Erweiterung des Gaumens (9,5 Jahre) - wirklich so ein Horror?

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Forum: Gesundheit & Medizin

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Beitrag von elister 20.02.11 - 20:01 Uhr

Hallo Ihr lieben,

bei unserem 9,5 Jahre alten Sohn soll nun vom Kieferorthopäden eine Gaumennahterweiterung vorgenommen werden. Die ganze Prozedur soll ca. 6 Monate dauern.
Dafür wird ein Gestell in den Oberkiefer eingesetzt, welches täglich gestellt werden muss.
Unser Spross hat einen verfrühten Zahnwechsel. Er hat bereits alle bleibenden Zähne. Aber da nicht genügend Platz ist, wächst der rechte Eckzahn bereits über den anderen heraus. Sieht schon ziehmlich blöd aus.
Aber im Netz finde ich meistens nur negative Presse über diese Gaumennahterweiterung, hier gehts es von Gewalt bis Körperverletzung.
Vielleicht ist hier jemand, der auch gute Erfahrung gemacht hat oder der uns Alternativen benennen kann.
Ist es immer mit Schmerzmedikamentation, Schluck und Essbeschwerden verbunden.
Bin gespannt auf Eure Antworten.

Liebe Grüße

Beitrag von jes78 20.02.11 - 20:48 Uhr

also,mein Sohn wird im April 7 Jahre alt und hat seit Do so ein Teil im Mund.
Schluckbeschwerden hat er bisher nicht benannt und das mit dem Essen wird allmählich wieder besser.
Schmerzmedis hat er bis jetzt noch gar nicht bekommen/gebraucht.

Das einzige was ihn "stresst",er sabbert etwas mehr und kann nicht richtig sprechen,d.h. er lispelt ein wenig weil er ja mit der Zunge nicht mehr an die oberen Schneidezähne kommt.Aber ohne die Schneidezähne(bedingt durch den Zahnwechsel) ist es ja genauso.
Ach ja,er hat noch das komplette Milchgebiß(bis auf 2 Schneidezähne unten)

#winke jes


wenn du magst schreib mir doch über VK

Beitrag von cocoskatze 20.02.11 - 21:06 Uhr

Mein Sohn hatte anfangs gelegentlich Kopfschmerzen und leichtes Ziehen in der Halswirbelsäule.

Alles in allem war es aber erträglich, und nach kurzer Zeit hat sich der Körper an den neuen Umstand gewöhnt.

Es wird ja jeden Tag nur minimal verstellt, von daher kann man weder von Qual, noch von Folter reden ;-)

Ach so, Ess-bzw. Kau oder Schluckbeschwerden hatte mein Sohn nicht.

Er empfand es hinterher als wesentlich unangenehmer, als man ihm die Braketts geklebt hat und er die ersten Drähte eingesetzt bekam. Da hatte er öfter mal Schmerzen.

Alles geht vorbei, es ist zu schaffen#pro

LG
Simone

Beitrag von haruka80 20.02.11 - 22:06 Uhr

Puh, was es heutzutage nicht alles gibt, ich hab selbst ne Gaumenerweiterung gehabt, allerdings wirklich sanft. Ich hab 3 Jahre ne Zahnspange getragen und die 1x die Woche weiter gestellt. So wurde innerhalb von 3 Jahren der Kiefer/Gaumen erweitert. Hab insgesamt 5 Jahre ne Spange getragen, als die Weisheitszähne sich auf den Weg machten, hat sich aber leider vieles verschoben#schmoll

Ich weiß ja nicht, was es heutzutage an Alternativen gibt, ich würde es aber für mein Kind wichtiger finden, dass es sich auf sein Leben, die Schule, die Freunde, das Kind-sein konzentrieren kann und nicht täglich mit Schmerzen und Essensproblemen zu tun bekommt.

L.G.

Haruka

Beitrag von smurfine 21.02.11 - 21:41 Uhr

Hallo!

Ich weiß nicht, ob das so vergleichbar ist... Aber
Bei mir war der Kiefer auch zu klein für die bleibenden Zähne. Mir wurde jeweils der Zahn hinter dem Eckzahn gezogen. Der dadurch entstandene Platz hat gereicht und die Lücke ist geschlossen. Sieht nur der Zahnarzt :-).
Hatte eine feste Zahnspange danach bis alle Zähne an ihrem Platz waren.

Falls das eine Alternative wäre?

Lg,
FINA