Wieviel Bespielung braucht ein Baby?

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Beitrag von margarita73 21.02.11 - 11:11 Uhr

Hallo,

wie viel spielt Ihr in etwa mit Euren Babys? Ich halte es eigentlich so, dass ich immer mal mit meiner Tochter ein paar Minuten zwischendurch spiele, wenn grade Zeit ist. Wenn sie quengelig wird, natürlich auch (oder ich trage sie dann mit mir rum). Ansonsten liegt sie auch viel alleine auf ihrer Decke und beschäftigt sich, während ich den Haushalt mache. Meine beiden Großen hab ich deutlich mehr bespielt und beide (besonders der Mittlere) können sich heute nur schlecht alleine beschäftigen, müssen immer einen Spielkamerad haben oder eben TV oder PC. Vielleicht hab ich ja einfach zuviel mit ihnen gespielt und ihnen so gar nicht beigebracht, sich auch mal selbst zu genügen?! Wie seht Ihr das und wie handhabt Ihr das?

LG Sabine

Beitrag von kleinemiggi 21.02.11 - 11:21 Uhr

Meine Tochter ist 11 Monate alt und ich sitze nicht den ganzen Tag mit ihr auf dem Boden und wir spielen. Ich habe noch einen HH zu führen, der mir wichtig ist. Klar, spiele ich mit ihr, wir singen, tanzen, gehen spazieren. Aber sie sitzt auch oft in ihrem Laufstall und spielt da. Ich nehme sie auch nicht bei jedem Mucks hoch... Wenn ich spüle oder koche, dann ist sie auch auf dem Boden, krabbelt herum, stellt sich überall hin, schaut aus dem Fenster in den Garten...

Beitrag von maxi03 21.02.11 - 12:38 Uhr

Mit unserem spiele ich auch nicht ständig - er kann sich wunderbar alleine beschäftigen auch wenn dann das Chaos vorprogrammiert ist.

Die Große wollte auch in dem Alter (1 Jahr) immer beschäftig werden und hat auch jetzt (mit fast 7) noch Phasen wo soie ständig bespielt werden möchte. Dann spielt sie wieder häufig alleine.

Ich denke, das ist von Kind zu Kind unterschiedlich und hat nichts damit zu tun, ob man die lieben Kleinen ständig oder gar nicht bespielt.

LG

Beitrag von kathimarie 21.02.11 - 13:15 Uhr

Hallo,

bei uns ist auch keine "Dauerbespaßung" angesagt, da Jannis sich schon immer sehr gut alleine beschäftigen konnte. Er schaut z. B. oft an die Decke und lacht sich 'nen Ast oder "singt", spielt mit seinen Fingern oder halt natürlich auch mit seinen Spielsachen. Ich spiele morgens nach dem Aufwachen ein bißchen mit ihm, tagsüber halt auch immer wieder, oder beim Wickeln. Oder natürlich, wenn er quasi nach mir verlangt. Wir machen oft diese Singspiele aus der Krabbelgruppe, das macht uns beiden sehr viel Freude.

LG
Steffi

Beitrag von brille09 21.02.11 - 13:44 Uhr

Ich weiß nicht recht, bei uns ist das so unterschiedlich. Unser Kleiner hat Phasen, da kann er sich ewig mit sich selbst beschäftigen und dann gibts wieder Phasen, wo er rund-um-die-Uhr-Bespaßung braucht. Klar, das ist anstrengend. Aber wenn ich mir überlege, ich solle allein auf dem Boden sitzen und blöd schauen, kann nicht vorwärts und nicht rückwärts, das wär mir auf Dauer auch zu blöd. Außerdem glaub ich, dass es die Kinder evtl. abstumpft und Desinteresse fördert. Hat alles immer zwei Seiten. Ich versuch ihn halt teilhaben zu lassen: Wenn ich koche, bekommt er nen Topf und nen Kochlöffel und macht "Musik" usw. Aber klar, ich genieß es auch, wenn er sich mal ein paar Minuten mit sich selber beschäftigt.

Beitrag von kathimarie 21.02.11 - 14:17 Uhr

Klar, teilhaben soll mein Kleiner auch - d. h., ich gestalte meine Aktivitäten schon auch nach Möglichkeit so, dass wir beieinander sind und ich ihn auch immer wieder zumindest ansprechen kann. Er findet es z. B. total lustig, wenn er mir beim Wäschezusammenlegen zuschauen kann, hehe *g. Ich denke auch, es kommt auf das Kind bzw. dessen Phasen an - wenn das Kind sich eben - immer oder zeitweise - nicht so gut selbst beschäftigen kann, braucht und bekommt es eben mehr von allem. Es gilt wohl, wie so oft im Leben, die goldene Mitte zu finden ;-)

Beitrag von angelbabe1610 21.02.11 - 14:20 Uhr

Hallo Sabine,
ich bespiele Semih auch nicht ständig. Er spielt viel allein, robbt rum, untErsucht Gegenstände, zieht sich hoch etc. Ich nehme ihn immer dahin mit, wo ich grad bin, also ins Bad, Küche und so und lass ihn teilhaben, an dem wasich mache und kommentiere alles für ihn . Ich Spiele zwar auch mit ihm (singen, Bilderbücher anschauen etc), aber er macht schon viel allein. Wenn er anfängt zu quengeln, geh ich zu ihm, trage ihn oder wir kuscheln.
LG Alexia