Familienbett light und 2. Baby - Erfahrungen

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von nynne 22.02.11 - 07:43 Uhr

Huhu,

meine Frage richtet sich an Euch, die Familienbett bzw. Familienbett light (also Kinderbett offen am Elternbett) betreiben und ein 2. Baby bekommen haben.

Unsere Maus, jetzt 17 Monate, schläft in ihrem Bett, das offen an unserem dran steht - wir können uns einfach nicht von ihr trennen ;-) - morgens kommt sie gerne rübergekrabbelt und legt sich in die Mitte von uns und dann wird entweder noch ein wenig gekuschelt, gespielt oder direkt Mama oder Papa aus dem Bett geschmissen ;-)

Im August kommt ihr kleines Geschwisterchen auf die Welt und ich weiss noch nicht, ob wir sie bis dahin lieber in ihr eigenes Zimmer ausquartieren sollen oder bei uns behalten.

Wie habt Ihr das gemacht und wie hat es funktioniert?
Sollten wir sie ausquartieren, sollte es ja bald sein, damit sie es nicht in Zusammenhang mit dem neuen Baby bringt, oder?
Andererseits glaub ich aber nicht, dass wir sie ausquartieren wollen, wenn Ihr versteht, was ich meine.

Wie funktioniert bei Euch Familienbett / light mit Baby?
Wird das grosse Kind vom Baby gestört, wenn es nachts weint und gestillt werden will? Oder wenn ich an die durchschrieenen Nächte wegen Bauchweh zurück denke ... das ist ja sicherlich nicht gerade schlaffördernd für die grosse Schwester?
Gab es Eifersüchteleien, wenn das Baby beim Stillen im Bett blieb (ich schlief immer wieder gerne dabei ein).
Dass beide Kids nicht nebeneinander liegen sollen, dass weiss ich schon.

Schreibt doch mal Eure Erfahrungen!

#danke

Beitrag von dschinie82 22.02.11 - 08:06 Uhr

Hallöchen,

ich habe zwar noch keine Erfahrungen damit, aber wir bekommen im Juni unser zweites Baby und unser Sohn (29 Monate) schläft auch gerne bei uns im Bett bzw. in seinem Bett daneben. Wir haben ihm ein wunderschönes Feuerwehrbett gekauft... das steht nun in seinem Zimmer und wird eher zum Spielen als zum Schlafen genutzt. Haben versucht, ihn auszuquartieren, bevor ich schwanger war, denn ichwolllte es unbedingt vorher schaffen, da er sonst wirklich schon während der SS eifersüchtig werden könnte... Na ja, es hat nicht funktioniert. Er wollte immer wieder in unser Schlafzimmer. Irgendwann haben wirs dann aufgegeben, weil wir ihn ja auch nicht zwingen wollten. Nun ist es so, dass wir ihn bei uns lassen, so lange er möchte. Das Baby bekommt erstmal ein Stubenwagen, so dass ich in der ersten Zeit mit dem Baby nachts raus gehen kann und ihn in der Wohnstube stillen kann und er dort ggf. auch schlafen kann. So wird der Große und auch der Papa nicht ganz so doll gestört.
So ist zumindest erstmal der Plan und ich hoffe, dass es so funktioniert.
Später wollen wir dann, dass beide gleichzeitig "ausziehen". Werden dann das große Schlafzimmer als Kinderzimmer umbauen und dann sollen sie beide dort schlafen. Aber ob das dann so funktioniert, wird sich zeigen...

LG
Dschinie

Beitrag von lulu2003 22.02.11 - 08:54 Uhr

Hallo,

also ausquartieren würde ich sie nicht. Unser Großer war damals fast 5 Jahre alt und schlief in seinem Bett ein, kam aber (und kommt auch immer noch) fast jede Nacht zu uns. Der Kleine schlief anfangs bei uns mit im Bett auf meiner Seite, der Große dann bei Papa. Der Große ist nie wach geworden wenn Luis mal geweint hat. Kam aber auch selten vor. Stillen konnte ich leider nicht lange, aber der Große war nie eifersüchtig. Egal um was es ging.

Lasst es einfach auch euch zukommen. Es kommt ja doch oft anders als man denkt.

LG
Sandra

Beitrag von sonne_1975 22.02.11 - 09:11 Uhr

Auch wenn ihr sie ausquartieren würdet, wer sagt dir, dass sie in der Nacht nicht zu euch kommt?;-)

Unser Grosser war 3 Jahre 8 Monate, als sein kleiner Bruder kam. Bis 4,5 Jahre kam er jede Nacht zu uns und lag in der Mitte (der Kleine im Beistellgitterbett, wie bei euch).
Der Kleine hat die ersten Wochen viel geweint in der Nacht, er hatte starke Blähungen und konnte auch durch das Stillen nicht beruhigt werden. Er schrie quasi meinem Grossen ins Ohr, weil er zwischen uns lag. Er ist nie davon aufgewacht, hat sich nur umgedreht und weiter geschlafen. Er hat aber auch einen festen Schlaf.

Ich würde mir also da weniger Gedanken machen, denn verhindern, dass sie zu euch kommt, kannst du nicht.

LG Alla

Beitrag von woelkchen1 22.02.11 - 12:27 Uhr

Wir haben frühzeitig angefangen, dass Scarlett in ihrem Zimmer in ihrem Bett schläft-ohne es mit dem Baby in Verbindung zu bringen.

Wenn wir ins Bett gehen, tragen wir Scarlett in unser Bett- denn wir sind auch noch nicht so weit, uns zu trennen!;-)

Was für mich überhaupt gar nicht ging, war, dass beide Kinder ohne Aufsicht im Elternbett liegen- die Gefahr ist echt riesig, dass da was passiert!

Oder du läßt das Baby immer bei dir, bis du ins Bett gehst. Je nachdem, wie lange Baby das mitmacht! Meine hat mit 7 Wochen immer zur gleichen Zeit angefangen zu schreien und nicht mehr im Wohnzimmer zu schlafen, sie wollte ganz offensichtlich ihre Ruhe- im dunklen Schlafzimmer war dann immer seelige Ruh. Darum wäre auch das nicht bei uns gegangen!

Beitrag von littlehands 22.02.11 - 12:55 Uhr

Ich glaube gar nicht,daß die Größeren automatisch vom Babygeschrei wach werden.Ganz klein sind sie ja noch nicht so laut und wenn sie gleich gestillt werden,ist ja auch gleich wieder Ruhe.Unsere Große (5J.) wird eigentlich auch nicht wach,wenn der Kleine (17 M.) mal kurz plärrt oder quatscht.
Sie schlafen in einem Zimmer,aber im Kinderzimmer-nicht mehr bei uns.Wir hatten auch immer im Wechsel die Betten mit im Schlafzimmer,aber jetzt haben wir keinen Platz mehr,da wir die Zimmer getauscht haben und die Zwei jetzt das größere haben.
In Deinem Fall ist ja die Große erst 17 Monate.Wenn Ihr sie bis jetzt noch nicht ausquartiert habt,würde ich doch noch damit warten.Vielleicht erst mal ausprobieren,wie es wird,wenn dann das Baby da ist.Und falls sie doch oft wach wird,würde ich ihr dann anbieten,ob sie nicht lieber in ein eigenes Zimmer möchte.
Viel #klee
littlehands

Beitrag von pegsi 22.02.11 - 13:06 Uhr

Wir hatten ohnehin nie genug Platz in einem normalen Doppelbett zu dritt, daher haben wir das Schlafzimmer mit Matratzen ausgelegt und schlafen dort alle nebeneinander.

In 6 Wochen kommt die zweite Maus.
Seit wir das wissen, schläft meine "Große" regulär zwischen Mama und Papa. An meiner anderen Seite steht das bisher ungenutzte Kinderbett ohne die Gitterfront für die Kleine.

So habe ich sie "griffbereit" fürs nächtliche Stillen, ohne daß sie Gefahr läuft, von der Großen überrollt zu werden (die sich sogar hemmungslos auf Papa draufrollt im Schlaf).

Ausquartieren kommt für uns nicht in Frage, da wir alle finden, daß so kleine Kinder zu ihren Eltern gehören. Erst wenn meine Tochter selbst entscheidet, daß sie gerne in ihrem Zimmer schlafen möchte, wird sie umziehen.
Sollte sie sich vom Lärm gestört fühlen, darf sie natürlich in ihrem Zimmer schlafen, aber ich kann mir nicht vorstellen, daß dem so sein wird.

Beitrag von mposchim 23.02.11 - 21:54 Uhr

Bei uns funktioniert das Familienbett prima! Wir mochten uns ebenfalls nicht von der Großen "trennen", auch wenn uns ALLE dazu geraten haben. Unser Gefühl sagte aber etwas anderes. Meine Große ist vom Babybalkon in die Mitte gewandert und so schlafen wir heute noch. Anfangs ist die Große manchmal mit wach geworden, aber als sie sich an die neue Situation gewöhnt hatte, hat es ihren Schlaf nicht mehr gestört. Da die Kleine die ersten Monate abends sehr unruhig war, hatten wir sie bei uns, bis wir zu Bett gegangen sind. Wenn die Kleine nachts nicht geschlafen hat, sind wir mit ihr eben woanders auf und ab gegangen. Eifersucht gab es bei uns nur sehr wenig, da die Große sich ja auch immer an mich/uns kuscheln konnte. Seit wir die Kleine nicht mehr in den Schlaf tragen müssen, bringe ich die beiden zusammen ins Bett, was natürlich "ein Abwasch" ist ;-). Manchmal kuscheln sie sich abends, bevor wir ins Bett gehen, aneinander - das ist sooooo niedlich (jetzt sind sie übrigens 2 1/2 Jahre u. 14 Monate alt) und morgens ist es einfach nur schön, wenn wir alle noch zusammen kuscheln können #verliebt (ohne vorher aufzustehen...). Eine befreundete Mami lässt ihre Kleine im Zimmer der Großen schlafen, bis sie zu Bett geht. Verlasst Euch auf Euer Gefühl - wenn es dann nicht klappen sollte, könnt ihr Euch immer noch etwas anderes überlegen. Ich wünsche Dir eine schöne Kugelzeit!