Wie kann ich ihm helfen?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von danyela25 22.02.11 - 09:44 Uhr

Hallo!
Mein KLeiner ist jetzt 3,5Jahre alt und geht seit letzten Juni in den KIGA.Seit längerer Zeit will er gar nicht mehr hin gehen und seit er einmal weinend aus dem Bus ausgestiegen ist will er auch nicht mehr mit dem Bus heimfahren.Dachte oft es ist so eine Phase,bis heute.Mein Mann hat ihn gebracht,die anderen Jungs haben legos gespielt.er wollte mitspielen und die anderen haben ihn weggejagt.Er hat schrecklich geweint.Mein Mann hat dur Erzieherin gesagt dass das ja wohl nicht sein kann.
Als ich ihn mal abholte haben alle Kinder seiner Gruppe in der Halle gespielt,bis auf Jannik.Er war alleine im Zimmer da er angeblich zu klein noch ist mitzuspielen,wollen die mich verarschen?
Ich habe das Gefühl dass er ausgegrenzt wird.Die andere Erzieherin sagte mir mal dass er oft etwas kaputt machen würde wenn andere etwas gebaut haben und deshalb keiner mit ihm spielen will und da er ja noch klein ist eben alles für ihn schwerer ist.
Er tut mir echt voll leid und ich würde ihm gerne helfen,habt ihr einen Rat????

LG und Danke dany

Beitrag von meandco 22.02.11 - 09:48 Uhr

anderer kiga ... ich halte das für unhaltbare zustände ...

entweder ist er alt genug um alles mitzumachen und integriert zu werden oder nicht. aber dass die erzieher nichts unternehmen um ihn in die gruppe zu integrieren und ihn im geigenteil auch noch ausgrenzen teilweise spricht meiner meinung nach bände.

und: probleme zu lösen wie "das kind macht basteleien anderer kinder kapput" ist nicht aufgabe der kinder sondern aufgabe der erzieherinnen ... wenn die das gut lösen, macht deiner das nicht mehr und die anderen spielen mit ihm. aber so wie das läuft wird sich das immer mehr aufschaukeln.

lg
me

Beitrag von cori0815 22.02.11 - 09:54 Uhr

hi dany!

Du solltest dringend um ein Elterngespräch bitten!

Wenn es für deinen Sohn praktisch eine tägliche Qual ist, in den Kindergarten zu gehen, ist es kein Aushängeschild für die Qualität der KiTa und die Arbeit der Erzieherinnen.

Ich würde in dem Gespräch konkret fragen, wo die Probleme liegen und wie im Kindergarten damit umgegangen wird. Ich würde vor allem darlegen, wie sich dein Sohn zuhause in Bezug auf den Kindergarten äußert und wie er sich verhält, wenn er hingehen soll. Und ich würde drauf bestehen, dass ihr gemeinsam einen Plan erarbeitet, wie ihr die Situation ändern wollt.

Dass dein Sohn Bauten der anderen Kinder zerstört, ist natürlich ärgerlich. Aber das machen Kinder nunmal. Sie müssen erst lernen, dass man Dinge anderer schätzen muss und nicht zerstören darf. Und dazu ist er unter anderem im Kindergarten. Ich nehme an, er ist euer einziges Kind und hat also keine Chance, das zuhause zu lernen???

Arbeitet unbedingt auch zuhause an seinem Sozialverhalten. Bringt ihn auch nachmittags und an kindergartenfreien Tagen mit anderen Kindern zusammen, so dass er lernen kann, wie er sich verhalten muss, damit andere Kinder ihn akzeptieren (oder sogar mögen). Aber an erster Stelle würde wie gesagt für mich das intensive Elterngespräch im Kindergarten stehen.

LG
cori

Beitrag von twins 22.02.11 - 10:10 Uhr

Hi,
unser Sohn sollte mit 4,5 Jahren zum Kinderpsychologen in eine Spieltherapie, weil er nicht mir älteren Kinder spielen konnte.

Beispiel der Erzieherin:wenn er sich einer anderen Gruppe anschließen "soll", die bereits spielen wird er hier ausgegrenzt, indem die Gruppe nicht will das er dazu kommt. Dann geht er zum anderen Tisch und dort ist dasselbe....und am letzten Tisch haut er den Kindern das Spiel um die Ohren.

HALLO...wenn mich keiner dabei haben will - was ja offensichtlich ist - dann wäre ich auch super wütend. Und da die Erzieherin ihn auch nicht geholfen hat in eine bestehende Gruppe Anschluss zu finden...er war damals neu in der Gruppe ....dann ist es deren Problem aber nicht das Problem von meinem Sohn.
Der hatte damals in diesem Kiga 3 Gruppen in 3 Jahren durchmachen müssen und dazu ein Erzieherwechel, das er 8 Erzieher durchgemacht hat und zwar teilweise von der schlimmsten Sorte!!!
Es war sogar schon soweit, das er von anderen älteren Jungen genötigt wurde ist, sich nackig auszuziehen, damit er mitspielen durft#zitter

Mich wundert es eher, das er keinen Schaden davongetragen hat!!!

Es war super schlimm dort mit den Erziehern. Wir haben dann im Sommer den Kiga gewechselt und was soll ich sagen, er hat viele Freunde , ist super akzeptiert, ist ein Mädchen-Darling und hat echt viel Spaß. Und die Erzieher mögen ihn und helfen ihn auch weiter in seiner Entwicklung.

Ich muss echt sagen, ich bin super empfindlich, wenn ein Kind offensichtlich ausgegrenzt wird und die Erzieher diesbezüglich nichts unternehmen. Natürlcih gibt es Kinder, die mit sich selbt zufrieden sind und nicht mit anderen spielen möchten aber wenn Du schon sagst, das Dein Sohn eher links liegen gelassen wird - neee - das ist echt nicht OK!
Als Mutter hat man doch das Gefühl das was schief läuft!!!!

Schau doch mal, ob Du mal Kinder zu dir nach Hause einladen kannst, damit er hier noch mehr Kontakt bekommt.

Grüße
Lisa