Ich bin noch nicht beikostreif *heul* - (silopo)

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von wir3inrom 20.02.11 - 21:33 Uhr

Ach, Mädels!

Vorgestern hatten wir U5 und mein Kinderarzt meinte, ich solle doch jetzt mal so langsam mit der Beikost anfangen. Merle ist 5 Monate und 10 Tage alt, da sei es doch an der Zeit, länger sollen wir nicht warten.

Aber ich bin noch nicht soweit! Ich mag das Stillen noch nicht reduzieren, mein Baby abbrusteln (wer auf das Wortspiel kommt, kriegt ein Bienchen *g*), mit der Beikost anfangen.

Warum fragt nie jemand nach der mütterlichen Beikostreife?? #heul
Wenn ich mit dem Brei anfange (was ich eigentlich ohnehin erst in frühestens 3 Wochen vor hatte), dann ist das der Anfang vom Ende. Es ist der Startschuß ins stillfreie Leben, auch wenn das vielleicht insgesamt noch 1,5 Jahre dauern kann.

Bei meinem Großen damals konnte ich es gar nicht erwarten, dass die 6 Monate um sind, damit ich endlich die Karotten loswerden konnte. Dieses Mal ziere ich mich, hänge an jedem breifreien Tag, will mein kleines Baby noch nicht "groß" werden lassen, hänge an jedem Stilltag wie die Fliege am Fliegenfänger in der Küche.

Na, jedenfalls, mein Credo für heute: Ich bin noch nicht beikostreif!

Liebe Grüße aus Italien
Simone mit Merle (*10.09.2010)

Beitrag von akti_mel 20.02.11 - 21:42 Uhr

Ja, dann lass doch den Brei einfach weg. ;-)

BLW, ist viel "stillfreundlicher". #ole

LG Mel

Beitrag von lilaluise 20.02.11 - 21:44 Uhr

Mir gehts genauso- obwohl es bei mir noch ein bisschen hin ist...ich weiß jetzt schon dass es für mich nicht leicht wird...ich will lieber ganz lang vollstillen und wenns für Leonell ok ist werden wir das auch tun.

Beitrag von littlelight 20.02.11 - 21:52 Uhr

Also ich würde einem beikostreifen Kind auf keinen Fall Beikost vorenthalten, egal wie beikostreif die Mama ist :-p

Aber ich frage mich, wovor du Angst hast!? Beikost ist im ersten Jahr BEIkost, es geht doch so wie so nicht ums Ersetzen der Mahlzeiten. Biete deiner Tochter einfach euer Essen an, sie wird zugreifeifen, wenn sie beikostreif ist und zusätzliche Nahrung braucht. Das Stillen ist damit doch noch lange nicht passé.

LG littlelight

Beitrag von wir3inrom 20.02.11 - 21:57 Uhr

Sagt doch keiner, dass ich meinem beikostreifen Kind den Brei vorenthalten würde. :-p

Und von Angst hab ich niemals nie was gesagt.
Aber vielleicht hab ich mich ja auch nur mißverständlich ausgedrückt.. ;-)

Beitrag von littlelight 21.02.11 - 13:40 Uhr

Vielleicht hab ich das wirklich falsch verstanden. Ich dachte du bist der selben Meinung wie dein KiA und glaubst dein Baby ist beikostreif. Daher meinte ich auch: biete deinem Baby einfach was an, wenn es wirklich Beikost braucht wird es essen, wenn nicht, dann stillst du weiter voll.

Das mit dem "Beikost vorenthalten" war auch nicht so gemeint, wie es wahrscheinlich geklungen hat.

Beitrag von wir3inrom 21.02.11 - 14:00 Uhr

Hätte ich den Eindruck, sie wäre beikostreif, dann wäre ich es wahrscheinlich auch. ;-)

Beitrag von tauchmaus01 20.02.11 - 22:25 Uhr

Mit 5 Monaten kann ein Baby noch super rein Muttermilch vertragen. Wer sagt dass ein Kind mit 5 Monaten Beikostreif ist? Nur weil auf den Packungen ähnliches draufsteht? Oder weil die Kinder so gierig schauen?
Das machen sie beim Kaffee den man trinkt auch......

Ich denke sie kann sich locker noch Zeit lassen. Meine Kleine wurde 7 Monate voll gestillt....

Mona

Beitrag von littlelight 21.02.11 - 13:34 Uhr

Natürlich kann sie sich Zeit lassen. So war das auch nicht gemeint. Ich kenn mich mit Beikostreife aus, keine Sorge! ;-) Daher habe ich ja geschrieben, dass sie ihrem Kind ihr normales Essen anbieten soll. WENN es beikostreif ist, wird es zugreifen und essen. Wenn nicht, dann nicht.

Beitrag von darkangel1986 20.02.11 - 22:05 Uhr

Ich kann Dich so gut verstehen:-)!
Mir geht es mit dem Abstillen so. Ich pumpe seid 14. Monaten ab und gebe es meinem Kleinen. Ich hab den ganzen Tiefkühler noch voll und kann mich einfach nicht überwinden aufzuhören.
Es wäre ein Schritt der deutlich macht wie "groß" er schon ist ubd das kann ich einfach nicht akzeptieren:-(.

Wenn Du noch nicht soweit bist, dann warte. Ein Arzt hat seine Richtwerte und die gibt er so weiter. Aber so langsam würde ich auch anfangen. Mach es doch so wie Du wolltest und fang in 3 Wochen an.
Es sollten alle dafür bereit sein!

Liebe Grüße

Beitrag von hailie 20.02.11 - 22:18 Uhr

Dann gib keinen Brei, sondern macht BLW!

So kann deine Tochter völlig selbstständig bestimmt wann sie soweit ist, und du kannst noch lange stillen. ;-)

LG

Beitrag von lilaluise 20.02.11 - 22:36 Uhr

hast du da erfahrungen?wie hat es geklappt?

Beitrag von hailie 20.02.11 - 22:48 Uhr

Es hat ganz wunderbar geklappt. Wir haben eine Woche bevor Alina 6 Monate alt war, mit BLW angefangen. Da hatte sie uns sehr deutlich signalisiert, dass sie beikostreif ist. Und überraschenderweise hat sich auch sofort angefangen zu essen, als hätte sie nie etwas anderes gemacht. :-D
Seitdem bekam sie täglich etwas angeboten, es war mal mehr und mal weniger interessant. Anfangs geht es eher ums Experimentieren und Ausprobieren, als um die Nahrungsaufnahme. Mit 9 Monaten begann sie dann plötzlich große Mengen zu sich zu nehmen und das Stillen zu reduzieren.
Das ging echt ganz von alleine. Ich würde es jederzeit wieder so machen. :-)

LG

Beitrag von lilaluise 20.02.11 - 22:54 Uhr

und was habt ihr ihr vom Familientisch gegeben, wenns nicht gesalzen sein soll?oder hast du immer was extra für sie gekocht und ihr angeboten. ich kann mir das noch nicht so ganz vorstellen....#kratz würd es aber gerne, wenn es so weit ist, gern ausprobieren, weil mein Tochter kaum Brei gegessen hat und eigentlich erst mit einem Jahr dann ganz normal angefangen hat zu essen. Breifüttern ging immer schleppend und mich hat dieses einpacken von irgendwelchen döschen und gläschen total genervt. besonders weil sie kaum was davon gegessen hat!



ich freu mich bloß jetzt schon wieder über die Kommentare der uroma oder großtante#schwitz

Beitrag von hailie 20.02.11 - 23:35 Uhr

Angefangen haben wir mit Brokkoli. Dann gab es Gurke, Banane, Zucchini, eigentlich alles mögliche. Das Schöne am BLW ist ja auch, dass man total flexibel ist und gleich mehrere Dinge anbieten kann, weil nur minimale Mengen im Magen landen. Das soll auch das Allergierisiko senken, wenn das Kind sich langsam an neue Lebensmittel gewöhnen kann. Meine Große bekam damals Brei, und das ist definitiv zeitaufwendiger. Da fand ich das BLW sehr angenehm, auch wenn nach dem Essen mehr geputzt werden muss. ;-)

Kommentare gibt es doch immer wieder... Sei es wegen dem Essen, wegen der Erziehung, wegen dem Trocken werden... da muss man sich ein dickes Fell zulegen. #schwitz

Bei Urbia gibt es auch einen BLW-Club, schau da doch mal rein!

Beitrag von lilaluise 21.02.11 - 08:55 Uhr

Danke!

Beitrag von snowcat79 21.02.11 - 11:19 Uhr

Hallo,

Was is denn BLW? #schwitz

Lg snowcat #winke

Beitrag von sonne_1975 20.02.11 - 23:37 Uhr

Ich würde ganz einfach warten, bis sie beikostreif ist. D.h. sie wird sich lautstark bemerkbar machen, dass sie etwas von deinem Teller haben will.

Ich wollte meinen Kleinen 7 Monate vollstillen, weil wir vorher in den Urlaub gefahren sind. Er hat mir aber einen Strich durch die Rechnung gemacht, in dem er mit 6 Monaten plötzlich alles von uns haben wollte. Er war auf meinem Arm, ich habe Apfel gegessen. Er hat meinen Arm geschnappt, dann den Apfel und hat abgebissen und gegessen. Da musste ich mit der Beikost anfangen.;-)

Ich denke, wenn du solche deutliche Zeichen siehst, wird dir die Beikost (in welcher Art auch immer) nicht mehr so schwer fallen.

LG Alla

Beitrag von lilly7686 21.02.11 - 07:17 Uhr

Guten Morgen!

Wie schon gesagt wurde: BLW
Meine Kleine hat Brei verweigert. Auch heute noch ;-)
Ich wurde also quasi zum BLW gezwungen.

Still deine Tochter, solange sie möchte, voll. Und dann gibts eben BLW und du stillst weiter nach Bedarf.
Wir stillen jetzt nach bald 3 Monaten BLW immernoch sehr viel ;-) Nicht mehr voll, aber noch zu, ich würde jetzt sagen, 85% :-)
Und wir genießen es beide.
Es gibt auch Tage, wo Sophia kaum was isst. Dann stillen wir wieder mehr. Es gibt auch Tage, wo sie kaum stillt, weil sie echt viel futtert. Das ist ganz unterschiedlich :-)

Lg

Beitrag von ayshe 21.02.11 - 09:21 Uhr

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Wenn ich mit dem Brei anfange (was ich eigentlich ohnehin erst in frühestens 3 Wochen vor hatte), dann ist das der Anfang vom Ende. Es ist der Startschuß ins stillfreie Leben, auch wenn das vielleicht insgesamt noch 1,5 Jahre dauern kann.
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Das kann ich persönlich gar nicht so sagen.
Meine Tochter aß mit 5 Monaten auch Brei und das wirklich sehr gern.
Aber stillen wollte sie trotzdem 3 Jahre ;-)