"warum streitet ihr euch denn immer..."

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von freundschaftoderliebe 21.02.11 - 13:07 Uhr

Hallo,

die Aussage oben stammt von meinem Sohn. Ebenso der Satz:..".als wir nicht zusammen gewohnt haben hat mir das besser gefallen...".

Kurz zur Info: wir sind seit 2001 zusammen, seit 2003 verheiratet und seit 2005 Eltern. Seit 2007 haben wir echte Probleme in unserer Ehe und versuchen diese zu lösen. 2009 haben wir uns dann getrennt. Allerdings haben wir auch in dieser Zeit viel gemeinsam unternommen (mit unserem Kind) und die trennung hat dann auch nur 3/4 Jahr angehalten und wir sind nach 1 Jahr wieder zusammengezogen. Wir haben festgestellt, daß uns die Trennung gut getan hat und auch richtig war. Trotzdem kriegen wir den Alltag einfach nicht hin. Inzwischen ist es so, daß wir beide der Meinung sind, daß wir uns irgendwie nciht gut tuen. Ja, Liebe ist vorhanden. Allerdings stellt sich die Frage, ob diese Liebe eigentlich eine innige Freundschaft ist. Ein Leben komplett ohneeinander können wir uns nciht vorstellen. Aber miteinander gehts irgendwie nicht.
wir wissen beide, ohne unser Kind wären wir schon nicht mehr zusammen. Trotzdem ist irgendwo noch ein Funken Hoffnung, es doch hinzukriegen. Wobei ich glaube, mein Mann hält eher an der Ehe fest als ich.
wir sind ein supergutes Team, wenn es um irgendwelche Projekte geht (als wir noch unser Haus hatten und es um Umbauten etc ging, haben wir super harmoniert), aber im Alltag stossen wir uns ab wie 2 Magneten am +Pol. Unser Kind leidet darunter und ich als Mutter sehe es inzwischens o, daß ich mein Kind schützen muss - notfalls eben auch vor seinen Eltern, die es einfach nciht hinkriegen.

Paartherapie hatten wir, reden machen wir auch. Aber es ändert sich ncihts. sind wir zu eingefahren?!
Was tuen???? (ich weiss, Entscheidungen kann keiner abnehmen, aber manchmal hilft die Sichtweise von unbeteiligten)

Gruss ....eine Mama

Beitrag von heike011279 21.02.11 - 13:46 Uhr

..wow, schwierig.

Hallo erstmal,

Ihr habt wohl den wichtigsten Schritt bereits getan - und zwar, einzusehen, dass Ihr als Eltern einfach nicht harmoniert und als Paar keine Beständigkeit habt.
Warum macht Ihr nicht einfach das daraus, was es in Euren Augen eigentlich sowieso schon ist? Eine tiefe, innige Freundschaft.
Soll heißen, getrennte Wohnungen in unmittelbarer Nähe, viel Kontakt allein im Interesse des Kindes und eine enge Abstimmung bei allem, was Eure kleine Familie angeht. Scheint für mich, aus objektiver Sicht, zumindest erstmal die beste Alternative zu sein.
Sollte das auch nicht klappen, kann man immer noch schauen, ob es eine andere Lösung gibt.
Alles Gute für Euch und Euren Sohn

Heike

Beitrag von gustav-g 22.02.11 - 11:47 Uhr

Für einen Rat finde ich zu wenig Information über eure Probleme.

"... haben wir echte Probleme in unserer Ehe und versuchen diese zu lösen"

Die Absicht ist gut. Worüber streitet ihr ?


"Trotzdem kriegen wir den Alltag einfach nicht hin"

S. oben. Was stört euer Zusammenleben ?


"Ja, Liebe ist vorhanden" und "... haben wir super harmoniert"

Das ist Anlass genug, diese Ehe zu retten.



Wie ist die Paartherapie verlaufen ?

Warum ändert sich nichts ?

"sind wir zu eingefahren?"

Das hätte die Paartherapie klären müssen.


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