Frage wegen kita platz

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von 20baby08 21.02.11 - 09:10 Uhr

Hallo Liebe Urbianer,

hab da mal ne frage...
Mein sohn ist schon seit geburt 05.11.08 in 3 Kindergärten hier in der Umgebung angemeldet.
Heute bekam ich einen Anruf von einer leiterin aus unserem Wunsch Kindergarten. Sie fragte mich ob ich denn berufstätig sei, ich sagte ja und sie sagte gut dann bekommt ihr Sohn für dieses jahr im August einen Platz.
Wäre ich nicht berufstätig hätte ich keinen Platz bekommen....

ist das denn jetzt schlimm weil ich in mom nur noch 3mal die Woche arbeiten gehe? Ich wusste nie wohin mit dem kleinen und meine mama konnte ihn auch nicht immer nehmen.
Jedenfalls wenn ich den Platz im August bekomme dann kann ich auch wieder regelmäßig gehen.
Habe ja nicht gelogen, ich bin ja berufstätig oder zählt das nicht?

Jetzt macht die leiterin die verträge fertig und meldet sich dann nochmal.
Könnt ihr mir sagen was die alles noch brauchen? Wollen die Einkommensabrechnungen sehen? Arbeitsvertrag oder sowas??
wie teuer ist das in der regel?
LG 20baby08

Beitrag von arienne41 21.02.11 - 09:36 Uhr

Hallo

Warum sollte das nicht zählen du arbeitest ja.

Du brauchst gar nichts vorlegen, dazu haben sie gar kein Recht.

Bei uns in Hannover bekommt jeder beim Kigastart einen Antrag für Ermäßigung und wenn man eine Ermäßigung möchte muß man die Verdienstbescheinigung abgeben. Wenn man vorher schon weiß das man zu viel Verdient muß man nur ankreuzen das man den Höchstsatz bezahlt und dann brauch man auch keine Verdienstbescheinigung abgeben.
Diese Unterlagen gibt man verschlossen dem Kiga und die leiten es ans Jugendamt weiter.

Beitrag von maundma 21.02.11 - 10:02 Uhr

Hallo,
da bei uns in Hessen der Kigabeitrag nicht vom Einkommen abhängt muss man auch kein Einkommen angeben.
Allerdings musste ich eine Bescheinigung von meinem Arbeitgeber vorweisen dass ich arbeite. Mein AG hat auch gleich reingeschrieben wieviel ich arbeite (zu der Zeit 16 Stunden die Woche), aber eine Freundin hatte einfach nur eine Bescheinigung dass sie beim AG xy angestellt ist... und nicht wieviel sie arbeitet.
Allerdings haben wir unsere Jungs auch schon mit 2 Jahren geschickt, sprich die Bescheinigung wurde für die U3 Kinder benötigt.
Ich glaube, wenn die Kinder ganz normal mit 3 Jahren gehen muss keine Bescheinigung vom AG vorgelegt werden.
Sollten die Kiga Beiträge bezuschusst werden müssen sicherlich Einkommensnachweise abgegeben werden.
Sollte euer Einkommen aber beispielsweise zu hoch für diese Zuschüsse sein, müsst ihr warhscheinlich kein Einkommensnachweis vorlegen sondern einfach nur sagen, dass ihr keinen Anspruch auf den Zuschuss habt. Wie hoch euer Einkommen dann ist, geht die nichts an , da ihr keinen Zuschuss in Anspruch nehmt...
Das würde so mein gesunder Menschenverstand sagen...

Liebe Grüße,
maundma

Beitrag von jbw 21.02.11 - 13:22 Uhr

Hallo!

Das kommt ganz auf den KiGa an, und wahrscheinlich auch auf die Stadt. Bei unsere, KiGa ist es so, dass man nur dann einen erweiterten Platz bekommt (also länger als 8 - 12) wenn beide Eltern arbeiten. Wieviel man arbeitet, ist auch wichtig. Wenn du z.B. an 2 Tagen die Woche den ganzen Tag arbeitest, bekommst du einen Ganztagsplatz, schon allein wegen der 2 Tage. Wenn Du an 5 Tagen pro Woche bis 13:00 arbeitest, bekommst Du eventuell nur einen Platz bis 14:00, weil das ja reichen würde. Kommt halt immer drauf an, wieviele Bewerbungen es gibt.

Wir mussten vom AG ein Formular des Kindergartens ausfuellen lassen, aus dem auch die Arbeitszeit hervorging.

Der KiGa Beitrag ist bei uns unabhängig vom Einkommen, das heisst, eine Verdienstbescheinigung oder so brauchten wir nicht. Geringverdiener koennen wohl bei der Stadt einen Zuschuss beantragen, aber das trifft auf uns nicht zu.

Ich kann Dir nur raten, mit dem KiGa direkt zu klären, was die brauchen, und parallel bei der Stadt nachzufragen, welche Vergünstigungen es eventuell für Dich gibt.

Alles Gute,
J.