Mach ich das richtige??? Medikinet

Archiv des urbia-Forums Familienleben.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von ppeppi 21.02.11 - 18:18 Uhr

Hey ihr lieben

mal kurz zu meiner geschichte

Mein Sohn ist 7 und nimmt seit ca 2 Jahren Medikinet
Ich war eigentlich immer dagegen aber ich wollte auch nur
das beste für ihn und hab mich dann bereden lassen

Mittlerweile ist es so das er in der schule trotzdem nicht
gut mitkommt und ihm alles irgendwie zuviel ist
seine Lehrerin schwört darauf das Medikinet super Leistung zeigt
Sein Zeugnis sagt aber was anderes

Ich konnte mir das echt schlecht vorstellen und bat sie bitte doch mal
genauer drauf zu achten. Was die gute Frau aber nicht wusste
ist das ich ihn an diesen tagen keine Tablette gab;-)

Naja, ihr urteil war, wie erwartet, das er sich super anstrengt und mit macht

hmm ich hab das mal so von ihr hingenommen und nichts weiter zu gesagt
Jetzt frag ich mich aber was das alles noch soll mit Medikinet
ich mein seine Leistung ist gleich, er strengt sich an ob nun mit oder ohne
aber warum ist denn trotzdem alles so mies

zum beispiel hat er es auch ganz schwer anschluss zu finden er hat keine Freunde und das macht mich und ihn echt traurig

aber wenn es ihn traurig macht versteh ich immer nich warum er so gemein ist wenn andere kinder da sind

Vielleicht liegt es auch einfach daran das er schon immer der außenseiter war und hat das gemein sein als schutzhülle aufgebaut

Ich würde ihm echt mehr helfen wollen oder ihn in die richtige richtung weisen aber irgendwie nimmt er nichts von mir an
was kann ich denn jetzt noch tun oder was soll ich tun?

sorry fürs viele #bla

lg, die ppeppi

Beitrag von simone_2403 21.02.11 - 18:42 Uhr

Hallo

Hat dein Sohn die Diagnose ADHS?


Bei Agressivem Verhalten (oder Gemeinheiten) ebenso wie bei Angst wird Medikinet auch eingesetzt und sollte eigentlich auch da Wirkung zeigen.Hat er keine Begleittherapie?Was meint der behandelnde Arzt/Psychologe dazu?

Wie sieht es mit Selbstinstruktionstraining aus?

#winke

Beitrag von ppeppi 21.02.11 - 18:53 Uhr

also eigentlich heist es immer nur das er impulsausbrüche hat
nie war die rede von adhs

Bei seiner Ärztin haben wir einmal im monat einen termin um zu gucken was
los ist
aber eigentlich läuft es immer so ab das wir jedes verdammte mal neu erzählen müssen was bei uns generell los ist und wie er das medikament verträgt weil sie es sich nicht merken kann oder es sich nicht aufschreibt!

Man ich mach drei kreuze das sie gegangen ist und bin schon ganz gespannt, denn im März haben wir einen termin bei ihrer Nachfolgerin
und ich hoffe sehr das sie um einiges besser ist und wir voran kommen

Ach und er hat keine Begleittherapie


Beitrag von simone_2403 21.02.11 - 19:04 Uhr

Dann finde ich das gelinde gesagt blöd.Ein Kind mit einem Medikament vollzuballern ohne fundierte Diagnose,das grenzt echt schon an Wahnsinn.

Ich würde definitiv NICHT auf die Nachfolgerin warten,ich würde mir sofort einen kompetenten Arzt suchen.

Habt ihr in der Schule deines Sohnes einen Schulpsychologen?Hat er sich schon mal näher mit deinem Sohn befasst oder läuft da alles über die Lehrkraft?

Wenn kein Schulpsychologe zur Verfügung steht,wende dich bitte schleunigst an die EZB(Erziehungsberatungsstelle) Die haben Adressen von Ärzten die sich damit auch auskennen.Hör dich um bei anderen Müttern.Ein empfohlener Arzt ist meistens ein recht guter in seinem Bereich.

Ich würd keinen Tag länger damit warten.

Beitrag von ppeppi 21.02.11 - 19:46 Uhr

Es gibt leider keinen Schulpsychologen und bei der nachfolgerin haben wir am 4.3 einen termin und das ist ja eigentlich schon das empfohlenste hier in unserer gegend (Kinder u Jugendpsychiatrie)

Unsere vorherige Ärztin hat immer beides gemacht also das Medizinische und Psychologische
Bei der neuen ist es auch wieder so eine sache, die macht nur das Medizinische
ach mensch ich weiß auch nicht....

Beitrag von simone_2403 21.02.11 - 19:56 Uhr

Also ich würde es dir ans Herz legen das spychisch abklären zu lassen.Mit Medikamenten alleine,richtet man nichts aus,man behebt die Ursache nicht man mildert eventuell höchtens Symptome und das ist nicht der Sinn.

Meine 12-Jährige hat ADHS und mittlerweile sind wir Medikamentenfrei.Sie polarisiert über ihren Sport und über ihr Selbstinstruktionstraining.Natürlich fällt sie trotzallemab und an mal "aus der Rolle" aber das hält sich in Grenzen undich verbuche das dann ehr und Pupertärem Verhalten.

Es ist wirklich wichtig das dein Kind gute Psychologische Hilfe bekommt und nicht nur mit Medikamenten "zugeballert" wird.

Beitrag von sallyy07 21.02.11 - 20:42 Uhr

guten abend,
also nur zu deiner Info: Medikinet ist ein DEPOT Medikament das heißt wenn du es ein paar Tage lang gibst wird erst das Depot aufgebraucht.
ist klar das die Lehrerin keinen unterschied merken/feststellen konnte....

das kann man erst so sehen wenn dein Sohn das Medikament so 1 Monat lang nicht mehr nimmt.
lasse es abklären ganz einfach! Ferndiagnosen sind immer schlecht.



LG und alles Gute

Beitrag von ich-habe-zwei-davon 22.02.11 - 08:13 Uhr

ich hätte es mit der lehrerin und dem DEPOT nicht besser schreiben können in kurzen sätzen #pro


noch als zusatz:
solche medikamente setzt man nicht so ohne weiteres ab, sondern die tägliche dosis wird LANGSAM reduziert.


vg

Beitrag von ppeppi 22.02.11 - 09:43 Uhr

Also wir haben da ganz andere Erfahrungen gemacht.

Er bekommt ja "nur" morgens eine 10 mg und da merkt man sofort wenn
die wirkung raus is

Es ist immer blöd, jeder sagt was anderes
seine ärztin zum Beispiel meint wir können sie geben wie wir lustig sind
er bekommt sie auch nie in den Ferien und auch am wochenende nicht

naja das die ärztin nich die beste ist haben wir nun auch schon festgestellt und werden das nochmal genau checken lassen

Beitrag von ich-habe-zwei-davon 22.02.11 - 11:28 Uhr

sehr sehr unkompetent kann ich da nur sagen.


ich habe ein ads-kind und habe meine abschlussarbeit im AD(H)S bereich geschrieben - zur heilerzieherin,...

das eine ärztin sagt, ihr könnt die medi-tabl. geben wann ihr wollt - ich fasse es nicht und ringe nach worten #schock

vg

Beitrag von ppeppi 22.02.11 - 15:02 Uhr

ja so ist es aber und wir haben uns eigentlich nie darum gedanken gemacht
weil immer alles irgendwie verharmlost wurde von ihr und wir nicht wirklich erfahrungen damit hatten

er hatte zum beispiel auch mal zwei bekommen(20mg war zu viel er war total lustlos hat nur in der ecke gesessen)
dann sollten wir wieder auf eine dann wieder auf 15mg
dann wollte sie auf ein anderes medikament wechseln, das wollten wir aber nich
(ich komm jetzt nicht auf den namen aber es war irgendwas mit s)

na wie schon gesagt wenn wir anfang märz den termin bei der neuen ärztin haben werden wir nochmal von vorn mit ihr anfangen und sehen wo wir landen und ansonßten werden wir nach berlin oder so wechseln

Beitrag von sarah240806 22.02.11 - 05:59 Uhr

Guten Morgen liebe Peppi,

mein Sohn (9 Jahre) bekommt seit drei Monaten Medikinet. Nachdem ich wirklich alle Therapien, Heilpraktiker, Chiropraktiker etc. ausprobiert habe, da ich gegen diese Medikamente bin...Bei meinem Sohn wurde allerdings ein ausführlicher ADHS-Test durchgeführt von meinem Kinderarzt. Mein Sohn hat ADHS und hat im Unterricht ständig gestört, spielte den Clown etc. Seine Lehrerin hat mir also nahegelegt, ihm Medikamente zu geben ):0. Seit er Medikinet nimmt, klappt es in der Schule sehr gut. Nicht immer, aber meistens. Er steht jetzt in Deutsch auf 1, allerdings war er auch ohne Medikamente gut in der Schule (2-3). Das Verhalten meines Sohnes (Agressivität) hat sich nicht viel geändert und ich finde abends ist es viel schlimmer als vorher (der sogenannte Rebound-Effekt)...Also, bitte lass erstmal von jemand anders klären, ob dein Sohn ADHS hat. Hat er in allen Fächern Probleme oder nur in Deutsch oder Mathe? Vielleicht hat er nur eine Teilschwäche und braucht dort spezielle Hilfe? Viel Sport und natürlich eine begleitende Therapie sind sinnvoll. Ich fange mit einer Verhaltenstherapie an und Robin spielt Fußball und möchte unbedingt reiten. Was mir auch persönlich viel geholfen hat, war ein Seminar zur Erziehungshilfe bei ADHS Kindern. Dort hat man einfach einen Austausch mit anderen Müttern und kann über Probleme sprechen und Freundschaften schließen.

Alles Gute wünscht Sarah

Beitrag von ppeppi 22.02.11 - 09:54 Uhr

Hallo sarah

gerade für mich war es auch nicht einfach im die Medikamente zu geben und ich hab auch alles probiert um es noch anders hin zu bekommen

Bei ihm ist es so das er nicht den clown spielt oder so, er kommt halt nur nicht mit
Zum Beispiel ist ja jetzt halbjahr gewesen und er hat sich in dem letzten halben Jahr nicht die Zahlen merken können
er kann zwar schon fast bis 100 zählen aber wenn man ihn sagt er soll die fünf schreiben, weiß er nicht wie die aussieht und wir bekommen es trotzdem ihm nicht beigebracht und das obwohl wir jeden tag lernen
Probleme hat er in allen fächern

Auch beim sport sieht es nicht anders aus. Also er würde gerne und er kann aber nicht so wie er will
er ist in seiner bewegung eingeschränkt und erfährt auch da nur ablehnung

Beitrag von leonie133 22.02.11 - 12:00 Uhr

ähh,
er ist in seiner Bewegung eingeschränkt? Was heißt das denn? Ist er körperlich behindert, hat er eine Spastik, ist er stark übergewichtig oder was?

So wie du hier schreibst, habe ich das Gefühl dass du diesem Kind völlig hilflos gegenüber stehst, nicht weißt wo du anfangen sollst und einer offenbar unfähigen Ärztin vertraust. Kein Arzt auf dieser Welt würde über ein Medikament sagen, dass man es geben darf "wie man lustig ist". Ich glaube das denkst du dir aus, um dich zu rechtfertigen.

Dein Kind braucht wahrscheinlich in vielerlei Hinsicht Förderung, Therapie und ggf. stationäre Betreuung.

Ich glaube einfach nicht, dass dein Sohn garnichts "kann"!!!!

Beitrag von ppeppi 22.02.11 - 14:54 Uhr

Ich denk mir das aus? aber sonst gehts noch ja!!!
Wenn die ärzti der meinung ist das die dosis so gering ist das er es so bekommen kann wie wir es für richtig halten wo denk ich mir das dann bitte aus?
Sorry aber das hättest dir auch klemmen können!!!!!

Das er in seiner bewegung eingeschrenkt ist bedeutet das er nicht so kann wie er will. Er kann nicht schnell rennen oder hüpfen weil er die beine nicht geknickt bekommt und außerdem knick-senk-spreiz Füße hat.
Er läuft um es mal bildlich darzustellen wie ein pinguin

Und nur mal zur info ich stehe ihm nicht hilflos gegenüber, ich mach wo ich nur kann
Er ist jetzt schon in Ergo u Sprachtherapie in behandlung und besucht außerdem die tagesgruppe

Beitrag von ich-habe-zwei-davon 22.02.11 - 15:37 Uhr

lass dich von frustrierten, ahnungslosen usern hier nicht runter machen - rechenschaft musst du schon gar nicht ablegen. #aha

Beitrag von ich-habe-zwei-davon 22.02.11 - 15:36 Uhr

kurz und knapp:

deine antwort ist ja wohl voll daneben! #putz


ich wünsche dir, kein kind der besonderen art zu haben, da kann einem der brechreiz kommen.

solltest du keine ahnung von diesem krankheitsbild haben, so einfach mal den mund halten. sich gegebenfalls seine meinung denken und sie nicht kund tun.


falls es dir neu sein sollte:
viele ad(h)s kinder, stehen sich selbst im weg, gerade bei der motorik.
ad(h)s wird in den meisten fällen auch erst wirklich im schulalter diagnostiziert!


kopfschüttelnde grüße #schock



Beitrag von leonie133 22.02.11 - 16:58 Uhr

ach Gottchen. Ich habe überhaupt keine Aussage zu AD(H)S gemacht. Ich habe lediglich gefragt, inwiefern ihr Sohn in der Bewegung eingeschränkt ist, da sie das nicht weiter erläutert hat...

Und ja, es stellen sich mir die Nackenhaare hoch, wenn ich lese, dass jemand ein Medikament quasi nach Lust und Laune gibt bzw. eigenmächtig absetzt!!

So, dann kümmere dich mal weiter um deinen Brechreiz, ich kann bei so einem beleidigten Rumgezicke nur lachen...