jedes kind kann - tipps für kleine babys? Erfahrungen!

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie ihr Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von mrslucie 21.02.11 - 08:29 Uhr

Hallo,

ich kenne die Diskussionen um das Buch, habe aber eine Frage, die nicht durch die Forumssuche beantwortet werden konnte:

hat jemand hier die tipps für KLEINE Babys erfolgreich bzw. erfolglos ausprobiert? Mich würden hier Erfahrungen sehr interessieren (späte Nachmahlzeit?? Wecken zum Trinken?? Mein Sohn lässt sich, wenn er trinken möchte, nicht die Bohne hinhalten! Das mit dem Fernsehen nachts ist natürlich Blödsinn.

Und mehr als drei Mal pro Nacht + x Mal aufwachen find ich einfach auf die Dauer zu viel. Ich kann nicht nebenbei im Liegen stillen, da er stark spuckt und sich dann endlos quält. Also jedes Mal hinsetzen und ca. 30-60 min warten, bis er wieder schläft und dann noch zwischendrin Schnullialarm, das wird langsam wieder heftig. Schließlich ist ja noch ein Kind da, das berechtigterweise Mamas Aufmerksamkeit fordert.

Bitte, es geht dabei nicht - und zwar überhaupt nicht! - ums Schreienlassen. Ich kenne das Buch, die Diskussionen etc. Der Hintergrund ist, dass ich eine sehr sehr sehr schlecht schlafende Tochter hatte (Familienbettkind, nur zum Hintergrund), und nun einen kleinen Sohn, der sich mit seinen drei Monaten schlaftechnisch sehr ähnlich entwickelt. Daher möchte ich bitte auch keine Meinungen zu dem Buch, denn eine Meinung habe ich selbst. Auf Erfahrungen hingegen kann ich nicht bauen.

Danke!
Lucie

Beitrag von margarita73 21.02.11 - 09:02 Uhr

Hallo,

ich habe schon versucht, mit später Breigabe die Schlafdauer zu verlängern. Hat nix gebracht. Andere Tipps hab ich nicht ausprobiert.

LG Sabine

Beitrag von margarita73 21.02.11 - 09:05 Uhr

Sorry, hab unkonzentriert gelesen. Es geht um späte Nachtmahlzeiten mit 3 Monaten... da hab ich natürlich noch keinen Brei gefüttert!

Beitrag von sparrow1967 21.02.11 - 09:07 Uhr

>>Mein Sohn lässt sich, wenn er trinken möchte, nicht die Bohne hinhalten!<<
Warum willst du ein 3 Monate alten Säugling hinhalten?


Schläft er im Familienbett/Beistellbett?

Kleine Menschen brauchen NÄHE. Vor allem, weil - gerade in den ersten Monaten- ein Schub auf den anderen folgt.

>>Also jedes Mal hinsetzen und ca. 30-60 min warten, bis er wieder schläft und dann noch zwischendrin Schnullialarm, das wird langsam wieder heftig.<<

Auch wenn es sich jetzt nicht so freundlich liest: ich weiß, dass es stressig ist- aber mal ehrlich: was erwartest du von einem Säugling?
Hattest du geglaubt, dass es einfacher wird beim 2.Kind? Mit Schlafentzug muß man rechnen, vor allem, weil du das ja alles schon einmal durch hast.



>>Schließlich ist ja noch ein Kind da, das berechtigterweise Mamas Aufmerksamkeit fordert.
<<

Richtig. Aber auch das wußtest du vorher, oder? ALso mach jetzt nicht dein Baby dafür verantwortlich oder suche nach Schlafprogrammen - die imho auf lange sicht eh die Sache verschlimmern. Augen zu und durch- es wird besser!!


Ich empfehle dir: tagsüber Tragetuch, nachts Beistell-oder Familienbett und leg dich hin, wann immer du kannst!!

Spuckt er nur, wenn du im liegen stillst?

sparrow

Beitrag von mrslucie 21.02.11 - 09:28 Uhr

Hallo,

schläft im Beistellbett, tagsüber im TT, hinlegen KANN ich mich eben nicht, weil tagsüber nur TT oder KiWa. Im TT leider nur 30 min, danach will er raus (d.h. den ganzen Tag rumtragen geht nicht, nur auf der Schulter)

Und: ich bin schlafmäßig schon einmal durch die Hölle gegangen. und es geht ja nicht um ein Schlafprogramm. Wie gesagt, ich kenne das Buch und die Diskussionen, ich hab selbst Psychologie studiert, d.h. habe auch mit Fachkollegen darüber geredet, mehr als einmal.

Zum Spucken: ihn drückt es einfach, wenn er im Liegen gestillt wird, selbst wenn ich danach versuche, ihn aufstoßen zu lassen. Geht nur im Sitzen.

Und ja, ich war überzeugt, dass das zweite Kind etwas besser schläft als das erste. Nicht, dass es weniger sTress werden würde, sondern mehr, denn sowei kann ich noch planen...;-)

Weißt Du, was ich befürchte: dass ich eben auf jedes kleine Signal extremer reagiere und ihm damit eigentlich das schlechte Schlafen bzw. das Schlafen, das völlig abhängig von Mama oder Papa ist, erst angewöhne. Hab jetzt erst festgestellt, dass er abends besser im Bett als im Arm einschläft - hab ihm natürlich von Anfang an nur auf dem Arm einschlafen lassen, weil extreme Gewohnheit.

Also, wie gesagt, mir ging es einfach um Erfahrungen! Trotzdem danke für Deine Antwort.

Lg lucie

Beitrag von sparrow1967 21.02.11 - 09:32 Uhr

Ok- dann handel nach deinem Bauchgefühl. Vielleicht ist es ja ein baby, was lieber ohne Mams Arm einschlafen möchte. Probiere es aus. Du wirst merken, was ihm gut tut.

Es kann auch durchaus sein, dass er deine "Unruhe" spürt - selbst wenn man versucht, sich das nicht anmerken zu lassen...Babys haben sooooooooooooo feine Antennen ;-)

Wie sieht es aus, wenn Papa ihn zu Bett bringt?

lg
sparrow

Beitrag von mrslucie 21.02.11 - 09:42 Uhr

Weißt Du, ich merke, dass nach fast fünf Jahren Schlafhölle das Bauchgefühl etwas gestört ist. Und was ich merke, das ist, dass ich eben dazu neige, zuviel zu machen, aus Angst vor Schreianfällen (1. Tochter war ein extremes Schreikind) und aus Unsicherheit - Unsicherheit, die durch Wissen entstanden ist.

Manchmal wünschte ich mir, ich würde GAR NICHTS über die frühkindliche Entwicklung wissen, Naturvolkprinzip. Würde vieles wahrscheinlich einfacher machen (oder auch nicht: kennst Du den Film "Babys"? Unterschied Mongolei - Namibia? Der kleine Mongole wird munter allein in seiner Jurte gelassen, schreiend oder auch nicht...). Vielleicht verstehst Du, was ich meine.

Meine Unruhe merkt er sicherlich manchmal. Meistens aber beim Schlafengehen nicht, da ich im Einschlafen immer die Erste bin - schlafe binnen nanosekunden ein... Beim Papa ist es genauso.

Mir ging es darum, ob jemand die Erfahrung gemacht hat, dass dieses Wecken zur späten Abendmahlzeit funktioniert, dass sich dann die Schlafphasen automatisch verlängern, wenn Papa versucht, das Stillen hinauszuzögern. Weil ich eben einfach so nichts ausprobieren möchte.

Das Einschlafen mag er tatsächlich abends am liebsten alleine, gepuckt, also mit mir danebenliegend. Aber selbst da denke ich mir, dass er vielleicht ja auch einschlafen würde, wenn ich rausgehe. Aber irgendwie widerstrebt mir das, möchte es nicht einmal versuchen. Und da denke ich halt wieder, dass ich vielleicht Dinge angewöhne, die es gar nicht bräuchte. Haben unsere Tochter bis vor wenigen Wochen in den Schlaf begleitet, und es war zwischendrin für alle Beteiligten eine Qual...

Aber vielen Dank für Deine Antwort: das Erinnern ans Bauchgefühl ist wohl das Wichtigste, was man immer wieder hören muss...

Lg lucie

Beitrag von sparrow1967 21.02.11 - 10:10 Uhr

Versuche es mit dreamfeeding ( selbst dafür gibts nen Ausdruck;-))

Wenn du zuBett gehst, den Mini einfach stillen ohne ihn zu wecken...vielleicht klappts ja? Wobei das blöderweise am Besten im liegen geht..Brust vor die Nase halten, andocken lassen- fertig.

Hast du mal seinen Magenpförtner untersuchen lassen- bzgl. des spuckens?


>>Haben unsere Tochter bis vor wenigen Wochen in den Schlaf begleitet,<<

Du- wir begleiten unseren Junior auch noch in den Schlaf...bzw. zur Ruhe. Und Nachts kommt er dann irgendwann zu uns ins Familienbett.
Kürzlich hat er mir gesagt, warum er nachts rüber kommt: er denkt, es sei schon morgens, er sieht aber die Uhr nicht in der Dunkelheit, und er hat Angst, dass ich dann schon aufgestanden bin und er nicht mehr kuscheln kann.


Tja...so denken die Kinder ;-)


sparrow

Beitrag von mrslucie 21.02.11 - 11:54 Uhr

aber genau das "Dreamfeeding" ist es ja, das in dem Buch vorgeschlagen wird! und um diese Erfahrung ging es mir - nach dem ersten Stillen sind bei uns die Abstände sehr kurz, und ich befürchte einfach, dass dann alle Abstände kürzer werden. Am Anfang waren es mal 6 std - was echt super war - jetzt aber nur noch drei, vier. danach halt ein bis zwei.

ach ja, kiä wollte uns zur ph-metrie ins KH schicken, hab aber mit einer weiteren kiä und einer stillberaterin geredet, die meinten, dass man aufgrund seines guten allgemeinzustandes (bmi weit über dem durchschnitt:-D) abwarten könne, was auch mein gefühl sagte. aber im liegen verschlimmert sich das, weshalb er ja auch nachts erhöht liegt und beim stillen auch immer mit dem kopf nach oben liegt (oder so, glaub Du verstehst schon...).

aber danke!
lg lucie

Beitrag von snoopy86 21.02.11 - 09:21 Uhr

>>Und mehr als drei Mal pro Nacht + x Mal aufwachen find ich einfach auf die Dauer zu viel. <<
Dein Baby ist 3 Monate alt und dir ist es zuviel? Ich hab zwar Glück mit meinen 1-2 x in der Nacht stillen, aber es gibt viele Babys die STÜNDLICH kommen.

>>Also jedes Mal hinsetzen und ca. 30-60 min warten, bis er wieder schläft und dann noch zwischendrin Schnullialarm, das wird langsam wieder heftig.<<

Leg dich doch zum Stillen hin! Ich hatte am Anfang auch Schwierigkeiten, aber man gewöhnt sich daran und ich bekomme kaum mit wenn Hannah stillt!
Beim Simon hab ich eine Stoffwindel davor gelegt, so konnte er nicht rausfallen!

>>Schließlich ist ja noch ein Kind da, das berechtigterweise Mamas Aufmerksamkeit fordert. <<
Ja, und jetzt? Mach es doch nicht so kompliziert! ;-)


Du hast Kinder bekommen, nun steh dazu! Gib ihm das, was es braucht!
Leg ihn ins Bett wenn er müde ist!

Ich geb dir keine Tipps zu dem Buch!

Beitrag von mrslucie 21.02.11 - 09:35 Uhr

Hallo,

Zitat mein Originaltext:
"Und mehr als drei Mal pro Nacht + x Mal aufwachen find ich einfach auf die Dauer zu viel. Ich kann nicht nebenbei im Liegen stillen, da er stark spuckt und sich dann endlos quält."

Drei Mal stillen und weiterschlafen - kein Problem. Gar keinen Tiefschlaf bekommen: großes Problem. D.h. nie mehr als 30 min am Stück schlafen, stundenlange Wachphasen.

"Leg ihn ins Bett, wenn er müde ist" - toller Tipp, danke. Würd ich gern machen, wenn er dann schlafen würde.

Mir ging es nicht um Tipps oder gar Meinungen, sondern um ERFAHRUNGSswerte. Und es geht dort auch nicht um Schlafprogramme.

Ich finde es ehrlich gesagt recht anstrengend, dass man sich tatsächlich verteidigen muss ("Du hast Kinder bekommen, nun steh dazu!"), obwohl man nach Erfahrungen gefragt hat.

Lg Lucie



Beitrag von snoopy86 21.02.11 - 09:49 Uhr

Bei mir war das ähnlich. Da bist du nicht alleine!

Die Natur mit Absicht so eingerichtet, dass die Kinder gerade in der Zeit, in der sie am "anfälligsten" für SIDS sind, eben nicht so lange schlafen.

Beitrag von wunki 21.02.11 - 11:02 Uhr

Also ich bin mal ganz ehrlich: Dein Baby ist doch 3 Monate alt laut VK...was erwartest du denn (nicht böse gemeint). Mein Sohn ist 8 1/2 Monate alt und ich kann gar nicht sagen wie oft er nachts kommt. Und wenn es einfach nur zum Nuckeln ist...er hat bis vor einigen Wochen in seinem eigenen Bettchen neben mir geschlafen, aber das haben wir geändert, weil es einfach zu viel wurde. Drei Mal pro Nacht ist wirklich - verglichen mit anderen "Fällen" - ein TRAUM. Du schreibst, du kannst nicht im Liegen stillen wg dem Spucken...ich wüsste nicht, was dagegen spricht...selbst wenn er im Liegen spuckt. Du kennst doch das Thema Familienbett...ich muss sagen seit dem wir unseren Sohn bei uns im Bett schlafen lassen, bin ich weitaus ausgeruhter...

Tips kann ich dir nicht geben...mein Sohn bekommt weder Abendbrei, noch wecke ich ihn zum Stillen (da er ohnehin freiwillig oft wach wird ;-)).

Ich denke jeder freut sich auf die Zeit, wo das Kind durchschläft. Aber bis dahin muss man sich einfach sagen: Es ist so, wie es ist und es kommt auch irgendwann wieder anders.

Oder auch so gesagt:
1. Et es, wie et es (dran ändern kann man sowieso nicht viel)

2. Et kütt, wie et kütt

3. Et hät noch immer jot jejange (irgendwann schlafen sie alle durch)

LG Wunki

Beitrag von mrslucie 21.02.11 - 11:50 Uhr

Hallo,

es ist leider bissl anstrengend, immer wieder dasselbe schreiben zu müssen:

er trinkt "nur" drei Mal, es dauert jeweils sehr lange, im Liegen stillen geht nicht, weil er sich dann so quält, er wacht auch sonst unzählige Male auf, schläft im Beistellbett, Tochter war lange FBlerin, bis sie es nicht mehr wollte, haben Schlafchaos hinter uns.

was ich erwarte bzw. sehr erwartet habe: erfahrungsberichte, und keine meinungen!


lg lucie

Beitrag von bhoernschen 21.02.11 - 11:51 Uhr

Sorry, Erfahrung kann ich nicht geben, da nicht ausprobiert, aber ich kann deine Situation gut nachvollziehen, da es mir genauso geht, habe auch heute hier gepostet.
Sprüche wie: Das hast du vorher gewusst mit 2 Kindern - die kann man sich wirklich schenken.
Jeder kommt anders mit wenig SChlaf zurecht, mein MAnn reichen 6h und wenn er dazwischen mal wach ist, auch OK.
Ich gehe im Moment kurz nach 9 ins Bett und muss gegen 7Uhr raus, klingt schön lang, aber wenn man dauern wieder geweckt wird und es keine tiefschlafphase gibt, nützt einem das auch nix. wir hoffen jeden abend, dass es besser wird und irgendwann wird es das auch, aber ich könnt manchmal auch nur heulen, da mir auch die Kraft für das zweite Kind manchmal fehlt.
Alles Liebe und ich drück die DAumen, dass es bald besser wird.
bhoernschen

Beitrag von mrslucie 21.02.11 - 18:32 Uhr

Danke! Hab eigentlich auch ein recht geringes schlafbedürfnis, aber diese x unterbrechungen, die sind einfach fies...

und zudem hab ich schlichtweg angst, dass es wieder genauso schlimm wird, wie es schon einmal war.

danke und ruhige nächte!
lucie

Beitrag von queequeg 21.02.11 - 12:33 Uhr

Hallo,

also ich persönlich habe damit keine Erfahrung gemacht. Hab es nie ausprobiert das "Dreamfeeding"! Vielleicht sollte ich mal??? Meine Tochter kommt zur Zeit leider grad wieder stündlich...Aber ich schätze mal bei ihr drücken die Zähne(sie ist 9 Monate alt)!
Gespuckt hat meine am Anfang auch extrem arg. Dazu hat sie noch gewürgt weil ihr die Milch wieder hochlief. Das war sehr nervig und anstrengend. Ich habe dennoch im Liegen gestillt weil das für mich irgendwie bequemer war.

Aber eine Bekannte von mir macht das Dreamfeeding. Sie stillt zwar nicht, sondern gibt Flasche, aber das ist ja egal. Das Kind schläft 20 Uhr ein und gegen 22 Uhr drücken die dem kleinen nochmal ein Fläschchen rein, die trinkt er im halbschlaf weg und er schläft bis morgens weitestgehend durch. Aber ich kann echt nicht sagen ob das von der 22 Uhr-Mahlzeit kommt oder ob er auch so ein Durchschläfer ist...*schulterzuck*...

Probier es halt einfach aus.

Lg

Beitrag von mrslucie 21.02.11 - 18:31 Uhr

ja, vielleicht mach ich das mal. oh je, stündlich - da werden erinnerungen wach... das ist schon fies. aber das würgen ist bei uns schlimmer, wenn ich ihn im liegen stille.

wann wurde das spucken bei deiner tochter besser, und wie arg war es?

danke und lg,
lucie

Beitrag von queequeg 21.02.11 - 20:15 Uhr

Hallo,

ja im Liegen war das Würgen schlimmer....aber bei uns eben erst NACH dem trinken. Gestillt hat sie ganz normal und da ich sie Nachts ja nach dem Stillen eh wieder hingelegt hätte, hab ich halt gleich im Liegen gestillt.

Das Würgen und Spucken war bei uns sehr heftig ausgeprägt. Das hatte zur Folge daß meine Tochter Nachts teilweise stundenlang nicht einschlafen konnte weil ihr die Milch immer hoch lief(trotz hochgelagert hinlegen). Und dann war sie eingeschlafen und ne halbe Stunde später wieder wach weil der Hunger kam....ich dachte damals echt das muß med. abgeklärt werden oder so. Aber mein KiA meinte, das verwächst sich im ersten Lebensjahr. Ich dachte nicht daß es je aufhört.

Ich würde sagen....so circa mit 5/6 Monaten wurde das Spucken besser(das Würgen war schon bissel eher weg). Aber nicht ganz weg. Sie hat teilweise auch ihren Brei ausgespuckt. Besonders wenn sie auf dem Bauch lag...logisch, da ist der Druck noch auf dem Magen da.
Jetzt ist sie 9 Monate alt und alles ist komplett weg. Wir sind praktisch los von den Spucktüchern...was für ne Erleichterung!!!!

Lg

Beitrag von muehlie 21.02.11 - 17:50 Uhr

Erfahrungen mit irgendwelchen Tipps aus diesem Buch habe ich auch nicht. Ich wollte aber noch mal fragen, inwieweit du das Stillen im Liegen (im Halbschlaf seitens des Kleinen) mal ausprobiert hast. Mein Sohn war ein extremes Speikind, aber wenn ich ihn im Liegen in den Schlaf gestillt habe, hat er nie gespuckt. Es gab nur eine einzige Ausnahme: er war schon im Bett, ich noch nicht, weil ich noch einen wichtigen Auftrag erledigen musste. Als er wach wurde und stillen wollte, hatte ich es ziemlich eilig und war entsprechend innerlich unruhig. Diese Unruhe hatte sich tatsächlich auf ihn übertragen, denn ca. 20 Minuten später spuckte sein Bett voll.

Wer weiß, vielleicht gehst du an dieses Baby ja tatsächlich mit Befürchtungen heran, die eigentlich unbegründet sind. :-) Ich würde das mit dem Stillen im Halbschlaf einfach mal probieren. Schlimmer kann's doch eigentlich gar nicht werden, oder? ;-)

Beitrag von mrslucie 21.02.11 - 18:29 Uhr

hallo,

danke - aber die nach oben offene nicht-schlaf-skala bietet schon noch eine menge mehr:-D. die leidliche erfahrung.

ich habe schon öfter im liegen gestillt, weil ich es von meiner tochter noch gewöhnt war. aber beim zwerg geht das einfach nicht. der reflux setzt bei ihm schon während des trinkprozesses ein, sodass es aus der jetzigen erfahrung heraus besser ist, wenn er halb aufrecht gestillt wird.

mir ging es hauptsächlich um diese in dem buch empfohlene späte abendmahlzeit. ich kann es mir gar nicht vorstellen, die erste, lange (zumindest weitgehend und verhältnismäßig lange), schlafphase zu stören, und daher wollte ich hier halt mal fragen, wer das ausprobiert hat und mit welchem erfolg.

noch eine frage, die mich jetzt sehr interessieren würde: was hieß bei deinem Sohn "extrem" als spuckkind? Wie oft hat er gespuckt, und hat sich das beim stillen bemerkbar gemacht? ich dachte nämlich, mein zwerg spuckt ganz normal viel (also für ein spuckkind normal), aber die kiä fand es recht besorglich. nicht in hinblick auf die gewichtszunahme, denn die speckröllchen lassen sich kaum mehr als "röllchen" bezeichnen, das sind schon wackere rollen:-).

lg lucie

Beitrag von muehlie 21.02.11 - 20:59 Uhr

Also die Einschätzung "extrem" ist von mir. ;-) Wenn er wach war, hat er gespuckt. So habe ich es jedenfalls in Erinnerung. Man tat auf jeden Fall gut daran, ihn niemals ohne ausreichenden Schutz hochzunehmen. Aber ihm ging's gut dabei, er war gut drauf und nahm super zu (2 kg in 6 Wochen), daher fand das auch niemand bedenklich.

Ich würde das mit dem Dreamfeeding trotzdem mal versuchen, aber ohne ihn komplett zu wecken. Halte ihm im Liegen die Brust dicht an den Mund. Wenn er gerade in einer Tiefschlafphase steckt, wird er die sowieso nicht wollen. Aber falls er sich gerade in diesem Übergang befindet, klappt es vielleicht.

Viel Glück jedenfalls. :-)

Beitrag von blobundbohne 21.02.11 - 20:43 Uhr

Hi,
vorab: Tut mir leid für Dich, dass Du Dir hier erstmal die Standardbatterie der "DashastDudochvorhergewusst" und "WaserwartestDudenn" Antworten um die Ohren geschlagen bekommst. :-(
Habe zwar keine direkten Erfahrungen mit den Kleinstbabytipps, aber bei einer Freundin hat es ganz gut funktioniert tagsüber häufiger die Brust anzubieten und dafür nachts länger Ruhe zu haben. (Das Kind war aber schon 5(?) Monate alt.)
Ansonsten frag doch vielleicht mal bei einer Schlafberatungsstelle nach, die können Dir vielleicht mehr sagen. Mich hat damals das Babytelefon meiner Krankenkasse sehr gut weitervermittelt.
Liebe Grüße, viel Kraft und Humor und baldige "Besserung" #liebdrueckdie Bohne

Beitrag von courtney13 21.02.11 - 21:04 Uhr

Ich möchte gar nicht auf das Buch eingehen. Wenn du es gelesen hast, dann weißt du auch, dass genügend andere Tipps drin stehen um einem Kind das ein- und durchschlafen einfacher zu machen. Und ich rede hier jetzt nicht vom Schreien lassen!

Aber ich glaube wir lassen uns von dem ganzen gelaber was bzw. wie Babys zu schlafen haben total verunsichern!

Versuch doch mal auf dein Bauchgefühl zu hören!!! Was sagt es dir???
Vielleicht kann dein Mann nachts mal ran, dann riecht der kleine auch deine Milch nicht!

Oder such doch mal einen Homöopathen oder Osteopathen auf. Die können bei Speikindern "angeblich" was bewirken. Dann könntest du auch im liegen Stillen und ihr habt es beide einfacher.

Drück dir die daumen.

LG Courtney

P.S. jeder ist gegen das Buch und doch hat es jeder zuhause im Schrank stehen - oder woher wissen alle was drin steht???;-)