woran erkennt man das Ende einer Liebe oder nur eine Krise?

Archiv des urbia-Forums Partnerschaft.

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von und nu? 20.02.11 - 18:22 Uhr

ich bin gespannt auf eure Thesen ohne euch meine Geschichte zu erzählen. Damit jeder unvoreingenommen seine Meinung geben kann.

Danke :-)

Beitrag von hinterwaeldlerin09 20.02.11 - 18:27 Uhr

Ich denke, so einfach ist es leider nicht.

Beitrag von hannih79 20.02.11 - 19:20 Uhr

Hallo,

das kann man meiner Meinung nach so pauschal garnicht sagen ohne einige Informationen zu kennen.

Das äußert sich schließlich bei jedem Menschen anders, außerdem kommt es auch auf die (Vor-)geschichte an, die dahinter steckt.

Gruß

Hannih

Beitrag von mauseannie 20.02.11 - 19:23 Uhr

Meine Vorschreiberinnen sagen ja schon richtig, dass sich das so aus dem Stehgreif und ohne detailiertere Informationen nicht beantworten laesst. Ich persoenlich wuerde allerdings sagen: solange Du Dir die Frage noch stellst, ist noch nicht alles verloren.

Beitrag von rhenus11 21.02.11 - 07:57 Uhr

Moin auch,

ich denke, im Wesentlichen ist der Zustand einer Beziehung daran festzumachen, wie die Partner über ihre Beziehung miteinander sprechen.

Gefühle alleine sind m.M.n. zu trügerisch und bedürfen der Abklärung durch das gesprochene Wort, denn wie schnell gewinnt man/frau aus einer einzelnen Situation den falschen Eindruck? Das Deuten von Mimik, Stimmfärbung oder Körpersprache alleine isr mitunter sehr irreführend.

Verliere ich mich beispielsweise in Gedanken, die gar nichts mit meiner Beziehung zu tun haben oder bin, ob einer Empfindung, eines Unwohlseins mit mir selbst beschäftigt, leidet meine Ausstrahlung ganz erheblich. Folglich muss nachgefragt werden, bzw. ich mich - auch vorsorglich -erklären.

Überlasse ich meiner Frau zu deuten, was mich gerade umtreibt, führt dieses möglicherweise zu Verunsicherung und Zweifeln.

Andersherum, habe ich einen mir unangenehmen oder verwirrenden Eindruck vom Zustand oder der Stimmung meiner Frau, frage ich nach und das klärt eigentlich stets die Situation und sei es nur, dass sie mir kund tut, gerade gedanklich gebunden zu sein und mit sich selbst zu tun habe. Folglich gebe ich ihr die Ruhe und den Raum, dessen sie gerade bedarf und schalte meine Antennen von fein auf grob.

Kurz: Reden schafft Klarheit, finde ich. Im Umkehrschluss auch die ständige Ablehnung desselben.

rheuns

Beitrag von Hmm ... 21.02.11 - 08:49 Uhr

Ich denke, eine Liebe ist zu Ende, wenn man den Gegenüber nicht mehr liebt, und ihm auch vollkommen egal ist, wie es dem anderen geht, oder sogar was er macht. Unter einer Krise verstehe ich, dass es in einer gewisse Zeit einfach nicht rund läuft, man sich auch in der Zeit sehr oft streitet, aber diese Krise auch wieder GEMEINSAM in den Griff bekommt. Denn in einer Krise hat man weiterhin so starke Gefühle für den anderen, dass man die Beziehung einfach nicht aufgeben möchte.
Denk einfach mal darüber nach, und entscheide, was bei Dir/Euch momentan los ist ?! ;-)

Beitrag von lichtenstein 21.02.11 - 11:41 Uhr

Das muß jeder für sich selbst erkennen. Genauso, wie jeder selbst die Entscheidung treffen muß, ob er den Kampf aufnimmt, die Beziehung zu retten oder sie zu beenden.