Altersunterschied mehr als 3 Jahre

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von sommerrain 20.02.11 - 08:54 Uhr

Hallo,

komme eigentlich aus dem Klenkinderforum, denke aber, das ich hier eher Antworten bekommen, da die Kids schon älter sind.

Mein Sohn wird im Mai 2 Jahre und nun kommt immer öfter die Frage auf, wann ein Geschwisterkind ?
Muß ehrlich sagen, das ich im Moment mit meinem kleinen voll ausgelastet bin und gerne noch warten möchte. Allerdings bin ich nicht mehr die jüngste ( werde 38 ) und sollte mir so langsam dann doch mal Gedanken machen.

Bei einem Altersabstand von 3-4 Jahren, wie waren Eure Großen da so drauf?
Wie hat es da mit dem schlafen geklappt und wie "vernünftig" sind die Kinder schon in dem Alter? Stelle es mir leichter vor, wenn das Kind Vormittags im Kindi ist, vorallem, wenn es einem nicht so gut geht.

Mir ging es am Anfang meiner Schwangerschaft sehr schlecht. Hatte viel mit Migräne und Übelkeit zu kämpfen. Als ich die Woche wieder mal so einen ganz schlimmem Migräneanfall hatte, kreisten mir genau diese Gedanken durch den Kopf. Obwohl mein Mann da war, war mein Sohn nur am quengeln und alles sollte die Mama machen. Wenn ich auf Toilette bin weil ich mich übergeben ( sorry ) musste, hat mein Sohn schreiend und wütend an die Tür gehämmert, ließ sich von meinem Mann nicht beruhigen.
Er hat das Verständnis natürlich in dem Alter nicht, das es der Mama auch mal nicht gut geht und die Mama sich auch mal hinlegen muß.
Wenn ich mir vorstelle, das ich diese Situation in der Schwangerschaft habe und mit ihm alleine zu Hause weiß ich ehrlich nicht, wie ich das überleben soll. ( Hatte wirklich in meiner SS bis zum 4. Monat 1-2x wöchentlich einen Migräneanfall und der hat es bei mir echt in sich )

Bin auf Eure Antworten gespannt.

LG Rhea mit Adrian 21 Monate

Beitrag von tragemama 20.02.11 - 09:00 Uhr

Wir haben einen Abstand von 25 Monaten und ich würde ihn ganz klar nicht mehr so eng wählen. Die Große hat einfach vieles noch nicht verstanden, einem 3jährigen kannst Du viel erklären. Ich hab in der 2. SS (anders als in der ersten) 17 Wochen lang mehrmals täglich erbrochen, dann kam die Kleine krank zur Welt und ich war 2 Wochen lang mit ihr in der Kinderklinik, die Große war traumatisiert.

Ich finde gute 3 Jahre einen super Abstand...

Andrea

Beitrag von brausepulver 20.02.11 - 09:16 Uhr

Huhu

meine sind exakt, fast auf den Tag genau, 3Jahre auseinanander. Es ist PERFEKT. Die Große liebt die Kleine und umsorgt sie permanent. Sie spielen stundenlang zusammen, kuscheln und gackern. Die Große war auch alt genug um zu verstehen, das die Kleine manchmal vorgehen muss.

Hach, die Beiden sind einfach ein Traum #verliebt

Aber: Als ich schwanger wurde war die Große erst 2 Jahre 3 Monate. Ich war noch nie so krank. Ich hatte Hyperemesis immerzu, dann pfeiffersches Drüsenfieber am Anfang, Bronchitis in der Mitte, Bänderzerrung im Fuß gegen Ende und Schweinegrippe 40. Sss und 5 Tage später die Geburt mit schwerer Bronchitis #augen

Am schlimmsten war die Hyperemesis. Ich habe wirklich NUR gekotzt. Ich hing permanent an einem Tropf und musste schwere Medikamente nehmen (teilweise über 10 Tabletten täglich) um das zu unterdrücken, die dann wieder total müde gemacht haben. Ich war wirklich nicht mehr in der Lage mich um mein Kind zu kümmern. Das ging soweit das mein Mann unbezahlten Urlaub nehmen musste und wir all unsere Ersparnisse verbraten haben #augen

Deswegen würde ich den Altersabstand von 3 Jahren nicht mehr nehmen. Ich würde warten bis das Kind im Kindergarten ist und keine 24/7 Betreuung von mir braucht.

Wenn du schon zu unangenehmen schwangerschaften neigst würde ich einen größeren Abstand wählen

Beitrag von dina131283 20.02.11 - 09:27 Uhr

Guten morgen

Meine beiden sind 4 Jahre auseinander. Es lief in der Ss super! UNd auch jetzt, hab ich nichts auszusetzen.

Meine Große war mit ihren 3 Jahren (als ich schwanger wurde) schon selbständig und hat vieles besser verstanden.

Auch jetzt, versteht sie sich wunderbar mit ihrer Schwester und ist von Anfang an, stolz wie Oskar ;-)

Mit Überlkeit hatte ich die Anfangszeit auch zu kämpfen und diese Müüüdigkeit #schwitz Ich habe natürlich dann die Zeit genutzt wo sie im Kiga war und hab mich ausgeruht ;-)

Wenn ich mir vorstelle, das jetzt mit der Kleinen in dem Alter noch eins käme #schock Oh Gott

Da hätte ich schwer dran zu knacken. Die Kurze ist das totale Gegenteil der Großen und fordert den ganzen Tag.

Also, wie gesagt, ich würde wieder warten, wenn ncoh eins kommen sollte, bis die Kurze in den Kiga geht bzw mindestens 3 ist ;-)


Lg

Beitrag von claerchen81 20.02.11 - 09:30 Uhr

Hi,

unsere sind genau 3 Jahre auseinander, es ist toll. Der Große ist im Kiga, hat somit auch sein "eigenes Leben" und fühlt sich offensichtlich wenig zurückgesetzt. Er hat die Schwangerschaft und die Ankunft seiner Schwester gut verstanden, ist jetzt auch in Maßen - wie einem 3jährigen halt möglich - verständnisvoll und sehr wenig bis gar nicht eifersüchtig.

Allerdings ist er i.A. Fremdbetreuung gewohnt und ohnehin nicht auf mich fixiert (sondern auf UNS als Eltern). Ich war vorher arbeiten und daher kam es nie zu einer symbiotischen Mutter-Kind-Beziehung. So konnte ich auch meine Schwangerschaft, die ebenfalls nicht immer einfach war, gut überstehen. Außerdem habe ich ambulant entbunden, nachts, er hat mich daher gar nicht vermisst und ich war auch gleich wieder für ihn da in dem Maße, wie es ging. Obwohl wir ihn einbeziehen, MUSS er jedoch nicht an seiner Schwester teilhaben, zum Kinderturnen oder zu Spielbesuchen schleppe ich sie gnadenlos mit ;-).

Unsere beiden sind jedoch auch mehr oder minder pflegeleicht, vielleicht sind wir kein gutes Beispiel. Ich persönlich würde jedoch, falls wir uns für ein weiteres entscheiden, wieder 3 Jahre wählen. So hat auch jedes Kind eine "echte" Kindheit - bei weniger als einem oder zwei Jahren Unterschied verstehen sie einfach noch nicht, warum an sie in ihren "Rechten" beschneidet. Das fängt mit gerade 3 an, 4 wäre vielleicht besser, aber das war mir zu lange.

Aber: zu lange Warten ist - Entschuldigung - in deinem Alter vielleicht nicht so klug. Es soll ja auch mal gleich klappen....??? Man weiß ja nie.

Gruß, C.

Beitrag von doris72 20.02.11 - 10:05 Uhr

Hallo Rhea,

ich habe 3 Kinder von 2 Jahren, 14 Jahren und 17 Jahren.

Meine Großen sind 2 dreiviertel Jahre auseinander. Ich empfand das schon als stressig bis die Große in den Kiga ging. Ab da wurde es viel besser. Sie hatte einfach mehr Abwechslung, wurde Selbständiger und hing mir nicht den ganzen Tag am Rockzipfel. So hatte ich vormittags viel Zeit für die Jüngere und bis Mittags hatte sich die Große im Kiga ausgetobt.
Sie spielten viel miteinander und hatten als Kinder viele gemeinsame Interessen. Jetzt in der Pubertät gehen sie sich lieber aus dem Weg.

Der Abstand der Großen zu unserem Kleinsten war gerade zu das Paradies. Keine Eifersucht, Verständnis und Mithelfen im Haushalt. Einfach super.
Aber für den Kleinen sind seine großen Schwestern aufgrund des Alter eher wie Tanten.

An Deiner Stelle würde ich nicht mehr so lange warten, da es ja auch eine Weile dauern kann bis das Geschwisterchen unterwegs ist. Man wächst ja auch mit den Aufgaben. Du kriegst das schon hin.

LG von Doris (38 J. ) ;-)

Beitrag von hsi 20.02.11 - 10:21 Uhr

Hallo,

ich bin gerade mit unserem dritten Kind schwanger. Meine zwei sind fast 4 u. 5 Jahre alt. Es ist eigentlich super, die zwei verstehen sehr viel, nehmen rücksicht auf mich (können eben nicht mehr so auf mir rum turnen wegen dem Bauch). Mir ging es am anfang der SS auch nicht gut, aber dadurch das sie doch schon so gross waren, haben sie es verstanden und haben dann in ruhe in ihren zimmern gespielt oben. Auch so wenn es mir zwischen durch nicht gut geht wegen dem Kreislauf oder wenn ich Kreuzschmerzen habe, lassen sie mich ausruhen und das eben alles etwas langsamer und ruhiger angehe. Meine zwei Grossen sind sehr dicht beeinander, hatte auch vorteile gehabt wenn ich ehrlich bin.

Lg,
Hsiuying + May-Ling 4 J. & Nick 3 J. mit Ü-#ei 25 SSW

Beitrag von loonis 20.02.11 - 11:02 Uhr




Meine Beiden sind fast 4 Jahre auseinander ....
es ist ein toller Abstand ...
Ich hatte in d. 2.SS ein BV ...der Große ging in den KiGa ,
war schon lange sauber ....
Es war wirklich ne "Erleichterung" ,dass Luca schon "größer" war ...
2 Windelkinder hätte ich (geplant) nicht gewollt ...
Wir waren auch nicht mehr soooo jung als d. Kids kamen ...
vor 30 war uns noch nicht nach Kindern u. dann hatte ich leider auch
4 frühe FG ....leider ist ja nicht alles planbar im Leben ...
Somit war ich beim 1.Kind gut 31 J. alt ,beim 2.Kind 35 J.

LG Kerstin

Beitrag von tinmi30 20.02.11 - 11:05 Uhr

Hallo
also ich werde vorausichtlich im Mai nochmal Mama mit 37 und meine Tochter wird im April 4! Ich muß sagen meine Schwangerschaft läuft quasi nebenher,gehe auch noch 3 Tage in der Woche arbeiten!
Die meisten in meinem Bekanntenkreis haben den Abstand von 2 Jahren,
ich wollte den Abstand von 3-4 hat ja geklappt:-D mal schauen wie es dann ist wenn das Baby da ist;-).

LG Tina#stern

Beitrag von mausmadam 20.02.11 - 11:26 Uhr

Die Zwillinge und unsere Große sind auch fast auf den Tag 3 Jahre auseinander - und der Abstand ist toll!

Wir wollten das eigentlich nicht, aber im Nachhinein ist so sehr viel besser, denn meine Große versteht schon soviel und wir konnten sie in allem einbinden. Sie ist nicht die Spur eifersüchtig und liebt ihre beiden Geschwister abgöttisch, erzählt überall ganz stolz von ihnen und spielt auch sehr schön mit den beiden.

Beitrag von agrokate 20.02.11 - 11:36 Uhr

Hallo Rhea,

ich zähle auch zu den "Spätgebärenden" und erwarte mit 36 Jahren Anfang Juli mein 2.Kind#verliebt!
Meine Tochter ist vor 1 Woche 3 Jahre alt geworden und wird dann bei der Geburt knapp 3,5 Jahre sein.
Bis jetzt verlief meine Schwangerschaft genauso problemlos, wie die erste und ich arbeite auch noch 2 volle + 3 halbe Tage, so das die Schwangerschaft ehr nebenbei abläuft#schein!
Eigentlich wollten wir vor Nummer 1 nur ein Kind haben und kaum schaute ich meiner Prinzessin zum ersten Mal in die Augen, war es um mich geschehen und ich wollte gern noch ein 2.Mal diesen Augenblick erleben#herzlich!
Nur mein Freund hegte leider nicht dieselben Gefühle.
Tja, was soll ich sagen-einmal russisches Roulette (ohne Verhütung) gespielt und gleich Volltreffer#huepf!
Jetzt freut er sich total auf seinen Sohn u. meint es war so bestimmt.
Meine Tochter küsst jetzt jeden abend meinen Bauch und sagt gute Nacht, Brüderchen!-aber ansonsten will sie bis jetzt noch nicht viel über das Thema wissen;-)!

Ich bin echt mal gespannt, wie unsere erste Zeit zu viert wird, aber ich bin sehr optimistisch, daß es nur wenig Eifersucht geben wird.

Alles Liebe und laß Euer/Dein Bauchgefühl entscheiden!

GLG,agrokate!

Beitrag von supisi 20.02.11 - 12:04 Uhr

Hallo,

ich bin 39 und bekomme im September mein 2. Kind, mein Großer wird dann 3,5 Jahre alt sein! Meine Freundin hat ihr 2. Kind bekommen, da war ihr Große 2 Jahre alt und es ist sehr stressig für sie, aber jede Frau und jedes Kind ist da auch anders!

Ich glaube, daß es den "perfekten" Zeitpunkt für ein 2. oder 3. Kind nicht gibt, lass einfach alles auf dich zukommen!

LG
Susi

Beitrag von junistern2006 20.02.11 - 12:22 Uhr

Hi
Meine Jungs sind 18 Monate auseinander und heute 3 und 4. Das war eine sehr stressige Zeit. Natürlich war ich da auch berufstätig- das alles hat viel Kraft gekostet. Heute gehen beide in den Kiga und sind sich gegenseitig sehr gute Spielkameraden.
Im Oktober wird (wahrscheinlich) Nr. 3 kommen. Dann haben wir einen Abstand von fast vier Jahren zum Jüngsten. Da freue mich total drauf. Morgens sind die beiden im Kiga. Manchmal auch mal am Nachmittag und ich habe nur noch ein Wickelkind. Beide werden das sicherlich schon gut verstehen, wenn ich nicht immer sofort für sie springen kann. Auch dann werde ich wieder nach dem MUSchU arbeiten gehen.
Du merkst, ich liebe Herausforderungen...;-)
Es hat alles Vorteile. Beim dritten bin ich dann 36. Wäre der erste Abstand größer gewesen, würde ich beim dritten auf die vierzig zugehen und vielleicht hätten wir das dann nicht mehr gewagt.
So passte es bei uns gut...
Lass dein Herz entscheiden.
Gruß Inga mit Jan und Lasse und Krümel

Beitrag von hutzel_1 20.02.11 - 12:54 Uhr

Hallo!

Wir werden zwischen den Kindern einen Altersabstand von ziemlich genau 4 Jahren haben!

Mir war in dieser SS am Anfang 10 Wochen rund um die Uhr schlecht, da war ich ehrlich gesagt sehr dankbar, dass mein Sohn es shcon verstehen kann, wenn Mama mal nicht so gut mit ihm spielen konnte etc. Ich habe es ihn zwar nur sehr selten überhaupt merken lassen, dass es mir nicht gut ging, aber er konnte es verstehen.

Jetzt freut er sich total auf seinen Bruder, plant alles mögliche mit ihm und ist furchtbar stolz darauf großer Bruder zu werden....

Er ist einfach schon sehr selbständig, braucht kaum Hilfe bei Anziehen etc. hat sicherlich Vorteile...

Bin mal gespannt, wie es dann ab Juni tatsächlich wird.

Als er heute morgen bis halb neun schlief (durchschlief), dachte ich so, wie blöd wieder neu anzufangen...grins..

LG,
Hutzel_1

Beitrag von erstes-huhn 20.02.11 - 14:48 Uhr

Bei uns sind es genau 4 Jahre.

In der SS war alles gut, mein Großer hatte auch Verständnis, wenn ich mal nicht so konnte. Er hat mir auch schon "Arbeit" abgenommen, das war gut.

Dann kam seine Schwerster zur Welt und ich hatte ein völlig anders Kind. Er hat NICHTS mehr alleine gemacht, hat nicht mehr in seim Zimmer gespielt. Er ist mir beim stillen auf die Schultern gekrochen - immer!!!, er setzte sich mit an den Tisch, wenn wir Besuch hatten und langweilte sich usw. das war eine schreckliche Zeit, zumal ich mich ja ums Baby kümmern mußte.

Die Lage entspannte sich sehr!!!! langsam, erst nach einem Jahr hat er auch mal wieder alleine spielen können, erst nach fast zwei Jahren hat er sich wie ein "normaler" Junge verhalten. Sehr anstrengend. Zumal auch nichts half, kein Gespräch, keine Belohnung, wenn er xxx macht.

Ob es jetzt bei einem anderen Altersabstand anders gekommen wäre? Keine Ahnung.

Beitrag von turmmariechen 20.02.11 - 17:13 Uhr

Hallo,

ich habe drei Söhne 2002/2006/2010 - also jeweils 4J. auseinander. Ich genieße diesen Altersabstand sehr. Ich hatte für jedes Kind Zeit. Derzeit bin ich mit dem Kleinsten zu Hause - kann Kurse besuchen etc. Die "Großen" sind in Schule & Kiga. Sie können Rücksicht nehmen und sind mir auch ein wenig behilflich (mal einen Schnuller holen etc.) . Sie können auch mal warten. Das Vourteil, dass Kinder mit größerem Altersabstand nicht miteinander spielen kann ich nicht bestätigen. Mein Jungs lieben sich und spielen viel zusammen.
Nachteile: man fängt wirklich immer wieder von vorn an, Kleidung & Co. kann nicht weitergegeben werden sondern muss immer zwischengelagert werden. Manchmal lassen sich Interessen schwer vereinbaren. Aber die Vorteile überwiegen m.E. eindeutig. Ich möchte gern irgendwann ein 4. - aber auch frühestens wenn der Jüngste 3 J. alt ist.

Beitrag von gingerbun 20.02.11 - 21:37 Uhr

Hallo,
ich sehe das mit der Planung etwas differenziert. Hätte meine Schwangerschaft im Sommer 2009 gehalten hätten wir einen geringeren Abstand als jetzt. Unsere Tochter ist jetzt 3 Jahre und 4 Monate und die Tage kommt ihr Bruder auf die Welt. Ich muss gestehen dass ich froh bin um diesen Abstand. Unsere Tochter geht aufs Klo, zieht sich selbst an .. ja ist überhaupt eben sebständig. Wäre es anders gekommen wäre es sicher auch gegangen, dann wäre es eben so. Aber so wie es jetzt ist, ist es eben auch gut.
Lange Rede - kurzer Sinn. Planung ist meiner Meinung nach relativ. Legt einfach los und lasst Euch überraschen :-)
Gruß!
Britta

Beitrag von judith81 21.02.11 - 07:35 Uhr

Hallo,
unsere sind nur 1,5 Jahre auseinander u. die Große geht erst in den Kiga seit sie 3 ist, seit kurzem. Das ist schon stressig, v.a. wenn man keine Hilfe vor Ort oder in der Nähe hat, aber es geht. Wenn man will geht alles!
Ich selbst haben einen 3 3/4 Jahre jüngeren Bruder,. d. h. ich war schon im Kindergarten als er kam. Meine Mum fand es gut so, so hatte sie vormittags nur den kleinen ...........ich fand se auch ok, spielte auch noch ab und an mit ihm, aber nicht sooo viel.
Entweder man will ein 2. Kind oder nicht sage ich immer. Und den richtigen Zeitpunkt ...gibt es den überhaupt??? Ich dachte 1,5 Jahre wäre ideal, haben ja Oma im Haus .........tja, dann war Junior geboren u. kurz darauf bekam Oma die Diagnose Alzheimer und somit keine Hilfe für uns sondern eher mehrere Probleme auf einmal ..............aber es geht, so manage ich 2 Kinder, eine Alzheimer Kranke, einen Schwiegervater,der uneinsichtiger Diabetiker ist u. eine minderbegabte Schwägerin ...........wobei ich mittlerweile echt gestresst bin, sowas kann ich niemanden empfehlen.
Lg
Judith mit Johanna 36 Mon. u. Jonathan 18 Monate

Beitrag von sternchen1208 21.02.11 - 12:55 Uhr

Hallo Rhea #winke,

mein kleiner wird in drei Wochen 3 Jahre alt und ich möchte jetzt noch kein 2.Kind. Er ist zwar schon relativ selbstständig, ist trocken, geht in den Kindergarten, zieht sich alleine an und so weiter, aber er brauch doch noch relativ viel Aufmerksamkeit (mit ihm viel spielen, Beschäftigung usw.).

Kinder mit 4-5 Jahren, sind doch viel verständiger, bzw. haben auch schon ein Verständniss entwickelt, wenn es dir nicht so gut geht. Ich bin Tagesmutter und betreue drei Kinder im Alter von 10 Monaten bis 2 Jahre und das ist stressig, deswegen kann ich nur davon abraten, Geschwisterchen mit so kurzem Altersabstand folgen zu lassen, denn so bleibt immer eins auf der Strecke.

Ich würde/möchte einen recht großen Abstand haben zwischen meinem Junior und dem nächstem Baby. Erst wenn der große zur Schule kommt soll noch mal ein Geschwisterchen folgen.

Lg Sternchen #stern

Beitrag von katta0606 22.02.11 - 10:42 Uhr

Hallo,
da kann ich super mitreden :-)
Ich bin selber schon etwas älter (jetzt 39) und habe meine Groß0e bekommen mit 34 und die Kleine (jetzt 8 Monate) im Abstand von ziemlich genau 4 Jahren, mit 38.
Ich würde es immer wieder so machen ! Die Große war schon aus den Windeln, war von Anfang an super stolz, eine große Schwester zu sein, konnte und wollte von Anfang an bei allem mithelfen.
Sie geht in den KiGa von 8-14 Uhr, da habe ich Zeit, mir ganz auf die Kleine zu konzentrieren und nachmittags ist die Große dann dran bzw. wir machen alle was zusammen, gehen raus oder schwimmen oder basteln einfach in der Wohnung. Die Kleine liegt/sitzt dann dabei, lutscht an einem Keks und freut sich, wenn sie ab und zu mal mit einbezogen wird.
Alles meistens sehr entspannt.
Klar gibt es auch stressige Momente, aber die sind weit in der Minderzahl.

LG Katja