Kaninchen locken

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von cornichon 21.02.11 - 22:46 Uhr

Hallo,
weiß grad nicht wie ichs besser nennen sollte. versuche seit über ner Stunde eines meiner Kaninchen einzufangen. War nachmittags beim Tierarzt mit ihm (ihr) wegen Blähbauch und gefressen hat sie auch nicht) Muss also päppeln hab ich auch noch gemacht, als wir vom TA zurück waren. Dann dachte ich, es wär ne gute Idee, sie wieder in den Freilauf zu setzen (Freigehege), damit sie Bewegung hat (wegen dem Blähbauch).
Sie wär jetzt eigentlich nochmal dran mit päppeln. Sab simplex soll ich auch nochmal geben. So, nun sitz sie einem der unterirdisch gegrabenen Gänge und ich komm da nicht ran. Eigentlich hatte ich alles so angelegt das man da nur ein paar Trittflächen hochheben brauch, um fast überall ranzukommen. Aber es gibt wohl doch ein paar Schlupflöcher, keine Ahnung, wo sie sich verkrümelt hat. Ein paar Mal hab ich sie noch gesehen, aber sie war zu schnell, nicht zu kriegen. Scheint auch etwas mobiler inzwischen zu sein. Gestern wars kein Problem sie zu fassen.
Ich könnt mich so#klatsch, das ich sie nicht in den Stall gesperrt habe. Da könnt ich sie wenigsten regelmäßig ohne Stress füttern. Morgen muss ich auch ganz früh raus und zur Arbeit, also auch keine Zeit, mich noch ewig auf die Lauer zu legen. Habt ihr noch ne Idee...

LG cornichon

Beitrag von phoeby1980 22.02.11 - 00:40 Uhr

hallo,

ich weiß ja jetzt nicht, wie groß dein freigehege is, aber vielleicht kannst du ja den kaninchenstall oder die tragbox für den tierarzt oder so hineinstellen, leg etwas futter hinein, was sie gern frisst und lass den stall offen. vielleicht springt sie ja dann von selbst hinein.
bei meiner großen hilft das. allerdings hat sie nur ausgang in der wohnung und nicht im freien.

oder aber, meine kleine ist ganz verrückt auf den kleinen besen. wenn ich den ihr hinhalte dann springt sie ihn an und so kann ich sie manchmal vorlocken. vielleicht ist dein hase auch auf sowas verrückt.

tja ansonsten kannst du da nicht viel machen, ausser abwarten. wenn sie mal draussen ist aus dem loch und z. bsp. frisst (am besten vielleicht zu 2.) dann das loch zudecken, damit sie nicht wieder zurück kann!


oder tust ein 2. kaninchen mit hinein. so hat sie keine angst und kommt irgendwann wieder hoch.
viel glück!

Beitrag von dominica 22.02.11 - 08:33 Uhr

Hi,

grabe sie vorsichtig aus und schaue nach jedem cm in den Gang, daß Du sie nicht mit dem Spaten triffst. Das Gehege ist ja hoffentlich nach unten gesichert, so können die Gänge nicht tief liegen. Ein krankes Kaninchen kommt u.U. gar nicht mehr von alleine raus. Es ist wichtig, daß sie gepäppelt wird und die Verdauung wieder läuft. Deshalb unbedingt ausgraben, sonst kann es zu spät sein.

LG und viel Glück

Beitrag von dominica 22.02.11 - 08:37 Uhr

Oder ist sie mittlerweile selber rausgekommen? Hab grade erst gesehn, daß Du schon gestern abend gepostet hast.

Beitrag von tauchmaus01 22.02.11 - 11:03 Uhr

Kannst Du Dich noch and den Fall im KT erinnern wo ein Kaninchen von solchen Steinen erschlagen wurde beim graben? Ist schon ein paar Jahre her...
Das Tier hat sich einen Gang gegraben und an der Oberfläche lagen Trittsteine die dann einfach absackten und das TIer unter sich begruben....

Mona

Beitrag von cornichon 22.02.11 - 23:03 Uhr

Hallo,

wollt mich noch mal melden und berichten. Hab sie dann doch noch erwischt, so kurz vor Mitternacht#schwitz... war schon am erfrieren#zitter und verzweifeln...naja. Jetzt sitzt sie in dem einen Stall drin. Hab noch den einen Rammler dazugesetzt, damit sie nich so allein ist und jemand zum Kuscheln hat.
Sie war ja immer zwischendurch aus ihrem Versteck gekommen, hat aber wohl genau geahnt, was ich vorhatte, kaum tauchte ich auf, wutsch war sie weg. Dabei sind die alle 4 sonst so neugierig, kaum komm ich rein, wuseln die mir um die Beine und warten auf Futter. Oder beim Saubermachen, da müssen die auch alles ganz genau wissen, da musste echt aufpassen, daß du keins mit wegharkst.
Ansonsten geht ihr wohl auch wieder etwas besser, der aufgeblähte Bauch ist fast weg und ein bisschen Petersilie und Fenchelgrün hat sie auch von selbst gefressen. Morgen soll ich nochmal zum TA.

Da hier auch Bedenken angemeldet wurden, das die Trittsteine die Kaninchen erschlagen könnten bzw. wegen der Sicherung nach unten, noch ein paar Worte zur allgemeinen Beruhigung;-)
...das Gehege ist auch nach unten in einer Tiefe von ca. 40cm Tiefe mit Volierendraht gesichert, der an den Seiten hochgezogen und am Grundrahmen angeschraubt ist. Auf dem Draht im Boden wurden zusätzlich noch komplett Rasengittersteine ausgelegt. Darauf sind dann noch gut 30 cm Erde zum Buddeln und Graben. Alles was im Freigehege liegt bzw steht, u.a. auch die beiden Ställe/Schutzhütten ist auf diesem Betonboden gegründet bzw untermauert. Unter den Trittsteinen (Gehwegplatten) hab ich beispielsweise solche großen Pflanzringe aus Beton vom Baumarkt gestellt. Mein Männe durfte in jeden der Pflanzringe vorher noch Durchschlupflöcher (je 3)in die verschiedenen Richtungen mit dem Winkelschneider fräsen. Nun konnten die Zwerge fleißig von Betonhöhle zu Betonhöhle ihre Gänge gegraben. Auf den Platten kann ich stehen, ohne Gefahr einzubrechen. Heb ich sie hoch hab ich Zugang zu den Höhlen (da sitzen die Zwerge echt gerne) und kann auch noch einen guten Teil der Gänge abtasten. Beruhigt???;-)
Mein Mann meint übrigens, das sei kein Kaninchenfreigehege, sondern ein Hochsicherheitstrakt, das könnte man nie mehr abreißen, selbst wenn man denn mal wöllte, sondern nur noch wegsprengen...;-)

LG
cornichon

Beitrag von dominica 23.02.11 - 08:32 Uhr

"Mein Mann meint übrigens, das sei kein Kaninchenfreigehege, sondern ein Hochsicherheitstrakt, das könnte man nie mehr abreißen, selbst wenn man denn mal wöllte, sondern nur noch wegsprengen.."

#rofl
ja solche ähnlichen Sprüche kenne ich auch, zB. von Leuten die zu Besuch kommen. Wir haben aneinadergereite U-Steine als Höhlen, die stehen auch auf dem Grund, damit nichts einbrechen kann.