Welche Versicherungen braucht man für ein Haus??

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Beitrag von schlange100000 20.02.11 - 23:28 Uhr

Huhu #winke

Frage steht ja schon oben!! :-)

Wir gehen morgen u. unterschreiben....im Feb 2012 ziehen wir dann endlich ein u. jetzt würde ich gerne wissen was man da für Versicherungen braucht wenn man ein Haus hat!

Danke #blume

Beitrag von wemauchimmer 21.02.11 - 08:30 Uhr

Wirklich brauchen im Sinne von gesetzlich vorgeschrieben brauchst Du gar keine Versicherung.
Aber wenn Du einen Kredit aufgenommen hast, um das Haus zu kaufen, wird die Bank in der Regel eine Gebäudeversicherung verlangen. Außerdem solltet Ihr dann mal ernsthaft über eine Risikolebensversicherung für den/die Hauptverdiener nachdenken, die die Restschuld absichert. Das kostet nicht viel.

Falls Ihr baut, braucht Ihr während der Bauphase eine Bauherrenhaftpflichtversicherung (gilt nicht, falls Ihr ein fertiges Haus kauft, selbst wenn es jetzt erst gebaut wird!).

Naja, unabhängig davon kann natürlich eine Hausratversicherung sinnvoll sein und eine Privathaftpflicht sollte man sowieso immer haben, Haus oder nicht Haus.
LG

Beitrag von ayshe 21.02.11 - 09:31 Uhr

Ich würde nicht auf eine Wohngebäudeversicherung und eine Hausratsversicherung verzichten.
Falls ihr vermiten wollt, macht eine Gebäudehaftpflichtversicherung Sinn.

Ich weiß nicht, ob ihr kaufen oder bauen wollt, beim Bauen:
Bauherrnhaftpflicht- und Rohbaufeuerversicherung.

Beitrag von miau2 21.02.11 - 10:03 Uhr

Hi,
habt ihr denn das mit den Zuschüssen so schnell klären können? Wenn ich mich richtig erinnere kann man die meisten (oder alle?) nur vor dem Notartermin beantragen...das ging dann aber ziemlich flott bei Euch, ich und unser Berater haben dafür einige Zeit länger recherchiert, als es bei uns darum ging.

Geantwortet hattest du auf meine Nachfrage ja leider nicht mehr. Würde mich aber mal interessieren, ob ihr noch etwas gefunden habt.

Nächste Frage.

Was habt ihr denn in Eurem Budget an Versicherungen geplant? Auch das ist eigentlich eine frage, die wir vor dem Termin geklärt hatten, einfach um zu wissen, mit welcher finanziellen Belastung (fixkosten) wir planen müssen.

Wir haben mit dem Haus zusammenhängend eine Wohngebäudeversicherung, private Haftpflicht (die hatten wir natürlich auch schon vorher, aber die zahlt auch, wenn du das Schneeräumen nicht ordentlich machst und dann jemand auf die Nase fällt - wenn du vermietest reicht die m.W. nach aber nicht aus), Hausratversicherung.

Außerdem haben wir zusätzlich zu den eh schon bestehenden Absicherungs- und Ansparplänen eine Risiko-LV abgeschlossen, die die Restschuld weitestgehend abdecken würde (Annuitätenversicherung, Versicherungssumme wird niedriger während der Laufzeit). Die haben wir nur für meinen Mann, ich bekomme keine Versicherungen mehr, wo Gesundheitsfragen gestellt werden.

Dazu haben wir schon beide seit Ewigkeiten Berufsunfähigkeitsversicherungen.

Finanziell abgesichert ist also sowohl der Tod des Hauptverdieners als auch die BU von einem von uns beiden, in allen diesen Fällen stünde nicht neben der menschlichen Katastrophe auch noch der direkte Verkauf vom Haus an.

"Brauchen" - Vorschriften gibt es keine, es sei denn, der Kreditvertrag macht Euch welche. Sinnvoll ist es, alles abzusichern, was zum finanziellen Super-GAU führen würde. Und das sind eben
- Schäden, die man anderen zufügt
- Tod oder Berufsunfähigkeit
- Schäden am oder Zerstörung des Gebäudes z.B. durch Feuer
- meistens in dieser "Größenordnung" auch der totale Verlust vom Hausrat...was ich in der ersten kleinen Wohnung noch problemlos kurzfristig hätte ersetzen können würde jetzt dann doch deutlich unsere mal eben flüssigen Mittel überschreiten

Und damit hast du die PHV, die BU, Risiko-LV, und Gebäudeversicherung ganz oben auf der Liste der wichtigsten stehen.

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von schlange100000 21.02.11 - 22:22 Uhr

Huhu #winke

Sorry wenn ich auf die letzt Nachricht von Dir nicht geantwortet habe, aber das war dann ja soo viel!! ;-)

Also wir mussten schnell zusagen, weil da noch viele hinten dran standen!!
Wir waren heute bei der Stelle für die Öffentlichen Mittel u. das wird jetzt dem Ministerium vorgelegt....wenn es klappt, dann bekommen wir 30.000€ zu 0,5% Zinsen u. 55.000€ zu 2,5% Zinsen u. 3000€ (1500€ pro Kind) geschenkt!! Die restlichen 100.000€ nehmen wir dann von der Bank auf...für die Öffentlichen Mittel mussten wir aber ein Eigentkapital von 27.000€ nachweisen!!

Wir zahlen dann Mtl 700€ an die Bank....und wollen ca. 600€ Nebenkosten rechnen...damit kommen wir sehr gut hin haben die Vormieter von dem Haus gesagt...da haben wir sogar noch was über...da sind die Versicherungen ja schon drin!!
Ich wollte halt nur mal gerne wissen was SEHR wichtig ist für ein Haus, weil Versicherungsvertreter sind auch der Meinung man müsse seine Kloschüssel versichern!! ;-) ;-) #rofl ;-) ;-) Ich bin da weng vorsichtig!! :-)

lg

Beitrag von miau2 22.02.11 - 20:10 Uhr

Hi,
aber die Zusage von der Bank (unabhängig von der evtl. erfolgenden Bewilligung der öffentlichen Mittel) habt ihr schon, oder? Es ist ziemlich gefährlich, einen Notartermin zu haben bevor die Finanzierung definitiv geklärt ist...

Zu den Versicherungen gabs ja reichlich Antworten. Ich drück Euch die Daumen, dass alles klappt.

Viele Grüße
miau2

Beitrag von schlange100000 23.02.11 - 07:18 Uhr

Huhu #winke

ja die Zusage von der Bank haben wir sicher....ob mit o. ohne öffentliche Mittel....von der Bank haben wir eine feste zusage bekommen...für uns wäre es natürlich besser wenn die Öffentlichen Mittel durchgehen, weil man da halt sehr viel Geld spart!! :-)

Dankeschön....ich hoffe das es jetzt bald alles erledigt ist, weil das ist schon ganz schön stress!! #schwitz ;-)

Lg #blume