Tagsüber schlafen ein Kampf

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie ihr Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von svenjag87 21.02.11 - 14:53 Uhr

Ich weiß nicht was meine Kleine hat :-( Sie wird bald 9Monate und hat tagsüber noch nie gerne geschlafen. Wenn sie müde war habe ich sie durch die Gegend getragen, bis sie irgendwann eingeschlafen ist. Was meistens immer sehr lange dauert, da sie nie was verpassen wollte und immer wieder versucht hat sie krampfhaft wach zu halten.
Aber nun ist es noch viel schlimmer geworden. Sie ist im Moment eh häufig sehr schlecht drauf, da sie mitten in der Fremdelphase ist und die ihr sehr zu schaffen macht.
Wenn sie müde ist, trage ich sie durch die Gegend und sie kämpft so stark dagegen an, dass man sie kaum halten kann. Sie stößt sich mit Armen und Beinen weg. Schreit fürchterlich. Stößt ihren Kopf öfters hart gegen meine Brust. Schlägt um sich, kratzt dabei. Man kann sie kaum halten. Nach ein paar Minuten..mal mehr mal weniger hat sie es dann geschafft und schläft. Aber es ist jedes Mal furchtbar. Hinlegen und sie da streicheln oder singen oder sonst was geht auch nicht. Sie will schon auf den Arm...aber dann macht sie auf dem Arm so ein Theater.
Kennt ihr das? Geht es Jemanden genauso? Hat Jemand Tipps? :-(

Beitrag von wunki 21.02.11 - 15:05 Uhr

Mein Sohn (8 1/2 M) schläft auch nicht "freiwillig" ein. Erst sitze ich mit ihm auf dem Arm auf der Couch und singe oder erzähle. Irgendwann fängt er an zu meckern und ich versuche ihn mit Armbewegungen zu beruhigen...Meistens endet es darin, dass ich aufstehe, und wippend durch die Gegend laufe. Bis vor Kurzem hat er dann auf meinem Arm weitergeschlafen (ca. 1 bis 1 1/2 Stunden). Mittlerweile lege ich ihn dann neben mich auf die Couch und es funktioniert im Moment wieder - allerdings schläft er dann auch "nur" ca. 30 Min.). Mittags lege ich mich mit ihm in unser Bett im leicht abgedunkelten Schlafzimmer und meistens möchte er dann auch gestillt werden....Ich habe festgestellt, dass mein Sohn immer gegen 10:30 Uhr und dann um kurz vor 14 Uhr müde wird. Vorher brauche ich auch nicht groß versuchen ihn zum Schlafen zu bringen (selbst wenn er sich die Augen reibt)...denn er schläft fast immer um die gleiche Zeit ein.

Vielleicht ist deine Tochter schon übermüdet, wenn du versuchst sie zum Schlafen zu bringen? Schon mal mit Stillen probiert (sofern du stillst).

LG Wunki

Beitrag von svenjag87 21.02.11 - 15:22 Uhr

Wenn sie einmal eingeschlafen ist dann kann ich sie ruhig in ihr Bettchen legen. Ich muss dann nicht dabei sein. Nur sie zum einschlafen zu bewegen ist das große Probleme.
Sonst hatte sie auch schon immer ihre festen Zeiten. Doch durch die Fremdel Phase weint sie halt viel und schläft jetzt öfters mal ein bisschen hier und da. Sobald ich merke sie reibt sich die Augen und wird quengelig..versuche ich es dann.
Stillen konnte ich nur 4 Monate. Und Schnulli nimmt sie auch nicht zur Beruhigung.
Sonst konnte sie auch immer gut im Kinderwagen einschlafen. Aber selbst das klappt nicht immer. Sie will dann raus aus dem Wagen auf meinem Arm und dann geht der Kampf los... :-(
Sie tut sich dabei bestimmt auch immer weh. Wenn sie so doll mit ihren Kopf auf mein Schlüsselbein stößt. Und sie drückt ihre Nase und Mund so feste dagegen dass muss doch weh tun :-( Versuche ihren Kopf immer leicht an meine Brust zu drücken dass sie das nicht machen kann...aber mit Gewalt will ich das auch nicht machen :-(
Schlafen an sich tut sie dann eh nur höchstens eine halbe Stunde...dann wacht sie weinend auf :-(

Beitrag von betze28259 21.02.11 - 16:10 Uhr

entschuldige bitte das ich das so direkt jetzt schreibe, aber als ich das eben gelesen habe dachte ich nur: was würdest du machen wenn du da noch ein zweites Kind bei hättest??? Ich denke eher das es ein hausgemachtes Problem ist weil ihr eure Kids von anfang an daran gewöhnt habt nicht ohne euch zu schlafen und das wieder abzugewöhnen ist natürlich ein Kampf.

LG Betze

und bitte nicht falsch verstehen ,das ist echt nicht böse gemeint !!

Beitrag von wunki 21.02.11 - 17:07 Uhr

Warum soll ich meinem Sohn die Nähe verweigern, die er braucht/fordert? Es war nicht so von Anfang an, sondern es hat sich nachher so ergeben...und NOCH ist kein Geschwisterchen da und NOCH kann ich ohne Probleme alle seine Bedürfnisse ohne Einschränkung erfüllen. Ich gebe dir recht, dass es sich irgendwann vielleicht schwierig gestalten KÖNNTE, aber wenn man bedenkt, er bis zum Geschwisterchen min. 3-fach so alt sein wird, wie er jetzt ist, dann kann man auch vermuten, dass sein Schlafverhalten sich zumindest tagsüber schwer verändern wird.

(Hab ich auch nicht böse aufgefasst ;-))

LG

Beitrag von svenjag87 21.02.11 - 19:09 Uhr

1. Schläft die Kleine wunderbar alleine
2. Auch wenn sie nicht alleine schlafen wollen würde, wäre das auch kein Problem.
3. Auch mit zwei Kindern ist alles machbar. Oder mehr ;-)

Beitrag von vincent.mama 21.02.11 - 15:39 Uhr

Hallo. ich fühle mit dir #liebdrueck
Geht mir sehr ähnlich. Mein Sohn ist 7 Monate. Ich habe durch einen Tipp einer Mami festgestellt, dass nach ca. 2, 5 Stunden Wachphase eine Müdigkeitsphase kommt. Das heisst, ich achte darauf und lege mich dann mit ihm zusammen hin. Manchmal klappt es gut mit dem einschlafen, manchmal eher weniger.
Wenn es mit dem Hinlegen nicht klappt, pack ich ihn in die manduca, mullwindel über den Kopf und dann spazier ich mit ihm auf und ab und dann schläft er relativ schnell ein. Problematisch ist es dann mit dem Ablegen, das geht eher schlecht. Aber immerhin schläft er so bis zu ner Stunde.
Hast du eine Manduca oder ein Tragetuch? Vielleicht wäre das etwas. Du gibst ihr die Nähe, hast aber die Hände frei.
Ich könnte mir vorstellen, dass es schnell geht bei den Kleinen, dass der müde punkt überschritten wird. Vielleicht bekommt ihr es hin, regelmäsige und feste Schlafzeiten einzuführen. Bin auch gerade dabei.
Wünsche dir viel Kraft und Erfolg und wenn du die ultimative Lösung hast, lass es mich wissen ;-)

Beitrag von modo 21.02.11 - 15:47 Uhr

Hallo,

ohhhhhhhhhhh ja das kommt mir verdammt bekannt vor.
Ich dachte schon ich drehe durch-war auch kurz davor!

Ich hab mich dann schweren Herzens dazu entschlossen sie einfach mal in ihrem Bett brüllen zu lassen, denn nichts hat sie trotz Müdigkeit zum Schlafen gebracht und genau wie bei Euch hat sie sich auf dem Arm gewehrt!

Naja jedenfalls, es war bitter-sie hat beim ersten mal fast 40 Minuten geschrien und mir hat das Herz geblutet.
Beim 2. mal noch 10 Minuten und damit wars überstanden :-)

Jetzt schläft sie 1x täglich ( 11 Monate) friedlich ein und schlummert dann 1,5-2 Stunden.
Das will bestimmt nicht jeder machen und die meisten sind ja auch gegen sowas-war ich auch, aber ich wusste sonst nicht weiter und bei uns gings gut!

Alles Liebe

Beitrag von svenjag87 21.02.11 - 19:04 Uhr

Danke für eure Antworten. Ich denke ich werde jetzt noch etwas abwarten. Wir hatten ja schon feste Zeiten, doch durch die Fremdelphase nun hat sich das geändert. Da sie viel weint, ist sie halt mal schneller müde etc. Ich denke die Fremdelphase und die Zähne spielen vielleicht noch eine Rolle bei der Einschlafproblematik. Sie ist ein sehr sensibles Baby und hat vorher wunderbar auch alleine geschlafen. Nur im Moment geht es ihr einfach nicht gut. Werde jetzt noch ein bisschen warten und dann mal sehen ob es sich nicht von alleine wieder legt...