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Archiv des urbia-Forums Frühes Ende.

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Forum: Frühes Ende

Manche Schwangerschaft geht leider vorzeitig zu Ende. Es kann helfen, sich hier mit anderen über das Erlebte auszutauschen; aber auch Fragen zu medizinischen Themen sind willkommen. Hilfreich können auch diese urbia-Artikel sein: Fehlgeburt und Sternenkinder.

Beitrag von aptschi 19.02.11 - 15:14 Uhr

Hallo,

wollte erst im SS-Forum meinen Frust loswerdern, dann dachte ich, ich bin hier doch besser aufgehoben.

Und zwar hatte ich im Oktober 2010 eine FG. Habe dann im Januar wieder positiv getestet, war natürlich happy. Dann, in der 6. Woche an einem Freitag abend kleiner Schock - braune Blutung, bin direkt ins KH bei uns im Ort gefahren. Die Ärztin war total nett, ich habe ihr alles erklärt - die FG m Oktober, wie nervös ich jetzt sei etc. Sie untersuchte mich, machte US, alles war super - zum 1. Mal das Herzchen schlagen sehen, die Blutung war kaum noch da, sie konnte nichts auffälliges finden. Also alles in allem war dieser Arztbesuch positiv gelaufen.

So. Heute flatterte die Rechnung für den besagten Arztbesuch ins Haus (bin privat vers.). Alle Leistungen aufgezählt, und dann die Diagnose:


FEHLGEBURT

#schock



Ich weiß, es ist nur ein Wort, vermutlich hat sich jemand vertan, verschrieben (ich gehe nicht davon aus, daß es mit Absicht gemacht wurde), aber das saß!!! Ich habe gezittert, dachte gleich an schlechtes Omen (bin NICHT abergläubig!!!), mein Mann wüttete herum: "wir zahlen die Rechnung nicht, die ist ja nicht für Dich, die Diagnose stimmt ja nicht"

Klar zahlen wir die Rechnung, aber ich will am Mo in der Rechnungsstelle anrufen und denen die Meinung sagen. In mir kocht alles, wenn ich darüber nachdenke! Soviel Feingefühl darf man doch erwarten, odern nicht?

LG

Beitrag von sonea83 19.02.11 - 15:35 Uhr

Das ist wirklich nicht schön! :-(

Ich wünsch dir alles alles Gute! Wird bestimmt alles gut gehen!!

Beitrag von schachti2005 19.02.11 - 15:36 Uhr

Hallo!


Oder stand da "Abortus immens"?

Als ich im September auch wegen brauner Blutungen ins KH bin, stand auf dem Brief für meine Ärztin auch, Abortus immens-drohende FG.
War auch erst erschrocken. Aber bei Blutungen, welche nicht in eine Schwangerschaft gehören, lautet die Diagnose wohl so.
Bei mir wurde es dann leider auch eine FG, bzw. ein MA.

LG Sandy

Beitrag von aptschi 19.02.11 - 18:57 Uhr

Hallo,

bei mir steht einfach nur "abortus", keine weitere Beschreibung.



LG

Beitrag von cb600 19.02.11 - 16:28 Uhr

Hallo,

ich kann deinen Ärger gut verstehen! Wenn man dieses Wort schwarz auf weiß liest, kann man schon sehr verunsichert werden.

Ich bin in der Schwangerschaft nach der stillen Geburt meines Sohnes mit Blutungen ins KH eingewiesen worden. Die Plazenta hatte sich (wie bei der stillen Geburt auch) begonnen zu lösen und führte zu Blutungen.
Die Hebamme erklärte mir, dass Blutungen in der Frühschwangerschaft von medizinischer Seite aus immer als "drohende Fehlgeburt" (abortus imminens) angesehen werden, eine "beginnende" also tatsächliche Fehlgeburt wird lateinisch abortus incipiens genannt.

Wenn die Diagnose medizinisch korrekt sein soll, muss immer dabei stehen, ob es eine drohende, beginnende, inkomplette, verhaltene.... Fehlgeburt ist. Denn das macht einen großen Unterschied! Meine "drohende Fehlgeburt" kam nach einer Horrorschwangerschaft als spätes Frühchen lebendig und gesund auf die Welt!
Ich hoffe, das kann dir Mut machen - "drohende Fehlgeburt" heißt vorerst mal nur, dass es blutet. Sonst nichts.

Fühl dich fest gedrückt, ich hoffe du erholst dich von diesem Schock schnell und kannst dich an dem Gedanken, dass du das pochende Herzchen gesehen hast trösten.

#liebdrueck

cb mit #stern Fabian für immer im Herzen und #sonne Benjamin an der Hand

Beitrag von verzweifelte04 19.02.11 - 16:36 Uhr

Hallo!

mir ist damals auch sowas ähnliches passiert. bin bi 5+5 zum FA wegen blutungen, da mein fa neben einer fruchthöhle noch einen großes "etwas" sah und sich nicht sicher war ob hämatom oder mole schickte er mich ins hk. im kh, wurde bestätigt, dass es ein hämatom ist, man sah auch bereits embryonale anlagen, aber keinen herzschlag, man wollte mich umgehend zur AS schicken, hab mich gewehrt und bin 5 tage später wieder ins kh zur kontrolle, herz schlug, alles bestens nur halt blutungen von dem riesen hämatom.
wurde stationär aufgenommen für 3 tage, dann durfte ich wieder nach hause, bin dann 2 wochen später zum FA und er schaute mich so komisch an und fragte ob ich zur nachkontrolle wegen AS bei ihm wär. der hat vielleicht doof geschaut als ich ihm sagte, dass ich noch immer schwanger wär und bei der letzten untersuchung alles ok war. er sagte mir, er hätte einen bericht vom KH erhalten in dem stand "kein herzschlag, termin zur AS wird mit Patientin vereinbart"

ich war echt geschockt!

leider hat uns unser Raphael dann in der 31. woche verlassen, er war kerngesund, starb an sauerstoffmangel auf grund einer doppelten straffen nabelschnurumschlingung. ..und nein, ich glaube nicht, dass es ein schlechtes omen war und ich bin dankbar für jede einzelne sekunde die unser schatz bei uns sein durfte.

mach dich nicht verrückt, fehler passieren überall!!
achja, bei einer krankschreibung von mir stand auch "abortus" ..sollte eigentlich "abortus immensis" heißen.... es sind auch nur menschen, und jeder macht fehler.

glaub an dein kleines wunder und ich wünsch euch alles erdenklich gute!

lg
Claudia

Beitrag von nine-09 19.02.11 - 21:54 Uhr

Hallo,

ich hatte im März 2009 eine MA,musste zur AS. Ein Jahr später war ich wieder schwanger,alles sah super aus. Bis ich in der 15 SSW Blutungen bekam. Es war ein Schock für mich,ich bin gleich ins KH,die machten US und was soll ich sagen,mein Sohn tobte fleißig rum. Auf dem Schein den ich bekam stand "drohende Fehlgeburt",aber alles ging gut.
Ich weiß bis heute nicht warum diese Blutungen waren,nur Vermutungen.

Wie gesagt,alles ist gut gegangen,ich musste dann aber alle zwei Wochen zur FÄ.

LG Janine