2 Fragen: Impfen - Spaziergang

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Beitrag von isilay09 21.02.11 - 13:18 Uhr

Hallo ihr Lieben

Morgen ist es so weit :-(
Ich hab so eine Angst #zitter
Wie wird sie wohl reagieren wenn die die Spritze in den (Po ? ) bekommt #zitter klar sie wird vieleicht weinen und ich vieleicht auch #heul oder 1-2 Tränchen kommen,sie ist doch noch so klein und Hilflos #schwitz
Bekomme danach Fieber Zäpfchen mit (sehr gut) hoffe sie verträgt die Spritze gut.

Hattet ihr auch vor der erste Impfung Angst ??
Also ich glaube wenn die Kleine es merken würde hätte ich mehr Angst als sie #schmoll

2. Frage:
Und kann man mit dem Frisch geimpften Baby am nächsten Tag wider raus ??Oder muss man zuhause bleiben die paar Tagen (keine erfahrung sorry)

Danke schönen Tag euch

Beitrag von dinchen7 21.02.11 - 13:34 Uhr

Hallo,

als mein Kleiner das erstemal geimpft wurde hätte ich auch am liebsten mitgeweint. Aber er hat es ganz tapfer ertragen ;-)
Bei uns gab es übrigens die Spritze in den Oberschenkel und je nachdem wie Dein Kind die Impfung verträgt, sprich wenn es kein Fieber bekommt, kannst Du klar mit ihm raus.

Mein Kleiner hat (toi, toi, toi) bisher auf keine Impfung reagiert.

Lg dinchen

Beitrag von jbw 21.02.11 - 13:35 Uhr

Meine Güte, krieg Dich wieder ein!!!!! Sorry, ich will Dich nicht veräppeln, aber es ist NUR eine Impfung, keine Operation am offenen Herzen.

Die Spritze bekommen die Babies in den Oberschenkel. Je nach Impfung tut das minimal oder etwas mehr weh. Ich weiss nicht welche, aber eine von diesen Standardimpfungen brennt beim Reindrücken, da gibt es schon mal etwas Geschrei, aber die andere haben meine Kids auf meinem Arm immer super weggesteckt.
Du bekommst in der Regel Fieberzäpfchen verschrieben, aber die musst Du nur geben, wenn Dein Baby auch Fieber bekommt. Das muss nicht sein.
Du kannst mit dem geimpften Baby prinzipiell alles machen, auch raus gehen, es sei denn, es hat wirklich hohes Fieber. Aber, wie gesagt, das ist nach meinen Erfahrungen echt die Ausnahme.

Ich kann Dir nur raten, selbst cool zu bleiben, sonst machst Du Dein Baby nur verrückt.

J. mit 4 #verliebt und wahrscheinlich schon 50 Impfungen

Beitrag von blockhusebaby09 21.02.11 - 13:36 Uhr

Hallo

Keine Angst ,das ist Alles halb so wild.
Normalerweise sind die Kinder am Tag der Impfung und auch manchmal noch ein Tag danch,etwas müde und trinken nicht so gut .
Sie brauchen viel ruhe,also ich würde mir nix stressiges wie Besuche,Einkäufe u.s.w vornehmen.
Aber ein Spaziergang ist gar kein Problem,dabei kann die maus ja schlafen.
Ach ja,ich habe 4 Kinder alle geimpft und das Zäpfchen haben wie nie gebraucht.;-)
Das sollte man auch wirklich nur geben wenn die Kinder wirkich fiebern oder Schmerzen haben,aber meist haben sie nur leichte Temperatur und sind einfach nür müde.

Ganz liebe Grüße und alles Gute für Morgen.

Beitrag von kathimarie 21.02.11 - 14:22 Uhr

Hallo,

ich kann Dich dahingehend auch beruhigen. Klar ist der Pieks in den Oberschenkel blöd, aber bei meinem war er auch schnell wieder vergessen. Und Reaktion hatte er bei der 6-fach-Impfung null. Bei der allerersten Rotaviren-Impfung war er sehr schlapp und müde, bei den beiden anderen war aber alles ok. Und die dritte hatte er sogar mit der 6-fach zusammen bekommen. Ich würde mir halt für den Tag selbst erst mal nichts Stressiges vornehmen, wie auch schon geschrieben wurde. Wenn Du dann siehst, dass alles ok ist, kannst Du doch ruhig einen Spaziergang machen.

Bleib' ruhig, es ist wirklich keine so wilde Angelegenheit :-)

LG
Steffi und Jannis, dem am Freitag der 2. Pieks bevorsteht

Beitrag von judith81 21.02.11 - 13:42 Uhr

Hallo,
bei beiden Kids war se so, dass die 1. Impfung noch harmlos war, sie weinten, ließen sich schnell von mir trösten ....es muss ja sein!
Bei der 2. Impfung war es blöd, da sahen sie die Ärztin nur an und weinten schon ...und dann kam erst die Impfung, aber da es sein muss, muss man da durch. Die 3. Impfung ging dann wieder, schlimmer wurde es als Johanna 2 Jahre war und FSME bekam, die 1. u. 2. Impfung, da wollte sie nicht mit, nach langer Überredung u. Gummibärchen ging es dann mit großem Geschrei, und letze Woche die 3. Impfung ....sie ging mit, setzte sich wie ne eins hin, hielt still, total tapfer ...........da war ich stolz, sie ist ja erst 3!
Meine Kids habne alle Impfungen gut vertragen, nie Zäpfchen gebraucht, aber es bruhigt, wenn man weiß, dass man welche dah hat!
Wir gingen immer spazieren!
LG
Judith

Beitrag von miau2 21.02.11 - 13:47 Uhr

Hi,
wenn du mit dieser Einstellung an die Sache herangehst tust du weder dir noch deinem Kind einen Gefallen.

Wenn die Kleine es merken würde? sie merkt es! Sie merkt, welche Panik du hast, und damit überträgst du deine Angst auf sie. Und machst das ganze für sie schlimmer, als der Pieks sein müsste. Ich denke, Sachen, vor denen schon die Mama so eine Angst hat sind für Kinder etwas ganz, ganz schlimmes.

Ich will gar nicht wissen, wie groß der Anteil der "Probleme nach Impfungen" ist, der durch nervöse Eltern und übertragene Ängste hausgemacht ist.

Entspann dich. Vergiss die Fieberzäpfchen!

Aus zwei Gründen:

1. Wenn du schon jetzt davon ausgehst, dass das alles so schlimm wird, dass die nötig sind, dann ist die Chance, dass das auch passiert größer. Mein KiA gibt NIE prophylaktisch Fieberzäpfchen mit nach Impfungen. Warum auch? Die aller-allerwenigsten brauchen die wirklich danach. Die chance, dass sie vorschnell gegeben werden (warum das falsch ist, Punkt 2) ist natürlich größer, wenn man die gleich in die Hand gedrückt bekommt. Und wenn man die wirklich braucht bekommt man die für einen Euro in jeder Apotheke, also nichts, was irgendwie schwer beschaffbar wäre.

2. Warum es falsch ist, so schnell zu Fieberzäpfchen zu greifen nach Impfungen: Fieberzäpfchen (egal, ob sie BenURon oder anders heißen) enthalten Paracetamol (die meisten, ob es Ibuprofen als Zäpfchen gibt - keine Ahnung, ist mir noch nie begegnet). Paracetamol steht Studien zufolge im sehr dringenden Verdacht, die Antikörperbildung zu hemmen, wenn es zeitnah zu Impfungen gegeben wird. Heißt: du gibst ein Zäpfchen und riskierst damit, die Wirkung der Impfung zu schwächen.

Was ich immer im Haus habe ist Viburcol. Das ist kein Schmerz- oder Fiebermittel, sondern homöopathische Zäfpchen (darf nicht verschrieben werden), die bei Unruhezuständen helfen. Auch nach Impfungen kann man die bei Bedarf geben. Sp ätestens beim Zahnen oder anderen Erkrankungen (wir geben die heute noch, wenn unser Kleiner mal wieder richtig krank ist und nicht zur so nötigen Ruhe kommt) hätte ich die bisweilen gegen nichts eintauschen wollen ;-).

Nein, ich hatte keine solche Angst davor. Ich bin selbst voll geimpft und weiß daher, was da passiert. Meine Kinder haben alle Impfungen problemlos und fieberfrei weggesteckt (beide sind voll geimpft). Klar gabs die eine oder andere Träne. Aber mit einer entspannten Mama konnten sich auch die Kinder schnell beruhigen.

Spazierengehen danach: klar doch, wenn dein Baby das gerne macht. Ich war zu Impfungen, als wir noch im gleichen Ort wie der KiA gewohnt haben gerne mit dem Baby im Tragetuch zu fuß unterwegs. Wieder zu Hause hatte ich ein entspanntes, friedlich schlafendes Wesen im Tuch...

Mach dich wegen dem Pieks (es geht mir hier nur um die Schmerzen direkt durch die Impfung und die Stunden danach, alles andere ist eine kilometerlange Diskussion für sich) nicht verrückt.

Klingt hart, aber: leg dir ein dickeres Fell zu.

Es wird vermutlich irgendwann mal dazu kommen, dass ein Arzt deinem Kind noch mehr weh tun muss, eingebildet oder tatsächlich schmerzhaft. Sei es beim Blutabnehmen, oder bei anderen Dingen (wir haben schon einiges unschönes hinter uns). Und wenn du jetzt schon wegen dem Pieks so nervös wirst - wie willst du dann deinem Kind Sicherheit bieten können, wenn es wirklich unangenehm wird?

Ganz ruhig bleiben...da hat dein Baby am allermeisten von.

viele Grüße
Miau2

Beitrag von mschristel 21.02.11 - 13:56 Uhr

Warum darf Viburcol denn nicht verschrieben werden? Unser Arzt hat es uns nämlich vor ein paar Wochen erst verschrieben.

Klär mich doch mal auf #winke!

Beitrag von miau2 21.02.11 - 14:02 Uhr

Hi,
mal vornweg: meine KiA-Praxis hatte irgendwannh eine "nette" Rückforderung der Kassen im Briefkasten. Gefordert wurde wegen Budget-Überschreitungen ein 6stelliger (!) Betrag.

Seit dem nehmen sie es extremst genau mit "was darf verschrieben werden, was nicht". Kann also sein, dass dein kia es (noch, so lange er nicht selbst auf die Nase fällt ;-)) lockerer sieht.

Viburcol ist homöopathisch, darf bei normal gesetzlich versicherten eigentlich gar nicht verschrieben werden.

Mit Homöopathievertrag (haben wir für beide Kinder) leider auch nicht, da es aus mehreren Inhaltsstoffen besteht. Das gleiche betrifft leider auch Otovowen, und da haben wir einigen Verbrauch von. Wenn wir die ganzen inhaltsstoffe als Einzelstoffe geben würden wäre jeder einzelne mit Homöopathievertrag verschreibungsfähig. Nur würde ich dann wohl ziemlich schnell den überblick verlieren.

Das gleiche Thema ist auch z.B. bei Sab Simplex so eine Sache. Viele KiÄ verschreiben es noch, obwohl es seit einiger Zeit (einem oder zwei Jahren, meine ich) nicht mehr verschrieben werden darf. Und viele Eltern sind sauer, weil sie meinen, ihr KiA wäre verschreibungsfaul - obwohl er sich vielleicht nur streng daran hält, was er darf und was nicht.

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von mschristel 21.02.11 - 14:44 Uhr

Aha, das ist ja interessant. Dann können wir uns wohl glücklich schätzen. Unser Arzt hat uns nämlich schon mehrere homöopathische Medikamente verschrieben. Zuzahlungsfrei obwohl gesetzlich versichert.


LG!

Beitrag von isilay09 21.02.11 - 15:17 Uhr

Danke für deine nette und ausführliche antwort :-D

Den anderen auch eine Danke :-)

Beitrag von zwillinge2005 21.02.11 - 15:32 Uhr

Hallo,

Danke, Du hast mir eine ausführliche Antwort erspart.

Kann Dir nur beipflichten.

LG, Andrea

Beitrag von pregnafix 21.02.11 - 19:02 Uhr

Frische Luft ist immer gut!! Egal ob geimpft oder nicht ;-) Musst du halt schauen wie dein Baby das mitmacht. Miriam hab ich nach dem Impfen fast nur im Ergo getragen, da sie dann immer bei mir sein wollte. Im Kinderwagen ging gar nicht!

Wir hatten heute die 3. Impfung (sie ist 9 Monate alt. War schon echt spät) und da fand sie es im Buggy danach toll (den Ergo mag sie leider nicht mehr #schmoll )

Ich hatte vor jeder Impfung tierisch Angst und nach der ersten noch mehr. Miriam hat immer SEHR gebrüllt, sich aber auch schnell wieder eingekriegt.
Schlimm fand ich vor allem die Tage danach. Sie hatte immer hohes Fieber und ihr ging es echt schlecht.
Ich hatte es erst mit Fieber- und Zahnungszäpfchen von Weleda versucht, das brachte aber nur kurzzeitigen Erfolg, also musste ein Paracetamolzäpfchen her. Da ist sie dann letztesmal völlig fertig nachts um halb eins eingeschlafen :-(

Ich hab richtig Schiss vor dieser Nacht jetzt. Noch sieht alles normal aus, ich hoffe, dass Miriam diese Impfung jetzt besser wegsteckt... #zitter

Beitrag von pregnafix 21.02.11 - 19:03 Uhr

Bei uns wurde übrigens auch in den Oberschenkel gepiekst, bzw in beide jeweils einmal ;-)