Einleitung ja oder nein?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von jd22-05 22.02.11 - 13:11 Uhr

Halli Hallo!

Also zuerst möchte ich sagen: ja, ich weiß, ich habe noch viel Zeit bis zu dieser Entscheidung und es kann auch noch ganz viel bis dahin passieren, dass sich die Frage erst gar nicht stellt... Aber es beschäftigt mich doch immer wieder.

Ich habe meine erste Tochter spontan zur Welt gebracht, sie kam et+2.Sie war ein Sternengucker, 4 Kilo leicht und hatte einen KU von 36,5, dazu ist zu sagen, dass ich eine sehr zierliche Person bin und keiner geglaubt hat, dass ich so ein Baby in mir trage;-)

Ich habe natürlich zu kämpfen gehabt und danach starke Blutungen gehabt, da die Plazenta Riesen groß war.ich hatte danach einen Hb wert (Eisen) von 4,8. Starke kreislaufbeschwerden, konnte nicht aufstehen etc. War noch zwei drei Monate weiß wie eine Wand. Habe rasende Kopfschmerzen gehabt etc.

Es ärgert mich einfach, dass das kein Arzt das vorher gesehen hat und jetzt überlege ich, einleiten zu lassen.
Meine Fragen an euch:
Wie weit vorher lässt man einleiten, damit das Baby gut entwickelt ist, denn das will ich natürlich.
Ist eine Einleitung kompliziert bzw. Schmerzhafter?

Glg und bin gespannt auf eure Meinungen!

Beitrag von pegsi 22.02.11 - 13:17 Uhr

Ich habe zwar bei meiner Großen nicht einleiten lassen, aber nach allem, was ich bisher gelesen habe, sollte man das nicht anstreben.

Die Wehen sollen wesentlich unangenehmer sein, von Beginn der Einleitung bis zur Geburt kann es Tage dauern, und für Deinen Zwerg ist es natürlich auch viel besser, so lange wie möglich im Bauch zu bleiben.

So ganz habe ich aber auch nicht verstanden, wo der Vorteil für Dich wäre. Eine Einleitung würde doch an der Plazentagröße und den evtl. Blutungen hinterher gar nichts ändern, oder?

Ich würde mich eher informieren, ob man nicht diesmal über Infusionen Deinen Kreislauf und Deinen Eisenwert wieder in ORdnung bringen kann, falls Du überhaupt wieder so starke Blutungen bekommst.

Beitrag von meerschweinchen85 22.02.11 - 13:19 Uhr

hmm, ich sag mal so.... jede baby ist anders genauso wie jede Schwangerschaft. Ich würde abwarten, wie groß das Kind diesmal wird. Vielleicht wird es diesmal nicht so groß. Rede einfach mal mit deinem Fraunarzt über deinen Ängste, vielleicht misst er dann öfter nach, wie groß das Kind ist.

Ich kann dich aber gut verstehen. Wenn man schon schlechte Erfahrungen gemacht hat, dann möchte man lieber auf Nr. Sicher gehen. Aber jeder Tag im Bauch ist wichtig für die Entwicklung deines Kindes. Und ich glaube, wenn alles regelgerecht läuft, wird vor der vollendeten 37. SSW nicht eingeleitet. Aber ich kenn mich da natürlich nicht so gut aus.

Ich wünsch dir alles Gute, dass es diesmal nicht so ein großes Kind wird.

#winke

Beitrag von jd22-05 22.02.11 - 13:28 Uhr

Danke, ich hoffe das natürlich auch ;-)

Ich dachte an 1-2Wochen ( auf keinen fall übertragen, wenn die schätzwerte schon einen kleinen brocken vorhersagen)eher, habe das beim Arzt auch schon angesprochen und hoffe, dass sie das nun auch ernst nimmt. Bleibe da einfach am Ball...

Ich will natürlich in erster Linie, dass es unserem kleinen Mann gut geht, aber mir ging es wirklich nicht gut danach und da half auch kein Tropf mehr...leider:-( habe es ganz schlimm gefunden, dass ich nicht mal mein Baby alleine aus dem Körbchen nehmen konnte....war die erste Woche echt nicht in der Lage mich um die kleine zu kümmern und das macht mich eben traurig.
Vielleicht noch jmd, der einleiten hat lassen da?

Beitrag von delirium 22.02.11 - 15:00 Uhr

also eingeleitet wird frühestens et-14, wurde bei mir in der letzten ss auch gemacht. das wurde mit gel gemcht hatte damals bei meiner ersten eine einleitung nach blasensprung mit tabletten und dann einen ks. darum musste letztes mal mit gel eingeleitet werden und das war der horror.dieses wirkt im muttermund damit nicht so viel druck auf die narbe ausgeübt wird und ich dachte mir reißt einer den mumu raus. aus meiner ersten ss weis ich, hatte da 45 min presswehen bevor ein not ks gemacht werden musste, das sie echt angenehm sind wenn man den schmerz wegdrücken kann,bei meinem sohn hatt ich 2 1/2 stunden presswehen, es fühlte sich an als wenn der schmerz gegen eine wand prellt und wieder zurück kam, hatte also 2 1/2 stunden dauerschmerz ohne pause und der war echt schlimm und ich bin schon hart im nehmen, als das kind dann immernoch nicht raus kam hat der OA festgestellt das ich ein beckenmissverhältnis habe und nicht normal entbinden kann#klatsch

also wirds diesmal ein geplanter ks

fazit: von gel würde ich die finger weg lassen;-)

Beitrag von snoopster 22.02.11 - 13:29 Uhr

Hallo,

also ich musste immer eingeleitet werden, da ich nie bzw. zu schwache Wehen hatte.
Bei der ersten war ich dann ET +5 und Mumu bei 5cm, und bei der zweiten ET -3 und Mumu auf 7 (!) cm. Erst dann wurde ich eingeleitet.

Selbst beim dritten Kind hatte ich dann ab der 28. SSW immer wieder Wehen, und mein MuMu war auch auf (was aber nix zu bedeuten hatte, wie man aufgrund der vorheringen SS wußte), und ich hatte körperlich arg zu kämpfen und das Kind war immer als zu groß eingestuft.

Ich wurde erst angeschubst, als ich bei 39+0 dann wieder Wehen hatte, dann bekam ich einen Tropf.

Vorher hätte man nie was gemacht. Er war ja schn lang kein Frühchen mehr und immer super entwickelt, aber trotzdem hätte nie einer einleiten lassen eher.

Obs schmerzhafte rist kann ich Dir nicht sagen, ich kenns ja nicht anders, aber die letzten zwei hab ich ohne PDA bekommen, geht schon ;-)

LG Karin

Beitrag von secretxxx 22.02.11 - 14:17 Uhr

Hallo!

Ich bin auch eine zierliche Person und habe dazumals auch meinen sohn einleiten lassen in der 38 ssw, da er schon 3552 gramm schwar und 52 cm war... ich wollte das so und der arzt meinte das er schon komplett ausgildet bzw. auch bereit dazu wäre...
ob eine einleitung mehr weh tut weiss ich nicht... ich finde nicht so, ich hatte nur die extremen schmerzen als ich gerissen bin, das aber wiederrum hat mit dem einleiten nichts zu tun gehabt...
Ich würde es beim jetztigen kind nochmals tun, bevor es mich "zerreisst"
lg

Beitrag von sandonna 22.02.11 - 14:23 Uhr

Hallo

also ich hatte bisher beides einmal mit und einmal ohne Einleitung. Ich hatte das große Glück, dass die Einleitung (37. SSW) gleich beim ersten Anlauf geklappt hat aber so ist es was ich gehört habe nicht immer. Auch die Geburt an sich war zwar wesentlich schneller als die "natürliche" aber ganz ehrlich unter uns, ich würde es NIE wieder tun, denn die Schmerzen die ich beim Ersten auf 4/5 Std verteilt waren hatte ich dann extrem kompremiert auch sehr kurze Zeit. Da war dann nichts mehr mit Wehen veratmen oder Wehenpausen, es war eine einzige Riesenwehe mit der ich absolut nicht umgehen konnte. Ne gute Freundin (Krankenschwester) meinte vor kurzem zu mir, als wir auch auf das Thema Einleitung gekommen sind, das es wohl mittlerweile eine Studie gäbe das Einleitungsbabys tendenziell öfters mit Anpassung-,Schlaf und Gemütsstörungen zu kämpfen haben. Was ich bei uns jetzt auch feststellen kann, obs mit der Einleitung zutun hat weiss ich nicht aber Fakt is es - leider.
Lange Rede kurzer Sinn, Einleitung würde ich mittlerweile wirklich nur dann zustimmen wenns absolut notwenig ist.

Lg SanDonna (morgen 34. SSW)