Was soll ich nur kochen ???

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von jun1810 21.02.11 - 20:47 Uhr

Hallo,
ich habe zwei Jungs, fast 3 und 5 Jahre alt, und bin wirklich am Verzweifeln, was das Essen angeht.
Der Große mag lediglich Kartoffeln - am liebsten kleingedrück mit Milch, Reis, Pfannkuchen mit Zimt und Zucker und Nudeln. Er ist keinerlei Obst und Gemüse. Auch weigert es sich stirkt, etwas anderes zu probieren.
Der Kleine ist da etwas - aber wirklich nur etwas - einfacher. Ihm kann ich mal Gemüse unterjubeln - aber auch nur, wenn er es nicht sieht.
Beide haben als Kleinkinder ganz normal gegessen. Gläschen in allen Variationen, Selbstgekochtes mit Gemüse und allem Drum und Drann
Auch Fleisch essen beide nur nach Lust und Laune, aber eher nicht.
Selbst Pizza oder Pommes essen sie nicht.
Auch morgens und abends gibt es nur wenig, was sie mögen. Am liebsten Toast mit Marmelade, Honig oder Nutella. Der Kleine nimmt dann wenigstens mal eine Scheibe Schinkenwurst. Oder Honey Pops oder ähnliches.
Sie mögen beide trockene Brötchen und Laugengebäck.
Ich bin total erschöpft, wenn es um´s Essen geht. Wir machen es aber nicht zum großen Thema, da ich denke, dass der Schuss sicherlich nach hinten losgehen würde. Ich biete immer wieder etwas an. Sage auch, dass es wichtig für den Körper ist, gesunde Lebensmittel zu essen. Das hat nur zur Folge, dass mein Großer mir immer sagt: ich esse doch Kartoffeln und Reis. Das ist doch gesund. ...
Was soll ich nur machen? Bzw. Was soll ich bloß noch kochen?
Ich selber mag eigentlich fast alles. Es ist aber echt schwierig, mittags für mich etwas anderes zuzubereiten, da ich das ja immer nur in minimalen Mengen brauche. Und das ist bei vielen Sachen immer so schwierig.

DANKE schon Mal für´s Lesen.

Nicole

Beitrag von schullek 21.02.11 - 20:54 Uhr

hallo,

es mag sich hart ahhören,. aber ich würde mich beim kochen nicht mehr nach den kindern richten. nur noch so, wie man es in der familie genrell macht. eben halt mal das, was jeder am liebsten isst. aber nicht dauerhaft.
das gibt es dann und deine kinder können sich aussuchen, was sie davon essen. du entscheidest also, was es gibt, und sie entscheiden was un wieviel davon sie essen.
bei usn ist es so, dass wir beschlossen haben (ab dem zeitpunkt an dem unser sohn bei uns mit aß), dass jede von uns von jeder art gemüse min. einen löffel voll essen muss, damit das kind eben sieht, dass wir alle es essen oder eben probieren. bisher klappt das sehr gut. unser soh hat wie auch wir vorlieben, aber auch er bekommt seinen kleinen löffel voll und isst ihn auch. er probiert also so gut wie immer. wäre gut, wenn du das bei deinen auch hinbekommen würdest. die kleine oder große löffel regel zum probieren.
lg

Beitrag von jun1810 21.02.11 - 21:05 Uhr

Danke für deine Mail.
So etwas ähnliches habe ich auch schon probiert. Die Idee finde ich und fand ich super. Allerdings hatte sie einen Haken. Unser großer Sohn hat es in den Mund genommen, runtergschluckt (ohne zu kauen) bekam häufig einen Husten- und Würgeanfall und hat schlimmstenfalls das Essen wieder heraufgewürgt. Eklig aber leider wahr.
Ich habe auch schon für "mich" gekocht und ihnen die Wahl gelassen, ob sie etwas davon essen möchten. Es ist kaum vorstellbar, aber sie haben bis abends nichts gegessen. Und dann auch nur ein paar Bissen von ihrem Brot. Das ganze habe ich 3 Tage gemacht. Danach hatte ich einfach Bedenken, dass dieses "Experiment" ihre Gesundheit angreift.

Beitrag von tascha3577 21.02.11 - 20:59 Uhr

Hallo Nicole,
willkommen im Club :-) ! Mein Sohn ist auch 5 und genauso ein Schnörgelesser wie deine 2. Als Baby alle Gläschen egal was drin war.
Beim Selbstgekochten wurde dann schon aussortiert und das Theater fing an. Er isst Nudeln ( alle Sorten ob mit oder ohne soße ), Fleisch sehr gern, Würstchen, Salatgurke, Apfel, Birne und ab und zu Pfirsich das war es dann auch schon. Kein Gemüse, keine Kartoffeln nur Pommes :-( !

Er geht jetzt 3x ganztags in den Kindergarten und isst dann auch dort.
Mittwochs ist für ihn Horror dann gibts Suppe die isst er nicht es wird nicht mal probiert. Ansonsten isst er alles hat sogar schon Gemüse dort gegessen aber nur als Ausnahme. Ich hoffe auch das es sich gibt, denn ich sehe ehrlich gesagt nicht ein wegen ihm immer eine Extrawurst auf den Tisch zu stellen. Mittlerweile sind wir soweit das er es wenigstens versucht und wenn es ihm nicht schmeckt kann er gern noch ne Scheibe Brot, mit Butter und Wurst essen als alternative aber erst nach dem Versuchen !
Probiert er nicht mach ich auch kein Brot, ziemlich hart fällt mir auch nicht immer leicht aber zumindest hatte ich vor 2 Wochen das Erfolgserlebnis das er zusammen mit mir ein Püree aus Kartoffeln, Broccoli, Karotten und Blumenkohl gemacht hat es gab Soße dazu. Wir haben mit dem Püree einen Vulkan auf den Teller "gebaut" und die Soße war die Lava !! Hat super geklappt hätte ich nie gedacht er sah ja in der Küche zu wie ich das ganze Gemüse püriert hab bzw er half dabei und der Teller war leer wäre das vielleicht mal ein Vorschlag ?

lg

Beitrag von basket 21.02.11 - 21:04 Uhr

Hi!
Ich kann dich sehr gut verstehen, da meine Kinder auch oft eine Phase haben in der sie am liebsten sieben Tage in der Wochen Nudeln essen würden!
In die Tomatensauce kommt bei uns immer Gemüse, dass ich dann so lange pürriere bis das Gemüse unkenntlich ist!
Ansonsten haben wir die Regel, dass alles immer probiert werden muss. Im Notfall würde ich ganz normal kochen und wenn die Kinder nicht essen wollen, dann kommt das essen halt weg und es gibt nichts bis zur nächsten (Zwischen)Mahlzeit. Das ist zwar hart, aber manchmal die einzige Möglichkeit (hoffentlich steinig mich jetzt keiner!)
Lg Basket, deren Jungs auch keine Pommes und Pizza essen!

Beitrag von jun1810 21.02.11 - 21:08 Uhr

Danke für deine Mail.
So etwas ähnliches habe ich auch schon probiert. Die Idee finde ich und fand ich super. Allerdings hatte sie einen Haken. Unser großer Sohn hat es in den Mund genommen, runtergschluckt (ohne zu kauen) bekam häufig einen Husten- und Würgeanfall und hat schlimmstenfalls das Essen wieder heraufgewürgt. Eklig aber leider wahr.
Ich habe auch schon für "mich" gekocht und ihnen die Wahl gelassen, ob sie etwas davon essen möchten. Es ist kaum vorstellbar, aber sie haben bis abends nichts gegessen. Und dann auch nur ein paar Bissen von ihrem Brot. Das ganze habe ich 3 Tage gemacht. Danach hatte ich einfach Bedenken, dass dieses "Experiment" ihre Gesundheit angreift

Beitrag von bibi78 21.02.11 - 21:05 Uhr

Hallo! Ich kann dich gut verstehen, kenne das von meinem Großen auch. habe dann irgendwann angefangen, daß er mir beim kochen helfen durfte (natürlich nichts mit Messer schneiden oder so) Das hat ihm wahnsinnigen Spaß gemacht und die Gerichte bekamen dann immer andere Namen, bzw. die Zutaten. So wurde aus einer Gemüsesuppe z.B. eine Kinder-Zaubersuppe, mit viel Kindergemüse. Allein der Name hat ihn dann schon überzeugt, daß er es probiert und siehe da, heute ist er fast alles ( ausser Kartoffeln und Paprika ) Vielleicht hilft es ja auch bei dir!

LG Bianca

Beitrag von murmel72 22.02.11 - 00:20 Uhr

Hallo,

keine Extrawuerste, aber auch nicht absichtlich kochen, was sowieso keiner mag, nur um den Willen durchzusetzen ;-)

Bei uns mache ich es so: Klar koche ich gerne die Lieblingsessen der Kinder, aber nicht immer.
Wenn ich etwas koche, dass sie nicht essen wollen, gibt es als Alternative ein belegtes Brot.

Und: Es wird nicht sattgegessen an Nachtisch. Also: wer Nachtisch haben will, soll auch vorher wenigstens ein bisschen "normales" Essen gegessen haben. Sprich - Gekochtes oder belegtes Brot.

Gruss
Murmel

Beitrag von viva-la-florida 22.02.11 - 12:41 Uhr

Hi Nicole,

ich hatte irgendwann so die "Faxen dicke", dass ich keine große Rücksicht mehr genommen habe.

Habe gekocht, was ich wollte bzw. das mit meinem Mann abgesprochen. Da unser Herr Sohn immer was zu nörgeln hatte, egal was auf den Tisch kam.

Und siehe da. Er ist nicht verhungert. Wurde satt. Hat sich eben für sich das passende rausgesucht. Wenn er mal gar nicht wollte, gabs halt ein Brot.

Gut war auch, ihn ein wenig ins kochen mit einzubeziehen. Dann schmeckts doch gleich 2 mal so gut ;-)

LG
Katie