Mein Freund mag meinen Sohn nicht

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von daisy8305 19.02.11 - 20:55 Uhr

Hi,
ich bin seit einem Jahr mit meinem Freund zusammen, er hat zwei Mädels 10 und 12 und ich habe einen 5 jährigen Sohn.
Mein Problem ist das mein Freund von beginn an ein Problem mit meinem Sohn hat. Ich gebe zu teilweise ist seine Kritik nicht unberechtigt aber die Art und Weise ist für mich sehr schwer zu verdauen.
Ich habe schon sehr oft versucht mit ihm zu reden, ihm klar zu machen das ich für Kritik und Vorschläge immer offen bin und ihn gebeten einfach eine nettere Wortwahl anzuschlagen. Leider ohne Erfolg.
Eigentlich ist er ein studierter Mann der sehr gut mit Kindern kann, intelligent, liebevoll, feinfühlig, charmant... Ich liebe ihn sehr. Aber wie hoch ist wohl dich Chance das, wenn die Chemie nicht stimmt, sich daran etwas ändern lässt.
Ich muss dazu sagen das Leopold ihn sehr mag und sich auch sehr bemüht.
Hat jemand mal einfach ein aufmunterndes Wort für mich.
Anja

Beitrag von silbermond65 19.02.11 - 21:03 Uhr

Eigentlich ist er ein studierter Mann der sehr gut mit Kindern kann, intelligent, liebevoll, feinfühlig, charmant... Ich liebe ihn sehr

Liebst du deinen Sohn? Ich denke schon.
Dann beende die Beziehung.
Du schreibst:

Ich muss dazu sagen das Leopold ihn sehr mag und sich auch sehr bemüht.

Dann versteh ich deinen Freund nicht.
Ein Mann ,der mit meinen Kindern nicht klarkommt ,sie nicht MAG kommt für mich als Partner NIEMALS in Frage.

Ich habe schon sehr oft versucht mit ihm zu reden, ihm klar zu machen das ich für Kritik und Vorschläge immer offen bin und ihn gebeten einfach eine nettere Wortwahl anzuschlagen. Leider ohne Erfolg.

Was willst du noch? ER will nicht,also ist es besser er geht.

Beitrag von at_me 19.02.11 - 21:32 Uhr

Ich würde mich schweren Herzens gegen diese Beziehung entscheiden.
Dein Kind sollte an erster Stelle stehen und wenn ihm von der Seite deines Freundes keine Wärme und Zuneigung entgegengebracht werden, bricht es mir das Herz.
Ich finde leider keine aufmunternde Worte für dich. Wenn ihr erst wenige Wochen zusammen währt, würde ich sagen Gefühle brauchen Zeit, aber nach einen Jahr sollte sich das schon eingestellt haben.

Beitrag von nicolevoice 19.02.11 - 21:58 Uhr

Hallo Anja,
magst Du Dir Eure Situation schönreden lassen?
Was möchtest Du? Vorallem wie lange gibst Du Euch Zeit bis Euer Familienleben so ist, dass Du Dich damit wohlfühlst?
Überleg Dir realistisch wie Dein Partner sich verhalten soll und dann gib Ihm bis zu einem Tag X Zeit. Wenn der Tag gekommen ist, muss es so sein wie Du möchtest, sonnst ändert sich nix mehr.
Mag für Dich im ersten Moment HART sein, doch für Dich und den kleinen ist es das BESTE, wenn Ihr Euch dann trennt.
Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende...
Nun noch was aufmunterndes: Dein Sohn wird Dir dankbarkeit zeigen, wenn Du für Euch das Richtige entscheidest und keine Angst davor hast wieder allein da zu stehen.
Ich war lange Alleinerziehend und weiss, dass es ohne Grübelei über den Partner gemütlicher ist.
Hoffe, dass Ihr glücklich werdet.
Gruß Nicole, Gloria (5) und Pierre (3)

Beitrag von rmwib 19.02.11 - 22:37 Uhr

Das ist wirklich traurig. Für Dich, aber vor allem für Deinen Sohn. Du solltest etwas ändern für ihn.

Beitrag von imzadi 19.02.11 - 22:42 Uhr

Hat er gesagt er mag ihn nicht oder hast du das Gefühl? Ich könnte mir vorstellen das er vielleicht auch nur ein wenig länger zur Gewöhnung braucht. Wie geht er denn mit ihm um, verhält er sich gemein, ungerecht oder würde er sogar Gewalt anwenden?

Beitrag von lisa1408 19.02.11 - 22:42 Uhr

Ein Mann der mit meinem Kind nicht auskommt, hätte bei mir keine Chance.

Was soll der Kleine denn machen, wenn dein Freund ihn einfach nicht mag??? Er spürt das und bemüht sich - ohne Erfolg - noch mehr. Was bleibt, ist immer ein Gefühl von "nicht angenommen" sein.

Man kann das nicht erzwingen - genauso wie es uns bei Erwachsenen passiert, dass wir jemanden kennenlernen und den einfach nicht leiden können - warum auch immer - genauso kann einem das bei einem Kind passieren. Aber dann ist es deine Pflicht als Mutter, deinen Sohn vor so einer Erfahrung innerhalb der Familie zu schützen.

Beitrag von 9605paja 19.02.11 - 23:04 Uhr


Dein Kind bemüht sich und dein Partner nicht??? Das ist wirklich nicht sehr feinfühlig und charmant!

Naja meine Meinung: Meine Kinder stehen immer an erster Stelle und somit hätte diese Beziehung keine Zukunft für mich.


Ob es irgendwann besser wird?? Schwer zu sagen, wohl eher nicht, dein Sohn wird älter und wird es mehr und mehr merken!!!

lg paja

Beitrag von xyz74 19.02.11 - 23:22 Uhr

Ich würde Dir wirklich sehr gern schreiben, dass alles gut wird allerdings bezweifel ich das sehr.
Bin selber Stiefkind und wurde von meinem Stiefvater abgrundtief gehasst.
Nicht etwa weil ich ein so schrecklicher Mensch bin/war, sondern einfach weil ich der lebende Beweis war das meine Mutter einen anderen Mann vor ihm hatte. Zusätzlich sehe ich auch noch aus wie mein Vater.
Mein Vater hat meine Mutter ziemlich schlecht behandelt.
All diese negativen GEfühle hat mein Stiefvater auf mich projiziert.
Ich hab das alles irgendwann schwarz-auf-weiß lesen dürfen als mir zufällig sein Tagebuch in die Hände fiel.

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Ich muss dazu sagen das Leopold ihn sehr mag und sich auch sehr bemüht.
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Das würde mir sehr zu denken geben.
Warum hat Dein Sohn es nötig jemanden hinterher zu rennen, der ihn ablehnt. Was für schlechte Erfahrungen hat Dein Sohn in der Vergangenheit gemacht.
Dieses Verhalten kenne ich von meinem Bruder. Der ist meinem Vater (nicht der Vater meines Bruders) ebenfalls hinterhergerannt.
Lag wohl daran, dass er sich von meinem Vater die Liebe erhofft hat, die er von seinem leiblichen Vater nie bekommen hat.
Statt Liebe gab es Hiebe.
Mein Bruder musste das alles mit Therapeuten aufarbeiten.
Er hat das nie so richtig verwunden, nie eine Vaterfigur gehabt zu haben die ihn geliebt hat. Ganz hart ausgedrückt, mein Bruder hat nen ganz schönen Dachschaden wenn es um Zwischenmenschliche Beziehungen geht.

Weiter unten gab es einen Beitrag zu einer problematischen Stiefbeziehung.
Vielleicht interessant für Dich.

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=12&tid=3034995

Beitrag von gh1954 19.02.11 - 23:50 Uhr

Deine Überschrift ist irreführend.

Und auf diese Überschrift springen alle an.

IN deinem Beitrag hast du nichts davon geschieben, dass dein Freund deinen Sohn nicht mag, sondern dass er Probleme mit deinem Sohn hat. Und dass du seine Kritik zum Teil für berechtigt hältst, dir aber Ton und Wortwahl deines Freundes nicht gafallen.
DAS ist wiederum ein Problem zwischen euch.

Warauf bezieht sich die Kritik deines Freundes?

Beitrag von king.with.deckchair 20.02.11 - 10:12 Uhr

Das waren auch meine Gedanken!

Ich dachte bei meinem Mann und meinem Sohn nach einer Weile auch, dass sie sich nicht "mögen", dass mein Mann unberechtigt "hart" mit ihm ist und dass mein Mann seine Kritik unberechtigt "scharf" vorbringt.

Bis ich von meinem Sohn mal zurückgemeldet bekam "Ey, halt dich doch mal raus, der X und ich verstehen uns gut, wir streiten gerade überhaupt nicht, wir diskutieren. Männer reden so miteinander, da ist nicht immer alles Muttidutzidutzi.", als ich mich "schützend" vor ihn stellen wollte, weil mein Mann vermeintlich "hart" an ihm herum meckerte (und in der Sache recht hatte).

Auch eine Freundin von mir, die mit dem Vater ihres Sohnes zusammen lebte, rückte meinen Blick gerade, indem sie mir schilderte, dass ihr Mann auch vermeintlich "strenger" mit ihrem Sohn ist als sie. Dabei erzog er eben nur auf "Männerart". Etwas fordernder als Mutti, etwas "rauher" im Ton, etwas konsequenter. So lange er nicht willkürlich und bewusst abwertend, herabsetzend dem Kind gegenüber ist, alles gar kein Problem.

Fazit: Männer, auch leibliche Väter, gehen mit Kindern oft so oder so anders um. Ich war öfter schon ein bisschen weich, weil ich so ein schlechtes Gluckengewissen hatte, von wegen das arme Kind einer allein erziehenden berufstätigen Mutter. Mein Sohn empfand die Kritik und die Wortwahl meines Mannes als gar nicht so schlimm. Im Gegenteil, rückblickend betrachtet war es sogar gut, dass mein Mann es auf sich genommen hat, den männlichen "Reibungspunkt" für meinen Jungen zu geben. Etwas, was ein Kind braucht und was für den "Elternpart" auch nicht einfach ist. Es ist nämlich einfacher, kaum zu kritisieren und immer einen auf Luschilaschi gegenüber dem Kind zu machen, als ganz klar die Position des zweiten erziehenden Erwachsenen oder väterlichen Freundes einzunehmen.

Fazit II: Mein Sohn und mein Mann hatten dann in der Pubertät einige Reibungen, aber die hätten sie auch gehabt, wäre er der leibliche Vater gewesen. Heute ist mein Sohn 20 und mein Mann ist der erste Ansprechpartner und männliche väterliche Vertraute in ganz vielen Dingen. Sie lieben sich sehr!

LG
Ch.

Beitrag von lapillus 20.02.11 - 07:50 Uhr

Es dauert ungefährt fünf Jahre, bis eine Patchwork-Familie zusammenwächst.
Natürlich sollte Dein Sohn Dir wichtig sein, doch auch Deine Beziehung.
Vielleicht magst Du ja mal über eine gemeinsame Familientherapie nachdenken.

Allrs Liebe,

Lapillus

Beitrag von enyerlina 20.02.11 - 11:16 Uhr



eine Familientherapie?? Oh dadurch mag er dann ihren Sohn??

Beitrag von kleine1102 20.02.11 - 23:26 Uhr

Nein, weder "automatisch" noch "zwangsläufig". Mit Hilfe von FT kann jedoch u.a. erarbeitet/geklärt werden, WARUM der neue Partner ggf. Schwierigkeiten damit hat, das Kind der LG annehmen zu können #aha. Das ist einem selbst meist überhaupt nicht bewusst und allein die entsprechenden Erkenntnisse sind oft schon hilfreich.

Keine Ahnung von der Materie, aber erstmal dagegen sein #contra, ganz toll #augen!

Beitrag von berry26 20.02.11 - 09:34 Uhr

Hi,

du schreibst jetzt nichts darüber wie sich dein Freund deinem Kind gegenüber benimmt...

Wenn er sich ihm gegenüber auch "daneben" benimmt und ihm zeigt das er nichts mit ihm anfangen kann, dann würde ich diese Beziehung beenden.

Mein Kind wäre mir in jedem Fall wichtiger als ein Mann!

LG

Judith

Beitrag von daby01 20.02.11 - 09:47 Uhr

sorry, aber dieser Mann wäre dann nichts für mich.
lg

Beitrag von king.with.deckchair 20.02.11 - 10:12 Uhr

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=12&tid=3036103&pid=19217344

Beitrag von king.with.deckchair 20.02.11 - 10:42 Uhr

Nachtrag: Hol' Dir doch mal Rückmeldung von deinem Sohn, frag' ihn, wie er es empfindet.

Bei uns war es so, dass mein Mann gerne mal einen gewissen Sarkasmus und Ironie an den Tag gelegt hat, mit denen Kinder bisweilen nichts anfangen können. Mein Sohn schimpfte dann immer, mein Mann solle aufhören "blöde Sprüche" zu machen und solle ihm doch einfach sagen, was er zu bemängeln hat.

Ich hatte dann mit meinem Mann auch einige Gespräche, weil genau diese ironischen "Sprüche" auch für Erwachsene - sprich, wenn er sowas auch mir gegenüber brachte - oft missverständlich und herabsetzend 'rüberkamen. Er hat sich dann Mühe gegeben, diese Sprüche zu lassen und mein Sohn hat irgendwann begriffen, dass wir das "Sprüchemachen" so ganz aus meinem Mann nie herausbekommen werden und verfuhr dann auch schon mal nach "Inhaltlich auf Nähwert prüfen und schauen ob der Mann recht hat und was den Tonfall angeht - links rein, rechts raus."

Heute ist es so, dass beide Meister des Sarkasmus sind und sich gegenseitig mit "Sprüchen" belegen.

Ich möchte nicht alles schön reden, es gibt sicher Fälle, in denen Stiefelternteile ein Kind nicht mögen, etwa weil sie unbewusst irgendwelche idiotischen Eifersuchtsgefühle auf das Kind projizieren. Aber ich finde, man sollte nicht gleich von "Der mag mein Kind nicht" ausgehen, wenn man den Ton, in dem berechtigte (!) Kritik vorgebracht wird, als unangemessen empfindet. Ein Kind nicht mögen könnte sich nämlich auch in absoluter Gleichgültigkeit äußern. Deinem Mann ist dein Kind aber offenbar nicht egal, er möchte sich auch erzieherisch um deinen Jungen kümmern. Sowas ist immer mühsamer als alles einfach Mutti zu überlassen und sich nicht reinzuhängen. Ich glaube kaum, dass ein ansonsten intelligenter, liebevoller und reflektierter Mann das auf sich nähme, wenn ihm das Kind nicht wichtig wäre.

Meine Männer meldeten mir beide (!) irgendwann mal zurück, dass Streits und Diskussionen immer dann ausuferten, wenn ich mich reinhängte, zu vermitteln versuchte und wollte, dass sie "freundlich" miteinander sprechen. Mein Sohn (!) sagte mir, dass, wenn sie alleine sind, sie zwar auch Diskussionen hätten, er das aber nicht schlimm fände und dass es immer dann in "Schreierei" ende, wenn ich meinen "Senf" dazugebe. #gruebel

Das gab mir dann schon zu denken und lies mich mal nachdenken, ob nicht einfach zu harmoniegeil bin, was Familienleben angeht. In meiner Herkunftsfamilie eskalierten Diskussionen und berechtigte Kritik nämlich so gut wie immer in Affentheater und Gewalt. Meine Mum konnte sich wegen einer vergessenen und nicht aufgehängten Waschmaschinenladung zum Beispiel dermaßen reinsteigern, dass es in Gewalt mir gegenüber und Anrufen bei meinem Vater, er möge mich sofort abholen zu sich nehmen, endete. Auch andere Diskussionen, die ich meiner Herkunftsfamilie erlebte, etwa zwischen den Geschwistern meiner Mutter, endeten oft so "absolut". Sie stritten dermaßen, dass sie gegenseitig prügelten und teils bei der Polizei anzeigten und jahrzehntelang nicht mehr miteinander sprachen. Auch hat meine Mutter mir immer alle möglichen "Fehler" vorgehalten, wenn zu einer Trennung von einem Kerl von ihr kam. Der sei ja unter anderem deswegen weg, weil ich dies, das und jenes getan hätte und wenn ich nicht dies, das und jenes, dann hätte das für sie ja DIE große Liebe sein können. #augen

Das alles führte dazu, dass ich auch später, wenn mein Mann meinen Sohn wegen vergessener Pflichten zurecht wies, immer Angst hatte, er würde nun alles, unsere ganze kleine Familie, in Frage stellen und wenn ich nun nicht eingriff. würde es sicher gleich in einem Schrei- und Gewaltexzess enden Tief drin also meine Angst vor dem verlassen Werden und vor Gewalt und Psychoterror. ICH war es, die normale familiäre Diskussionen nicht von "Nun ist alles aus." unterscheiden konnte.

Lange Rede, hier der Sinn: Hör' auf Dein Kind und hör' mal in Dich rein, ob nicht Du es bist, die aus irgendeinem Grund Ängste hat, wenn Dein Freund berechtigte Kritik vermeintlich unangemessen vorbringt.

Zeigt sich Dein Freund absolut uneinsichtig und meldet Dein Kind tiefe Kränkung und Herabsetzung zurück, dann ist es an DIR, diese Beziehung in Frage zu stellen und Dicht nötigenfalls zu trennen.

Lieben Gruß
Ch.

Beitrag von jodita99 20.02.11 - 14:32 Uhr

Hallo Anja,
vielleicht braucht Dein Sohn wirklich mal eine klare Ansage ? Was ist mit seinem leiblichen Vater ? #gruebel Ich würde die Beziehung nicht so schnell aufgeben. Du beschreibst ihn als liebevoll und intelligent (demnach auch mit einem guten Einkommen). Als Alleinerziehnde hat man es heutzutage nicht einfach. Dein Kind ist irgendwann groß und geht in die Welt hinaus und Du bist dann vielleicht zu alt/eingefahren/ausgepowert , um dir einen neuen Partner zu suchen.#kratz Sicherlich sollte er das Kind nicht anschreien oder gar schlagen, aber wenn ihr zusammenlebt, hat er gewisse Mitspracherechte in der Erziehung. Was macht / sagt den dein Freund z.B. zu ihm ? Ich finde es normal, wenn Mann/Frau Probleme hat, zu einem "fremden" Kind eine so enge Beziehung aufzubauen, wie zu einem eigenen Kind. Doch dieses Schicksal hast Du mit der Trennung vom Vater des Kindes bestimmt. Mach doch mal den Versuch, seine Töchter in ähnlicher Tonart anzugehen, mal sehen , wie er da reagiert....;-)
Gruß,
Jodita

Beitrag von king.with.deckchair 20.02.11 - 15:14 Uhr

"Doch dieses Schicksal hast Du mit der Trennung vom Vater des Kindes bestimmt"

Was ist das denn für ein selten blöder Spruch?!

Vielleicht hat sich der Kindsvater ja auch von IHR getrennt oder ist gestorben?

Beitrag von silbermond65 20.02.11 - 15:31 Uhr

Ich würde die Beziehung nicht so schnell aufgeben. Du beschreibst ihn als liebevoll und intelligent (demnach auch mit einem guten Einkommen). Als Alleinerziehnde hat man es heutzutage nicht einfach.

Dir scheints ja wohl hauptsächlich auf den Zusatz in Klammern anzukommen oder ?
Scheiß drauf,wies dem Kind geht,hauptsache der Kerl hat Kohle.
Wiederlich solch eine Einstellung.

Beitrag von asimbonanga 20.02.11 - 18:43 Uhr

<<<<Du beschreibst ihn als liebevoll und intelligent (demnach auch mit einem guten Einkommen). Als Alleinerziehnde hat man es heutzutage nicht einfach. Dein Kind ist irgendwann groß und geht in die Welt hinaus und Du bist dann vielleicht zu alt/eingefahren/ausgepowert , um dir einen neuen Partner zu suchen.<<<<<<


und selten einfältig geht es weiter:

<<<
Doch dieses Schicksal hast Du mit der Trennung vom Vater des Kindes bestimmt. Mach doch mal den Versuch, seine Töchter in ähnlicher Tonart anzugehen, mal sehen , wie er da reagiert.... <<<<

Ohne Worte-sachlich und wohlwollend will mir hier nicht gelingen.

Beitrag von lisa1408 20.02.11 - 20:24 Uhr

Sowas Dämliches hab ich ja schon lange nicht mehr gelesen....

Der Kohle wegen bei einem Mann bleiben der mit meinem Kind nicht gut und liebevoll umgeht?? Sonst noch was?

Muss man als Mutter dankbar sein, wenn man noch einen abbekommt der einen mit Kind nimmt???? Sind wir Frauen 2. Wahl und müssen alles nehmen?

So weltfremd wie du möcht ich mal sein.... meine Güte, Leute gibts....

Beitrag von phili0979 20.02.11 - 20:38 Uhr

ohne Worte!
#klatsch

Beitrag von cinderella2008 21.02.11 - 07:11 Uhr

Hallo,

ich muss Dir leider aus Erfahrung sagen: Es ist in solchen Fällen besser für alle Beteiligten, wenn man sich trennt.

Die Kinder lassen sich aus einer Beziehung nun mal nicht ausblenden und stehen für den jeweiligen Elternteil an 1. Stelle. Das ist auch richtig so.

Ich hatte auch mal einen Partner, mit dessen Tochter kam ich einfach nicht zurecht. Wobei es wahrscheinlich gar nicht mal das Kind selber war, sondern die Art und Weise, wie er mit dem Kind umgegangen ist - nämlich ohne jedwede Regeln oder Erziehung. Das Kind hat Ansprüche hat mich gestellt, die ich nicht erfüllen konnte.

Ich habe mich dann letztendlich von ihm getrennt und habe es nicht bereut. Auch wenn der Schmerz darüber den Partner zu verlieren, erst mal ziemlich stark war, sind mir doch ganze Steinlawinen vom Herzen gefallen.

LG, Cinderella

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