Mutterschaftsgeld

Archiv des urbia-Forums Baby-Vorbereitung.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Baby-Vorbereitung

Die Zeit vor der Geburt ist die Zeit des Nestbauens. Hier könnt ihr gemeinsam überlegen, wie ihr das Kinderzimmer einrichten möchtet, wo das Baby schlafen soll, welche Kleidungsstücke in die Erstausstattung gehören und vieles mehr... 

Beitrag von fruchtschnitte83 18.02.11 - 23:34 Uhr

Hallo Mädels,

hier erst mal kurz meine Situation:

Ich hab am 17.02.2010 meine Tochter zur Welt gebracht. Ist also gestern 1 Jahr alt geworden und da ich nur ein Jahr Elternzeit genommen habe, hätte ich eigentlich gestern meinen 1. Arbeitstag wieder gehabt. Da ich aber nun erneut Schwanger bin, habe ich seit dem 15.02.2011 erneuten Mutterschutz. Nun bekam ich letzte Woche diese Bescheinigung von meinem FA für meine KK. Da schrieb ich auch gleich ne Mail an meinen AG, dass sie bald Post von meiner KK wg. dem Mutterschaftsgeld bekommen werden und sie diese doch diesesmal schneller als letztes Jahr beantworten, denn da war zuerst das Kind und das das Geld von der KK da, da mein AG sich so ewig lange Zeit ließ. Da mailt mir doch heute die eine Dame zurück, dass sie die Bescheinigung haben und nun prüfen werden.

Was wollen die denn prüfen? Mir steht definitiv das Mutterschaftsgeld zu. Sowohl das von der KK, als auch das vom AG. Dies haben mir meine KK, meine Hebamme und hier bei Urbia.de einige Mädels bestätigt.
Nun hab ich etwas Angst, dass die sich irgendnen Grund oder ne Ausrede suchen, um mir das nicht zahlen zu müssen. Mir wurde aber von jedem gesagt, dass sie es zahlen müssen, da ich im Elternjahr erneut Schwanger wurde.

Was sagt ihr dazu?


Grüße
Fruchtschnitte

Beitrag von beat81 19.02.11 - 05:02 Uhr

Huhu,
grundsätzlich steht dir beides zu. Aber: Die müssen ja auch erstmal berechnen und machen und tun. Wahrscheinlich haben die so einen Fall auch nicht so häufig. Ich z.b. wüsste jetzt nicht spontan, welches Nettogehalt zur Berechnung des Mutterschaftsgeldes herangezogen wird. Das vor dem alten Mutterschutz oder ein fiktives NEttogehalt aus diesem Jahr, wo die neuen Prozentsätze bei den Sozialversicherungen berücksichtigt wurden. Also das könnte ich jetzt aus dem Stehgreif gar nicht sagen. Abwarten und Tee trinken :-)

LG beat

Beitrag von muffin357 19.02.11 - 09:10 Uhr

hi --

also das mit dem Arbeitgeberanteil ist vermutlich ich anders.

Du bekommst nämlich Mutterschutzgeld in der Durchschnittshöhe der letzten 3 Nettomonatseinkommen als Angestellte -- tja: die letzten 3 Monate hast Du nicht gearbeitet sondern warst in Elternzeit und somit ist das, wenns auch verdammt knapp ist vermutlich so, dass du nur den KK-Anteil von 13 Euro am Tag kriegst udn nix vom AG, so wie jede Frau, die während der Elternzeit schwanger wird.

Ein zweiter Ansatz:
wenn Du nur EINEN Tag gearbeitet hättest, sähe das vermutlich auch anders aus, - aber Du bist 2 Tage vor Deinem Arbeitsbeginn in MUSCHU gegangen, was noch ein weitere Grund ist, es so zu sehen, wie oben - nämlich dass Du nur den KK-Anteil kriegst.

Nichts desto trotz muss dein AG wirklich was unterschreiben und Du hast Recht, dass Du denen sagst, sie sollen schnell machen.

#winke Tanja

Beitrag von susannea 19.02.11 - 10:23 Uhr

DA irrst du, sie hat natürlich Recht, denn nach dem MuSchG müssen auch eintretende Erhöhungen (und das ist eine durch Beendigung der Elternzeit) berücksichtigt werden, somit bekommt sie natürlich den AG Zuschuß, genau so hoch, wie bei der ersten Schwangerschaft, aber erst ab dem Ende der Elternzeit!
Und das kriegt auch jede Frau, die am Eltenrzeitende im Mutterschutz ist ;)


Siehe dazu auch MuSchG §14 Absatz 1 oder für "Dummies"

http://www.schwanger-in-bayern.de/schwangerenberatung/themen/finanzielle-leistungen/mutterschaftsgeld.html unter Punkt 3.5

Also hier keien Panik verbreiten und sich besser informieren, bitte!

Beitrag von susannea 19.02.11 - 10:24 Uhr

Das stimmt alles, aber natürlich müssen sie prüfen, ob dein Arbeitsverhältnis noch besteht, was der AG dir zahlt, was du an EInkommen haben musst, bis wann dien Arbeitsverhältsni besteht, ob es Teilzeitverträge dazu gibt usw.

Denn nicht immer muss die KK nur 13 Euro zahlen!

Beitrag von tijani 20.02.11 - 12:27 Uhr

Hi,
also meine Situation ist ähnlich! Meine Kleine wurde im Januar ein Jahr alt und im April kommt das 2. zur Welt. Und ich bekommen "nur" den KK Anteil an Mutterschaftsgeld. So die Auskunft meiner Krankenkasse!
Da wie schon manche vor mir geschrieben, die 3 Monate vorher eben kein Einkommen voliegt da Elternzeit und wieder neu beginnender Mutterschutz.
lg tijani