Elterngeldfrage, AG stresst?!

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von herzkind167 22.02.11 - 14:24 Uhr

Hallo,

mein Chef hat grad angerufen und wollte wissen wielange ich ausfalle? Ich bin in der 18 SSw und habe Beschäftigungsverbot bis zum Ende der SS. Jetzt gehts darum Elterngeld bekommt man ja 1 Jahr. Möchte aber 2 Jahre daheim bleiben. Bekommt man dann fürs 2 Jahr nix mehr, oder bekommt man dann die Hälfte? Ich habe zu meinem AG gesagt das ich noch Zeit brauche bis ich das 100% weiss.

LG

Beitrag von dr195 22.02.11 - 14:29 Uhr

Im 2 ten Jahr bekommt man leider nix mehr.

Werde wohl auch 2 Jahre gehen, doch reiche erst nach der Geburt die Elternzeit ein.

Dir alles Gute!

LG dani und rocco 27. ssw#herzlich

Beitrag von dr195 22.02.11 - 14:31 Uhr

Nachtrag: außer man teilt das Geld auf 2 Jahre auf!

Beitrag von amor-odio 22.02.11 - 14:44 Uhr

Aber vergiss nicht, dass man den Antrag auf Elternzeit mind. 7 Wochen vor Beginn einreichen muss. ;-)

Beitrag von angel2110 22.02.11 - 14:30 Uhr

Hallo.

Wenn du ein BV bis zum Ende der SS hast, hat dein AG überhaupt keinen Grund dir Stress zu machen.

Mit dem Einreichen des Antrags für Elternzeit hast du Zeit eine Woche nach der Geburt bzw. bis sieben Wochen vor Antritt der Elternzeit.

Du kannst dir das Elterngeld auf 2 Jahre ausbezahlen lassen.

LG

Beitrag von bohne87 22.02.11 - 14:30 Uhr

hi,

bin auch in der 18. SSW und bis ende der SS hab ich beschäftigungsverbot. :)
du kannst dir das geld auch auf 2 jahre ausbezahlen lassen.
Ich werde bei meinem AG 3 Jahre Elternzeit beantragen weil ich noch nicht planen kann wo hin mit dem kind nach 2 Jahren... werden dann wenn die 2 Jahre rum sind und ich weiß wies mim kind weiter geht beantragen wieder früher einzusteigen.
arbeite als kinderkrankenschwester im KH, bei uns geht das, frag doch mal nach ob deine Angabe verbindlich ist?
wenn ich bei meinem AG 2 jahre beantrage muss ich danach wieder kommen, komme was wolle.
weiß nicht ob ich en platz in ner krippe bekomm oder wie und wo die omas bis dahin arbeiten...

lg anni

Beitrag von trottelfant 22.02.11 - 14:38 Uhr

Also rein rechtlich gesehen, wenn du zwei Jahre Elternzeit angemeldet hast, kannst du ohne die Zustimmung deines AG auch noch das dritte Jahr Elternzeit nehmen! Du musst auch nur da wieder die Frist von 7 Wochen einhalten. Also spästens 7 Wochen vor dem 2. Geburtstag deines Kindes musst du dann noch mal schriftlich das dritte Jahr anmelden.
Nur wenn du von vorne herein weniger als 2 Jahre angemeldest hast, kann man dich auch auf diesen Zeitraum festnageln.
So habe ich es auch gemacht. Ich habe erst mal nur 2 Jahre Elternzeit und werde dann Ende des zweiten Jahres überlegen, ob ich das dritte Jahr auch noch nehme oder nicht. Und da muss mein AG zustimmen, wenn ich alles fristgerecht mache.

Beitrag von tanjaukids 22.02.11 - 14:30 Uhr

Hallo

Du kannst entweder das volle Elterngeld ( 65 bis 67 % des Nettogehaltes der 12 Monate vor der Entbindung) für ein Jahr in Anspruch nehmen
( wobei es eigentlich nur 10 Monate sind, da das Mutterschaftsgeld angerechnet wird) oder das Elterngeld teilen, so dass Du zwei Jahre lang welches beziehst.

lg Tanja

Beitrag von beat81 22.02.11 - 14:31 Uhr

huhu,
du kannst bis zum 3. Geburtstag deines Kindes Elternzeit bei deinem AG beantragen. Diese Elternzeit musst du 7 Wochen vorher bei ihm anmelden. Elterngeld bekommst du nur für das erste Lebensjahr deines Kindes. Das Elterngeld kann man auf 2 Jahre aufteilen, sodass man monatlich das hälftige Elterngeld erhält. Wenn man das finanziell kann, ist es aus steuerlichen Gründen zu empfehlen, da das Elterngeld dem Progressionsvorbehalt unterliegt.

LG beat

Beitrag von steffi0710 22.02.11 - 14:32 Uhr

Hi, also bei uns ist es so:

Ich musste vorher dem Ag bekannt geben, wie lange ich zu Hause bleiben möchte. Wenn man bei uns (Bundesland Brandenburg) 1 Jahr zu Hause bleibt, bekommt man ca 67% seines Nettogehaltes an Elterngeld. Wenn man 2 Jahre zu Hause bleibt bekommt man die Hälfte an Geld für das 1. Jahr und die andere Hälfte im 2. Jahr. Oder du bekommst im 1. Jahr die vollen 67% und im 2. Jahr gar nichts. Ich bekomme ca 74% meines Nettogehaltes da ich unter dem Mindesteinkommensgrenze von 1000 Euro netto liege.

Guck mal hier: http://www.elterngeld.net/elterngeldgesetz.html

Hoffe ich konnte dir etwas helfen!

LG Steffi

Beitrag von herzkind167 22.02.11 - 14:36 Uhr

Ich bekomme gerade 320,00€ netto, dann würde ich ja 150,00€ für 2 Jahre bekommen davon kann doch keiner leben,oder?

Beitrag von beat81 22.02.11 - 14:43 Uhr

Muss du ja nicht machen mit der Aufteilung. Sowas ist eher gedacht für Leute, die 1400 euro Elterngeld bekommen, wo der Partner auch gut verdient...

Hast du denn jetzt einen Minijob oder warum bekommst du so wenig Elterngeld?

Wenn du weiter arbeiten gehst nach der Entbindung bekommst du 300 Euro Elterngeld und kannst dir dein Minijobgehalt ja dazuverdienen. Außerdem kommt ja auch noch das Kindergeld dabei (184 Euro)

LG beat

Beitrag von herzkind167 22.02.11 - 14:45 Uhr

Ich arbeite Teilzeit 10 St. die Woche darum ist mein Gehalt so niedrig. Weil ich einen 2 Jährigen Sohn noch daheim habe. Ist kein Minijob!!!

Beitrag von beat81 22.02.11 - 14:51 Uhr

Wieso bist du denn dann nicht als Aushilfe angestellt? Dann wäre dein Netto doch viel höher, dementsprechend auch das Elterngeld. Würde das mal ansprechen beim Arbeitgeber...

beat

Beitrag von herzkind167 22.02.11 - 14:52 Uhr

das macht mein AG nicht. Ich arbeite ja schon seit mein Sohn 1 ist.

Beitrag von lilasoeckchen84 22.02.11 - 15:02 Uhr

lass das elterngeld doch splitten! somach ich es. dann bekommst du für 20 monate ca 33% vom nettolohn

Beitrag von mamadanny85 22.02.11 - 16:03 Uhr

Wenn du Beschäftigungsverbot hast, dann bist du Krank geschrieben.
Deine Elternzeit beginnt erst am Tag der Geburt und Endet dann bei dir 2 Jahre danach. Also kann dein Arbeitgeber sich auch selbst ausrechnen, wie lange du ausfällst. Vor der Geburt kannst du das eh nicht 100 % planen, da du ja nicht genau weißt, wann du entbindest. Also kannst du es erst nach der Geburt sagen.

Elterngeld kannst du auch erst nach der Geburt beantragen. Du bekommst ein Jahr lang Elterngeld. Du kannst das zwar auch irgendwie aufteilen, aber da kenne ich mich nicht mit aus.

Aber wenn du Elternzeit nimmst, bekommst du dann in dieser Zeit nicht trotzdem einen Prozentsatz von deinem Gehalt? Also bei manchen Firmen war das so, ich weiß nur nicht, ob das generell so ist.