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Archiv des urbia-Forums Familienleben.

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von hoernchen0409 18.02.11 - 20:34 Uhr

Ich kann bald nicht mehr, geht es anderen auch so. Ich habe vor 7Jahren einen neuen Partner gefunden. Als ich ihn meinen damaligen 11jährigen Sohn vorgestellt habe (wovor ich am Anfang echt bammel hatte) war das ein Traum - beide verstanden sich großartig, er sagte Papa zu ihm und sie kuschelten sogar zusammen. Es war einfach geniel. 2006 bekamen wir dann Nachwuchs und heirateten und es dauerte nicht lange und meine zwei großen Männer fingen immer öfter an miteinandere zu streiten, konnten kein ruhiges Wort mehr miteinander reden und heute gingen sie sich sogar an die kehle. Meine zwei Mäuse standen daneben und haben fürchterlich geweint, ich hab versucht dazwischen zu gehen und es zu schlichten. Als Dank wurde ich von beiden noch angemacht ich würde sie nicht lieben, nicht zu ihnen halten und mein Großer sagt er hasst mich - das tut so weh#heul

Beitrag von marion2 18.02.11 - 21:57 Uhr

Hallo,

ihr braucht ne Familientherapie! Dringend!

Wenn die Konflikte mit dem Nachwuchs in zeitliche Verbindung zu bringen sind, spielt Eifersucht eine massive Rolle.

Dein Sohn hasst dich? Das sagt er hoffentlich nur. #gruebel

Es gibt Menschen, die behaupten, negative Gefühle wie Hass wären besser als gar keine. Es heißt, er fühlt noch etwas. Schlimmer ist es, wenn du ihm egal wirst.

LG Marion

Beitrag von bruchetta 18.02.11 - 21:59 Uhr

Ich würde mir an Deiner Stelle mal Deinen Mann zur Seite nehmen.
Er ist älter und reifer (so hoffe ich jedenfalls).
Er möge sich überlegen, wie er zukünftig mit solchen Situationen umgeht.
Ein bißchen mehr Gelassenheit ausüben z.B.

Ansonsten, wie wohnt Ihr? Habt Ihr ein Haus, in dem Dein Sohn sich was eigenes einrichten kann, wo er auch mal Ruhe hat?
Er müßte ja jetzt auch schon 18 sein.

Beitrag von gh1954 18.02.11 - 22:13 Uhr

Dein Sohn hat während seiner Pubertät noch zwei kleine Geschwister bekommen. Das ist in einer "normalen" Familie schon nicht einfach zu verkraften.
Hast du deinen Sohn in dieser Zeit noch richtig wahrgenommen? Ist dein Sohn stellenwertmäßig abgerutscht, als dein Mann eigene Kinder mit dir bekommen hat?

Ich wüde euch auch zu einer Familientherapie raten.

Beitrag von marion2 18.02.11 - 22:18 Uhr

"Hast du deinen Sohn in dieser Zeit noch richtig wahrgenommen?"

Sicher hat sie das.

Aber ich bezweifle ernsthaft, dass ihr Sohn das gemerkt hat. (Ich hab da so meine Erfahrungen - siehe VK.) Der Spagat ist kaum zu schaffen.

Beitrag von gh1954 18.02.11 - 22:27 Uhr

>>>Sicher hat sie das.<<<

Warst du dabei?

Beitrag von hoernchen0409 19.02.11 - 09:04 Uhr

Eigentlich bildet man sich ja ein alles richtig zu machen. In die Familienplanung haben wir Ihn mit einbezogen und auch nach seiner Meinung gefragt. Er hatte sich ja auch schon zuvor Geschwister gewünscht, leider hat es nur zu lange gedauert so das der Abstand jetzt ziemlich groß ist, na und dann kamen auch noch zwei, da war ich als Mutti doch schon ganz schön ausgelastet. Erliebt seine Geschwister-das weiß und sehe- auch wenn er mal gesagt hat "ich war glückliches Einzelkind". Damals hab ich drüber geschmunzelt, heute glaub ich fast es das es ein krasser Vorwurf sein sollte.
Wir leben nur in einer 4-Raum-Wohnung, so das die Ausweichmöglichkeite kaum gegeben sind-leider- ich hätte es auch manchmal nötig und der Tipp mit der Beratung kam mir auch schon in den Sinn aber ich weiß nicht ob ich meine Männer dazu "begeistern" kann:-(
Man ist das eine sch... Situation, ich habe Angst hier eine bittere Entscheidung treffen zu müssen -mein Ehe oder mein Sohn-#zitter

Beitrag von berry26 19.02.11 - 11:06 Uhr

Nur mal so... Dein Sohn ist 19...

Wäre es möglich ihm ein Zimmer irgendwo in eurer Nähe anzumieten? Einfach das er ein bissl Privatssphäre hat. Mit 19, 2 kleinen Geschwistern und einem Stiefpapa der warscheinlich so ganz andere Ansichten hat, ist es nicht leicht in so einer kleinen Wohnung.

Wenn es finanziell klappen würde, könntest du ihn ja auch mal darauf ansprechen. Allerdings sollte es nicht so rüberkommen als würdest du ihn "rauswerfen"! Ich würde ihn zum Essen, Quatschen und für Familienaktivitäten einfach generell einladen und ihm seinen Wohnungsschlüssel auch lassen.

Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, das Abstand manchmal die beste Familientherapie ist. Gerade bei zwei starken Männern führt so enger Raum einfach zu Spannungen (Hahnenkämpfe).

Beitrag von berta.in.schwarz 20.02.11 - 08:37 Uhr

Und Jungs in der Pubertät rasseln sehr oft mit den Vätern aneinander, es ist wie ein Machtkampf, eben auch bei leiblichen Vätern.

Beitrag von dragongirl86 19.02.11 - 11:16 Uhr

Hi,

bei mir war es früher anders. Ich habe auch zwei jüngere Brüder, aber einen richtigen Papa zu Hause gehabt. Irgendwann, mitten in der Pupertät, ist mir aufgefallen, das ich so alt war wie meine Brüder zu dem Zeitpunkt, alles schon im Haushalt gemacht habe. Spühlmaschine ausräumen, Treppen putzen, Bad und Küche durchwischen. Meine Brderr dagegen mussten nix machen. Deswegen bin ich immer zickiger geworden, weil ich auch nicht regelmäßig meine Freunde treffen konnte, statt dessen zu Hause rumhoocken und meine Brüder hüten. Ich hattedann nur noch Krawall mit meinen Eltern gehabt, dies ging soweit das ich nur noch dachte ich hasse meine Eltern.
Weiste wann das aufgehört hat??? Als ich im gleichen Haus eine eigene Wohnung hatte. Mein eigenes Reich wo meine Eltern nicht mehr reinfunken konnten. Und zack war das verhältnis zu meinen Eltern wieder besser und meine Brüder haben mich vermisst wenn sie mich mal 2 Tage nicht gesehen haben.
Ich glaube deinem Sohn würde ein solche räumliche Trennung gut tun.

LG