unsere Maus quält sich so, bitte um Rat

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Beitrag von roterapfel 19.02.11 - 23:48 Uhr

Hallo Dr Christl,

ich hoffe ihr könnt mir weiter helfen. Unsere Maus leidet unter ständigem Erbrechen und Reflux . Sie schreit besonders zum Abend hin beim trinken ( bekommt Novalac Allernova) und windet sich dabei wie ein Aal. Sie schreit wie am Spieß und ist unglücklich ohne ende. Wir waren bereits 2x mal Krankenhaus mit ihr. Man hat außer Blutbild und Ultraschall des Bauches nichts gemacht. Befund: Verdacht Kuhmilchallergie, und klaffender Mageneingang. Okay wir sollten dann Omeprazol (Magensäurehemmer) einsetzen, haben wir gemacht. 1x tägl 5mg. Außerdem Nahrungsumstellung auf Kuhmilchfrei und Lactosefrei.
Keine Besserung!
Bereits 2 Osteophaten waren an ihr dran, Atlastherapie wegen Kiss 1 wurde einmal durchgeführt. Weitere Behandlungen seien nicht nötig sagte man uns, da Kopfgelenk ,,frei". Auch danach keine Besserung! Also gehen wir mittlerweile sehr stark davon aus das es wirklich der Reflux sein muß der ihr so sehr schmerzen bereitet! Aber was sollen wir tun? Ich habe gelesen das man den PH wert in der Speiseröhre messen kann? Ich würde so gerne weitere Untersuchung diesbezüglich durchführen lassen. Aber was muß ich tun? Ich fühle mich wirklich damit allein gelassen und das Baby quält sich damit Tag täglich.

Wäre so dankbar wenn ihr mir helfen könntet oder zumindest sagen können was ich jetzt am besten machen soll?

Beitrag von polarsternchen 20.02.11 - 07:11 Uhr

Guten morgen,

wurde eine Infektion mit dem Magenbakterium Helicobacter pylori ausgeschlossen? Nicht immer wird bei Säuglingen, die so extreme Beschwerden haben, daran gedacht, dass auch sie schon daran erkranken können! Habe mal die Symptombeschreibung aus einer anderen Seite kopiert. Wenn dies zutrifft und eine Infektion noch nicht ausgeschlossen wurde, würde ich an Deiner Stelle auf jedenfall mit den Ärzten darüber sprechen!

.....Besonders bei Kleinkindern sind Krankheitssymptome nur schwer zuzuordnen, weil Säuglinge und Kleinkinder sie nicht in der Art eines Erwachsenen beschreiben können. Deshalb sollten die Eltern die Symptome kennen:

Krampfartige, stechende, drückende oder brennende Schmerzen, die beim oder nach dem Essen, oder auch vor dem Essen, nachts und am frühen morgen auftreten können. Auch Erbrechen, Übelkeit, Appetitlosigkeit und schlechte Laune können Krankheitszeichen sein. Zur Sicherung der Diagnose kann sogar bei Säuglingen eine Magenspiegelung notwendig sein.....

LG und gute Besserung!

Beitrag von happy2010 20.02.11 - 08:16 Uhr

Du solltest die Kleine mal bei einem Kindergastrologen vorstellen. Der ist für Erkrankungen des Magen-Darmtrakts zuständig. Ein offener Mageneingang spricht schon sehr für Reflux. Wichtig ist, dass Du einen Spezialisten für Kinder aufsuchst, der hat dann auch Erfahrungen mit pHmetrie und kann eine h.pilori Infektion nachweisen.
Eine Liste der Speziaisten kannst Du googeln und schauen, wo der nächste ist.
Du solltest auch weiter Omeprazol geben, es reduziert die Magensäure und verhindert Verätzungen der Speiseröhre, was nicht nur sehr schmerzlich ist, sondern auch langfristige Schäden bringen kann.

Ich wünsch Dir viel Erfolg und baldige Besserung. #winke

Beitrag von connie36 20.02.11 - 10:44 Uhr

hi
unsere 2. tochter war ein reflux baby bis sie fast 1 jahr alt war. wir haben das kinderbett schräg gestellt, bzw. den lattenrost(haben bestimmt eine schräge von auf jeden fall 20 grad drinnegehabt). haben dann das stillkissen rechts und links an den gittern festgebunden, und die maus mit ihrem hintern dann in das stillkissen reingelegt, sodass sie nicht wie auf einer rutsche nach unten durchrutscht. zusätzlich mussten wir die nahrung mit nestagel andicken, bis es fast ein brei war. auf milch mussten wir auch ab dem 6. monat verzichten, da eine allergie rauskam. wir haben ein jahr lang auf sämtliche milchprodukte (ziegenmilch ging lustigerweise und die alpro produkte aus dem edeka) verzichtet, seitdem hat sie keine probleme mehr.
sie schrie auch mehrere stunden am stück, und das ist schon eine nervl. belastung für die eltern.
aber wir konnten mit dem schrägen bett und der angedickten nahrung das spucken etwas verbessern.
lg conny