Wer kennt sich aus mit der Mirena Hormonspirale und EileiterSS?

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Forum: Verhütung

Pille, Kondom oder doch Spirale? Im Laufe der Jahre probieren die meisten Frauen verschiedene Methoden der Verhütung aus. Da tauchen eine Menge Fragen auf, für die hier der Raum ist. Übrigens: Medikamente und Verhütungsmittel dürfen bei uns nicht weitergegeben werden.

Beitrag von manimaxi 18.02.11 - 20:16 Uhr

Hallo liebe Leute,

ich habe seit ziemlich genau 4 Jahren die Mirena und bin nicht unzufrieden. Seit kurzer Zeit zeige ich Schwangerschaftssymptome( ausbleibende Blutung, Brustziehen/schmerz, häufiges wasserlassen, extreme Müdigkeit etc.) und habe mich deshalb etwas schlau gelesen. Ich nehme nicht an das ich regulär schwanger bin.... (blöder Ausdruck) Ich weiß nun aber, dass die Mirena nicht die Befruchtung unterdrückt, sondern die Einnistung in der Gebärmutter verhindert. Somit wäre aber ja eine Einnistung im Bauchraum möglich. Der Hersteller räumt das Auftreten von Eileiterschwangerschaften ein. Ich frage mich deshalb 1. Wie schnell muss eine EileiterSS "behandelt" werden?
Weiter steht auf der Herstellerseite der Mirena immer sie sei "bis zu 5 Jahren " sicher....Was hat das zu bedeuten? Welche Angaben haben eure Gynäkologen gemacht? Mir wurde 2007 gesagt, sie müsse nur in 2012 gewechselt werden. Wenn die Möglichkeit besteht, das sie ohnehin nur 4 Jahre sicher verhütet, würde ich sie mit großer Wahrscheinlichkeit lieber jetzt als später entfernen lassen und auf etwas anderes umsteigen.
Ich habe noch keinen Arzt zu Rate gezogen, da ich die Anzeichen bis vor kurzem nicht in diesen Zusammenhang gebracht habe und wegen einer anderen Erkrankung ohnehin ein großes Blutbild gemacht wurde, welches wir Dienstag besprechen. Allerdings macht mir das mit der Eileiterschwangerschaft nun doch etwas Sorgen. Ist jemandem schon einmal so etwas mit der Mirena passiert?


Danke fürs Lesen!!

Ich wünsche allen ein schönes Wochenende,

mani

Beitrag von lieke 20.02.11 - 11:45 Uhr

Hallo,

also vorweg, Ausnahmen gitb es natürlich immer! Mach doch einen SS Test, der müsste ja auch bei einer ELSS positiv sein.

Wenn der Hersteller der Spirale 5 Jahre als sicheren Zeitraum nennt, wird das auch so sein, in eigenem Interesse, denn die wollen ja keine Schadensklagen. Verrutschen kann so ein Ding natürlich immer mal in seltenen Fällen....

Die Spirale verhindert sehr wohl die Befruchtung zu 90%, richtig ist, dass man meistens aber noch einen ES hat. Vielleicht verwechselst du das? Sie verändert die Beschaffenheit des Zervixschleims, der dadurch zur Barriere wird für Spermien und auch das Millieu in der GBM so dass eine Einnistung erschwert wird. Es ist eine Kombinationswirkung, die von Frau zu Frau unterschieldich ist. Die Chance auf eine Befruchtung ist klein. Richtig ist aber auch hier, dass, wenn sie denn statfindet, das relative Risiko auf eine Einnistung an verkehrter Stelle höher ist als ohne Spirale.

Vielleicht beruhigt dich das ein wenig, wie gesagt, Klarheit bringt einzig ein Test und ggf der Gang zum Arzt!

LG