im Grunde lt. Betreuungsvertrag ihre Pflicht gewesen wäre.

Lg

Beitrag von hebigabi 20.02.11 - 18:45 Uhr

Kannst ja mal berichten was es gegeben hat.

LG

Gabi

Beitrag von bunny2204 21.02.11 - 06:27 Uhr

hallo,

also bei mir steht das im Vertrag, dass ich 200 Euro für die Rufbereitschaft selbst zu tragen habe. ich würde mal nachfragen, wenn es nirgends steht würde ich auch nichts bezahlen.

LG BUNNY