Schwangerschaftsdepression???

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von steinbergi 21.02.11 - 22:21 Uhr

Hallo,

wir erwarten unser zweites Wunsch-Baby. Alles lief eigentlich gut für uns, aber inzwischen kann sich meine Frau über das Baby nicht mehr so richtig freuen. Sie ist in der 11 SW und ständig von Übelkeit begleitet. Ab und zu sehe ich in Ihren Augen ein paar Tränen. Hat jemand Erfahrungen mit einen "Durchhänger" in der Schwangerschaft? Was kann man dagegen unternehmen?
Ich habe mit ihr darüber gesprochen. Sie weist, dass wir ein Problem haben, aber so richtig erklären kann Sie es auch nicht.

Beitrag von haruka80 21.02.11 - 22:28 Uhr

hallo,

erstmal abwarten, das kann auch erstmal an der Hormonumstellung liegen, das kann ab 13./14. Woche wieder ganz anders aussehen.
Ich hab in der 1. SS Depressionen gehabt, was man dagegen machen konnte? Nix, Psychotherapie kann man machen oder ne stationäre Therapie oder MEdikamente nehmen. Ich habe alles abgelehnt, bin da selbst durch und hab mich zu Hause verkrochen.

Wenn die Übelkeit nachlässt, kann es wieder anders aussehen, sowas schlaucht, ich hab in der letzten SS bis zum Ende daran gelitten und nur gegenangegessen, Zwieback, Nüsse...

Am besten beim Frauenarzt ansprechen, wenns nicht besser wird, ne Hebamme kann da auch sehr helfen.

L.G.

Haruka

Beitrag von steinbergi 21.02.11 - 22:36 Uhr

... danke für Deinen Beitrag!

Beitrag von helena.h 21.02.11 - 22:52 Uhr

Hallo Steinbergi,

leider kann ich dir nicht weiterhelfen. Ich würde aber, sollte es schlimmer werden oder länger anhalten auf jeden Fall beim Frauenarzt "petzen" oder deine Frau dazu bewegen sich Hilfe zu suchen!
Ich finde es toll, dass du dich so sorgst und versuchst deiner Frau zu helfen! Sie hat Riesenglück mit dir!

Alles Liebe, Helena

Beitrag von 152631 22.02.11 - 07:07 Uhr

Hallo
Ich hatte in der zweiten Schwangerschaft übergeben bis zum 6 Monat und eine fette SS depression meine mädels sind grade 1 1/2 jahre auseinander was damals ein anständiges Hormonchaos gegeben hat ....das geht wieder rum entweder 12 woche oder bis spätestens zur 20 woche hat mir damals ein arzt gesagt in der klinik...du kannst dich gerne via pn melden...im übrigen kann dir die Übelkeit auch den letzten nerv und eine menge kraft klauen

alles alles Gute

Beitrag von lona27 22.02.11 - 10:10 Uhr

Mir erging es phasenweise in der Schwangerschaft auch so. Sobald ich den Kleinen aber spüren konnte (das geht beim zweiten ja auch früher), hab ich eine ganz andere Verbundenheit gespürt und war glücklich darüber. Die Übelkeit bei deiner Frau wird ja auch hoffentlich bald verschwinden. Bis dahin sei einfach für sie da, sei verständnisvoll und manchmal hilft es einfach, sie ohne Worte in die Arme zu nehmen.

Manches lässt sich garnicht weiter erklären, zumindest nicht mit dem Verstand. Da spielen die Hormone einfach eine riesige Rolle und sie wird selber nicht wissen, was los ist.

Wenn sie weint, gib ihr ein Taschentuch, nimm sie in den Arm und biete ihr Ruhe an. Sonne, frische Luft und Abwechslung können auch helfen - gerade jetzt wo es wieder heller ist draussen, kann es dem Gemüt unheimlich gut tun. Schon eine halbe Stunde Bewegung an der frischen Luft hilft sogar bei diagnostizierten depressionen besser als manches Antidepressiva. Deine Frau wird dann erst Recht was davon haben!

ich wünsch euch alles Gute - aber ich vertraue darauf, dass alles besser wird, wenn ihr erstmal ein paar Tage/Wochen weiter seid!

Beitrag von sanne4 22.02.11 - 11:27 Uhr

Hallo,

ich habe Erfahrungen damit. Und es stimmt, so richtig machen kann man dagegen leider nichts. Ich bin jetzt in der 17. Woche und so richtig gut geht es mir erst seit etwa einer Woche. Emotional und körperlich gesehen. Mir war dauerschlecht und ich war sehr anfällig auf Infekte und die Hormonumstellung hat mich von allem was mir lieb ist weggetrieben. Ich habe mich also auch von meinem Mann entfernt #schmoll. Er hatte Schwierigkeiten damit umzugehen, was ja verständlich ist. Ich sagte ihm nur, dass er es einfach aushalten solle. Ich konnte meine Laune nicht kontrollieren und habe mich einfach nur zurückgezogen. Hatte grad so Kraft für den Job und für meine kleine Tochter (3Jahre). Seit 2 Wochen geht es aber aufwärts. Es ist irgendwie heller geworden und der Nebel ist weg. Allerdings muss ich auch Dinge aufarbeiten mit meinem Mann. Das ging nicht spurlos an uns vorbei. Wir müssen uns wieder annähern. Das klingt zwar wirklich verrückt, aber ich war wirklich nicht ganz bei mir - und das 4 Monate #schwitz. Versuch Geduld zu haben, auszuhalten, da zu sein. Es ist schwer, das weiß ich. Ich wünsche euch alles Gute und ich hoffe, dass es bald wieder besser geht und ihr euch richtig freuen könnt. Ich kann es mittlerweile immer mehr.

LG Sanne mit Klara *29.2.2008 und #ei 16+0

Beitrag von steinbergi 22.02.11 - 20:33 Uhr

Vielen Dank an euch allen!
Es hilft wirklcih sehr zu wissen, dass wir nicht "alleine" vor der o.g. Herausforderung stehen. Grüße