Anschreiben

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von kati543 18.02.11 - 21:31 Uhr

Ich brauche eure Hilfe. Ich habe einfach zu lange keine Bewerbungen mehr geschrieben.

Naja, alles soweit fertig, nur eine Info muß im Anschreiben noch mit rein - dass ich nur maximal 30h arbeiten kann. Blöderweise ist die Stelle eigentlich auf 40h ausgeschrieben. Wie schreibt man das nun am besten?

Beitrag von marion2 18.02.11 - 22:21 Uhr

Hallo,

gar nicht.

Gruß Marion

Beitrag von kati543 18.02.11 - 22:26 Uhr

Und wann dann sagen? Dass ich nicht länger kann ist gesetzlich vorgeschrieben durch die Pflege meiner Söhne.

Beitrag von hedda.gabler 18.02.11 - 22:33 Uhr

Hallo.

Im Vorstellungsgespräch, wenn es um die Konditionen des Jobs geht.

Gruß von der Hedda.

Beitrag von kati543 18.02.11 - 22:38 Uhr

Also als AG würde ich mir da aber vera* vorkommen. Aber da mir derzeit nicht wirklich etwas besseres einfällt, lasse ich es so.

Danke.

Beitrag von hedda.gabler 18.02.11 - 22:41 Uhr

Hallo.

Wenn Du keinesfalls zum Bewerbungsgespräch eingeladen werden möchtest, dann schreib es ins Anschreiben ... und am Besten erwähnst Du auch noch den Grund für die gesetzlich vorgeschrieben 30 Stunden ... Arbeitgeber verzehren sich bekanntermaßen nach Arbeitnehmern, die pflegebedürftige Kinder haben ...

... wenn Du aber die Chance haben möchtest, Dich in einem Gespräch bestmöglich zu verkaufen und von Deinen Qualitäten zu überzeugen, schreibst Du es nicht, sondern sagst es erst, wenn Dich der Arbeitgeber will!

Gruß von der Hedda.

Beitrag von kati543 19.02.11 - 11:37 Uhr

Also ganz ehrlich habe ich eine Backup-Betreuung für meine Kinder, eben weil sie schwerbehindert sind, da wäre manche Mutter eines gesunden Kindes froh darüber. Aufgrund der Pflegestufe und der zusätzlichen Betreuungsleistungen stehen mir noch ganz andere Möglichkeiten offen, als einer Mutter eines gesunden Kindes. Die Kinder werden im Kiga ganztags betreut. Abgesehen davon können sie auch im Notfall (Streik, Ferien, o.ä. im Kiga) in einen sogenannten Backup-Kiga, der die Kinder 24h/Tag nehmen würde.

Beitrag von hedda.gabler 19.02.11 - 11:54 Uhr

Na, das ist doch toll ... ob ein Arbeitgeber sich darauf verlassen will, steht doch auf einem ganz anderen Blatt ...

... es macht mir eh nicht den Eindruck, als ob Du den Job wirklich wolltest, da Du dich ansonsten nicht so anstellen würdest.

Beitrag von kati543 19.02.11 - 11:59 Uhr

Die Bewerbung ist sowieso schon raus. Und der Job wäre - mal abgesehen von den Stunden - geradezu perfekt. So etwas findet man selten. Ich musste dahin noch nicht einmal Auto fahren - ist Laufentfernung. Und dass man behinderte Kinder hat, erwähnt man eigentlich im Anschreiben sowieso nie. Ich hatte zumindest bisher nie Schwierigkeiten einen Job zu finden. Also mal sehen, wie es jetzt mit Kindern ist. Ohne war es nie ein Problem.

Beitrag von hedda.gabler 19.02.11 - 12:06 Uhr

Wenn die Bewerbung eh schon raus ist, weiß ich nicht, warum Du überhaupt fragst und den Leuten hier die Zeit stiehlst ...

... und es ging bei Deiner Frage auch nicht darum, ob Du Deine Kinder im Anschreiben erwähnst, sondern ob Du gleich mal erklärst, dass Du nur 30 Stunden anstatt der ausgeschriebenen 40 Stunden arbeiten kannst ...

... Du hast dazu andere Meinungen bekommen, hat es eh so gemacht, wie Du wolltest (da Dir nichts anderes einfiel#augen)und jetzt kann man Dir nur noch den Daumen drücken ...

Beitrag von kati543 19.02.11 - 12:27 Uhr

Die Bewerbung ist heute früh raus. gestern abend habe ich sie geschrieben und parallel dazu gefragt.

Wieso sollte ich mich eigentlich bewerben, wenn ich ohnehin kein Interesse an dem Job habe? Ich war die letzten 5 Jahre zu Hause. Ich glaube nicht, dass es irgendjemanden (außer mir) stört, wenn ich noch weitere 5 Jahre zu Hause bleibe. Und nein, wir bekommen keinerlei Sozialleistungen. Ich liege also weder dem Staat noch meinen Mitbürgern auf der Tasche. Ich bin ja noch nicht einmal familienversichert. Also störe ich auch keine Krankenkasse.

Ich habe es übrigens so gemacht, wie du gesagt hast - eben weil mir auch keine ordentliche Formulierung eingefallen ist. Klar hast du Recht, wenn du sagst, dass die Bewerbung sonst sofort weggelegt wird.

Beitrag von hedda.gabler 19.02.11 - 12:40 Uhr

Na, dann ist doch alles schön ...

... ich weiß gar nicht, was es dann noch zu diskutieren gibt (zumal ich überhaupt nichts von Sozialleitungen oder ähnliches gesagt habe).

Beitrag von kati543 19.02.11 - 15:58 Uhr

:-)

Beitrag von lena1309 19.02.11 - 12:27 Uhr

Hallo,

ohne Kinder hatte ich auch nie ein Problem, eine neue Stelle zu finden.
Aber jetzt mit 2 Kleinkindern stechen mich sogar komplette Frischlinge au, die noch nicht mal den Praxisschock hinter sich haben.
So ist das eben. Als Mama ist das Risiko viel höher, dass man ausfällt, egal wie gut man die Betreuung geregelt hat.
Es ist ein theoretisches Risiko und das reicht meist.

Drücke dir aber trotzdem die Daumen.

M.

Beitrag von kati543 19.02.11 - 12:31 Uhr

Danke.

Aber es gibt ja auch genügend Leute, die haben schon ohne Kinder Probleme gehabt, einen Job zu finden. In meiner Branche sind eigentlich Kinder nicht wirklich ein Hinderungsgrund. Meine Ex-Chefs waren da eigentlich immer sehr offen. Nur kann ich da nicht mehr arbeiten, da es viel zu weit weg ist.

Beitrag von lena1309 19.02.11 - 12:35 Uhr

In welcher Branche bist du denn tätig?
Ich komme aus dem sozialen Bereich und da sind Kinder ein großes Problem, was ja schon ein Witz in sich ist.
Aber ich bin eben nicht mehr 24 Stunden flexibel, das killt ein breites Feld.

Beitrag von kati543 19.02.11 - 16:00 Uhr

Aus der IT-Branche - aber sehr speziell. Also nicht das allgemeine, was wirklich jeder kann.

Beitrag von parzifal 19.02.11 - 07:45 Uhr

Aus Interesse: welches Gesetz schreibt vor, dass man nur 30 Stunden arbeiten darf?

Oder geht es um Leistungen die wegfallen wenn man mehr arbeitet?

Beitrag von kati543 19.02.11 - 11:34 Uhr

"Oder geht es um Leistungen die wegfallen wenn man mehr arbeitet? "

Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung. Man darf nicht mehr als 30 Stunden arbeiten, wenn man eine mindestens erheblich pflegebedürftige Person betreut (ich schätze mal das steht in irgendeinem Gesetz bezüglich der Pflegestufen). Keine Ahnung, ob die Betreuung dann über einen Pflegedienst sichergestellt werden muß, oder wie es dann funktioniert. Aber einen Pflegedienst kann ich mir definitiv für meine Kinder nicht leisten. Das ist nicht bezahlbar.

Beitrag von lunalie 19.02.11 - 17:23 Uhr

Hallo,

ich würde das nicht im Anschreiben erwähnen.

Ich denke das Vorstellungsgespräch wäre dafür der bessere Rahmen.


lg lunalie#blume