Schlechte Mutter? -vorsicht lang-

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Beitrag von love16072005 21.02.11 - 20:51 Uhr

Hallo!

Muß mir mal von der Seele schreiben, was mich bewegt.....

Nach langen Versuchen schwanger zu werden und einer endlich erfolgreichen Kinderwunschbehandlung bin ich am 02.01.2010 Mutter geworden. Nachdem wir so lange daruaf gewartet hatten, habe ich gedacht, das nun die schönste Zeit meines Lebens beginnt....

Leider hatte ich nach der Geburt gesundheitliche Probleme. Schon im Krankenhaus wara ich eingeschränkt, mich um meine Tochter zu kümmern, da ich recht viel Blut verloren hatte und einen festen Blasenkatheter liegen hatte. Mein Mann übernahm deshalb viele Aufgaben. Als wir dann zuhause waren, ging es leider so weiter. Ich fühlte mich unsicher im Umgang mit meiner Tochter und mein Mann war sehr verliebt in die Kleine und manchmal hatte ich das Gefühl, zu wenig Zeit mit ihr zu haben. Entzündete Dammnaht, undefinierbare Schmerzen beim Stillen und Beckenbodenprobleme taten ihr übriges. Aufgrund der gesundheitlichen Probleme drehte ich mich kopfmäßig viel um mich selber und konnte die Kleine auch nicht im Tragetuch tragen. Das machte dann immer mein Mann, der zwei Monate Elternzeit hatte.

Heute glaube ich, daß mir in den ersten zwei Monaten viel an Körperkontakt und Zeit mit meiner Tochter gefehlt haben, die jetzt zu diversen Problemen führen.

Problem 1 ist das Essen. Mona hat sehr schlecht Beikost akzeptiert bzw. immer wieder voll verweigert, sodaß ich fast 1 Jahr immer weider voll gestillt habe. Im Dezember zog ich dann für mich die Reißleine , weil ich körperlich an meine Grenzen ging. Seitdem isst sie, mehr schlecht als recht und nur ausgewählt. Morgens ein halbes GOB-Gläschen, mal eine dicke Salzstange oder eine Scheibe Fleischwurst, mittags 100 Gramm Milchbrei, nachmittags eine halbe Banane oder ein halbes GOB-Gläschen, abens 100 Gramm Milchbrei. Wir lassen sie immer probieren, um sie an herzhafte Sachen ranzuführen, aber sie will nicht so recht. Trockene Nudeln oder Reis gehen teilweise, Gläschen gar nicht, Sachen mit Sosse gar nicht.

Problem 2 ist das Selbstregulieren. Mona ist kein aufgedrehtes kind, aber sie schafft es nicht, von allein runterzukommen. Von daher stille ich sie in den Schlaf. Allein geht es gar nicht. Sie weint, schreit und erbricht. Momentan können wir sie nicht mal in ihr Bett ablegen, was an der Seite offen direkt an unserem Bett steht. Also schlafen wir zu dritt auf 1,20m ..... Tagsüber, wenn ich Wäsche mache, krabbelt sie schon mal rüber, aber abends.... keine Chance... Einschlafstillen mittags mache ich nur, wenn sie gegessen hat, damit ich vom Stillen weg komme. Falls sie nicht isst, was selten vorkommt, kann ich sie auch in der Manduca in den Schlaf tragen.

Problem 3 ist das Selbstvertrauen. Vielleicht denkt ihr jetzt: Klar, wenn die Mutter keins hat.... das mag stimmen... Meine Freundin sagte zu mir, daß Mona vom köperlichen schon längst laufen könne. Sie ist super gut in der Aufrichtung, steht oft schon frei, kann aus dem Stand allein runter, läuft an einer Hand. Aber sie traut sich anscheinend nicht. Irgendwie sehe ich da auch den roten Faden durch unsere ganzen Probleme: sie kann sich nicht abnabeln. Stillen, Schlafen, das geht doch alles in die gleiche Richtung.

Ich weiß aber nicht, was ich tun soll oder was ich besser machen kann. So oft denke ich, daß ich doch etwas falsch machen muß, wenn Mona solche Probleme hat, sich abzunabeln.
Wenn ich mich nun noch mehr entziehen würde, würde ich sie aber doch auch noch mehr mit ihren Bedürfnissen allein lassen. Oder sehe ich das falsch? Bin ich zu soft?

Allein, daß ich hier schreibe, löst in mir schon wieder das Gefühl aus, eine schlechte Mutter zu sein, weil ich meine Probleme nicht selber lösen kann.....

Vielleicht hoffe ich einfach darauf, daß jemand schreibt, daß es bei ihr ähnlich war und sich gegeben hat. Oder ein paar Tipps....


Sorry für das lange Posting...

Grüße

Eure Love

Beitrag von majasophia 21.02.11 - 21:05 Uhr

also wo fang ich an?

das was du beschreibst, ist alles total normal! das hat absolut nichts damit zu tun, dass du sie die ersten 2 monate nicht im tragetuch hattest!

du bist eine ganz normale mama, die ihr kind liebt und dein kind ist auch völlig normal! du hast gestillt und stillst immer ncoh, das ist doch schonmal super; deine kleine scheint eine völlig normale entwicklung zu haben, da sie schon anfängt bald zu laufen..

die probleme, die du beschreibst, sind eigentlich gar keine!

das mit dem schlafen ist voll normal; ich kenne etliche familien, wo du kinder einschlafhilfe benötigen; oft ist es die brust; bei uns ist es auf der brust liegen *hehe
wir haben auch ein familienbett, da sophia unsere nähe nachts noch braucht und sorry mit etwas über einem jahr ist das sowas von natürlich und normal- mach dir darüber gedanken, wenn die kleine mal 12 oder so ist..aber nicht die nächsten jahre...bitte!!!

das mit dem essen ist auch total normal; viele kinder haben probleme mit der beikost; meine kleine ist auch keine soße; ich lasse sie probieren und freue mich, wenn ihr was schmeckt! einfach nciht aufgeben, sie nimmt sich so viel wie sie braucht und das ist nicht jeden tag das gleiche und das ist vor allem nicht das gleiche wie die kinder deiner freundinnen!!! vertraue ihr da einfach!

und dass sie sich beim laufenlernen noch nciht ganz traut, ist auch normal; aber sie wird sich irgendwann trauen und loslaufen! das ist völlig nnormale entwicklung, die JEDES kind durchmacht; kein kind steht einfach auf und läutf- sie müssen üben und ihre ängste vorm hinfallen überwinden- wenn sie es geschafft haben, ist das ein toller erfolg!

und bitte: deine kleine muss sich doch nicht jetzt schon abnabeln, sie ist doch gerade erst geboren worden; das kann sie mit 18 noch machen, wenn sie auszieht!

mach dich nicht verrückt, es ist alles bestenS, die probleme, die du beschreibst, sind ganz normal und die hat jede Mutter, auch wenn sie es nicht imemr zugeben!
du brauchst dich nicht schlecht zu fühlen; genieße das leben mit deinem wunschkind und freue dich mit ihr, wenn sie fortschritte macht!

vertraue dir selbst und deiner tochter; es ist bereits alles gut!

liebe grüßle

Beitrag von sunflower.1976 21.02.11 - 21:10 Uhr

Hallo!

Was, was Du schreibst, klingt für mich alles ziemlich normal und überhaupt nicht ungewöhnlich.

Zu Deinem ersten Problem... Deine Tochter isst doch recht gut! Ich denke eher, dass Du selber Deine Erwartungen, in Bezug auf ihre Essensmengen verändern musst. Klar, sie sollte lernen, eine einigermaßen ausgewogene Ernährung zu akzeptieren. Vielleicht hilft Dir das Buch "Mein Kind will nicht essen" von Carlos Gonzales. Da geht es hauptsächlich um Kinder, die lange gestillt werden und wenig Beikost akzeptieren. Aber auch für Eure Situationen stehen dort jede Menge wertvoller Tipps drin, die Dir den (selbstgemachten) Stress bezüglich des Essens nehmen werden. Eine Regel aus dem Buch, an die ich mich bei meinen Kindern strikt halte: "Ich entscheide, was es wann zu essen gibt und meine Kinder entscheiden, wie viel sie davon möchten." Die Essensmengen werden also nicht kommentiert, auch nicht, wenn das Kind gar nichts isst. Das Kind wird nicht überredet oder gar gezwungen, mehr zu essen und es werden in der Regel auch keine Alternativen angeboten.

Dein zweites Problem... Es ist nicht ungewöhnlich, dass ein Kind zum einschlafen seine Eltern braucht, vor allem, wenn es eine liebgewonnene Gewohnheit ist. Mit mangelnder Selbstregulierung hat das eher wenig zu tun. Deine Tochter liebt es, neben Euch zu schlafen (was ganz natürlich ist). Das ist eine Gewohnheit, die sie sicher nur ungerne aufgibt. Wie fändest Du es, wenn jemand Deinen heißgeliebten Kaffee beim Tageszeitung lesen morgens verbieten würde oder Du plötzlich nicht mehr an Deinen Mann gekuschelt einschlafen dürftest (oder irgendwas anderes)? Würdest Du das einfach so hinnehmen oder protestieren?

Meine beiden Kinder sind erst mit ca. 15 Monaten gelaufen. Frei stehen konnten sie vorher auch schon. Mit mangelndem Selbstwertgefühl hat das nichts zu tun. Frei stehen können ist was ganz anderes als das Gewicht von einem Bein auf das andere zu veralgern. Manche Kinder stehen "ewig" frei und laufen dann plötzlich 10 Schritte los. Anderer tappsen wochenlang ein, zwei Schritte, bevor sie hinfallen.
Mein großer Sohn ist einen Tag nach dem ersten Schritt komplett durch´s Zimmer gelaufen - und vorher hat er sich kaum getraut, den Tisch loszulassen.

Ich finde das alles, was Du beschreibst, ganz normal. Ich glaube eher, dass Du viel zu sehr "kopfgesteuert" planst und erhoffst. Lass Deine Tochter sich in ihrem Tempo entwickeln und unterstütze sie dabei. Natürlich ist es wichtig, dass Du Dich nicht dabei vergisst. Aber mach Dich doch nicht selber so fertig!
So blöd es klingt...jedes Kind entwickelt sich anders.


Beispiel meine beiden Söhne (2,5 und 5,5 Jahre alt):
Mein großer hat eine Sprachentwicklungsverzögerung bei ansonsten normaler Entwicklung. Er ist hat durch diese Problematik ein eher schlechtes Selbstwertgefühl, spürt aber sehr genau, was andere Menschen brauchen (schon als kleines Kind), ist hilfsbereit, denkt sehr weit mit und voraus, ist sehr umsichtig usw.
Mein kleiner Sohn quatscht in 6-8- Wort-Sätzen, ist motorisch sehr weit aber im Vergleich zu unserem großen Sohn sehr impulsiv, bockig und "ich-bezogen" isst nur wenig und wird noch zwei Mal pro Tag gestillt. Sohn.

Mach Dich bitte nicht selber fertig und vertrau Dir, dass Du es schon richtig machst!

LG Silvia

Beitrag von schwarzesetwas 21.02.11 - 21:12 Uhr

Ich frage mich, wo Dein Problem ist.

Gut, die Geburt wart nicht toll.
Du konntest trotz dessen Dein Kind stillen.
Du bist wieder gesund geworden.

Dein Kind läut noch nicht? Und?
Sie ist in dem Alter, wo das von heute auf morgen passiert. Und wenn nicht: Kein Drama.
Dein Kind isst noch keine Stücke?
Nun ja. Arbeite dran. Ist doch nicht schlimm.
Dein Kind kann sich nicht abnabeln?
Warum sollte sie?
Sie ist doch noch klein. Sie sollte das noch gar nicht.

Wo bist Du denn eine schlechte Mutter?
Schreist Du Dein Kind an?
Schlägst Du es?
Gehst Du nicht auf sie ein?
Lässt Du sie schreien?
Hungert sie?
Wechselst Du keine Windeln?
Emfpindest Du kein Liebe für sie?

Kannst Du alle Fragen mit ja beantworten: Bitte. Dann gib Dir Deine Antwort selbst. :-)
Wenn nicht: Jede Mama macht (mal) Fehler.
Keiner ist perfekt.

Ich glaube, Du hast Dich selbst schon gehört, aber leider mit den Ratschläge(r)n aus Deiner Umgebung noch Probleme.

Lg
SE

Beitrag von stefkad 21.02.11 - 21:15 Uhr

Huhu,
ich schreibe Dir nur mal kurz, hab nicht viel Zeit.
ALso ich glaube nicht, dass Du eine schlechte Mutter bist, nein wirklich nicht! Bitte red Dir das nicht ein!
Meine Tochter ist fast genauso alt wie Deine (12.1.10 geboren) und sie wird auch noch in den Schlaf gestillt, schläft im Elternbett (obwohl ihr eigenes Bett neben unsrem steht), wurde auch fast 11 Monate voll gestillt und isst auch jetzt nur wenig, spielt am liebsten nur, wenn ich mit ihr auf dem Boden sitze, kann noch nicht laufen, aber frei stehen und ich denke auch oft, vom motorischen her könnte sie bestimmt schon laufen, aber sie traut sich noch nicht ;)) Ich finde das alles total normal und wuerde nie auf die Idee kommen, zu glauben, ich hätte da etwas falsch gemacht.
Also bitte mach Dich nicht so fertig. Deine Tochter ist doch grad 1 Jahr alt geworden, da muss sie noch nicht selbst einschlafen können, finde ich zumindest. Und auch mit dem Laufen hat sie noch Zeit!!! Ich kenne außerdem viele Kinder, die in dem Alter kaum was essen...

Liebe Grüße
Steffi

Beitrag von modo 21.02.11 - 21:16 Uhr

Hallo,


also ich find an deinem Geschriebenen auch nichts merkwürdiges.

Vorwürfe denke ich, machen wir uns alle mal-weil wir eben gute Mütter sind und immer Zweifel haben ob wir auch alles richtig machen!!!

Jedes Kind ist anders und jede Mutter auch!
Und jede Mutter geht auf ihr Kind ein im besten Gewissen.

Ach was mache ich mir oft Sorgen, ob ich dies und jenes richtig oder falsch mache-das ist normal!

Mach einfach so weiter wie gehabt, vertrau in euch beide und lass andere quatschen was dein Kind zu können hat!!!!

Alles Liebe

Beitrag von mami3u9 21.02.11 - 21:18 Uhr

Ach du meine Nase lass dich mal ganz doll#liebdrueck

Also erstens eine schlechte Mutter wärst du wenn du dein Kind misshandeln würdest machst du das NEIN also.
Ein Baby weiß ganz genau wer seine Mama ist und diese bindung wird so schnell nicht brechen nur weil du die erste zeit etwas weniger da warst für sie.
Mein Käfer Nele wurde am 03.01.10 geboren denkste die futtert ordentlich Pustekuchen ich stille heute Teielweise noch voll.
Einschlafen geht nur an der Brust.
Wenn deine Schnegge nicht in ihrem bett sein will is das doch ein gutes Zeichen sie will bei ihrer Mama sein deine nähe deine liebe spüren .
Anstatt über deine bett größe zu meckern kauf die nen 1,80m bett.
Genieße dies doch meine maus schläft immer bei uns (die werden so schnell groß).
So mit dem Laufen ja mein Käfer läuft auch schon seit sie 11 monate ist aber sie hat auch große geschwister wo sie hinter her muss.
Und wenn deine freundin der meinung ist sie könnte schon laufen wenn dein kind noch nicht so weit ist dann ist sie noch nicht so weit.
Ich kenne kinder die laufen mit 16 monaten noch nicht das hat nichts mit Selbstvertrauen zu tun.
Kauf ihr doch mal nen puppenwagen womit sie laufen kann geh mit ihr auf den Spielplatz unsere liebt es du lernst ander Mütter kennen damit du auf andere gedanken kommst und deine maus hat andere kinder.

Von Heute auf morgen kannst du eh nichts ändern aber seh die Situation anders Lass sie bei dir schlafen sie braucht dich.
Gib ihr alles zu essen in die hand was ihr auch esst.
Du wirst sehen dit wird schon und ne schlechte mutter bist du bestimmt nicht .

lg mami3u9 mit käfer Nele

wenn du jemanden zum schreiben brauchst dann schreib mich ruig über meine vk an;-)

Beitrag von love16072005 21.02.11 - 21:21 Uhr

Erste einmal vielen dank euch beiden für die lieben und ausführlichen Antworten.

Das beruhigt mich ja schon mal.

Ich fühle mich oft so allein mit meinen Entscheidungen, da keiner in meinem Bekanntenkreis anscheinen so viele "Probleme" wie wir hat.
Wenn ich mich gar nicht auf meinen Bauch verlassen würde, würde ich sie nicht so viel tragen ("wenn du sie trägst, merkt sie ja gar nicht, daß sie ein Individuum ist...") und sie noch stillen ("wie, du stillst immer noch?").

Nur wissen es alle besser und verunsichern mich damit enorm. Es ist eben nicht der normale Weg, so auf sein Kind zu hören und viele der eigenen Bedürfnisse zurückzustellen. Und ja, ich würde gern mal weider mehr Platz als 30-40 cm zum Schlafen haben. Aber dann muß vielleicht ein eigenes Bett her.

Ich bin bestimmt keine verbissene Mama, deren Kind als erstes laufen lernen soll, aber auch ich muß vielleicht noch begreifen, daß solche Entwicklungen eben immer körperlich und geistig vom Kind gemeistert werden müssen. Vorallem bin ich ja gar nicht so scharf drauf, daß sie läuft.... So wie ich Mona kenne, wird es dann erst recht stressig ;-)

Also, vielen Dank euch! Jetzt geht es mir schon ein bißchen besser. Muß wohl meine Ohren mehr auf Durchzug stellen...

#danke Love

Beitrag von love16072005 21.02.11 - 21:24 Uhr

Ups, seid ihr schnell- wollte den ersten beiden antworten- so aber eine Runde kollektives Riesen-Dankeschön an euch alle!

Ihr seid super!

Love

Beitrag von nana13 21.02.11 - 23:30 Uhr

Hy

Also ich gebe auch noch meinen senf dazu.

Thema laufen:
theoretisch hätte mein sohn schon mit 10 monaten laufen können, er stand super sicher alleine, kam ohne sich zuhalten in die hocke und wider rauf, und lief an einer hand ja er rann fast. aber loslassen um gar keinen preis.
er war einfach nicht so weit, und dan mit 13 monaten als er gerade viel unsicherer lief als davor lies er los.
gib ihr zeit sie müssen sich ganz sicher sein das es klappen kan, davor lassen sie nicht los. mit drängen erreicht man genau das gegenteil.

Essen:

mein sohn trank mit 1 jahr mehr oder weniger zu jeder malzeit an meiner burst, da er sehr wenig ass.
brei gar nie, und vom tisch sehr wenig aber mit begeisterung.
mach auch da kein druck kan auch mehr verhindern als nützen bringen.

hast du schon mal überlegt ihr vom tisch essen zugeben und nicht gläschen? mein sohn wollte eigentlisch schon sehr früh vom tisch mit essen ich dacht nur immer nein er muss erst brei essen.

meine tochter will auch keinen brei aber hat mit 7 monaten fast alles vom tisch mit gegessen. und sie isst echt gut(bis auf die letzen wochen)

Schlafen:

Wir haben unser bett quergestellt seit dem die kleine auf der welt ist (aber gut unser bett ist immerhin 160 bereit)
aber so haben wir auch alle 4 platz, aber mein mann und ich schlafen dan sehr an den rand gedrängt. ;-)

sprich doch mal in aller ruhe mit ihr, sage ihr das du wider mehr paltz zum schlafen brauchst. das sie ja auch immer grösser wird und dadurch auch immer weniger platz zu 3 im bett sei.
aber das sie immer wider wen es nötig ist in eurem bett kommen darf.
aber das es dir zuviel wird.
sage ihr lass uns zusammen über das du in deinem bett schläftst, egal ob im bett gleich daneben oder in einem eigenem zimmer das müst ihr entscheiden.

ich habe das mit meinem sohn gemacht da ich es nicht mehr ertrug jede nach ihn so nahe zuhaben und nach wenigen nächte schlief er in seinem bett ohne das er weinte oder so, aber er kommt immer noch oft zu uns, aber das stimmt für mich so.

Ich habe lukas sehr lange in den schlaf gestillt anders konnte er nicht einschlafen das ging noch bis dez. seit einem monat stille ich ihn gar nicht mehr, habe auch mit ihm darüber geredet und es ging erstaunlich schnell habe nie damit gerechnet.

höre nicht auf die anderen, aber auf dich, es muss für dich stimmen und nicht für irgendwelche andern leute sei es oma und opa oder völlig fremde.
du dein mann und eure tochter ihr seit eine familie und ihr müsst euch wohl fühlen!

es gibt bei mir immer mal wider tage da ich keine geduld haben und manchmal ungerecht bin, das ich ruhe verlange obwohl er ganz normal spielt,singt oder was auch immer, das ich entlich möchte das er schläft, aber er mir noch etwas erzählen will und ich gar nicht mehr zuhöre.
oder das ich ihn mal anbrülle obwohl er gar nichts schlimmes gemacht hat.

ich denke das ist normal, aber ich finde es wichtig das ich mich bei ihm dan auch entschulidge und ihm versuche zu erklären warum ich gerde so böse war.

du bist kein schlecht mutter allse so was dir nicht einreden ob von anderen oder von deinem gewissen.
und noch was auch eine schöne geburt ohne komplikationen gibt es immer wider probleme.

lg nana

Beitrag von sockikatze 21.02.11 - 21:22 Uhr

Hallo!

erstmal #liebdrueck und nochmal #liebdrueck!!

Du bist mit Sicherheit eine gute Mutter. Und das sieht auch dein Kind so, glaub mir. Für sie gibt es keine bessere Mama!

Die Anfangszeit war bei uns auch schwierig. Ich hatte nen Notkaiserschnitt und meine Maus musste auf die Intensiv. Dann die ersten 3 Monate. Bauchweh, Unsicherheit und alles ist neu und anders. Ich habe lange gebraucht um mich in meine Mutterrolle einzufinden obwohl es ein Wunschkind war. Aber das hat sich gegeben. Bestimmt ist die Unsicherheit bei dir auch nicht mehr so wie am Anfang. Klar gibt es immer wieder Situationen wo man denkt: Mach ich alles richtig, Bin ich eine gute Mutter, bei anderen klappt das viel besser und und und.
Aber jedes Kind ist anders. Und du weißt am besten was für dein Kind gut ist.

Essen: Meine 2 Neffen essen auch total schlecht. So ähnlich wie du schreibst. Gib ihr einfach das was ihr auch esst. Sie isst schon wenn sie Hunger hat. Das mit dem Essen wird auch von Monat zu Monat besser.

Schlafen: Ihr habt ihr jetzt leider dieses Einschlafstillen angewöhnt. Wenn du abstillen willst, dann mach es. Dein Kind wird sich umgewöhnen. Gib ihr etwas Zeit. Wenn du wissen willst wie unser Einschlafritual ist dann sag bescheid!

Laufen: Deine maus ist 13 Monate. Es ist vollkommen OK wenn sie sich noch nicht traut allein zu laufen. Lass ihr die Zeit die sie braucht. Dann weiß sie, sie hat die Sicherheit Mama ist da! Versuch sie zu stärken aber nicht zu drängen!

Deine Mona hat keine Probleme sich abzunabeln. Sie will sich nicht abnabeln und muss es auch nicht. Sie braucht ihre Mama noch und das ist doch vollkommen i.O in ihrem Alter. Sie liebt dich und möchte bei dir sein. Genies es, es wird nicht immer so sein!

Versuch dich nicht mit anderen zu vergleichen.

GLG sockikatze

Beitrag von beni76 21.02.11 - 21:27 Uhr

Hi Love

#liebdrueck

Also erstmal, Du bist keine schlechte Mutter!!!
Du konntest nichts dafür, dass es Dir nicht gut ging und es ist nicht rückgängig zu machen! Streich diesen Gedanken mal ganz schnell wieder aus Deinem Kopf #nanana

Essen:
Dass Mona schlecht isst, das haben viele (Still) Kinder, solange Du kein Problem hast sie in den Schlaf zu stillen, dann tue es, ist doch nicht schlimm :-)
Du machst es doch richtig, bietest Ihr alles an und zwingst sie zu nichts!
Biete Ihr vielleicht nochmal Fingerfood an, manche Kinder mögen das lieber....
Sie wird bestimmt auf den Geschmack kommen :-)

Selstregulierung:
das muss sie noch nicht können, sie ist erst 1 Jahr #liebdrueck und es gibt viele viele Kinder (ich bin überzeugt, dass es der größere Teil der Kinder ist) die in den Schlaf begleitet werden, oder gar gestillt werden!
Vielleicht könnt ihr so langsam mit einem ruhigen Ritual beginnen, dass mit viel kuscheln, schmusen oder singen sein könnte! In einem schummerigen Licht und ohne Lärm und Hektik!
Vielleicht kann sie so auch etwas runterkommen!
Ich setzte mich mit meiner Tochter im dunklen Zimmer auf den Schaukelstuhl, singe ihr drei vier Lieder vor und halte sie ganz doll an mich gekuschelt #verliebt und dann kann ich sie hinlegen und rausgehen! Allerdings hat sie damit nie Probleme gehabt!
Mein Sohn wurde in den Schlaf begleitet bis er 2 Jahre alt war.


Selbstvertrauen
Ich denke nicht, dass es an mangelndem Selbstvertrauen liegt, dass Mona noch nicht laufen kann!
Das ist ein Prozess, der sich nicht nur in der Muskulatur abspielt, sondern viele Faktoren (Gehirn, Koordination etc.) müssen dafür reifen!
Meine Kinder sind mit 18 und 16 Monaten gelaufen und ich glaube nicht, dass sie ein "gestörtes" Selbstvertrauen haben;-)!
Lass Dich von Deiner Freundin nicht verunsichern!

Ausserdem muss sich Mona mit einem Jahr noch nicht abnabeln! Meine Tochter wird 2 und hängt teilweise an mir wie eine Klette #schwitz
Trotzdem glaube ich, dass das alles ganz normal ist! Das sind mini-kleine Wesen, die ohne uns einfach verloren wären!!!

Du wirkst auf mich, als ob Du viele Dinge richtig aus dem Bauch heraus entscheidest und Dich durch Bücher, Ärzte ,Freunde total verunsichern lässt!
Probier mehr auf Deinen Instinkt zu hören, für mich hört sich Mona nach einem total normalen Kind an und Du nach einer total normalen Mutti, die ihr Kind liebt #liebdrueck

Mach Dir nicht zuviele Sorgen #klee

Lg
#blume beni mit lino #verliebt und chiara #verliebt



Beitrag von nuckelspucker 21.02.11 - 21:37 Uhr

hey du,

mach dir nicht so viele gedanken, sondern nimm dein kind ganz fest in die arme, schmuse mit ihm, wann immer es geht. zeig ihm, dass du da bist und es sich immer auf dich verlassen kann. wenn es sich auf dich verlassen kann, dann wird es sich auch irgendwann abnabeln von dir.

laufen können einige schnell, andere trauen sich ewig nicht. das hat aber nichts mit einer vielleicht schlechten mutter zu tun.

dass dir die erste zeit fehlt, kann ich nachvollziehen. ich hatte beim zweiten sohn einen notkaiserschnitt, der mich fast ein jahr lang verfolgt hat. zum einen, weil ich den ersten sohn normal zur welt gebracht habe und die stunden danach einfach wunderschön waren, als er auf meinem bauch lag. das fehlte mir bei sohn nr. 2, er wurde geholt und mein mann ging mit ihm in den kreißsaal zum kuscheln, ich aber wurde ärztlich versorgt.

zum anderen mussten wir nach 5 tagen wochenstation noch weitere 5 tage in die kinderklinik. dort musste ich mir ein gemeinsames zimmer mit ihm erkämpfen und die tage waren sehr hart für mich.

oft dachte ich, die fehlenden kuscheleinheiten ganz zu beginn seines lebens fehlen ihm, aber das ist quatsch.

freu dich, dass dein mann dich so unterstützt.

das einschlafen ist oft kraftraubend, das kenn ich, aber auch das wird besser, glaub mir. halte durch und gib deiner tochter und dir zeit.

alles gute

claudia

Beitrag von rike29 21.02.11 - 21:38 Uhr

Hallo!

Dass du dir so viele Gedanken machst, zeigt schon, dass du sicher keine schlechte Mutter bist.
Du hattest einen schlechten Start mit deiner Kleinen und es fällt dir schwer, das endgültig zu verarbeiten. Versuche, dein Selbstvertrauen wieder aufzubauen, auf dein Gefühl zu hören und die Dinge gelassener zu sehen. Ich weiß, das ist oftmals schwierig. Aber meist ist es der Schlüssel und die Lösung vieler Probleme.

Nun aber konkret zu den genannten Problemen.
1. Nimm den Druck raus bei den Mahlzeiten. Sie nimmt sich, was sie braucht. Unsere Kleine hat lange Zeit auch nur sehr kleine Mengen gegessen. Meine anfänglichen Sorgen haben sich als unbegründet erwiesen. Mittlerweile isst sie oft gut, manchmal aber eben auch nicht.
Isst du mit ihr zusammen? Ich würde auf Familienkost umstellen und die Breie reduzieren. Nudeln, Reis, Kartoffeln mit Gemüse als Fingerfood kommen meist gut an.

2. Begleite sie weiterhin in den Schlaf. Auch das Einschlafstillen würde ich beibehalten, wenn es für dich in Ordnung ist. Ich habe Hannah abends auch in den Schlaf gestillt bis sie 15 Monate alt war. Dann wollte sie von sich aus nicht mehr. Versuch der Einschlafbegleitung etwas Positives abzugewinnen. Genieß die Nähe zu ihr in diesem Moment, versuch selbst zu entspannen und auszuruhen, wenn du dich mit ihr hinlegst.

3. Sie hat noch ganz viel Zeit mit dem Laufen zu beginnen. Lass ihr Zeit und lass dich nicht verunsichern durch solche Bemerkungen wie von deiner Freundin. Ist doch toll, dass deine Kleine schon frei stehen und an einer Hand laufen kann. Der Rest kommt ganz bestimmt!
Sie muss sich doch noch nicht abnabeln. Sie ist gerade erst ein Jahr alt!! Das kommt alles noch früh genug. Manche Kinder brauchen eben mehr Nähe und Sicherheit als andere. Das ist einfach so und liegt mit großer Wahrscheinlichkeit nicht an dir.

Du bist nicht zu soft. Gib deinem Kind Sicherheit und ganz viel Nähe. Lass ihr Zeit, sich in ihrem Tempo zu entwickeln und lass dich nicht unter Druck setzen und verunsichern von Bemerkungen anderer oder irgendwelchen Entwicklungstabellen.

Unsere Große war auch lange unsicher, sehr anhänglich und oft ängstlich. In ein paar Wochen wird sie 6 Jahre alt und ist nun ein sehr selbstbewusstes und selbstständiges Kind.

Vertraue dir und ihr!

Alles Liebe für euch
Ulrike mit Amelie (fast 6 Jahre) und Hannah (fast 16 Monate)

Beitrag von marathonbaby 21.02.11 - 21:52 Uhr

Sie steht schon frei und läuft an einer Hand - das ist doch toll! Meine Tochter wird morgen 16 Monate alt und zieht sich gerade mal alleine hoch. Was meinst du, was ich mir manchmal anhören muss:-p?

LG, Marathonbaby

Beitrag von woelkchen1 21.02.11 - 22:09 Uhr

Mensch, du machst dir doch deine Probleme selber!


Meine Tochter wurde 20 Monate in den Schlaf gestillt im Elternbett, selbst Beistellbett war zu weit.
Gelaufen ist sie spät- allerdings hab ich sie nicht an der Hand laufen lassen- da "mußte" sie eben irgendwann allein los...
Brei ging gar nicht, ich hab Ewigkeiten vollgestillt, irgendwann hat sie aber gut gegessen.

Und ich hab mich noch nie gefragt, ob was nicht mit ihr stimmt! So kleine Mäuse müssen sich überhaupt nicht abnabeln, alles zu seiner Zeit.

Und gerade die körperlichen Entwicklungen wie laufen, krabbeln ect. führen die Mäuse auf anderem Wege wieder zurück zu Mama- alles was entfernt macht auch irgendwie Angst.
Meine Tochter klebt schon immer an meinem Rockzipfel, was mich nie störte. Aber sie ist ein absolut selbstbewußter kleiner Mensch, und jetzt geht sie mir schon manchmal zu sehr ihre eigenen Wege!

Hör auf zu grübeln und erfreue dich an dem, was du hast, nicht, was du nicht hast!

Wer so lange stillt, hat die "fehlende Nähe" der Anfangszeit längst wieder gut gemacht!

Du machst dir viel zu viel Gedanken!

Beitrag von muehlie 21.02.11 - 22:31 Uhr

Ähm, nö! :-)

Ich hatte während und nach der Geburt keinerlei gesundheitliche Probleme, ich war mit den Kindern jeweils alleine zu Hause, habe beide viel getragen, gestillt etc. Also alles ganz anders als bei dir.

Und trotzdem habe ich das, was du beschreibst, selbst erlebt. Beide Kinder sind keine tollen Esser. Bei meinem Sohn habe ich schulmäßig Brei eingeführt, meine Tochter bekam Fingerfood. Das Ergebnis ist so ziemlich dasselbe: es wird alles abgelehnt, was man nicht kennt, und die Auswahl der "essbaren" Sachen ist recht klein, die Mengen (bei meiner Tochter) auch.
Mein Sohn konnte sich mit knapp 8 Monaten hochziehen und lernte sehr schnell, an Möbeln etc. entlang zu laufen. Alleine laufen konnte er trotzdem erst mit ziemlich genau 13 Monaten. Auch er traute sich einfach lange Zeit nicht.
In den Schlaf gestillt wurde mein Sohn, bis er ca. 14 Monate alt war, meine Tochter, bis sie ca. 23 Monate alt war. Beide haben von sich aus angefangen, darauf zu verzichten. Meine Tochter ließ sich auch nachts lange Zeit nur von mir beruhigen, bei meinem Lebensgefährten wurde sie hysterisch.

Also alles im grünen Bereich bei dir. Sei einfach weiter für die Kleine da. Ich denke nämlich auch, dass es alles nur noch schlimmer machen würde, wenn man versuchen würde, die Kleinen in die Selbstständigkeit zu schubsen, bevor sie selbst wirklich bereits dafür sind. :-)

Beitrag von derhimmelmusswarten 22.02.11 - 06:19 Uhr

Du bist bestimmt keine schlechte Mutter. Anderen geht es mit Sicherheit auch so. Meine Tochter kam 07/2009 nach komplizierter Geburt 10 Tage auf die Intensivstation und für mich war es auch total komisch, sie dann erst mit nach Hause nehmen zu können. Ich hatte damals Gott sei Dank noch Hilfe von meinen Großeltern. Dennoch muss ich zugeben, dass mich ihr Geschrei nervt und ihre unruhige Art. Dass sie nicht hört und außer im Kindergarten schlecht isst, dass sie nicht mehr durchschläft und permanent krank ist. Ich hätte auch gern ein pflegeleichtes Kind. Aber vielleicht gibts die auch gar nicht und die Eltern lügen sich das bloß zurecht #schwitz Ich frag mich oft, wie die das früher gemacht haben. Mit viel Arbeit in Haus und Hof und ohne jegliche Hilfsmittel (Waschmaschine etc.) und ohne Kindergarten #schock Ich empfehle dir in jedem Fall, falls verfügbar und bezahlbar, einen Kitaplatz für deine Tochter zu suchen. Das wird ihr sicher gut tun und in der freien Zeit, die du dann hast, kannst du auch ein bisschen entspannen.

Beitrag von love16072005 22.02.11 - 12:52 Uhr

Puh, ich bin ganz überwältigt von den vielen Antworten!

Vielen, vielen Dank!!!!!!!!!!!!!

Es tut mir unheimlich gut, so viel Bestätigung bekommen zu haben und zu sehen, daß ich anscheinend doch keine so große Ausnahme bin, sondern es ganz viele gibt, die darauf vertrauen, daß sich bei ihrem Kind durch zeit und nähe viel Selbständigkeit und Vertrauen entwickeln wird.

In meinem Umfeld sieht das echt anders aus. gerade meine Freundin (die mir wichtig ist) hat immer unheimlich viele Tipps, die ich aber einfach bei mir nicht sehe. Da sollte ich wohl mal mit ihr drüber sprechen- oder die Ohren mehr auf Durchzug schalten....;-)

Gerade, was das Essen anbelangt, kann ich sicherlich noch lockerer werden. Da Mona in der ersten Zeit nach der Geburt recht stark abgenommen hatte ( in den ersten 5 Wochen) ist das wohl auch so ein altes Thema, welches ich mit rumschleppe. Damals hat die Vertretungs-Hebamme ziemlich Panik verbreitet und ich mußte nach Wecker stillen usw. Mona hat damals einfach schon ihren eigenen Rhythmus gehabt und fing eben erst später an, zuzunehmen.

Ich sitze schon mit ihr zum Essen und esse dann auch, leider ist es mit dem zu dritt essen schwierig, da mein Mann so spät nach Hause kommt. Meist kriegt sie erst ihren Abendbrei und probiert dann bei uns alles durch. Am liebsten isst sie herzhaft und ganz abgefahrene Sachen wie Pfälzer Leberrolle (natürlich ohne Brot) oder Käse-Lauch-Suppe.... Das kam aber auch erst vor kurzer Zeit. Die Breie und Gläschen hat sie sich eher ausgesucht, nachdem wir es eine Zeitlang mit Fingerfood probiert hatten. Sie wollte nur süß....

Beim Schlafengehen haben wir schon feste Abläufe/Rituale. Es klappt bei ihr einfach besser, wenn ich mich recht fest an Zeiten halte, wie z. Bsp. Mittagsschlaf von 12-12:30 Uhr und dann ca. 2 Stunden und abends um 20 Uhr ins Bett. Eine Stunde vorher wird nicht mehr so viel getobt, wir räumen zusammen (mehr oder weniger ;-)) Spielsachen weg, die Aktivitäten werden ruhiger. Dann wird beim fertigmachen die Spieluhr aufgezogen, Füße werden kurz massiert, Schlafsack an und rüber ins Bett, wo mein Mann oder ich mit ihr das "Einschlafbuch" gucken. Danach stille ich dann und sie schläft.

Ich denke, daß ich mich schon auch mehr um Auszeiten für mich kümmern muß. Da wir bald anfangen zu bauen, ist ds nicht so einfach. Aber es entlastet mich bestimmt, mal Zeit für ein Buch oder ähnliches zu haben. Leider haben wir kaum Familie hier. Kita-Plätze unter 3 kann man auch vergessen, aber da ich ab nächstem Jahr allerspätestens wieder ein paar Stunden arbeiten möchte, werde ich nach dem Umzug schon mal frühzeitig nach einer Tagesmutter schauen.


Nochmals vielen, vielen Dank an alle!

Love

Beitrag von doreensch 22.02.11 - 13:29 Uhr

Für mich klingt das alles als wenn DU halt etwas vermisst. Vielleicht solltest du jetzt noch eine Art Bonding probieren, geh halt eine weile täglich Abends mit ihr nackig in die Wanne, Haut an Haut das baut die Bindung auf die du offensichtlich vermisst bzw. zu vermissen glaubst.

Laufen.. deine Kleine muss noch gar nicht laufen können sie wird es tun wenn ihr Körper es kann bis dahin übt sie eben

Sie stillt scheinbar lieber statt richtig zu essen, also sucht sie ja deine Nähe.. ihr wird also gemeinsames nackiges baden auch sehr gut gefallen

Sie will deine Nähe, will dich und wenn sie grad mehr Nähe will dann gib ihr das, sie wird sich schon abnabeln, laufen etc. wenn sie soweit ist. Natürliche Neugierde die ein Kind dazu treibt sich den radius um die Mutter zu vergrößern wurde bislang noch jedem gesundem Kind mitgegeben

Genieß dein Kind, morgen ist es wieder einen Tag älter.. gg

Beitrag von fee1972 22.02.11 - 13:58 Uhr

Also ich fange mal an ;-)

Laß dich als erstes mal virtuell richtig drücken :-)

So , alles was du beschreibst sind ganz normale Umstände und auch ganz normale Gefühlsagen . Du bist das erste Mal Mutter und willst 101 % geben , wirst daran aber immer scheitern . Ist menschlich und nicht verwerflich .

Ich habe meine 4. 13 Monate voll gestillt da sie auch eine komlplette Essensverweigerin war . Angefangen hat sie mit 14 Monaten vom Tisch mit zu essen , Fleisch kam erst mit 17-18 monaten dazu . Letztendlich habe ich sie 2,5 Jahre gestillt , wobei das letzte halbe Jahr nur noch nachts .

Mein 5. wurde 7 Monate voll gestillt , danach war ihm nach festem Essen und er haute bei Tisch richtig rein . Verzichtete aber auch weiter nicht auf seine Mamamilch . Mittlerweile ist er auch 18 monate und von Abstillen sind wir noch um Welten entfernt .

Durchschlafen ? Alleine schlafen ? Weit gefehlt , wir praktizieren das Familienbett um überhaupt an schlaf zu kommen , zumindest meinerseits . Mein Mann ist da wesentlich glücklicher dran ;-)

So zu derGeburt kann ich dir sagen , es hat sich in deinem Kopf , ebenso wie in meinem Kopf , festgesetzt das dir die ersten Zeiten fehlen . Das kann ich vollkommen nachvollziehen . Denn mein 2. kam mit Notsektio und viel Glück auf die Welt und mir fehlen " nur " die ersten 5 Tage , die ich ihn gar nicht gesehen habe . Da hab auch ich noch dran zu knabbern . Da wirst du aber mit Leben lernen ;-)

Frei Laufen ? Da waren meine kinder alle unterschiedlich . Von 4 Wochen vor dem Geburtstag mit hin zum 14. Monat . Jedes Kind hat da sein eigenes Zeitgefühl und seine eigene Motivation . Laß dich da von niemenadem beirren . Warum , wieso läuft dein Kind nicht ? Hör nicht hin . laß sie es selbst lernen , wann sie es möchte . Genauso wird es mit dem Essen sein . Versuchen ok , aber niemals etwas erzwingen weil es der Norm entsprechen soll .

Ansonsten , wenn es dich nicht zu sehr belastet , das stillen noch nicht aufgeben . Sie sucht und braucht deine Nähe . Sie merkt aber auch deine Unsicherheit .

Versuche dir und ihr möglichst viele Ruhepausen zu gönnen . Mit Kuscheleinheiten , einfach nur mal Nuckeln . Sofern du es eben magst . Solltest du mit einer inneren Ablehnung dran gehen , wird das nichts und ihr reibt euch nur noch mehr auf .

Ich muß mir diese Ruhephasen auch irgendwie immer hart erkämpfen . Bei 5 Kindern und Job nicht immer einfach . Dafür müssen dann mal Dinge liegen bleiben .

Hast du vielleicht Ritule vor der Schlafenszeit ?

Bei wird sich ausgezogen , mit vel Spaß und lachen , ndem wir dabei rum albern , dann gibt es Abendbrot , danach entweder lesen oder ein wenig singen und natürlich eine klene Kuschelrunde . Wenn ich die beiden kleinsten nacheinnder zum schlafen hoch bringe , dann summe , bz. singe ich schon leise ein Gute Nacht Lied bis zum Bettchen . Ich betrete den Raum bei Luis im Dunkeln , lege ihn hin , decke ihn zu dann beuge ich mich ins bettchen und er schling nochmalseine Ärmchen um mich , ich ziehe die spieluhr auf und gehe raus . Bei Emily ( 4 J. ) brennt immer eine kleine Lampe , aber das ritual ist das selbe .

Und das jeden Abend und immer zur gleichen Zeit . Ok , einschlafstillen habe ich nie gemacht , da kann ich dir wirklich nicht was zu sagen .


So zum Abnabeln , ist es noch viel viel zu früh . Das tun meine Großen mit 17 , 18 und 12 noch nicht . Sie wollen immer groß sein und rufen doch nach Mama , wenn mal was nicht so klappt wie sie wollen oder Kummer und Sorgen haben .


Alles in allem machst du alles richtig . Versuche nur deinen Kopf ein wenig freier zu bekommen und einfach zu genießen , sofern du nicht schon wieder arbeiten gehst .

Und laß dir von niemandem einreden , auch nicht von dir selbst , das du eine schlechte Muter bist . Dann würdest du dir über diese Dinge keinen Kopf machen . Du willst alles richtig machen und die selbstzweifel die man oft hat , de sind sowas von normal .

ch frage mich das auch oft genug : Habe ich alles richtig gemacht ? Ich bin auch oft mit meinen Kräften am Ende .

Aber die kleinen Liebkosungen die man von den Kleinen bekommt oder die strahlenden kleinen Augen sagen dann mehr als 1000 Worte . Versuche sie zu verstehen , deine Kleine wird sie dir zeigen .

So , jetzt hab ich mehr geschrieben als ich wollte und hoffe ich konnte dich etwas aufmuntern und bestärken .


Kopf hoch , du machst das schon

LG Dany





Beitrag von fee1972 22.02.11 - 15:08 Uhr

Ohje soviele Fehler drin , kommt davon wenn man beim Stillen schreibt ;-)

Noch was , laß das Umfeld reden und beratschlagen soviel sie wollen . Vertrau da ruhig auf dein Bauchgefühl .

Bei Langzeitstillen bekomme ich auch immer dumme Kommentare . Ich steh dazu und fertig ist . Ich genieße diese Innigkeit , denn die kommt so nie wieder .

Nochmals ein #liebdrueck#liebdrueck

LG Dany