Kindergarten, Vorschule soviele Fragen :-(

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von tascha3577 22.02.11 - 16:10 Uhr

Hallo,
ich schreibe hier als Mutter eines 5jährigen der mit dem Sprechen etwas hinterherhinkt. Wir sind schon seit 2 Jahren beim Logopäden erst Sprachanbahnungsgruppe, jetzt Einzel-Logo und er hat sich super gemacht aber eben noch keine 100%. Jetzt steht eben auch das Thema Schule an wo er ja eigentlich nächstes Jahr hin sollte. Früher konnte man selbst entscheiden ok mein Kind ist noch nicht soweit bleibt es 1 Jahr länger im KiGa und geht mit 7 rein zumindest war es so bei meinem kleinen BRuder.

Wie läuft das heute ab ? Ich hätte das Zentrum hinter mir und auch den Arzt der die Logopädie verordnet hat, den Kinderarzt und auch die ERzieherinnen die mir sagen das er so wie er im Moment ist noch nicht reif für die Schule wäre aber es ist ja auch noch 1 1/2 Jahre Zeit. Wer kennt sich damit aus ? Ein Teil seiner Freunde sind älter und werden dieses Jahr eineschult. Der andere Teil wäre mit meinem Sohn nächstes Jahr dran.

Jetzt kam das Thema Vorschule auf, worüber ich mir noch garkeine Gedanken gemacht habe, weil ich eben der MEinung war er bliebe dann noch 1 Jahr im KiGa. Ich möchte abwarten was die Ärzte und die Logopädin sagt denn eigentlich wäre er ja ein Musskind nächstes Jahr.

Kindergarten wäre mir persönlich für ihn lieber denn dann bleibt er mit den Kindern zusammen die er kennt und mit denen er dann auch 2012 oder 2013 in die Schule gehen würde. Hole ich ihn jetzt aus dem Kindergarten raus und stecke ihn in die Vorschule sind fremde Kinder, andere Betreuer und nach einem Jahr wäre er dann doch mit seinen ehem. Kindergartenfreunden in der Schule aber in einem Jahr können sie sich ja sehr auseinanderleben. Mir geht grad soviel durch den Kopf ich weiß einfach nicht was in unserem fall das beste für meinen Sohn wäre.

Ich möchte das es ihm gut geht und er fühlt sich doch so wohl im Kindergarten, er liebt seine Erzieherinnen und jede MEnge Freunde hat er auch gefunden. Er hat so riesen Fortschritte gemacht bekam ich grad heut beim Elterngespräch gesagt. Sie wären richtig stolz auf ihn.

Ich würde mich über Antworten von Müttern freuen die vor dem gleichen Problem stehen oder es vielleicht auch schon gelöst haben.

lg

Beitrag von sonne_1975 22.02.11 - 16:23 Uhr

Es ist Bundeslandabhängig. Du kommst aus RLP, musst also auf deren Seite nachschauen (Kultusministerium).

Wenn er in die Vorschule geht, dann kommt er doch mit den gleichen Kindern in die Schule oder?

Ich würde ihn allerdings im KiGa lassen, wenn es ihm da gefällt. Wir haben einen Jungen, er ist im Januar 7 geworden und kommt erst dieses Jahr in die Schule. Er hat sehr sehr viele Allergien und kam erst mit 5 in den Kindergarten.

Du musst im KiGa nachfragen, wo du ihn kannst zurückstellen lassen. Sie müssten doch Bescheid wissen.

LG Alla

Beitrag von tascha3577 22.02.11 - 16:42 Uhr

Hallo Alla,
ja das wäre mir persönlich ja auch lieber werde im SPZ mal fragen die können mir da bestimmt weiterhelfen außerdem haben wir Anfang MÄrz die U9 vielleicht werde ich da ja auch klüger. Bin eben bißchen durch den Wind wegen dem Gespräch vorhin.

lg

Beitrag von twins 22.02.11 - 16:27 Uhr

Hi,
kann es sein, das Du Dir viel zu viele Gedanken machst?

Er ist kein "kann" Kind, sprich er kommt normal in 1,5 Jahren in die Schule. Warum jetzt auf die Vorschule, wenn er noch gar nicht muss?

Lass ihn normal in den Kiga, dann Vorschule und dann Schule.
Verstehe Dein Problem nicht.
Und wenn seine Freunde älter sind, dann kommen sie halt früher in die Schule, ist auch normal.

Unsere Tochter hängt auch mit der Sprache, ist im Nov 5 geworden, also kein Kann Kind mehr, außer mit Sondergenehmigung. Wir haben gerade wieder 12 Einzelstunden Logo hinter uns und im Herbst geht es wieder weiter. Sie sind jetzt in einem Alter wo man auch richtig mit der Sprache arbeiten kann und sie lernen jetzt auch viel schneller. Du wirst sehen, in einem Jahr lachst Du womöglich darüber.
Unsere Tochter wäre schon in diesem Jahr geistig und körperlich fit für die Schule aber es geht halt wg. der Sprache nicht. Somit wird sie regulär mit 6 3/4 eingschult.

Grüße
Lisa

Beitrag von sonne_1975 22.02.11 - 16:31 Uhr

Sie will ihn nicht als Musskind einschulen, sondern ein Jahr später. Wegen der Sprachentwicklung.
Und da kommt die Frage: zusätzlich ein Jahr mehr im KiGa oder Vorschule (so eine Art Schule, aber danach geht es in die 1.Klasse)?

So habe ich sie verstanden.

Beitrag von twins 22.02.11 - 18:18 Uhr

Also,
Vorschule ist in Bayern das letzte Kiga Jahr gemeint oder eine Extra Vorschulkindergarten und beides wäre erst im Sommer dran, ganz normal in der Reihenfolge, wenn er in 1,5 Jahren eingschult wird.
Also in dieser Reihenfolge lohnen sich keine Gedanken, vielleicht welches Format die Vorschule hat.

Grüße
Lisa

Beitrag von sunflower.1976 22.02.11 - 18:11 Uhr

Hallo!

Deine Gedanken kann ich verstehen...aber mach Dir nicht zu viele Sorgen.

Unser großer Sohn hat eine massive Sprachentwicklungsverzögerung und ist seit seinem dritten Geburtstag in logopädischer Behandlung. Nach zwei Jahren Therapie hat er ein paar Monate lang Therapiepause gemacht, aber im Januar waren wir für vier Wochen stationär in der Sprachheil-Reha.

Im Juni - also um seinen fünften Geburtstag herum - konnte er keinen richtigen Subjekt-Prädikat-Objekt-Satz sagen. Das hat sich deutlich verbessert und er nutzt andere Zeitformen (wenn auch nicht immer mit den richtigen Verbendungen) und Nebensätze. Die Buchstaben kann er mittlerweile alle sprechen, nur "komplizierte" Wörter fallen ihm noch schwer, wenn er aufgreregt ist.
Bis vor ein paar Monaten stand noch die Überlegung an, ihn in die 35km entfernte Sprachförderschule zu schicken. Aber davon war und in der Schuleingangsuntersuchung als auch in der Reha keine Rede mehr. Unser Sohn wird also im Sommer ganz regulär hier in der Grundschule eingeschult. Auch das Thema Vorschule stand nie im Raum (wir wohnen auch in RLP).

In einem Jahr entwickelt sich sooo viel! Mich wundert, dass jetzt schon die Rede von einer Rückstellung bzw. Vorschule ist.
bestehen denn außer der Sprachproblematik noch andere Probleme (Motorik, Verhalten o.ä.)?
Vielleicht wäre ja eine stationäre Sprachheilreha auch was für Euch.

Melde Dich ruhig, wenn Du noch Fragen hast.

LG Silvia