Ebay- Anzeige wegen nicht erhalt - unversicherter Versand

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Beitrag von babybunnychen 20.02.11 - 23:47 Uhr

Hallo,

ich habe eine Hose meiner Tochter für 9,05€ verkauft + 1,80 Warensendung (unversichert). Ich muss dazu sagen ich bin seit 2005 bei Ebay und die Hose habe ich wie andere Kleinteile immer als Warensendung verschickt.

Die behauptet dieHose ist nicht angekommen. Sie hatte es normal überwiesen und ebay hat auch geschrieben beim Fall. Es kann kein Verschulden beim Käufer oder Verkäufer gefunden werden.

jetzt habe ich eine Vorladadung deswegen bei der Polizei. Meine ich habe mir noch nie was zu schulden kommen lassen bzw eintrag oder so was in der Art.

Und will es auch nicht und habe bestimmt nicht wegen unter 10€ die Ware unterschlagen oder so. Meine ich werde bestimmt nicht wegen einer H&M Hose mit den Betrug anfangen wollen. Finde frech was die mir unterstellt. Ich habe meine ganzen Belege von den letzten Monaten eh noch da ich alle aufhebe. Aber da es warensendung ist habe ich da eben nur so von der post. werde meinen ganzen ordner mitnehmen von den Quittungen von DHL und Hermes.

Will damit den nur zeigen das ich immer alles abgeschickt habe, und da es eben nur sage mal pech ist das es nicht angekommen ist. Kann ich wohl noch was machen? Meint ihr Nachforschungsantrag oder so was bringt überhaupt was?

LG Nadine

Beitrag von anna031977 21.02.11 - 09:11 Uhr

Keine Angst:

"Das Versandrisiko geht im Falle eines Versendungskaufes nach § 447 BGB erst dann auf den Käufer über, wenn die verkaufte Sache einem Transportunternehmen, etwa der Post, übergeben wurde. "

Du hast den Zettel von der Post und der Käufer hat nicht erhalten, das ist sein Pech. Anders wäre es, wenn er ein leeres Paket erhalten hätte, dann hättest Du nachweisen müssen, dass die Hose zuvor im Paket war (Zeuge beim Einpacken) oder so.

Aber in dem Moment in dem Du Deine Warensendung bei der Post aufgibt gilt
wie oben zitiert:
"Das Versandrisiko geht im Falle eines Versendungskaufes nach § 447 BGB erst dann auf den Käufer über, wenn die verkaufte Sache einem Transportunternehmen, etwa der Post, übergeben wurde. "

Ist durchs BGB abgesichert. Kannst also ganz relaxed zur Polizei gehen, Deinen Zettel vorzeigen und auf §447 verweisen.

Vielleicht das nächste Mal ausschließlich mit Paypal und das Versandrisiko nochmal ausdrücklich nach §447 dem Käufer klar machen. Selbstabholung anbieten.

Beitrag von traumkinder 21.02.11 - 09:26 Uhr

sehr gut erklärt!!

Beitrag von parzifal 21.02.11 - 09:28 Uhr

"Aber da es warensendung ist habe ich da eben nur so von der post."

Verstehe ich nicht.


Hast Du einen Nachweis, dass Du es abgeschickt hast (Zeuge etc.)?

Ob Du zur Polizei gehst oder nicht musst Du wissen. Ich würde es nicht machen. Ein kurzes Schreiben, dass Du die Ware als Warensendung abgeschickt hast (gegebenenfalls i.V.m. der Info, dass Du seit 2005 ohne Beanstandungen bei ebay Verkäufe tätigst) reicht zur Einstellung aus.

Gruß
parzifal

Beitrag von traumkinder 21.02.11 - 09:39 Uhr

sie hat eine Vorladung zur Polizei:

"jetzt habe ich eine Vorladadung deswegen bei der Polizei."

also muss sie dazu stellung nehmen!! wenn nicht wird es ja gleich negativ für sie ausgelegt...

so habe ich es jedenfalls verstanden!?

Beitrag von parzifal 21.02.11 - 09:54 Uhr

Vorweg: Eine Stellung MUSS sie nicht nehmen.

Habe ich nicht aber geschrieben, dass sie mitteilen soll, dass die Ware per Warensendung verschickt wurde?

Ist das keine Stellungnahme?

Beitrag von traumkinder 21.02.11 - 10:04 Uhr

du hast geschrieben "reicht zur Einstellung aus. " daher bin ich davon ausgegangen das sie das in ihrer Auktion beim "einstellen" mit rein schreiben soll


sorry dann habe ich dich nicht verstanden...

Beitrag von parzifal 21.02.11 - 10:39 Uhr

Da haben wir komplett aneinander vorbei geredet.

Ich meinte "reicht für eine Einstellung des Ermittlungsverfahrens durch die Amts/Staatsanwaltschaft aus."

Beitrag von babybunnychen 21.02.11 - 22:20 Uhr

Ja habe ich , aber eben nicht so wie bei Paketen mit Andresse oder so in der art. Sondern nur so belege. Glaube Postwerzeichen steht da drauf. Meine Mutter könnte ich noch als Zeugin bennennen zu Not. habe ich erst jetzt nicht weil ich nicht wollte, dass ich si irgendwie reinziehe. aber sie hat auch schon mit mir Sachen weggebracht, da wir dann meist noch zusammen einkaufen gehen, da es beim Edeka mit drin ist.

Auch die Postboten bzw Mitarbeiter kennen mich da schon, da ich dort öfters was abgebe.

Beitrag von frayer31 21.02.11 - 10:59 Uhr

Hallo,

wenn ich hier immer lese-das Versand Risiko liegt beim Käufer-daß ist FALSCH...mußte schon zweimal bei der Polizei antanzen wegen-Warenbetruges-weil angeblich die Ware nicht ankamm....und es ging wegen kleine Beträge-auch nur um die 10,-Euro.

Lg

Beitrag von gaeltarra 21.02.11 - 11:01 Uhr

und, wie gingen die jeweiligen "Verfahren" aus? Bin neugierig#schein

LG
Gael

Beitrag von frayer31 21.02.11 - 11:12 Uhr

Erstmal habe ich gesagt-das ich auch versicherten Versand anbiete und wenn der Käufer unversicherten Versand wünscht-ist doch das nicht meine Schuld....so einfach wäre das nicht...wenn ich was verkaufe-habe ich die Pflicht nachzuweißen das ich die Ware versendet habe...das konnte ich nicht...wie auch bei Warensendung....aber der Polizist hatte eine Kontoauszug von der Käuferin-das sie überwiesen hat....

Habe dann gefragt-was ist wenn ich nicht überweise...leitet er es weiter und es kann bis zur Gerichtsverhandlung-Inkasso et. kommen....das wolte ich natürlich auch nicht....habe überwiesen...

Der Polizist wahr echt schlecht drauf-hat mich noch angemault ich soll nicht so ein Austand wegen 10,-Euro machen-er hätte i´hier was zu liegen-wo es um 10 000 Euro geht.
Er mußte mir dann noch unter die Nase reiebn-das er sich erstmal meine Bewertungen angeschaut hat :-[

Lg

Beitrag von claramia333 21.02.11 - 11:25 Uhr

Du hast, nur weil Dir irgendein Polizist das sagt, einfach das Geld überwiesen #schock? Sorry, aber ich glaube, dazu ist er doch gar nicht befugt #schwitz

Beitrag von frayer31 21.02.11 - 12:00 Uhr

übrigends es gibt mittlerweile in eingigen städten abteilungen bei der polizei-die sich nur um ebay sachen kümmern...egal ob es um 5,-euo oder tausende euro geht...lg

Beitrag von oekomami 21.02.11 - 12:53 Uhr

Hallo,

das stimmt.

Aber das sind die strafrechtlichen Sachen. Und ich frage mich wie ein polizist sagen kann wie ein Verfahren ausgeht.

Ich frage mich wie er auch auf Inkasso kommt?

Beitrag von gaeltarra 21.02.11 - 12:00 Uhr

hm...

naja, ich denke das Problem war/ist, dass du nicht nachweisen konntest, verschickt zu haben.

Ich selbst tüte die Sachen mittlerweile unter Zeugen ein und danach gehts zum Briefkasten/Post, ebenfalls MIT genau diesem Zeugen, der beeiden kann, dass ich genau DIESE Warensendung bei der Post abgegeben habe. Foto mache ich ebenfalls (das ist kein Beweis, dient aber der Untermauerung).

Viel Aufwand - aber bei den vereinzelten Sachen, die ich verschicke, ist es mir das wert.

LG
Gael

Beitrag von parzifal 21.02.11 - 12:10 Uhr

Was hat die zivilrechtliche Rechtslage damit zu tun, dass man wegen einer (vermeintlichen) Straftat angezeigt wird?

Deine Begründung trägt ein "Falsch" in überhaupt keiner Weise.