Möchte helfen, aber wie?

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Forum: Baby

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Beitrag von zaubertroll1972 21.02.11 - 14:33 Uhr

Hallo,

mein Nachbarin hat im November entbunden. Ihr Baby ist nun 3 Monate alt. Sie wohnt gleich neben mir, wir verstehen uns ganz gut.

Gerade kam sie nach hause, die Kleine hat wieder den halben Weg geweint ( sie weint andauernd....ihre Mutter ist schon fix & fertig ). Ihre Schwester hat ihr einen Kinderwagen aus Bosnien geschenkt. Es ist ein Buggy mit Babyschale der mit diesen Adaptern befestigt ist. Etwas anderes hat sie nicht und wenn sie mit der Kleinen unterwegs ist dann liegt sie immer in der Babyschale mit dünnem Fußsack und Decke drüber.
Ich habe schon mal angedeutet daß das nichts auf Dauer ist und nur mal für einen kurzem Weg aus dem Auto heraus genutzt werden kann. Sie selber hat aber gar kein Auto und ist selber nur zu Fuß unterwegs.
Ich will jetzt auch nicht so rüberkommen als wenn ich alles besser weiß und sie blöd ist. Sie ist eh schon hilflos und wenn ich dann immer mit Ratschlägen daher komme ist sie nachher beleidigt.
Aber sie kann doch nicht nur mit diesem Teil umherfahren. Kann es sein daß die Kleine weint weil es darin unbequem ist oder sie friert? Es ist ja schweinekalt draußen.
Im Haus hat sie ständig Kinderprogramm ohne Ton laufen da sie meint, die Kleine wäre dann ruhig.
Wenn sie den Nuckel ausspuckt macht sie Saab Tropfen drauf weil sie dann mehr saugt und den Nuckel länger drin läßt.
Ich kann mir das alles kaum ansehen aber hab` ich das Recht da was zu sagen?
Habe Ihr gesagt daß sie es mit einem geregeltem Tagesablauf versuchen soll, zum Schlafen das Baby in`s Bett legen anstatt nur herumzutragen. Immer zur gleichen Zeit, Rollo runter, Schlafsack an....sie meint daß die Kleine zu klein wäre und das noch nicht versteht.
Ich will ihr irgendwie helfen aber weiß nicht was ich machen soll ohne daß sie beleidigt ist.

LG Z.

Beitrag von lilalaus2000 21.02.11 - 14:56 Uhr

Will sie denn Hilfe???

Alles was du tun kannst ist höchstens einen dicken Schneeanzug kaufen (billig auf dem Babybasar oder so)

Wenn sie keine Hilfe will, dann lass es lieber, denn das gibt dann nur böses Blut

Beitrag von zaubertroll1972 21.02.11 - 15:02 Uhr

Als das Baby zur Welt kam habe ich Ihr angeboten Ihr ein Lammfell für den Kinderwagen zu schenken ( da wußte ich noch nicht daß sie keinen gescheiten Wagen haben wird ). Sie wußte gar nicht wozu das genau da ist. Sie wollte aber auch noch gerne ein Mobile für das Bett.
Sie hat sich dann von mir das Mobile gewünscht.
Ich habe Ihr schon soviele Sachen gekauft und geschenkt. Sie hat sich so einen Fußsack für die Babyschale gekauft. Im Discounter Prospekt sah der wirklich nett aus aber der ist so dünn.....spätestens nach dem Auspacken hätte ich den wieder zurückgebracht.
Ja, wahrscheinlich hast Du Recht. Ich sage einfach gar nichts.
Aber kennst Du das Gefühl wenn Du siehst da läuft es vorne und hinten nicht richtig? Es fällt wirklich schwer da nichts zu sagen. Vor allem wenn sie mich anschaut und erzählt daß die Kleine wieder nur den ganzen Tag geweint hat.

LG Z.

Beitrag von lilalaus2000 21.02.11 - 15:17 Uhr

Oh ja ich verstehe dich gut. Solange aber das Kind nicht in Gefahr ist, kannst du nur zuschauen und so dezent wie möglich ihr zur Seite stehen, eine Freundin sein.....

Beitrag von binipuh 21.02.11 - 17:02 Uhr

Hallo,

bietet eure Stadtverwaltung vielleicht Beratung an?

Bei uns gibt es in jedem Stadtbezirk Familienbüros.
Die Mitarbeiter besuchen jeden Haushalt mit Neugeborenen und bringen ein kleines Willkommensgeschenk vorbei.
Dazu gibt es noch ganz viel Infomaterial zu Kinderbetreuung, Krabbel- und sonstigen Gruppen, Einrichtungen, Beratungsstellen etc.

Ist immer schwierig, wenn man befreundet ist.
Vielleicht kannst Du mal gemeinsam mit ihr irgendwo hingehen.
...so ganz unverfänglich.
Hier gibt es z.B. ein Mütterzentrum. Dort kann man sich auf nen Kaffee treffen und sich mit anderen austauschen.


Sabine, die wahrscheinlich vom hiesigen Großstadtangebot total verwöhnt ist.

Beitrag von zaubertroll1972 21.02.11 - 18:32 Uhr

Hallo,
ja da war schon kürzlich eine Dame die Ihr einige Versicherungen nahe gelegt hat und ihr eine Einladung zu einem "Babybreikurs" mitbrachte #kratz .
Zum Müttertreff habe ich sie schon geschickt aber scheinbar gibt es hier nichts mehr für Kinder unter 1 Jahr.
In die Stadt wird sie nicht fahren da sie kein Auto hat und es ihr noch zu stressig ist mit der Bahn.
Trotzdem danke für Deine Info.
Am besten ich sage erstmal gar nichts....vielleicht nur wenn sie fragt.

LG Z.

Beitrag von hael 21.02.11 - 19:01 Uhr

und wie wäre es, wenn du sie einen Buch für das 1. Lebensjahr des Kindes schenkst? oder bei der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung eines bestellst (die haben so einen). Ich wollte mir sowieso eins kaufen und jetzt schenkt es mir meine Schwiegermutter. Ich finde es voll praktisch, selbst als nicht überforderte Mutti. Aus deinem Beitrag verstehe ich, dass ihr leider keine Gleichaltrige Kinder habt...das ist Schade, denn so könnte man "unbemerkt" viel helfen, indem man zusammen sich bei einer Krabbelgruppe o.ä. anmeldet. Ich glaube, du kannst leider nicht viel machen, außer Ihre Freundin sein und immer einen offenen Ohr für sie haben. Gibt es vielleicht bei euch die Möglichkeit eine "leihoma" zu suchen (falls sie keine Eltern im Ort hat)? somit würde sie ja auch Hilfe von jemand anderes haben.

LG,

Leah

Beitrag von zaubertroll1972 21.02.11 - 19:20 Uhr

Ja das mit dem Buch ist eine gute Idee. Da werde ich mal schauen.
Mein Sohn ist 7 1/2.....daher könne wir jetzt nicht wirklich viel zusammen unternehmen.
Sie hat hier tatsächlich niemanden. Ihre Eltern und alle weiteren Verwandte leben in Bosnien. Ich glaube da ghet man auch etwas anders mit Babys um. Als die Kleine gerade geboen war und weinte hat sie ständig in die Hände geklatscht und ihren Namen gerufen anstatt sie gleich mal zunehmen. Sowas kenne ich gar nicht.
Aber das Buch ist eine tolle Idee...Danke und LG Z.