10 Monate....und er ist so anstrengend....(lang)

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Beitrag von shy 19.02.11 - 22:24 Uhr

Hallo zusammen...

Also so langsam weiß ich nicht weiter...irgendetwas scheine ich falsch zu machen...wenns ne kinder betreuung gäbe bezüglich erziehung...würde ich die fragen #augen

Mein Sohn ist jetzt 10 Monate alt....er war seit Beginn ein sehr schwieriges Baby....viel geschrien (die ersten 3 monate Koliken)

gut das haben viele babys ;-) ...aber irgendwie ist es ein stück dabei geblieben :-(

Versteht mich nicht falsch...er kann so toll lachen und sich freuen ABER dafür muss man sich auch echt anstrengen...UND DANN... eine falsche Aktion...sei es dass man ihm das spielzeug nicht schnell genug zurück gegeben hat...oder ihn kurz genommen hat um die socken wieder richtig an zuziehen oder er die flasche nicht schnell genug bekommen habt un <<Zack>> es wird geschrien bist zum schwitzen !!!

Manchmal wenn es um Lapalien geht oder nur weil ich ihn abgestezt habe versuche ich ihn schreien zu lassen aber dieses "selbst bruhigen" was die babys meistens können..kann er nicht.... wenn er einmal anfängt...steigert er sich sooo rein...dass er nicht mehr aufhören kann...selbst wenn ich ihn dann doch hochnehme kann er mit dem schluchzen nicht mehr aufhören.und nur auf den arm nehmen reicht nicht...dann darf ich nicht sitzen...nein...ich muss stehen sonst funktionierts nicht mit dem beruhigen#klatsch

Als kleines baby haben wir uns IMMER sofort gekümmert damit es nicht soweit kommt mit dem reinsteigern aber mit ca. 6/7 Monaten haben wir angefangen nicht immer SOFORT zu reagieren....

aber das tut es einfach nicht....
und so habe ich ein so eigensinniges Kind...dass mich so manche energie und nerven kostet...

was mache ich denn falsch..ich bin dann manchmal so genervt dass ich ihn schreien lasse...und vor mich hinschimpfe über sein verhalten...ich erwische mich dann so oft dass ich laut werde auch ihm gegenüber weil ich es einfach nicht verstehen kann warum er sich so verhält....

Ich will aber gar nicht zu den Müttern gehören die andauernd ihr kind anschreien,ich schäme mich auch dafür aber es ist wirklich so nerven aufreibend und ich kann mir nicht vorstellen dass es NUR zu seinen charakterzügen gehört...

habt ihr Tipps?
Oder die selbe Situation und nen Rat?

Lg

Beitrag von blumella 19.02.11 - 22:45 Uhr

Vielleicht hilft das hier weiter: http://www.beratung-caritas-ac.de/

Beitrag von pollinchen 19.02.11 - 22:48 Uhr

Sorry, aber es ist deine Aufgabe als Mama, dein Kind zu trösten wenn es weint - ich kann dich nicht verstehen, du redest hier von einem 10 Monate alten BABY und nicht von einem 2 jährigen Trotzkind!

Er macht es nicht mit Absicht, er kann sich einfach nicht selbst beruhigen und BRAUCHT dich dafür! Was gibt es schöneres auf der Welt, als von sowas kleinem Süßen gebraucht zu werden?

Er spürt bestimmt, wie gernervt du von ihm bist und ihn dann einfach liegen lässt. Das Reinsteigern ist ne normale Reaktion, wenn sich Kinder der Mutterliebe nicht mehr sicher sind.

Und falls du fragen solltest - ja, unsere Kleine war auch ein Schreibaby (Schrei- und Schlafambulanz inklusive) und unsere Nächte sind immer noch meist ab 4 Uhr vorbei und wir gehen hier meist auf dem Zahnfleisch, weil wir ne Firma haben und da is nix mit Wochenende oder Elternzeit und ich bin trotzdem nicht genervt und lass mein Kind im Stich - genau das ist es, was du mit deinem Linksliegenlassen nämlich tust - ihn emotional im Stich lassen.

Bin echt ein toleranter Mensch und keine ÜberMutti, aber Lieblosigkeit kotzt mich an.

Beitrag von shy 22.02.11 - 10:27 Uhr

nun ja....wenn du das so siehst,dass ich lieblos bin,dann ist das deine meinung bezüglich meines thread....aber ICH bin wenigstens eine der Mütter die sich traut um Rat zu fragen und bereit ist Hilfe anzunehmen...und sich traut zuzugeben dass sie mit einer situation überfordert und sich nicht versteckt...eben aus Angst um genau von Leuten wie dir gesteinigt zu werden

Vielleicht überdenkst du deine schreibweise mal..wenn du Müttern wie mir helfen willst.

lg

Beitrag von kim68 19.02.11 - 23:20 Uhr

Hallo,

also, für mich klingt das alles überhaupt nicht dramatisch, sondern nach einem ganz normalen Baby. Manche Zeiten sind anstrengender, manche wieder ruhiger ...., das gehört alles dazu. Mach' Dir nicht zu viele Gedanken.

LG
Kim

Beitrag von margarita73 20.02.11 - 07:33 Uhr

Guten Morgen,

mein Großer war ähnlich. Auf dem Arm hat er sich dann aber in dem Alter auch schnell wieder beruhigt. Ich kann verstehen, dass Du genervt bist, aber versuch, es nicht an dem Kleinen auszulassen. Es ist sehr anstrengend, aber er macht es nicht extra und kann nicht aus seiner Haut. Ruhig bleiben heißt die Devise! Je ruhiger Du bist, umso mehr kann er es auch sein. Er spürt Deine Anspannung und Genervtheit. Reflektiere Dich immer wieder selbst und versuche, souverän zu bleiben. DU bist die Erwachsene, nicht er. Kannst Du ihn mal zur Oma geben oder zu einer Freundin, damit Du Dich immer mal ein paar Stunden entspannen kannst? Das würde Euch beiden sicher gut tun.

Liebe Grüße
Sabine

Beitrag von schnuppelag 20.02.11 - 08:28 Uhr

Mein Kleiner wird nun 11 Monate alt und ein bisschen erkenne ich ihn in deinen Beschreibungen wieder.
Ich kümmere mich auch jetzt noch IMMER, sobald er anfängt mit knatschen, zickig sein, weinen etc. Wenn man das durchzieht, dann beruhigt er sich auch wirklich schnell wieder und kehrt zum glücklichen Baby zurück.

Ich weiß, wie anstrengend das ist, denn irgendwie hat man ja auch mal andere Dinge zu tun, als das Baby zu tragen/betüdeln. Und da gerät man schon in Versuchung, etwas lauter zu werden...
Du musst dir einfach nur vor Augen halten: er macht das nicht mit Absicht. Und schon gar nicht, um dich zu ärgern. So weit können die Babys gar nicht denken. Klar, er versucht Reaktionen von dir zu erwirken, indem er bestimmte Dinge tut... aber meist versucht ein Baby seiner Mama (Eltern) eine positive Reaktion abzuverlangen... und dies tun sie durch Lächeln, Lachen, Spielen etc.
Wenn es weint, schreit dann ist meist was anderes nicht in Ordnung und deswegen bin auch ich der Meinung: so schnell wie möglich trösten (oder Vergleichbares) - es ist ein Baby, kein Kind in der Trotzphase, das sein Verhalten bewusst steuern kann.

Beitrag von empa 20.02.11 - 19:37 Uhr

also ich denke NICHT, dass die TE lieblos agiert, sonst würde sie hier nicht um rat fragen... #aha

wenn ich dich richtig verstanden habe, redest du hier nicht von einem tag in der woche ?!?! das wäre dann wohl wirklich normal... unser sonnenschein hat durchaus auch mal schlechte tage... da hilft alles "buckeln" nichts, er ist dann halt unzufrieden, mäkelig und weinerlich... wenn das aber die überwiegende "laune" deines babys ist, drückt vielleicht doch irgendwo der schuh... ich würde auf jeden Fall mal zum heilpraktiker gehen und deine schwierigkeiten schildern... (mir wurde da sehr sehr geholfen.. unser sohn hat soooo schlecht in den schlaf gefunden (an alle die hier jetzt ihre chance sehen: er liegt bei uns im zimmer bzw. bett :-p) ..
ansonsten denke ich auch, dass schreien lassen keine gute idee ist (auch wenn ich verstehen kann, dass man irgendwann einfach abgenervt ist)...
versuch dich zu lockern.. du glaubst nicht, wie sehr sich deine stimmung (pos.und neg.) auf dein kind auswirkt...

alles gute für dich

empa

Beitrag von seepferdchen80 21.02.11 - 14:16 Uhr

Warum wird man immer gleich als lieblos bezeichnet nur weil man sein Kind im gewissen Sinne mal schreien lässt wenn man nicht mehr kann.Du machst es ja nicht h lang.

Ich bin zur Zeit genau in der gleichen Situation nur ist Püppi Ende 11.Monat
Sie war immer schon ein Kind was sich an guten Tagen regulieren konnte und an solchen eben halt nicht.Wir gehen seit der Geburt mit Unterbrechung zur Schreiambulanz..denn auch meine Nerven liegen blank und jeder Mensch ist vom Charakter nun mal anders.Die einen haben Nerven wie Drahtseile und wir nun mal nicht.
Ich lasse sie schon ein wenig bocken denn es ist auch wichtig dass die Minis damit lernen umzugehen.Ich setze mich dann immer neben sie und schaue dass sie sich nix tut.Ich biete ihr immer wieder an zu mir zu kommen was sie auch tut aber nehme ich sie hoch wird geschriene als würde ich sie verbrühen.
Ich halte nicht viel von den Buch Oh je ich wachse aber schaue mal bei den Schüben nach ob es sowas vielleicht ist und meine Schreiambulanztherapeutin meinte dass ehemalige Schreibabys in den Schüben je älter sie werden in ihr altes Verhalten zurück fallen.

Aber wie die anderen sagen es kann auch was anderes sein...bei uns war es dann eine nicht fetsgestellte Mittelohrentzündung.

Jetzt sind die Tage in der Woche weniger wo sie nur ambocken ist.

Meine Schreithe.meinet dass es jetzt auch die Phase ist wo die Kinder immer mehr merken dass sie nicht der Nabel der Welt sind sie nicht mit Mama ein Einheit bilden.Jetzt entwickelt und zeigt sich die Persöhnlichkeit und auch da gibt es schon kleine Trotzphasen.

Ich drücke dich ganz doll und hoffe dass dir diese Worte ein wenig helfen konnten und als Tipp....Suche dir Hilfe Schreiambulanzoder so.Für mich ist es immer eine Entlastung denn dort werde ich verstnaden was in dder Gesellschfat wo man nur funktionieren muss und Nicht Ich sein darf nicht funktioniert

Lg Maren und Tabea 48.Woche


Und an Alle die sie als lieblos bezeichnen..wenn sie es wäre würde sie hier nicht posten..da sind solche Worte wenn man schon verzweifelt ist und kaum an sich selber glaubt Salz in der Wunde

Beitrag von shy 22.02.11 - 10:34 Uhr

Vielen Dank für die zahlreichen Antworten... bin erleichtert zu lesen dass es doch einige gibt die in der selben situation sind,nur halt anders damit umgehen...

Werde versuchen damit besser umzugehen und wenns nicht klappt habe ich ja jetzt ein paar anlaufstellen genannt bekommen an die ich mich wenden kann...

Lieben Gruß#winke#winke