Verhaltenstherapie - wie läuft das mit dem Antrag?

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Beitrag von marta1982 21.02.11 - 11:35 Uhr

Hallo!

Ich hatte zunächst eine Hypnotherapie. Die wird aber von der Kasse nicht gezahlt.
Für mein Krankheitsbild - u.a. Postraumatische Belastungsstörungen - könnte ich auch Verhaltenstherapie / Gesprächstherapie machen.
Nun habe ich von meiner Krankenkasse erfahren, dass sogar die Diplom-Psychologin, bei der ich schon wegen der Hypnotherapie war und die eben auch die Anamnese aufgenommen hat, usw.
eine Zulassung für Verhaltenstherapie hat.

Wie komme ich jetzt quasi zu dem Schein, dass ich die Verhaltenstherapie bei dieser Therapeutin machen lassen kann?

Sie hat jetzt zum einen sehr viele Unterlagen und Informationen von mir.
Und auch meine Ärzte / Hausarzt, usw. haben auch Unterlagen über die Krankheit.

Reicht es, wenn mein Hausarzt mir ein Attest schreibt und eine Überweisung und dass ich damit zur Verhaltenstherapeutin gehe - mit Krankenkassenkarte, usw.
Und sie dann die Gesprächstherapie / Verhaltenstherapie mit der Kasse abrechnet?

Beitrag von haruka80 21.02.11 - 11:45 Uhr

Hallo,

erstmal solltest du deine Therapeutin fragen, ob sie noch nen Platz frei hat.
Ansonsten ganz normal: Hausarzt, Überweisung, Therapeutin geben, Therapeutin schreibt Antrag auf Konstenerstattung für die VT und verlängert nach 20 Std den Antrag bei Bedarf.
Hat deine Therapeutin denn nicht mal was davon gesagt, dass ne VT bei dir gut wäre? Das finde ich grad n bisschen komisch ehrlich gesagt.
Vielleicht ist auch eine tiefenpsychologische Therapie bei dir besser? Ich würde da als erstes wirklich mit der Therapeutin sprechen um zu schauen, ob sie dich überhaupt nehmen kann und will.

L.G.

Haruka

Beitrag von marta1982 21.02.11 - 15:07 Uhr

Hallo!

Einen Platz habe ich bei der Therapeutin - aber nur für Hypnotherapie.
Ist schon etwas länger her, wo ich das gemacht habe. Aber dafür hat mir die Kasse dann sogar anteilig Geld erstattet, da sie keine VT machte.

Jetzt wollte ich auch besonderen Gründen verlängern bzw. einen neuen Antrag stellen. Ich habe mit meiner Therapeutin gesprochen und dann wegen Hypnotherapie an die Kasse geschrieben.
Wir haben ja nicht immer Hypnotherapie gemacht - sondern auch oft Gesprächstherapie. Allerdings verlangt sie für eine Stunde 100 Euro.

Jetzt hat mir die Krankenkasse gesagt, dass meine Therapeutin eine Kassenzulassung hat und sie könnte den Antrag für VT stellen.
Doch sie macht nichts.
Ich habe zwar alle 14 Tage Termine bei ihr - aber nur für 50 Minuten Hypnotherapie. Wenn ich diese Termine wahrnehme - und egal ob ich Hypnose mache oder ein Gespräch mit der Psychologin habe; sie kassiert dann jedesmal 100 Euro ab.

In der Zeit, wo die Kasse für mich für ein paar Stunden diese Kompromißlösung anbot, dass sie sich im Nachgang an den Kosten beteiligen, hatte ich auch mal Hypnose - mal Gespräche.

Doch da die Kasse jetzt sagt, die Therapeutin ist zugelassen und kann den Antrag stellen, zahlt sie auch nicht mehr diese Hypnose.
Die ich ja auch ständig nicht brauche.
Für das was ich habe, reichen auch erstmal Gespräche - also Verhaltenstherapie.
Zumal trotz Hypnotherapie eh ständig Verhaltenstherapie gemacht wurde.....

Termine habe ich ja schon. Und es ist ja egal, was sie mit mir in den 50 Minuten macht.
Also, müßte ich jetzt zum Hausarzt, die Überweisung holen - dann 5 Probartorische Sitzungen nehmen und dann eben die ersten 20 Stunden.

Die Psychologin kennt mich und ich kenne sie.
Und da wir auch durch Reden schon sehr weit gekommen sind, reicht ja auch Verhaltenstherapie.
Da muß man ja keine teure Hypnose machen.
So sehe ich das.

Ich habe es ein paar mal gemacht. Es war interessant und entspannend. Aber die Lösungen habe ich oft zu Hause im Nachdenken oder Bücherlesen, usw. erhalten.

Da brauch ich jetzt keine tiefenpsychologische Therapie.
Und zur Entspannung mache ich u.a. Qi Gong, usw.