Matheaufgabe für 4. Klasse

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Beitrag von schnuffieundschmusie 22.02.11 - 15:29 Uhr

Hallo,
meine Tochter kam gestern mit 2 Matheaufgaben als Hausaufgabe. Und ehrlich gesagt ich bin wohl zu blöd dafür. Leider will sie mir weis machen, dass die Lehrerin keine Erklärung gegeben hat.
Würde das nun gerne übernehmen, habe aber leider keine Ahnung wie?

Aufgabe:
Drei Männer haben Anteile an einem Geschäft erworben. Herr Schulz beteiligt sich mit 16.400€. Herr Lehmann mit 38.400€ und Herr Müller mit 45.200€. Der Gewinn beträgt 9.000€. Dieser soll entsprechend der Anteile unter diese drei Männer verteilt werden.
Welchen Betrag vom Gewinn erhält Herr Lehmann, welchen Herr Müller und welchen Herr Schulz?

Ich würde sagen, das ist in Prozentrechnung herauszufinden. Aber 4. Klasse?
Ich möchte nicht unbedingt eine Lösung, einfach nur den Rechenweg verständlich erklärt.

Vielen Dank

Gruß
Karola

Beitrag von simnik 22.02.11 - 15:37 Uhr

nun die Einlagen ergeben zusammen 90000 EUR.

Wenn der Gewinn 9000 EUR sind muss bei der Einlage jeweis eine Null weg und dann passt es wieder ganz OHNE Prozentrechnung

Simnik

Beitrag von schnuffieundschmusie 22.02.11 - 15:41 Uhr

Die Einlagen betragen 100.000€. Nicht 90.000€.

Beitrag von anja9002000 22.02.11 - 15:43 Uhr

Hallo,

wie meine Vorrednerin bereits meinte:
Insgesamt: 90000 Euro Einlage
Gewinn 9000 Euro
heißt also, jeder bekommt von seiner individuellen Einlage die Zahl mit einer Null weniger, also:

1640 Euro 3840 Euro 4500 Euro

LG Anja

Beitrag von bezzi 22.02.11 - 16:48 Uhr

6 setzen !

Beitrag von schnuffieundschmusie 22.02.11 - 15:52 Uhr

Aber die Einlagen betragen doch 100.000€. Oder sehe ich das falsch?

Beitrag von dk-mel 22.02.11 - 16:07 Uhr

ja, es sind 100.000

eigtl. musst du dann nur die prozent (also 16,4 38,4 und 45,2) x 90 nehmen und kommst auf den jeweiligen anteil.

aber ob das der verlangte weg ist#zitter

vielleicht ist das eine aufgabe, wo die lehrerin sehen möchte, ob die kinder eigene wege finden?

sowas hatte ich in meiner kaufmännischen ausbildung, ich denke auch, dass es für die 4. klasse doch etwas zu früh ist, zumindest hat meine tochter sowas noch nicht angebracht.

Beitrag von sassi31 24.02.11 - 01:24 Uhr

"sowas hatte ich in meiner kaufmännischen ausbildung"

Ich auch. Verteilungsrechnen.

Beitrag von docmartin 22.02.11 - 20:12 Uhr

Einlage 100.000 Euro.
Anteil Herr Müller in %45,2
Anteil Herr Lehmann in % 38,4
Anteil Herr Schulz in % 16,4

9000Eeuro Gewinn % 100 ergibt 1%.
1% sind also 90 Euro.
dann bekommt Herr Müller 90x 45,2
Herr Lehmann 90x 38,4 und Herr Schulz 90x 16,4

Gruß dm

Beitrag von mel1983 22.02.11 - 20:37 Uhr

Hallo,

ich würde den Dreisatz nehmen.

Es wären 3 Dreisatzaufgaben, wobei 2 genügen würden.

Herr Lehmann
38.400 von 100.000
x von 9.000

Also umstellen:
x= 9000 x 38.400 / 100.000
x = 3456

Herr Schulz
16.400 von 100.000
x von 9000

x = 9000 x 16.400 / 100.000
x = 1476

Herr Müller
45.200 von 100.000
x von 9.000

x= 9.000 x 45.200 / 100.000
x= 4068

Probe:

4068 + 1476 + 3456 = 9000


LG

Beitrag von tanja0475 23.02.11 - 08:44 Uhr

Dein armes Kind!

Ich würde der Lehrerin ( das nächste mal) ein Vermerk mitschicken, das deine Tochter die Aufgabe nicht geschafft und verstanden hat.
Anderen Kindern ging es bestimmt genau so.

Diese Aufgabe ist für die 4. Kl. eindeutig zu komplex. Und außerdem sind die Lehrer in erster Linie dafür zuständig den Kindern Aufgaben so zu erklären, das sie diese auch verstehen.

LG

Beitrag von manavgat 23.02.11 - 11:40 Uhr

Was ich wirklich bedenklich finde ist, dass es


3 Kerle sind, die hier Geschäfte machen und mit Geld umgehen.


Überprüfe doch mal die Matheaufgaben, ob das häufiger vorkommt. Es ist kein Wunder, wenn Mädchen dann wahrnehmen, dass sie in dieser "Welt" nicht vorgesehen sind.

Diese Art der Beeinflussung wird von erfahrenen Pädagogen schon seit mehreren Jahrzehnten abgelehnt.


Gruß

Manavgat

Beitrag von dk-mel 23.02.11 - 12:11 Uhr

#rofl

bissl weit hergeholt, oder?

ich denke, es war eine ausnahmeaufgabe und bestimmt nicht dazu gedacht, die kinder an konservative strukturen heranzuführen.

aber ich werde mal mehr drauf achten, was da so vermittelt wird... :-D

Beitrag von manavgat 23.02.11 - 12:35 Uhr

Vater gibt der Mutter das Haushaltsgeld.... Sie bekommt xy Euro und muss dies und das zu zu xy Eure kaufen usw. Frage: wieviel Geld bekommt der Vater zurück?


Der Mechaniker braucht 8 Stunden um das Auto von Frau Maier zu reparieren. Die Werkstatt kostet pro Stunde xy Euro, der Geselle kostet dies und das. Frau Maier zahlt das und das - wieviel hat er verdient?

Man kann diese Beispiele endlos fortsetzen.

Einfach mal ein wenig mehr Aufmerksamkeit.

Gruß

Manavgat