Nach Kaiserschnitt Geburt im Geburtshaus??

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von santana101 21.02.11 - 00:14 Uhr

Hallo,
hat jemand hier nach einem Kaiserschnitt das nächste Kind im Geburtshaus bekommen??#kratz
Meine erste Geburt (vor 5 Jahren) im KH endete mit einem Kaiserschnitt, weil die Kleine sich einfach nicht richtig ins becken reingedreht hat.
Für mich war das ganze schrecklich...besonders mit den Hebammen kam ich gar nicht zurecht. Sie redeten einfach kaum mit mir, gingen gar nicht auf mich ein.
Ich würde gerne bei diesem Kind im Geburtshaus entbinden, weil ich da meine Hebamme schon kenne. Habe aber bissel Bammel, dass die Geburt wieder stocken könnte und ich dann mitten in den Wehen ins KH verlegt werden muss. (Nä Klinik ist ca. 12 Min. entfernt)
Auch habe ich Angst, meiner Ärztin, (die Belegsärztin im KH ist) zu sagen, dass ich jetzt doch ein Geburtshaus bevorzuge.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht??
danke im Voraus #stern

Sonja mit Jolan inside 29.ssw

Beitrag von diana1676 21.02.11 - 07:17 Uhr

Guten morgen,
hatte auch bei meinem Letzten Kind einen Kaiserschnitt. Meine Frauenärztin meinte, das so einer Geburt nichts im Wege stehen würde. Müßte also eigentlich gehen. Bei mir war allerdings der Grund, das die Fruchtblase in der 32. SSW geplatzt ist und ich davor eine richtig gemeine Nebenhöhlenentzündung hatte. Daher konnten die Ärzte nicht feststellen, ob die Entzündungswerte von mir, oder dem Kleinem waren.
Ich würde einfach mal nachfragen, denk an Dich und nicht an irgendwelche Ärzte oder sonst irgendjemanden.
Liebe Grüße
Diana

Beitrag von santana101 21.02.11 - 21:26 Uhr

na bei dir kam ja dann alles zusammen...:-(

Stimmt, dabei sollte man echt nur an sich denken. Bin trotzdem froh, wenn ich morgen das Gespräch mit meiner Ärztin hinter mir habe.

LG
Sonja

Beitrag von simplejenny 21.02.11 - 08:19 Uhr

Guten Morgen!

Ich bin in einer ähnlichen Lage. Hatte einen Kaiserschnitt vor fast 3 Jahren und wollte nun spontan entbinden. Meine Habamme meinte nun aber ich solle auf jeden Fall in einem Krankenhaus entbinden, da ich diesmal (wahrscheinlich begünstigst durch den vorangegangenen Kaiserschnitt) eine Vorderwandplazenta habe und es da evtl. Verwachsungen gegeben haben könnte.

Sie meinte auch die Quote von Frauen, die nach einem Kaiserschnitt eine normale Entbindung schaffen sei recht hoch (so ca. 75%). Also ich würde genau nachfragen, ob keine medizinischen Gründe bei Dir vorliegen, die gegen das Geburtshaus sprechen. Und sollte das der Fall sein, so spricht doch nix dagegen in ein Geburtshaus zu gehen.

Viel Glück
Jenny

Beitrag von santana101 21.02.11 - 21:29 Uhr

ach, das ist ja schade...#liebdrueck
Aber wenn mir jemand sagen würde: es MUSS ein KS sein...
dann wäre ich auch traurig, aber dann hat man zumindest dieses Grübeln über das "wie" kommt das Kind zur Welt weg. Wünsche Dir alles Gute!!

Am Ende kommts eh drauf an, dass das Kind gesund ist...

Beitrag von erstes-huhn 21.02.11 - 08:32 Uhr

Mein Freundin hat nach einem KS ihre andern drei!!! Kinder spontan geboren. Allerdings hat ihre Hebamme ihr immer zu einem KH geraten.

Such dir doch ein schönes KH, bei uns gibt es ein antrophosophisches (wird das so geschrieben?) KH, da ist es ähnlich wie in einem Geburtshaus.

Beitrag von delirium 21.02.11 - 09:34 Uhr

sowas wird ungern gemacht, weil das risiko natürlich höher ist das sowas nochmal passieren könnte und je nachdem woran es liegt muss ews schnell gehen, wie wenn bei meiner ersten entbindung die herztöne absacken, das risiko würde ich nicht eingehen.

besteht denn nicht die möglichkeit für dich deine hebamme mit zu nehmen? mann muss dann zwar meistens eine bereitschaftssumme zahlen, aber du hättest deine vertrauensperson dabei und es sieht doch gleich ganz anders aus.;-)

wenn du normal entbindest steht es dir im kh ja auch frei nach der entbindung zu gehen!

wünsche dir viel glück dabei#klee

lg jenny mit krümelchen inside 6. ssw und 2 kids an der hand#verliebt

Beitrag von santana101 21.02.11 - 21:31 Uhr

leider kann ich meine Hebi nicht mitnehmen...

Schaue mir 2 KH noch an...mal sehen.

Alles Gute für deine SS ...


Beitrag von qrupa 21.02.11 - 09:28 Uhr

Hallo

möglich ist das auf jeden Fall und es gibt Geburtshäuser und Hausgeburtshebammen die damit kein Problem haben, solange sonst alles in Ordnung ist. Ich habe vor 6 Wochen meien zweite Tochter zu hause bekommen nachdem die erste vor 2,5 Jahren per KS kam (war etwa wie bei dri, sie wollte sich nciht richtig einstellen, Mumu öffnete sich über Stunden nicht weiter und dank massenhaften Manipulation im Geburtsverlauf stand meine Süße irgendwann so unter Streß dass die Herztöne schlechter wurden, Fruchtwasser grün,...)

Ich hab mir dann direkt zu Anfang eine Hausgeburtshebamme gesucht die auch nach einem KS zu Hause betreut (war nicht wirklich schwer eine zu finden) und ihre einzige Bedingung war dass die Plazenta nicht auf der alten Narbe sitzt. Auch meine zweite Tochter hat sich massig Zeit gelassen sich richtig einzustellen, ist erst mit vollständig eröffnetem Mumu richtig ins Becken gerutscht und auch dass der Mumu wieder im Schneckentempo aufging (vollständig war der erst nach gut 30 Stunden) hat nicht weiter interessiert udn eine verlegung stand deswegen nciht im Raum solange es dem Baby gut ging (was immer der Fall war) und ich noch Kraft hatte (was kein Problem war, weil ich mich rundum gut betreut, geborgen und sicher gefühlt habe und meine Hebamme mir nie auch nur einen Moment das Gefühl gegeben hat dass etwas nicht in Ordnung gewesen wäre). Geboren wurde sie dann nach zugegebener Maßen langen und anstrengenden 36 Stunden zu Hause im Pool mit nahezu identischen Maßen wie die Große Schwester.

Wenn du es dir wirklich vorstellen kannst, dann frag im Geburtshaus nach. Deiner FÄ mußt du das gar nciht erzähoen wenn du nciht willst, denn das geht sie gar nichts an wo und wie du dein Baby bekommen willst und ein Mitspracherecht hat sie da auch nicht. Du mußt dich aber darauf gefasst machen, dass viele Menschen solcheine Entscheidung nicht verstehen können und für zu gefährlich halten. Für mich war immer klar, gerade wegen dem KS will ich nicht wieder in die Klinik. Das wäre mir zu gefährlich gewesen

LG
qrupa

Beitrag von santana101 21.02.11 - 21:38 Uhr

das ist witzig, dass du als letztes schreibst:
Für mich war immer klar, gerade wegen dem KS will ich nicht wieder in die Klinik. Das wäre mir zu gefährlich gewesen

denn eigentlich ists ja im KH ungefährlicher...

Aber ich verstehe, was du meinst...
Mich quält auch seit 5 Jahren die Frage: wäre meine Kleine spontan gekommen, hätte ich mich nur in der Klinik und besonders bei der Hebamme wohl gefühlt???
Und ich möchte es so gerne wissen, ob ich auch auf nromalen Weg ein Kidn bekommen kann. meine Ärztin sagt: dem stehe nichts im Weg. Wobei ich jetzt aufpassen muss, weil meine Blutzuckerwerte des öfteren zu hoch sind. Muss Diät halten, sonst wird das Kind zu gross.

Aber Du hattest ja eine superlange Geburt. Stelle ich mir sehhhhhhhhhhhhhhhhhhr anstrengend vor...
Aber macht mir Mut, dass man doch auch nach KS normal entbinden kann.

Ich kann mir für mich auch vorstellen, dass ich mich bei meiner Hebamme im Geburtshaus viel mehr fallen lassen kann und dennoch weiss ich, dass sie mich rechtzeitig in die KLinik bringen würde, wenn doch was nicht nach der Reihe laufen würde. Das Dumme ist nur, das sie bis 9 Tage vor dem Entbindungstermin verreist und das Geburtshaus in der Zeit komplett geschlossen ist :-(

LG
Sonja

Beitrag von qrupa 22.02.11 - 09:45 Uhr

Hallo

mal nur die Fakten betrachtet ist eine Geburtshaus oder hausgeburt genau so sicher wie eine Klinik, immer vorausgesetzt Mutter und Kind sind gesund, aber sonst nehmen sie einen ja eh nicht. Was aus meiner Sicht aber gerade die (Geburts)Hausgeburt nach KS sicherer macht:
niemand manipuliert an der Geburt rum "jetzt muß es aber endlich mal vorangehen" und dann gibt es nen Wehentropf, Fruchtblase aufstechen,...
Mutter und Kind haben ihr ganz eigenes Tempo in dem sie auch gebären dürfen und es ist immer jemand dabei der sich um nichts anderes kümmern muß als darauf zu achten dass alles seinen normalen Gang geht und nicht noch haufenweise Papierkram zu erledigen hat, noch schnell das Baby im Kreißsaal nebenan holen muß, dann kommen noch gerade zwei Frauen zur Vorsorge,... und im Prinzip ist man die meiste Zeit allein.

Ja, die 36 Stunden waren anstrengend, aber wie geschrieben gut auszuhalten, weil ich eben tun und lassen durfte was mir gut tat, das war in der Klinik anders. und auch wenn die Wehenabstände zwischen durch mal wieder länger wurden gab es eben kein Gedrängel sondern eher die "Anweisung" noch mal etwas zu schlafen um bei Kräften zu bleiben. In der Klinik wäre auch diese Geburt ziemlich sicher mit nem KS geendet.
Aber nun weiß ich, für den Fall, dass es doch irgendwann aus welchen Gründen auch immer eine Klinikgeburt sein müsste, dass ich eben zu den langsamen beim gebären gehöre und man bei mir nicht sagen kann der Mumu öffnet sich um 1 cm pro Stunde sondern eher um 1 cm in 4 Stunden. und solange es meinem Baby und mir dabei gut geht, ist es egal wie lange es dauert (wieviele KS wegen angeblichem Geburtsstillstand werden gemacht obwohl es beiden gut geht).

Und man muß sich ja nicht bis auf's letzte festlegen. Wenn dein Baby kommt und deine Hebamme ist da, dann geh ins Geburtshaus und sonst eben selbstsicher und am besten mit Geburtsplan in die Klinik. Man ist beim zweiten ja zum Glück nicht mehr so naiv.

LG
qrupa