regelmäßiges kolabieren beim arzt... wessen kind hat das auch?

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Forum: Kids & Schule

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Beitrag von coshima 21.02.11 - 08:23 Uhr

hallo halli, #sonne

mein sohn 7,5 jahre alt kolabiert mir bei größerer aufregung beim arzt.

egal ob es eine impfung ist.... ein röntgenbild beim kieferorthopäden...

mit 5 jahren ist er (im abstand von ein paar tagen - immer mal wieder) sogar ohne jeglichen grund umgekippt. waren deshalb im krankenhaus. alle untersuchungen waren ohne ergebniss.
wir tippen jetzt das war ein wachstumsschub, aber die ärzte sagten, das gäbe es nur im jugendlichen alter.#gruebel

nachdem er jetzt letztens (mit seinen 7 jahren) wieder umkippte, fragte ich KiA, was wir machen könnten. er meinte, es gibt sehr wohl kinder, die sehr empfindlich auf manches reagieren und er möchte ihn nicht wieder ins KH bringen, denn es würde wieder nichts dabei rauskommen.

ich kann ihn in dem moment nur hinlegen (wenn er nicht schon von selbst umgefallen ist) und die beine hochlegen und wenn er ansprechbar ist, wasser zu trinken geben.

ich finde es jedesmal so erschreckend, weil er kreidebleich wird und in dem moment nicht ansprechbar ist.

wem geht es denn ähnlich?

da es sich anscheinend um eine kreislaufgeschichte handelt, hilft ja traubenzucker gabe nix.

oje.

vielleicht wisst ihr mehr?

glg aus rosenheim
von michaela 32j., tommi 7j. und annika 2j.

Beitrag von rienchen77 21.02.11 - 09:40 Uhr

bei Streß fällt er um....

ich habe neulich einen Reportage gesehen wo eine Frau immer umgefallen ist wenn sie lachen musste...das hat bei ihr einen Reflexbogen ausgelöst....

geh noch zu anderen Ärzten, vielleicht ist es harmlos (mein Neffe viel in dem Alter auch ständig aus den Latschen nur wenn er Blut gesehen hat, aber er ist gesund)

Beitrag von selini73 21.02.11 - 11:07 Uhr

Hallo Michaela,

hat er mal schlechte Erfahrungen machen müssen beim Arzt, oder im KH? Vielleicht als Kleinkind, oder als Baby....???

Das, was du beschreibst, ist garnicht mal soooo untypisch!


Alles Gute,
selini

Beitrag von picco_brujita 21.02.11 - 12:12 Uhr

hast du schon mal was von affektkrampf gehört?
meine tochter hatte das jetzt auch einmal und ich bin schiergar wahnsinnig vor angst geworden. volles programm - weißes gesicht - augen verdreht und weggekippt. alle untersuchungen waren ohne befund incl. EEG - der arzt hat mir das mit dem affektkrampf erklärt.

google mal danach - ist nichts schlimmes sondern schaut nur schlimm aus!

die tochter meine freundin hat das mit 18 jahren immer noch!

lg
brujita

Beitrag von katjafloh 21.02.11 - 13:38 Uhr

Weiß jetzt nicht, ob es Dir hilft, aber ich habe das heute mit 37 Jahren auch noch ab und an. Wenn ich in eine Situation komme, die mir total unangenehm ist, dann atmet man irgendwie falsch und kippt dann um. Denke mal, wird so ähnlich sein, wie dieser Affektkrampf, den eine Userin schon beschrieb.

Bei mir ist es zum Bsp. hauptsächlich, wenn ich in engen Räumen mit vielen Personen bin. Oder auch wenn ich in einer Situation sehr aufgeregt bin. War zum Bsp. als ich mit meine Sohn zur Polypen-OP war und er dann endlich wieder bei mir war und ich ihn dann so liegen sah, da kippte ich um.

Bei MIR hilft dann, wenn ich aus der Situation raus gehe, wenn ich merke es beginnt. Aber das wird Dein Sohn wohl noch nicht so rausgefunden haben. Ich setze oder lege mich dann, Frische Luft wirkt auch Wunder und trinken.

Evtl. versucht ihr mal die Situationen zu entschärfen. Zum Bsp. das er beim Arzt sofort dran kommen kann ohne lange zu warten. Erkläre ihm die Sachen genau, die beim Arzt passieren und das sie harmlos sind. usw.

LG Katja

Beitrag von leomama 21.02.11 - 13:45 Uhr

Hallo, ich selbst hatte das als Kind auch, Blutabnahme, ambulante OP... Ich bin meist noch aus der Praxis rausgelaufen, habe dann gemerkt, dass mir schlecht wird und dann war ich auch schon weg. Ist nix dramatisches, ich war da als Kind einfach mega empfindlich, wenn Ärzte in irgendeiner Form an mir rummanipuliert haben, ich habe mir das immer vorgestellt, wie die jetzt die Nadel in mich reinschieben... Klingt blöd, aber so war es.
Tja, später bin ich Arzthelferin geworden und Du glaubst nicht, wie viele erwachsene Männer beim Blut abnehmen aus den Latschen kippen. Das ist keine Seltenheit. Bei mir hat es sich "verwachsen", bringt aber sicher auch der Beruf mit sich ;-) . Viel machen kannst Du da nicht, nur verhindern, dass er sich weh tut beim Kollabieren, sprich, ihn schon zur Blutentnahme o.ä. hinlegen und auch danach noch eine Weile liegen lassen, dann langsam hinsetzen und schauen, was der Kreislauf macht. Im Vorfeld solltet ihr auch nicht zu viel über das Thema sprechen, sonst steigert er sich in der Erwartung, was da kommt, schon Tage vorher rein, während des Arztbesuches ablenken, über was ganz anderes sprechen. Mehr kann man nicht machen.
Liebe Grüße