Beikost: Menge?

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Beitrag von julie8r 20.02.11 - 21:19 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

wie macht Ihr das mit der Beikost bzw. den Mengenangaben? Haltet Ihr Euch an die Vorgaben des Herstellers oder macht Ihr das nach Gefühl bzw. nach Hunger des Kindes?

Meine Kleine (6,5 Monate) bekommt seit einem Monat Beikost. Wir haben die Mittagsmahlzeit mittlerweile durch Selbstgekochtes ersetzt, sie isst sich daran satt und bekommt auch nicht nochmal die Brust "zum Nachtisch".

Als Zwischenmahlzeit bekommt sie Obstgläschen mit Getreidebrei und abends Milupa Keksbrei, auf den sie voll abfährt. Nach diesen Mahlzeiten bekommt sie bei Bedarf noch die Brust, d.h. wenn sie nur wenig gegessen hat.

Zum Einschlafen bekommt sie die Brust (trinkt aber nicht viel, ist wohl eher die Nähe) und einmal in der Nacht.

Sie ist ein properes Mädchen, was laut Kinderarzt bei Stillkindern normal ist. Jetzt mit der Beikost mach ich mir Gedanken, ob ich darauf achten soll, dass sie nicht zu viel isst/trinkt. Oder ist es so, dass sich das von selber reguliert und man dem Hunger des Kindes vertrauen kann?

Danke und Grüße,
#blume Julie

Beitrag von 98honolulu 20.02.11 - 21:29 Uhr

Zum einen finde ich es sehr viel an Beikost für ein noch nicht mals sieben Monate altes Kind...
Dann würde ich den Keksbrei am Abend schnellstens streichen, der enthält vermutlich mehr Zucker als sonstwas. Einem Baby in Alter deines Kindes würde ich abends Milch geben bis es irgendwann Brot essen kann.

LG

Beitrag von julie8r 20.02.11 - 21:33 Uhr

... das Problem mit der Milch ist, dass sie keine Flaschen nimmt (auch keinen Schnulli). Und mit dem Trinklernbecher Milch geben?

Was meinst Du mit "sehr viel an Beikost"? Sehr viel Verschiedenes? Oder zu häufig? Mengenmäßig isst sie nämlich wenig, immer ca. ein halbes kleines Gläschen.

#blume Julie

Beitrag von 98honolulu 20.02.11 - 21:35 Uhr

Ich finde, du hast schon sehr viel ersetzt. Ich glaube, mit 6,5 Monaten bekam unser Sohn zu Mittag Beikost und ab und an am Nachmittag etwas Obst, mehr nicht. Der Rest bestand aus Milch.

Wenn sie die Flasche nicht mag, dann still sie doch, ist doch auch viel einfacher ;-)

LG

Beitrag von julie8r 20.02.11 - 21:41 Uhr

Hm, okay. Du meinst, ich sollte wieder Beikostmahlzeiten durch Stillmahlzeiten ersetzen?

Die Kleine hat großes Interesse an Essen und eine sehr gute Verdauung (regelmäßiger Stuhlgang). Insofern habe ich zuerst 2 Wochen lang nur mittags beigefüttert, dann 2 Wochen lang morgens und mittags. Seit einer Woche bekommt sie mittags Obst und abends den Keksbrei und verträgt das alles bestens.

Was soll ich Deiner Meinung nach tun (außer den Keksbrei weglassen, was ich tun werde)?

Danke und #blume
Julie

Beitrag von 98honolulu 20.02.11 - 21:45 Uhr

Im Prinzip musst du das selbst wissen... Unverträglichkeiten können sich auch erst nach Jahren zeigen. Ich selbst habe beispielsweise arge Magen-Darm-Probleme und glaube schon, dass das an zu früher Beikost (Möhrchen mit 6 Wochen) liegt - zumindest hat es seinen Beitrag geleistet.

Dass ist jetzt mit deiner Vorgehensweise natürlich gar nicht vergleichbar...

Den Keksbrei würde ich definitiv weglassen und ansonsten würde ich drauf achten, dass sie noch genügend Milch bekommt, denn die ist Hauptnahrungsmittel im ersten LJ.

Ansonsten freu dich über den gesunden Appetit deiner Tochter!

LG

Beitrag von julie8r 20.02.11 - 21:47 Uhr

Danke!

Beitrag von ida1979 20.02.11 - 21:34 Uhr

Hi,

ich denke deine kleine sollte sich auf jeden Fall satt essen. Normalerweise haben Stillkinder ein ganz gutes Gefühl dafür wie viel sie brauchen und überfressen sich nicht. Vor allem bei den Stillmahlzeiten kannst du gar nix falsch machen. Gib ihr das was sie verlangt und gut ist. Es werden auch noch Zeiten kommen, an denen du dir wünschst, dass dein Kind genug isst. Von daher sind ein paar Reserven nicht verkehrt.

LG Julia + Livia (2J.+ 7 Mo.) + Lukas (11,5 Wochen)

Beitrag von hailie 20.02.11 - 22:37 Uhr

Ein Kind darf immer so viel essen, bis es satt ist.
Kinder haben ein natürliches Sättigungsgefühl, welches man nicht manipulieren sollte.

Allerdings finde ich auch, dass deine Tochter schon sehr viel Brei bekommt.
Empfohlen wird, mit rund 6 Monaten die erste Beikost anzubieten, und dann jeweils nach einem Monat eine neue Mahlzeit hinzuzufügen.

LG

Beitrag von nayita 21.02.11 - 08:46 Uhr

Unsere Maus bekommt so viel wie sie möchte, allerdings isst sie eher weniger als der Hersteller angibt. Gemüsebreie koch ich sowieso selbst, und Obstbrei wird auch selbst zubereitet (billiger und viiiieeel leckerer) d.h. ich hab gar keine Angaben. Obstgläschen gibt es bei uns nur im Notfall (wenn wir unterwegs sind, da frisch zubereitetes Obst schnell die Vitamine verliert).

Generell denk ich, Kinder wissen genau wieviel sie brauchen. Ausserdem gehen Herstellerangaben oft nach Monaten und nicht jedes Kind wiegt im selben Alter gleich viel und ich denk mal ein Baby mit 9kg braucht mehr Nahrung als eins mit 6kg.

Den Keksbrei würde ich auch weglassen, allerdings kann es sein, dass sich eure Maus jetzt schon an Süsses gewöhnt hat und zuckerfreie Getreidebreie gar nicht mehr möchte. Aber ausprobieren kann man es ja mal.

LG