Wann muss man dem Arbeitgeber spätestens ...

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Beitrag von judith1981 22.02.11 - 13:44 Uhr

Wann muss man die Schwangerschaft dem Arbeitgeber mitteilen ?

Hallo
Ich wollte mal wissen wie das gesetztlich geregelt ist. Wann MUSS man spätestens dem Arbeitgeber mitteilen das man schwanger ist ?

Ich war im Juli schon einmal schwanger habe aber den Ebryo in der 6. SSW verloren.
Nun bin ich am 7. Januar eine neue Arbeitsstelle angefangen, mit drei Monaten Probezeit....
Nun warte ich schon einige Tage auf meine Periode.....
Also meine Frage, wenn ich nun schwanger bin, wann muss ich es meinem Chef sagen ?
Hab ein bisschen bammel davor, weil er noch im Vorstellungsgespräch gefragt hat wie es mit unserer Familienplanung aus sieht (ich weiß das darf er eigentlich nicht fragen) .....und ich hab natürlich gesagt das wir noch ein Jahr damit warte wollen.... #zitter

Beitrag von traumkinder 22.02.11 - 13:46 Uhr

ich würde immer wieder die ersten 3 Monate abwarten (12 Wochen, dann wird auch der Mutterpass ausgestellt und die SS somit "offiziell" gemacht)

meine Kollegin hatte FG in der 9. Woche und mein Vorgesetzter wusste es nicht. sie hatte es mir mitgeteilt, damit ich den Dienstplan danach schreiben konnte...


wenn du nach der familienplanung gefragt wirst sagst du einfach nichts oder lügst. das entscheidest du!!

Beitrag von pegsi 22.02.11 - 13:47 Uhr

Wer bekommt denn den Mutterpass erst nach 12 Wochen? So ist das in Berlin nicht üblich.

Beitrag von traumkinder 22.02.11 - 13:49 Uhr

bei uns hier schon (lass es die 11. Woche sein...) aber vorher nicht.


ich hab meinen auch nur schon eher bekommen, weil ich einen nachweis für den AG haben wollte (da meine 2.SS ist war das auch kein Problem) bei der 1. SS hab ich ihn erst mit dem 2. Termin (12. SSW) bekomm

genau wie alle anderen hier bei uns...

Beitrag von mar3950 22.02.11 - 14:00 Uhr

ich habe meine ersten schon in der 6 SSW bekommen;-)

Beitrag von blueeyes83 22.02.11 - 14:02 Uhr

In München ist es auch so. Jedenfalls bei meiner Ärztin. Keine Ahnung wieso. #kratz
Habe mutterpass und Bescheinigung für AG zusammenbekommen.

Beitrag von pegsi 22.02.11 - 13:47 Uhr

Müssen mußt Du gar nichts. Es gibt ja auch Frauen, die ihre Schwangerschaft fast bis zur Geburt verdrängen...

Wenn Du allerdings nichts sagst, kannst Du Dich auch nicht beschweren, wenn die Risiken steigen, weil keine Rücksicht auf Dich genommen wird.

Beitrag von mar3950 22.02.11 - 13:56 Uhr

sorry, aber nur wenn man dem AG die Schwangerschaft später mitteilt, heißt es noch lange nicht, dass man sie verdrängt!!!

LG

Beitrag von pegsi 22.02.11 - 14:00 Uhr

Hat ja auch keiner behauptet...

Beitrag von twingo1985 22.02.11 - 13:48 Uhr

Da er dich das nicht fragen darf, muss du auch nicht ehrlich antworten.

Sonst steht im Mutterschutzgesetz:

§ 5 Mitteilungspflicht, ärztliches Zeugnis
(1) Werdende Mütter sollen dem Arbeitgeber ihre Schwangerschaft und den mutmaßlichen Tag der Entbindung mitteilen, sobald ihnen ihr Zustand bekannt ist. Auf Verlangen des Arbeitgebers sollen sie das Zeugnis eines Arztes oder einer Hebamme vorlegen. Der Arbeitgeber hat die Aufsichtsbehörde unverzüglich von der Mitteilung der werdenden Mutter zu benachrichtigen. Er darf die Mitteilung der werdenden Mutter Dritten nicht unbefugt bekannt geben.

Da du bereits einmal eine FG hattest, denn würde ich bis Ende 12 SSW warten.

LG Nicole

Beitrag von -mell1982 22.02.11 - 13:51 Uhr

Hallo,
ich hatte auch eine FG und mein Arbeitgeber wusste von der ersten Schwangerschaft und konnte mich so auch "schützen" kurz nach der AS.
Bei der zweiten habe ich es auch sofort gesagt, weil früher oder später kommt es ja doch raus, finde ich schon allein wenn man verheult auf arbeit kommt.

Beitrag von judith1981 22.02.11 - 13:54 Uhr

Ja aber ich bin noch bis zum 7. April in der Probezeit ....#zitter und laut dem Geburtsrechner (hier von der Seite) fängt meine 12. SSW am 5. April an ....

Beitrag von tina051987 22.02.11 - 13:52 Uhr

Also ich hatte ja auch das problem, da ich noch in der Probezeit war und mein AV auf ein jahr befristet ist. Haben uns sofort mit unsern Anwalt in Kontakt gesetzt und er meinte sobald das mein arbeitgeber weiß bin ich im Mutterschutz,AUCH wenn ich noch in der Probezeit bin und AUCH einen BEFRISTETEN AV habe. also dir kann eigentlich gar nix passieren wenn du das deine Arbeitgeber gleich sagst.....

Beitrag von mar3950 22.02.11 - 13:55 Uhr

Hi,

man MUSS nichts! Du kannst einen Tag davor sagen: ich gehe Morgen in den Mutterschutz;-)

Aber für beide Parteien ist es glaube ich am besten, wenn der Arbeitgeber es früher weis, damit er im Nachhinein nicht "sauer" ist, dass du es verschwiegen hast.

Also ich selber habe es sehr spät meinem Arbeitgeber gesagt. ca. im 7 Monat (vorher hat man nichts gesehen). :-p

Aber ich denke du kannst es nach der 12 SSW sagen.

LG

Beitrag von blueeyes83 22.02.11 - 14:00 Uhr

Würde bis zur 12. Woche warten. Bedenke, dass du auch geschützt vor Kündigung bist, wegen deiner Probezeit. Schliesslich kann er dich ja in der probezeit rauskicken,wenn du ihm die Bescheinigung hinlegst, geht es nicht so einfach.

Beitrag von dense86 22.02.11 - 15:57 Uhr

Finde es nicht richtig es erst so spät zu sagen. Das ist nicht fair und wenn es darum geht die Probezeit zu überstehen um vielleicht einen Festvertrag bzw. einer Verlängerung zu bekommen dann ist das meinses erachtens Vortäuchung falscher Tatsachen und somit Betrug.

Sowie du deine SS in Kenntnis nimmst bist du verpflichtet es deinen Arbeitgeber zu erzählen schon alleine aus Eigenschutz.

Ich arbeite z.B. in einem Krankenhaus. Man hat regelmäßig Infektionszimmer. Da gehe ich eben nicht mehr rein etc.. Schwer heben darf ich auch nicht usw.

Ich besitze nur einen positiven Teststreifen und noch keinen Mutterpass, trotzdem wurde nach Bekanntgebung sofort der Dienstplan geändert und sich umgehend auf eine schwangere Mitarbeiterin eingestellt.

Sollte der Arbeitgeber einen schriftl. Beweis vom Doc. für deine SS haben wollen muss er die Kosten dafür übernehmen.


Ich weiß es kann dir den Job kosten aber das müsste man sich vorher mal überlegen.