Fruchtwasseruntersuchung....ja oder nein? Bin verzweifelt!

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von 76maja76 20.02.11 - 12:26 Uhr

Ihr Lieben.....

ich bin etwas verzweifelt.....bin in der 13. Woche..... es geht mir soweit in meiner Schwangerschaft ganz gut.....keine Übelkeit und der letzte Besuch beim Frauenarzt war auch zufriedenstellend....Herzchen hat schön geschlagen....Größe des Kindes ist normal....
Ich wollte eigentlich die ganze Zeit diese Nackenfaltenmessung durchführen lassen...aber seit gestern bin im am zweifeln....diese Untersuchung gibt ja auch kein 100% Ergebnis...sondern nur eine Abschätzung des Risikos einer evtl. Behinderung....richtige Ergebnisse gibt es nur bei der Fruchtwasserungersuchung...ich war gestern auf einem Geburtstag....dort war eine Bekannte die jetzt in der 23. Woche ist und sie hat die Fruchtwasseruntersuchung machen lassen...bei ihr war alles in Ordung...sie hätte das Kind abgetrieben wenn etwas nicht gestimmt hätte.... sie sagt, dass sie mit einem behinderten Kind nicht leben könnte....aber ich könnte das Kind nicht abtreiben....ich habe auch Angst vor der Untersuchung und dass etwas schief geht dabei.....sie hat mich jetzt aber so durcheinander gemacht mit ihrem Gespräch....mit meinem Freund habe ich jetzt noch gar nicht darüber gesprochen....sorry, für diesen langen Text....aber ich musste das loswerden... was habt ihr denn gemacht....ich werde im Mai 35 und man sagt ja, dass das Risiko ja dann auch höher ist....
LG und danke für's lesen
Maja

Beitrag von babett85 20.02.11 - 12:32 Uhr

hallo, bei der fruchtwasseruntersuchung kann ja viel schief gehn, ich habe die Nackenfaltenmessung machen lassen und wenn dort was auffällig gewesen wäre dann hatten wir die fruchtwasseruntersuchung machen lassen, also ich geh jetzt nur von mir aus. aber wenn du das kind eh behalten würdet dann brauchst du dich doch der gefahr nicht aussetzen oder??
ist ein schweres thema

wünsch dir alles gute

Beitrag von 76maja76 20.02.11 - 12:37 Uhr

Hi babett85,

nein...also soweit ist mir nichts bekannt, dass es Erbkrankheiten bei mir oder bei meinem Freund in der Familie gibt....ja...das ist wirklich ein schweres Thema....ich habe ein ungutes Gefühl bei dieser Untersuchung....und ich denke ich bleibe dabei....ich mache es nicht....ob ich das mit der Nackenfaltenmessung machen lasse....das bespreche ich dann vielleicht doch auch besser nochmal mit meiner Ärztin ....danke schon mal für eure Antworten....das tut gut!:-)

Beitrag von schneckli83 20.02.11 - 12:33 Uhr

Hallo Maja,

habt ihr denn Erbkrankheiten in der Familie?

Also ich wusste von Anfang an und auch bei meiner 1SS, leider FG 9 SSW, dass ich nix machen lassen werde! Eben aus deinen genannten Gründen!

Wir haben keine Erbkrankheiten, ich und mein Freund sind soweit gesund und ich bin 27 Jahre.

Ich weiß aber ganz genau, dass noch alles mögliche passieren kann!

Liebe Grüße
schneckli mit #ei 12 SSW

Beitrag von winter2010 20.02.11 - 12:33 Uhr

Hallo Maja,

die Frage muss sich jeder selbst beantworten.
Du musst dich fragen.... Könnte ich mir ein Leben mit einem behinderten Kind vorstellen??????
Wenn du Sie mit JA beantwortest, brauchst du keine extra Untersuchung.
Bei NEIN, musst du eine Nackenfaltenmessung durchführen lassen und bei Auffälligkeiten weitere Schritte in Kauf nehmen.


Alles Liebe,

Winterfrau mit #stern und Minimaus 18 SSW #ei

Beitrag von emeliza 20.02.11 - 12:34 Uhr

Hallo,

wenn Du dir sicher bist, dass Du auch ein behindertes Kind bekommen möchtest, warum willst Du dir und dem Baby die Untersuchung antun?

Letztendlich ist sie doch dann überflüssig und macht dich höchstens verrückt, mal abgesehen davon, dass sie ja auch nicht ganz ungefählich ist. Wozu also das Kind gefährden für eine Info die dich nicht beeinflußt. Wenn das Kind tatsächlich eine Behinderung hat (was ja eher selten vorkommt und wofür offensichtlich bei Dir auch keine erhöhten Risiken vorliegen) dann reicht die Info auch nach der Geburt.

Wenn Deine Bekannte aus der Untersuchung eine Kosequenz gezogen hätte, dann ist das was anderes.

Mach dich nicht verrückt. Ich habe bei meinen beiden vorangegangenen SS keine solchen Untersuchungen machen lassen und werde es auch jetzt nicht tun. Ich vertraue drauf, dass ich das 3. gesunde Kind bekomme - und wenn nicht, dann werde ich es auch lieb haben!

LG Sandra

Beitrag von steffken80 20.02.11 - 12:34 Uhr

Hallo,

lass doch erstmal die Nackfaltenmessung machen, vielleicht bekommst du ein total unaufälliges Ergebnis und du hast dich total um sonst verrückt gemacht.
Und wenn das Ergebnis nicht so toll sein sollte, dann kannst du immer noch das machen was du jetzt machst, überlegen ob Fruchtwasseruntersuchung ja oder nein.
Also ich hab die NFM machen lassen mein Ergebnis war gut. Hätte auch nicht gewusst, ob ich eine FWU gemacht hätte wenn ich ein schlechtes Ergebnis bekommen hätte, aber darum kann man sich sorgen machen wenn es schlecht ist.

Kann dir jedenfalls sagen, dass es mich im nachhinein beruhigt hat, die NFM gemacht zu haben.

LG und alles Gute
Steffken

Beitrag von trischa12 20.02.11 - 12:37 Uhr

Hallo Maja,
jetzt erst mal ganz ruhig bleiben und nicht aufregen. Auch wenn du erst ;) 35 bist (is doch kein alter) heißt das noch lange nicht dass da immer was schief gehen muss. Also erst mal ein Vorschlag von mir. Wenn du kein Kind abtreiben lassen würdest, egal obs krank ist, würde ich auf die Nackenfaltenmessung verzichten, da kommen sehr oft uneindeutige Ergebnisse raus, ich habs nicht gemacht. Was man immer vor einer Fruchtwasseruntersuchung machen sollte, eine Feindiagnostik.Die hat kein Risiko für dich oder das Baby und erst wenn bei dieser Untersuchung irgendwas nicht stimmt oder uneindeutig ist würde ich eine Fruchtwasseruntersuchung machen lassen. Letztens habe ich nämlich gesehen, das bei der Untersuchung keime ins Fruchtwasser gekommen sind und das Baby gestorben ist. Und außerdem würde ich solche Bedenken auch nochmal mit deiner FA absprechen. Wenn Sie nämlich die normalen Ultraschalluntersuchungen macht, kann Sie auch schon einiges Feststellen. Weiterhin ist auch immer ausschlaggebend, ob es in deiner Familie oder der vom Kindesvater irgendwelche Erbkrankheiten gibt oder gab.

Liebe Grüße
Trischa 21SSW#winke

Beitrag von 76maja76 20.02.11 - 12:43 Uhr

Mädels.....

vielen, vielen Dank für eure Antworten.....ihr habt mich beruhigt.....ich umarme euch ganz feste#liebdrueck

Wünsche euch allen weiterhin eine schöne Schwangerschaft und alles Gute für eure Mäuse :-)

LG
Maja

Beitrag von alais 20.02.11 - 12:38 Uhr

Hallo,

ihr müsst für euch klären, was ihr mit dem Ergebnis der Nackenfaltenmessung bzw. der FW-Untersuchung anfangen würdet.

Würde es etwas ändern, wenn eine Behinderung entdeckt würde? Sprich: Würdest du die Schwangerschaft abbrechen lassen? Oder würdet ihr das Kind dennoch bekommen?

Wenn ihr euch diese Fragen beantwortet habt, ist auch die Antwort klar: Wenns für euch nix ändern würde, würde ich auf diese Untersuchungen verzichten. Egal wie alt ich bin.

Was du auch wissen solltest: Eine Fruchtwasseruntersuchung ist kein Garant für ein nicht behindertes Kind. Es gibt auch Formen von Beeinträchtigungen und Erkrankungen, die NICHT erkannt werden und das sind nicht gerade wenig.


Ich persönlich lasse an Pränataldiagnostik nur den AFP Wert in meinem Blut bestimmen (Marker für Spina Bifida) und lasse eine Feindiagnostik machen um operable Probleme bzw. Sachen die bei der Geburt/kurz nach der Geburt wichtig sind (z.B. Herzfehler) rechtzeitig zu erkennen.
Meine Mutter hat mit ihren 41 Jahren damals eine FW-Untersuchung machen lassen als sie mit mir schwanger war und ich muß sagen, dass fühlte sich komisch an wenn man das so im Nachhinein erfährt. Wenn da auch nur der Hauch von einem Verdacht bestanden hätte dass ich nicht gesund bin, dann gäbe es mich vielleicht gar nicht? Sehr unschöner Gedanke...

LG

alais

Beitrag von shine1982 20.02.11 - 12:39 Uhr

Hallo,
also wenn du dir unsicher bist, würde ich dir Raten, diese Untersuchung nicht zu machen, hör auf dein Gefühl und nicht auf das, was andere sagen.
Leider ist es ja meistens so, das man sich in der SS mehr verrückt machen lässt als sonst was und das viele Leute meinen, es besser wissen zu müssen, nur weil sie anderer Meinung sind.

Die FU ist ja auch gefährlich und wenn kein "dringender" Verdacht auf Behinderung besteht würde ich das Risiko nicht eingehen.

Mach du aber das, was dein Bauch dir sagt :-)


Schöne rest SS :-)

Beitrag von incredible-baby1979 20.02.11 - 12:39 Uhr

Hallo,

da du dein Baby nicht abtreiben könntest, wenn es behindert wäre, brauchst du m. M. nach die FWU nicht machen lassen (birgt ja ein - wenn auch geringes - FG-Risiko).

LG,
incredible mit Julian (22 Monate), der gerade Siesta macht

Beitrag von motmot1410 20.02.11 - 12:45 Uhr

Und? Das Risiko ist höher: Ja! Aber Du schreibst, dass Du das nicht abtreiben könntest. Also hätte das Ergebnis auch keine Konsequenzen. Warum solltest Du Dein Kind dann mit einer invasiven Untersuchung gefährden?
Auf den Schwangerschaftsverlauf, die Entbindung, usw. hätte es auch keinen Einfluss.
Also laß Dich nicht verrückt machen und lass es einfach. Ich finde es eh komisch, dass man diese Untersuchung am Alter der Frau festmacht. Ist doch völlig irrelevant, ob das Risiko für eine Chromosomenstörung erhöht ist. Jede Frau hat ein gewisses Risiko, als sollte man die Entscheidung für so eine Untersuchung immer an die Frage knüpfen, was man mit einem negativem Ergebnis machen würde.

Für uns war auch immer klar, dass wir das Kind bekommen würden. Die NFM hab ich gemacht, weil ich mich bei einem stark erhöhtem Risiko anders auf das Baby vorbereitet hätte. Dass ich nun keine 100% Sicherheit habe, macht mir nichts. Das Leben ist riskant und mein Kind werde ich so oder so über alles lieben. #verliebt

Beitrag von basia81 20.02.11 - 12:53 Uhr

Also ich hatte letzten do eine fwu die garnicht schlimm oder schmerzhaft war oder sonst was! Es geht mir und meinen Baby gut Ergebnis bekomm ich noch!
Ich habe es auch nur auf anraten von meinen Arzt machen lassen weil Auffälligkeiten zu sehen sind sonst und freiwillig hätte ich das auch nicht machen lassen warum auch?! Warum denkst du überhaupt darüber nach wenn doch alles unauffällig ist und dein Arzt nichts gesagt hat! Manche brauchen diese Gewissheit für sich wie deine bekannte is doch ok. Aber normal wenn nix ist und du es eh behalten würdest egal was kommt dann ist die ganze Grübelei doch umsonst! Mach doch lieber die feindiagnostik die ist nie verkehrt und du hast auch Gewissheit ganz ohne Schmerzen!
Kopf hoch und geniess deine Schwangerschaft ich wäre froh an deiner Stelle wenn die Ärzte mir gesagt hätten das alles normal und ok aussieht!
Ich hab bereits zwei Kinder 5 und 8 und musste bzw wollte keine extra Untersuchung nicht mal nackenfalte usw und beide sind kerngesund!
Alles gute weiterhin du wirst sehen alles wird gut#winke

Beitrag von andarielle 20.02.11 - 13:06 Uhr

Hallo Maja,

ich bin schon 36 und habe mich mit dem Thema auch ganz schön rumgequält, bevor ich mich für die NFM in einer Pränataldiagnostik-Praxis angemeldet habe.

Eine Fruchtwasseruntersuchung "einfach so" hätte ich wegen des Risikos nicht gemacht, mit den Nackenfaltenmessungs-Wahrscheinlichkeits-Statistiken kann ich gar nichts anfangen (gut, ich bin der Mensch, der sich mit 1:100 genauso wuschig macht, wie mit 1:250), Konsequenz - mit dem Pränataldiagnostiker gesprochen, ihn gebeten mir keine Statistiken zu sagen, sondern mir einfach zu sagen, ob die Werte im Normalbereich sind, oder ob die Werte sich in einer Region bewegen, die eine Fruchtwasseruntersuchung "nahelegen".
Wir hatten Glück, dank der guten Werte bei der Nackenfaltenmessung mußten wir nicht mehr zur Fruchtwasseruntersuchung, und ich bin seitdem insgesamt sehr viel ruhiger. Das Pärchen, das vor uns drankam, war bestimmt 10 Jahre jünger als wir und kam mit versteinerten Mienen wieder aus dem Behandlungszimmer raus - und im nachhinein bin ich einfach nur dankbar, daß uns diese Fragen - schlechte NFM-Werte, und was dann? Schlechte FU-Werte und was dann? - erspart geblieben sind...

Wünsch Dir alles Gute
Anda



Beitrag von anne_loewe 20.02.11 - 15:16 Uhr

Liebe Maja,

dann hoffe ich für deine Bekannte nur dass ihr Kind keine nicht getestete Behinderug hat, oder während der Geburt behindert wird, oder einfach später im Leben... Mann wenn ich sowas höre... es ist natürlcih in Ordnung wenn jemand sagt er möchte im Falle eines negativen Befundes abtreiben.

Aber wer ein Kind möchte sollte schon bereit sein das Kind grundsätzlich zu akzeptieren wie es ist. Behinderungen können immer auftreten und eine Fruchtwasseruntersuchung schliesst keineswegs alle möglichen Behindetungen aus, sondern eben nur die Häufigsten.

Wenn Du nicht abtreiben willst finde ich gibt es keine Veranlassung zu testen und dass immerhin ca 1%ige Risiko eines Abortes einzugehen. Das ist immerhin eines von hundert Babys!

LG Anne

Beitrag von pfaelzerin69 20.02.11 - 20:57 Uhr

Hallo,
da ich bereits 41 bin , habe ich die NFM machen lassen, sowie die Messung des Nasenbeines - beides unauffälig. Mein Mann und ich haben auch hin und her diskutiert, Fruchtwasseruntersuchung ja oder nein ?!
Wir sind zu dem Entschluß gekommen, erst mal ein Feindiagnostik machen zu lassen und diese abzuwarten. Im übrigen kann ich mir eigentlich nicht mehr vorstellen, dei kleine Maus "wegmachen zu lassen". Ich denke, wenn die Natur mir in diesem Alter noch ein Kind schenkt und dieses kleine Wesen auch so munter und agil ist, dann will es auch leben. Ich bin da eigentlich guter Hoffnung, dass alles ok. ist.

Nicht den Mut verlieren.....